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#1
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| hi würde sehr gerne eure meinung dazu hören: macht der tod sinn? ich persönlich glaube zu sterben mag sinn machen wenn mann sich für etwas opfert für das man zeit seines lebens gelebt hat. allerdings bin ich hier selbst in meiner argumentation in einer zwickmühle...weil würde das leben selbst nicht noch mehr sinngebend sein? viel spaß beim posten bin schon gespannt. |
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#2
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| Der Tod gehört zum Leben dazu und wir müssen alle sterben. Eigentlich quält der Tod eines Menschen nur die Hinterbliebenen. Es gibt da ein Sprichwort: "Da schmerzhafteste am Tod ist die Trauer." Wie das allerdings die Toten sehen, werden wir alle irgendwann einmal erfahren. Mein sollte sein Leben genießen, das Beste daraus machen und wenn möglich die Welt ein Stückchen verbessern. Ob man sich dann aber irgendwann im hohen Alter zurücklehnt und sagen kann "so das war´s nun wird abgenippelt, kann ja zufrieden sein mit mir" steht für die meisten von uns noch in den Sternen. |
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#3
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| Kann mich Itto_ryu nur anschließen. Einen "Sinn", der sich allen in gleicher Weise erschließt, hat weder Tod noch Leben. Das ist das Problem von Homo sapiens: ein Hirn für viele Fragen und viel zu wenig Antworten. Der Vorhang fällt, und alle Fragen offen... Außerdem sieht man im Neandertaler-Museum in Mettmann sehr schön, dass sich die Menscheit z.Zt. am oberen Ende des Knicks in der exponentiellen Wachstumskurve befindet, gleichzeitig wird die Lebenserwartung immer länger - trotz der demographischen Entwicklung in unserem unbedeutenden Fleckchen Erde wird's also eng, selbst mit natürlicher und unnatürlicher Sterblichkeit. Geändert von TacHead (06-03-2006 um 11:08 Uhr). |
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#4
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| Na klar ist der Tod der größte aller Bedeutungsgeber, denn er definiert die Dinge des Lebens in der Negation. Man kann halt vieles überhaupt nicht machen, sonst Tod. Also definiert der Tod das Absolute der Gefahr, auch der Angst. Vielleicht ist die Angst vor der Folter die Größte der Ausnahmen. Auch gibt es unheimlich viele Dinge die kann man aus Spaß nicht so oft machen kann, wie man würde, bis es einem über ist. Zum Beispiel Drogen! Im Umkehrschluss, wenn man nicht sterben würde, könnte man alles so lange machen, bis es für einen jede Bedeutung verliert. Ja man müsste es sogar! Dann also willkommen im totalen Überdruss.... f
__________________ Tu das Richtige im Angesicht des Todes, oder versuch es wenigstens... Geändert von fer de lance (06-03-2006 um 12:52 Uhr). |
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#5
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| Sinn für wen? Für das Individuum, die menschliche Gesellschaft, "das egoistische Gen"? Für das erste macht der Tod sicherlich keinen Sinn, für die beiden Letzteren hingegen ist der Tod wichtig.
__________________ Wer faul ist, darf nicht dumm sein. |
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#6
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| sinn für das individum in dem moment wo es sich "entscheidet" zu sterben und sinn für die nachwelt. denkt ihr in der form hat der tod sinn?kann es einen sinn geben /etwas für das man sterrben kann? |
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#7
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| Zitat:
__________________ Wer faul ist, darf nicht dumm sein. |
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#8
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| Zitat:
Da hätte man auch für Sadam Hussein sterben und behaupten können, das wäre sinnvoll - sowas in der Art wird ja auch immer wieder behauptet ... Gruß !
__________________ Your chances are slim to none ... and Slim has left town. |
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#9
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| hm, für mich mach tder tod eigentlich schon sinn. fänd es seltsam, wenn einer ohne kopf rumrennen würde...oder so, die riechen dann sicher auch immer ganz seltsam... :/ |
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#10
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| Hi, anstatt den Sinn vom Tod zu suchen - suche den Sinn im leben !greetings Chimonster
__________________ "Die Technik entwickelt sich vom Primitiven, über das Komplizierte, zum Einfachen." |
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#11
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| Wenn wir davon ausgehen, das wir in einer Welt der Dualität leben, dann ist der Tod natürlich das Gegenstück zum Leben. Er begrenzt es also! Auf der anderen Seite, gibt es neben Schmerzen doch keinen größeren Motivator, als den Tod. Die frage wurde doch schon oft gestellt: was würdest du tun wenn du wüstest dass du Morgen/ in einer Woche / einem Jahr stirbst? Wie viel Stress und Ärger und Sorgen verlieren ihren Stellenwert im Angesicht des Todes? Würde man sich da noch über den blöden Nachbarn aufregen, oder der scheiß Arbeit. Wenn wir uns jeden Tag bewusst machen, dass wir jeden Augenblick Sterben können, dann machen wir alles zum letzten mal und was würden wir dann am liebsten zum letzten mal machen? Hmmm ... ja das auch... aber wenn wir gerade mal nicht können? Mir Öffnet der Tod jedesmal die Augen, mir macht das "Ende" zwar nichts aus, aber die frage, wie hab ich bis dahin gelebt?, schon! ![]() |
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#12
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| Zitat:
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#13
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| Ganz noch nicht, aber war schon das eine oder andere mal nah dran. Aber es sterben ja auch Menschen, die man kennt und liebt, und das bringt einen auch schon zum denken. Dann blickt man nicht nur auf das gemeinsame Leben zurück, sondern auch auf das eigene. Es sind einige meiner Alten Freunde und Kumpel, bei Unfällen und durch Drogen ums Leben gekommen. Und die waren Damals noch sehr Jung!! Natürlich hat man wahrscheinlich im Moment des Todes Angst, je nachdem wie man geht. Als meine Mutter an Krebs starb, sah es aber anders aus, sie wusste schon vorher das sie ging und ich glaube, sie hatte einfach keine Lust mehr, zu Leben! Ich denke das sie keine Angst hatte! Letztendlich ist Leben und Sterben eine Einstellungssache, zumindest bei mir! Wenn es dann eines Tages, früher oder später, soweit ist, werd ich ja dann sehen, was passiert. Und das ist eine Sache die mir Todsicher ist! ![]() |
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#14
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| dass das leben ohne tod keinen sinn oder bedeutung haben könnte, habe ich nie verstanden. kein tod = keine lineare zeit = alle möglichen freiheiten, wandlungen und reversibilitäten. erst dann könnte man richtig anfangen ohne widerstände. lesenswertes buch zum thema: 'über den tod', elias canetti, hanser 2003 das buch besteht vor allem aus aphorismen zum thema tod. hier ein beispiel: "man schläft ein", sagt er zum kind, "aber man wacht nicht wieder auf". "Ich wach immer auf", sagt das kind fröhlich. grüsse vakuum |
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#15
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| @hamurra-e hm, sorry :/ naja, ich habe glücklicherweise noch nicht all zu viele erfahrungen mit dem tod irgendwelcher nahe stehender personen gemacht, meine ganzen grosseltern habe ich sowieso höchstens einmal pro jahr gesehen, da die n stückchen weg wohnten... daher hatte ich da wohl auch nie so eine starke bindung. bei meinen beiden grossmüttern war ich über den tod (als erlösung...) eigentlich schon eher "froh", da beide eigentlich gar nicht mehr geistig zu irgendwas in der lage waren, das war irgendwie kein leben mehr... :/ |
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