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  #1  
Alt 14-10-2008, 01:34
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Kampfkunst: Siu Lam Weng Chun
 
Registrierungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 9.240
Standard Das tibetische Buch der Toten

Eine Doku die sich mit dem Buch beschäftigt aber auch mit Land und Leute, sehr schauenswert wie ich finde

Das_Tibetanische_Totenbuch.avi



Viele grüße,
iron
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Meine Empfehlung:
Über Klassischen Chinesischen Tanz
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  #2  
Alt 14-10-2008, 04:57
Benutzerbild von rvcn
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Kampfkunst: Tai Chi
 
Registrierungsdatum: 26.05.2006
Ort: Beijing / China
Beiträge: 6
Standard Danke für das Doku! Super!!!

Hallo, danke für diese Doku. Ich liebe sollche Dokus, lebe aber seit Jahren in China und bekomme so was nur noch auf Umwegen und eher selten zu sehen.

Gruss aus China

Wolfgang

By the way: Kampfkunst Kleidung in unserem Web-Shop: Best of China.com Index
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  #3  
Alt 14-10-2008, 15:31
Benutzerbild von LoneWolf
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Kampfkunst: Thai Boxen/ Kraftsport/Ki- Meditation :-)
 
Registrierungsdatum: 06.03.2004
Ort: bei Koblenz
Alter: 42
Beiträge: 1.491
Standard

Ja, sehr interessante Doku. die mir persönlich zeigt wie auch der Tibetische Buddhismus voller überladener Rituale ist zu denen ich mich zwar sehr hingezogen fühle aber wo ich auch anfange zu hinterfragen. Auch von mir ein Dankeschön für den Link!

Gerade die Reinkarnation des Dalai Lama und auch die in der Dokumentation beschriebene Reinkarnation des Mönches scheinen mir doch sehr weit hergeholt zu sein und das glaube ich nicht so ohne weiteres. Es scheint auch hier eine reine Glaubensfrage zu sein wie bei so vielen anderen Religionen diverse Dinge auch in Richtungen ausufern mit denen ich persönlich dann leider wenig anfangen kann.

Sehr interessant finde ich aber den Umgang mit dem Tod. Soetwas scheintunsere Kultur in der Tat nicht aufzuweisen. Es scheint in der Tat so zu sein, dass „Das tibetische Buch der Toten“ eine praktische Seite hat wie man mit dem Thema Tot und sterben umgehen kann. Ich habe mich zwar nie Ausgiebig mit dieser Glaubensrichtung beschäftigt doch erscheint mir das mit dem Licht im wahrsten Sinne sehr, sehr, einleuchtend und deckt sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen.

Auch war in der Dokumentation die Rede von mehreren Göttern. Man geht also davon aus, dass es mehrere Gottheiten gibt und auch von einem „Eifersüchtigen Gott“. Der erinnert mich unweigerlich an den Gott an den die Christen glauben wenn ich das so sagen darf.

Was ich auch nicht verstehe: Wenn es das Ziel ist den ewigen Kreislauf zwischen Leben und Tod zu unterbrechen wieso gibt es dann das Leben als solches überhaupt? Oder was oder in welchem Zustand befindet man „Sich“ wenn man den Kreislauf durchbrochen hat und nicht mehr wiedergeboren wird. Als Gott? Weiß jemand eine Antwort auf diese Frage?
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Gruß Lone Wolf
Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau.
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  #4  
Alt 14-10-2008, 15:45
Benutzerbild von LoneWolf
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Kampfkunst: Thai Boxen/ Kraftsport/Ki- Meditation :-)
 
Registrierungsdatum: 06.03.2004
Ort: bei Koblenz
Alter: 42
Beiträge: 1.491
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Ich habe die Antwort schon selber bei wiki gefunden:

Zitat:
"Es gibt einen Bereich, wo kein Wasser, Feuer, Luft besteht... Es ist nicht diese Welt und keine andere. Dort gibt es keine Sonne, keinen Mond. Das nenn' ich, Bhikkhus, weder Kommen noch Gehen oder Stehen bleiben, noch Untergehen oder neu Erscheinen; es ist ohne Stütze, auch ohne Wandlung, ohne Gegenstände, Und alles Leiden findet dort sein Ende."
Nirwana ? Wikipedia
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Gruß Lone Wolf
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  #5  
Alt 15-10-2008, 00:33
Benutzerbild von J-def
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Kampfkunst: dies und das....
 
Registrierungsdatum: 17.09.2008
Beiträge: 118
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Da kann ich mich nur anschließen, wirklich sehr interessant, find sowas immer total spannend und schön (schön hört sich in dem Zusammenhang etwas komisch an oder? ) obwohl ich mich vorher noch nie mit Buddhismus beschäftigt habe aber das wird sich jetzt bestimmt ändern
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  #6  
Alt 15-10-2008, 12:17
Benutzerbild von Pauz
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Registrierungsdatum: 17.08.2008
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Alter: 28
Beiträge: 80
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Wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es im Buddhismus keine WIEDERgeburt, sondern korrekt ausgedrückt eine NEUgeburt. Dein Tod ist sozusagen ein Impuls, der eine Neugeburt veranlasst. Wie eine Kugel, die eine andere Kugel anstößt, wodurch diese andere Kugel zu rollen beginnt. Ziel ist das Nirwana, ein Zustand ohne Leid... (keine Garantie, dass das so stimmt, zumal es sehr einfach und kurz Beschriebe ist).
Ich fand das Buch "Die großen Götter Indiens" hierzu sehr interessant und lehrreich, da hier von einem seriösen Autor Buddhismus (und Hinduismus) umfassend erklärt wird. (es ist nur schon lange her, dass ich es gelesen habe *g*)
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  #7  
Alt 15-10-2008, 12:36
henry tschinewski
Gast
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Beiträge: n/a
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Was ich auch nicht verstehe: Wenn es das Ziel ist den ewigen Kreislauf zwischen Leben und Tod zu unterbrechen wieso gibt es dann das Leben als solches überhaupt? Oder was oder in welchem Zustand befindet man „Sich“ wenn man den Kreislauf durchbrochen hat und nicht mehr wiedergeboren wird. Als Gott? Weiß jemand eine Antwort auf diese Frage?



Der Buddhismus gibt keine Antwort auf den Sinn des Lebens sondern sagt was das Leben ist : Leiden
Jemand ist ein Buddhist wenn er folgende Wahrheiten akzeptiert.

Alle zusammengesetzten Dinge sind vergänglich
Alle Gefühle sind Schmerz
Alle Dinge haben keine eigenständige Existenz
und zu guter letzt Nirvana ist jenseits von Konzepten.

Ganz einfach woll Das bezeichnet mann als die vier Siegel


Erleuchtung ist ein Geisteszustand "Buddha" ist kein Name sondern der Zustand.

Jungs wie der Dalai Lama Reinkarnieren sich selbst um die Menschen vom Leid zu befreien.
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  #8  
Alt 15-10-2008, 12:40
henry tschinewski
Gast
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Vielleicht sollte mann noch bedenken das Tibeter und andere östliche Kulturen sich seit 2500 jahren mit dem "Geist" beschäftigen,und wir ein wenig in der Sparte hinterherhinken.
Dafür haben wir MADE IN GERMANY stempel entwickelt.

Gruss henry
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  #9  
Alt 15-10-2008, 15:11
Benutzerbild von LoneWolf
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Kampfkunst: Thai Boxen/ Kraftsport/Ki- Meditation :-)
 
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Ort: bei Koblenz
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Zitat:
Vielleicht sollte mann noch bedenken das Tibeter und andere östliche Kulturen sich seit 2500 jahren mit dem "Geist" beschäftigen,und wir ein wenig in der Sparte hinterherhinken.
Dafür haben wir MADE IN GERMANY stempel entwickelt.
Das ist auch ein sehr interessanter Aspekt. Völker welche sich 2500 Jahre mit etwas beschäftigen haben sicherlich auch ein Wissen welches sich lohnt aufzusuchen. Das habe ich vor ca. 20 Jahren gleich gemerkt als ich anfing mich mit fernöstlichen Meditationspraktiken zu beschäftigen. Seither stelle ich mir die Frage: „Wo endet das reine praktische Wissen und wo beginnt der Glaube oder vielleicht auch Aberglaube?“
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Gruß Lone Wolf
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  #10  
Alt 15-10-2008, 16:14
Benutzerbild von dermatze
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Kampfkunst: AnWesenheit
 
Registrierungsdatum: 08.07.2007
Ort: 17
Beiträge: 722
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Zitat:
Zitat von Pauz Beitrag anzeigen
Wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es im Buddhismus keine WIEDERgeburt, sondern korrekt ausgedrückt eine NEUgeburt. Dein Tod ist sozusagen ein Impuls, der eine Neugeburt veranlasst. Wie eine Kugel, die eine andere Kugel anstößt, wodurch diese andere Kugel zu rollen beginnt. Ziel ist das Nirwana, ein Zustand ohne Leid... (keine Garantie, dass das so stimmt, zumal es sehr einfach und kurz Beschriebe ist).
Ich fand das Buch "Die großen Götter Indiens" hierzu sehr interessant und lehrreich, da hier von einem seriösen Autor Buddhismus (und Hinduismus) umfassend erklärt wird. (es ist nur schon lange her, dass ich es gelesen habe *g*)
Hi,
ich bin mir nicht sicher ob das zwei grundverschiedene Dinge sind.
Wenn man jedenfalls einen Tod akzeptiert (ist ja erstmal eine offensichtliche Tatsache) und auch eine Wiedergeburt/Neugeburt muss man ja anfangen zu unterscheiden, was denn nun stirbt und was nicht, bzw. was ist es, dass wiedergebohren wird.
Zunächst stirbt einmal der Körper (er löst sich in seine Bestandteile auf, wodurch ein Zustand erreicht wird in dem der Körper zur Selbsterhaltung nicht mehr fähig ist, zumindest habe ich das so verstanden). Was weiterlebt kann also nicht der Körper sein. Also muss es ja eine Form von Bewusstsein sein, oder gibt es sonst noch etwas außer Körper und Bewusstsein?
Jetzt gibt es aber mehrere Arten von Bewusstsein. Kann denn das Körperbewusstsein weiterlebe, wenn der Körper nicht mehr ist?
Ich nehme an, es kann nicht, denn worauf sollte es sich beziehen.
In der Psychologie geht man davon aus, dass sich das Bewusstsein bildet aus Anlagen und Umwelteinflüssen. (vgl. hiezu "Anlage-Umwelt-Kontroverse")
Daraus geht nicht hervor, wo denn das Bewusstsein sitzt. Das versucht man immernoch zu finden, und das trotz anatomischer Kenntniss jeder Faser im Körper. Vielleicht lässt sich das Bewusstsein, ja gar nicht im Körper finden. Dann wäre es eigentlich auch nicht auf einen bestimmten Körper beschränkt und würde vom Tod des Körpers in seiner Existenz nicht angetastet werden.
Es wäre aber auf einen Körper angewiesen, zumindest wenn es sich in der Welt ausdrücken bzw. selbst erleben möchte. Also benötigt es einen neuen Körper. So habe ich die Wiedergeburtstheorie verstanden. Dann wäre es egal ob man das Wiedergeburt oder Neugeburt nennt. Ob das so alles stimmt weiß ich natürlich nicht. Nur finde ich es nicht zwingend logisch, dass sich dass Bewusstsein auflöst mit dem Tod des Körpers.
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Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du.
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  #11  
Alt 15-10-2008, 16:50
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Kampfkunst: Kung Fu
 
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Beiträge: 1.173
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Zitat:
Zitat von dermatze Beitrag anzeigen
Hi,
ich bin mir nicht sicher ob das zwei grundverschiedene Dinge sind.
Wenn man jedenfalls einen Tod akzeptiert (ist ja erstmal eine offensichtliche Tatsache) und auch eine Wiedergeburt/Neugeburt muss man ja anfangen zu unterscheiden, was denn nun stirbt und was nicht, bzw. was ist es, dass wiedergebohren wird.
Zunächst stirbt einmal der Körper (er löst sich in seine Bestandteile auf, wodurch ein Zustand erreicht wird in dem der Körper zur Selbsterhaltung nicht mehr fähig ist, zumindest habe ich das so verstanden). Was weiterlebt kann also nicht der Körper sein. Also muss es ja eine Form von Bewusstsein sein, oder gibt es sonst noch etwas außer Körper und Bewusstsein?
Jetzt gibt es aber mehrere Arten von Bewusstsein. Kann denn das Körperbewusstsein weiterlebe, wenn der Körper nicht mehr ist?
Ich nehme an, es kann nicht, denn worauf sollte es sich beziehen.
In der Psychologie geht man davon aus, dass sich das Bewusstsein bildet aus Anlagen und Umwelteinflüssen. (vgl. hiezu "Anlage-Umwelt-Kontroverse")
Daraus geht nicht hervor, wo denn das Bewusstsein sitzt. Das versucht man immernoch zu finden, und das trotz anatomischer Kenntniss jeder Faser im Körper. Vielleicht lässt sich das Bewusstsein, ja gar nicht im Körper finden. Dann wäre es eigentlich auch nicht auf einen bestimmten Körper beschränkt und würde vom Tod des Körpers in seiner Existenz nicht angetastet werden.
Es wäre aber auf einen Körper angewiesen, zumindest wenn es sich in der Welt ausdrücken bzw. selbst erleben möchte. Also benötigt es einen neuen Körper. So habe ich die Wiedergeburtstheorie verstanden. Dann wäre es egal ob man das Wiedergeburt oder Neugeburt nennt. Ob das so alles stimmt weiß ich natürlich nicht. Nur finde ich es nicht zwingend logisch, dass sich dass Bewusstsein auflöst mit dem Tod des Körpers.

Im Buddhismus gibt es kein "Ich", also keine Wiedergeburt des Ichs, sondern verschiedene Daseinsgruppen, die sich ständig verändern. Was vom früheren Leben und dieser Zwischenphase übrig ist, sucht einen neuen Körper. Jedenfalls im tibetischen Buddhismus endet das Karma nicht mit dem Tod sondern kann auch noch mehrere Tage danach beeinflußt werden, etwa durch Gebete und Rituale der Trauernden.
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  #12  
Alt 15-10-2008, 18:01
Benutzerbild von LoneWolf
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Zitat:
Hi,
ich bin mir nicht sicher ob das zwei grundverschiedene Dinge sind.
Wenn man jedenfalls einen Tod akzeptiert (ist ja erstmal eine offensichtliche Tatsache) und auch eine Wiedergeburt/Neugeburt muss man ja anfangen zu unterscheiden, was denn nun stirbt und was nicht, bzw. was ist es, dass wiedergebohren wird.
Zunächst stirbt einmal der Körper (er löst sich in seine Bestandteile auf, wodurch ein Zustand erreicht wird in dem der Körper zur Selbsterhaltung nicht mehr fähig ist, zumindest habe ich das so verstanden). Was weiterlebt kann also nicht der Körper sein. Also muss es ja eine Form von Bewusstsein sein, oder gibt es sonst noch etwas außer Körper und Bewusstsein?
Jetzt gibt es aber mehrere Arten von Bewusstsein. Kann denn das Körperbewusstsein weiterlebe, wenn der Körper nicht mehr ist?
Ich nehme an, es kann nicht, denn worauf sollte es sich beziehen.
In der Psychologie geht man davon aus, dass sich das Bewusstsein bildet aus Anlagen und Umwelteinflüssen. (vgl. hiezu "Anlage-Umwelt-Kontroverse")
Ich glaube das ganze wird schwierig und spekulativ wenn man sich nicht genau in den verschiedenen Buddhistischen Richtungen auskennt.

Meine 5 Cent zum Thema Bewusstsein. Ich glaube, dass es ein Bewusstsein gibt welches allgegenwärtig ist. Dieses Bewusstsein kann ein Mensch aber nur dann erfahren wenn er sein „Ich“ zum schweigen bringt. Ich würde es als „Göttliches“ oder „Universelles“ Bewusstsein bezeichnen. Ist aber nur meine eigene Interpretation. Eigentlich sollte man schon gar nicht beschreiben wollen aber irgendwie muss man sich ja ausdrücken.

Ob das Bewusstsein, welches an den Körper gebunden ist (also das weltliche Ich) nach dem ableben des Körpers noch in irgendeiner Form weiterexistieren kann, weiß ich nicht. Glaubt man dem Bericht dann müsste es eigentlich so sein. So wie ich das aber verstanden habe ist in dem Bericht davon die Rede, dass man den Kreislauf zwischen Leben und Tod durchbrechen müsse um von den Qualen des Lebens erlöst zu werden. Auch wird von verschiedenen Lichtarten berichtet und „Das Blaue Licht“ als Licht der Menschheit bezeichnet. Also Lebensfreundlich finde ich das nicht gerade. Ganz im Gegenteil wird das Leben eigentlich als Strafe betrachtet welches aber Notwendig zu sein scheint um den Zustand des „Nirwanas“ zu erreichen. Worin da jetzt die Logik besteht übersteigt meine Vorstellungskraft.

Ziel ist es also den Zustand des „Nirwanas“ zu erreichen.
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Gruß Lone Wolf
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  #13  
Alt 15-10-2008, 18:35
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jeder wird älter. Religionen und Sekten in ein Topf ergeben ungefähr das gleiche.
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  #14  
Alt 15-10-2008, 19:22
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Zitat:
Zitat von Odysseus22 Beitrag anzeigen
Im Buddhismus gibt es kein "Ich", also keine Wiedergeburt des Ichs, sondern verschiedene Daseinsgruppen, die sich ständig verändern. Was vom früheren Leben und dieser Zwischenphase übrig ist, sucht einen neuen Körper. Jedenfalls im tibetischen Buddhismus endet das Karma nicht mit dem Tod sondern kann auch noch mehrere Tage danach beeinflußt werden, etwa durch Gebete und Rituale der Trauernden.

Hi
von einem Ich (Ego) in diesem Sinne habe ich nicht gesprochen. Ich habe allgemein von Bewusstsein gesprochen, und darauf hingewiesen, dass wohl auch Teile des Bewusstseins mit dem Körper sterben und andere möglicherweise nicht. Zumindest nicht zwingend logisch.

Ich bin mir nicht sicher, was du genau mit Daseinsgruppen meinst.

Wie sollte das Karma denn auch enden? Karma ist doch eine Ursache-Wirkung-Kette?
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  #15  
Alt 15-10-2008, 19:23
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Zitat:
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Der Grund weshalb ich mich mit keinem von beiden wirklich anfreunden kann. Dogmen, Behauptungen für die es keine Beweise gibt und danach soll ich mein Leben ausrichten? Nä! Ich suche lieber selbst!
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