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  #1  
Alt 12-12-2006, 23:44
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Sanfte Stile
 
Registrierungsdatum: 08.06.2006
Alter: 31
Beiträge: 31
Smile Veränderung im leben!?

Hallo an kampfkünstler und kampfsportler,



Als ihr angfangen habt euch mit zen oder ... also der philosophie auseinander zu zu setzen hat sich bei euch vieles stark verändert? - charakter verhalten denkweise einstellung

bei mir war das damals so ich hab mich zu einem komplett anderen menschen damals angefangen zu verwandeln- habe damals von einem der dan grade ein buch über zen bekommen und war danach so sehr interessiert daran das ich mehr in diesem bereich gelesen hab. wollte mal sehen ob es einigen so ging wie mir


chris

Geändert von softspin (12-12-2006 um 23:47 Uhr).
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  #2  
Alt 13-12-2006, 03:39
Benutzerbild von Surin
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MuayThai
 
Registrierungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 27
Standard

Zitat:
Zitat von softspin
Hallo an kampfkünstler und kampfsportler,
Als ihr angfangen habt euch mit zen oder ... also der philosophie auseinander zu zu setzen hat sich bei euch vieles stark verändert? - charakter verhalten denkweise einstellung
bei mir war das damals so ich hab mich zu einem komplett anderen menschen damals angefangen zu verwandeln- habe damals von einem der dan grade ein buch über zen bekommen und war danach so sehr interessiert daran das ich mehr in diesem bereich gelesen hab. wollte mal sehen ob es einigen so ging wie mir chris
Hallo Chris
Bleib wie du bist! Das ist das Beste!
Du hast doch bislang gut "funktioniert" und der Spruch "Never change a runing System" trifft nicht nur auf Maschinen zu, sondern auch auf Menschen!

Suche nicht im Internet nach Weisheiten, sondern finde sie selbst heraus!
Es gibt so viel Dreck auf der Erde ........ mach dich nicht schmutzig in dem
du im Internet nach etwas suchst was du schon längst hast!
Surin
__________________
โชคด ใน ณรงค
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  #3  
Alt 13-12-2006, 09:40
Benutzerbild von Baki the grappler
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: jkd/mma
 
Registrierungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 287
Standard

man müsste ein Meer sein um all die schmutzigen Ströme aufnehmen zu können
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  #4  
Alt 13-12-2006, 10:24
Benutzerbild von @bully
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: WT, Escrima
 
Registrierungsdatum: 14.10.2006
Ort: Berlin
Alter: 43
Beiträge: 248
Standard

Mein ganzes Leben lang verändere ich mich. Alles in meinem Leben beeinflusst mich, nicht nur ein Buch über dies oder das. Mein Leben, meine Frau, meine Kinder, meine Freunde, mein Beruf ... ja und auch meine KK und Bücher und... und .........!

Aber ich brauche nichts allein davon und losgelöst von allem. Mein Charakter, meine Denkweise, meine Werte und meine Vorstellungen vom Leben haben sich mein ganzes Leben lang heraus-entwickelt. Da bedarf es nicht eines (oder mehrerer) Buches (Bücher) um hier grundlegend etwas zu verändern (zu können). Bei mir hat sich durch das Beschäftigen mit Philosophie nicht vieles stark verändert - es beeinflusst nur zu einem gewissen Teil (neben vielen anderen) mein Leben.

Man sollte meiner Meinung nach so etwas nicht VIEL ZU ERNST nehmen. Die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert.....
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  #5  
Alt 13-12-2006, 10:33
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 05.06.2006
Ort: in deinen gedanken :P
Beiträge: 366
Standard

Zitat:
Zitat von softspin
Als ihr angfangen habt euch mit zen oder ... also der philosophie auseinander zu zu setzen hat sich bei euch vieles stark verändert? - charakter verhalten denkweise einstellung
allerdings. meine ganze denkweise wurde dadurch stark erweitert. bin auch viel ruhiger geworden (und wenn mich mal irgendwas stört, betrachte ich halt die dahinter stehenden gründe, zusammenhänge usw. - sodass unangenehme gefühlszustände sogut wie keine chance haben / sehr kurzlebig sind).

Zitat:
Du hast doch bislang gut "funktioniert" und der Spruch "Never change a runing System" trifft nicht nur auf Maschinen zu, sondern auch auf Menschen!
Hm? Die physischen/mentalen Merkmale des Menschens ändern sich doch permanent von Geburt an...
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  #6  
Alt 13-12-2006, 18:36
Benutzerbild von scarabe
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
Registrierungsdatum: 11.08.2006
Ort: B
Alter: 45
Beiträge: 4.122
Standard

Ich hatte zuerst auch eine regelrechte Angst davor, mich zu verändern, weil ich irgendwie befürchtete, mich dabei selbst zu verlieren.
Aber stattdessen habe ich mich erst wirklich erkannt und gefunden.
Na ja, bin noch dabei...

Ansonsten stimme ich Siddharta zu, man läßt sich - ganz besonders auch durch Unwichtiges- einfach nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen.
Uvm....
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  #7  
Alt 13-12-2006, 20:45
soto-deshi
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Re.Veränderung im Leben!?

Hallo,
ich denke, dass die Bedeutung des Zen für den Kampfsportler enorm ist. Wer den Kampfsport nicht zum Lernen von Techniken ansieht, sondern auch etwas Zeit für die geistigen Hintergründe der Kampfkünste aufbringt, wird sich ändern.
Das Dojo, die Etikette der Kampfkunst, schon wenn man seinen Dogi (Traingskleidung ) anzieht, seine Alltagssorgen ablegen, sich auf den Sensei und die von ihm gelehrten Techniken einlassen, usw.
Das alles ist etwas ganz anderes als eine andere Sportart- ich denke meine Beschäftigung mit den ostasiatischen Kampfkünsten hat mich verändert und ich gehe diesen Weg des Do gerne.
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  #8  
Alt 20-12-2006, 11:51
Benutzerbild von UlkOgan
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Bodenturnen mit Anfassen
 
Registrierungsdatum: 10.02.2006
Ort: Köln
Alter: 27
Beiträge: 3.328
Standard

Zitat:
Zitat von Surin
Suche nicht im Internet nach Weisheiten, sondern finde sie selbst heraus!
Es gibt so viel Dreck auf der Erde ........ mach dich nicht schmutzig in dem
du im Internet nach etwas suchst was du schon längst hast!
Surin
höhö, deshalb gibste ihm diese weisheit im internet...das hat was von "ich lüge niemals!"...

Zitat:
Zitat von soto-deshi
und ich gehe diesen Weg des Do gerne
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  #9  
Alt 20-12-2006, 12:05
Benutzerbild von itto_ryu
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Broadsword Academy Germany
 
Registrierungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 4.464
Standard

Also ich habe bisher Folgendes gelernt: Bücher sind interessante Informationsquellen für Fragen über das Leben, den Sinn des Seins etc. Aber wirklich Veränderungen oder "Erleuchtungen" erfährt man nur durch das Erlebte. Sozusagen Lebenserfahrung gepaart mit ab und zu mal abseits des bekannten Weges streunen. Z.B. können dir Bücher über den Jakobsweg nicht das vermitteln, was die Wanderung selbst dir vermittelt. Oder das Buch "Zen in der Kunst das Schwert zu führen" gibt dir nicht das, was dir regelmäßiges Schwertkampftraining gibt. Bücher sind oft eben nur Informationsquellen und Unterstützung und nicht der Pfad zur Weisheit selbst. D.h. nicht, dass man alles erleben muss oder nicht lesen sollte Du schnappst dir einfach die Bücher, die dir interessant vorkommen und wenn sie dir zusagen, dann suchst du neue Wege das Gelesene für dich umzusetzen und selbst zu erfahren.

Nicht falsch verstehen, das gilt nicht für alle Lebensbereiche. Wir wissen z.B. dass ein Schuss in Kopf meistens tödlich ist und müssen es deswegen nicht unbedingt ausprobieren
__________________
Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit
www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de

Geändert von itto_ryu (20-12-2006 um 12:08 Uhr).
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  #10  
Alt 20-12-2006, 22:04
Benutzerbild von scarabe
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
Registrierungsdatum: 11.08.2006
Ort: B
Alter: 45
Beiträge: 4.122
Standard

@ Surin
Auch auf der Straße, in der Stadt, sogar auf dem Land gibt es eine Menge Dreck- nicht nur im Internet.
Wer den Dreck auf der Straße meidet, schafft das doch auch im Internet, oder?
Man bleibt doch auch nicht die ganze Zeit daheim, nur, um sich nicht schmutzig zu machen?
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  #11  
Alt 17-03-2007, 13:36
Benutzerbild von BIANCANERA
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: WT
 
Registrierungsdatum: 23.12.2006
Beiträge: 132
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Als ich angefangen habe mich damit auseinander zu setzen habe ich mich schon sehr verändert.

Ich habe meine Denkweise verändert, so bin ich nicht mehr so Pessimistisch wie früher und weine viel weniger (wegen meiner scheiß vergangenheit).
Ich lass mich nicht mehr so schnell runterkriegen.
Und ich bin nicht mehr so agressiv. Demzufolge bin viel, viel ruhiger geworden.

Ich finde wenn sich die Denkweise verändet hat, verändert sich auch das Verhalten und der Charakter. Eigentlich logisch, nicht?

Mfg
Bianca
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  #12  
Alt 19-03-2007, 10:09
inaktiv
Kampfkunst: .
 
Registrierungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 1.004
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Zitat:
Zitat von softspin Beitrag anzeigen
bei mir war das damals so ich hab mich zu einem komplett anderen menschen damals angefangen zu verwandeln- habe damals von einem der dan grade ein buch über zen bekommen und war danach so sehr interessiert daran das ich mehr in diesem bereich gelesen hab. wollte mal sehen ob es einigen so ging wie mir
klingt nach innerem Paradigmawechsel
Egal wie oft Du glaubst Dich vollständig verändert zu haben, Du bleibst trotzdem immer irgendwie der Selbe, nur eben gelassener.
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  #13  
Alt 19-03-2007, 10:15
Benutzerbild von ***Nakatomi***
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Alliance Brazilian Jiu Jitsu, Muay Thai und Übergänge mit hauen am Boden
 
Registrierungsdatum: 28.12.2005
Alter: 35
Beiträge: 2.640
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nur mal so
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  #14  
Alt 24-03-2007, 13:36
Benutzerbild von zerbrochenes Schwert
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MMA
 
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Alter: 27
Beiträge: 22
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ich habe mich schon immr viel mit mir auseinandergesetzt und auch viel über das leben an sich nachgedacht. als ich damit begonnen habe eine kampfkunst auszuüben hat mich das nicht direkt verändert. es ist ein weg sich selber besser kennen zu lernen und tiefer in sich zu gehen. es gibt natürlich keine ultimativen weisheiten und nur einen richtigen weg aber es gibt schöne sätze die man sich immer wieder vor augen halten kann. einige sätze die ich mir immer wieder sage sind:

- Da die bedingungen zur Erleuchtung in uns exestieren, sollten wir die Buddhaschaft nicht anderswo suchen. - (Dalai Lama)

- Die lehre des Buddha ist, dass alles von uns selbst abhängt. - (Dalai Lama)

glücklicher wird man auf jeden fall davon
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Egal auf welche Reisen ein Esel sich begibt, er wird nicht als Pferd zurückkehren.
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