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#1
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| Hallo! Was für eine Geisteshaltung sollte Eurer Meinung nach ein guter Kämpfer haben? Ich meine, sollte er einen möglichst klaren Kopf haben, sollte er um jeden Preis gewinnen wollen oder einfach ohne Zwan die Absicht haben zu gewinnen? Muss er mit sich selber im Reinen sein (was auch immer das bedeutet)? Oder sollte er möglichst viel Agression und Wut an den Tag legen? Wie kann man Eurer Meinung nach diese Geisteshaltung trainieren? |
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#2
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| wow! Das viel mir richtig schwer, mir zu überlegen, wie ich das ausdrücken kann, was ich meine, ohne missverstanden zu werden. Eine Geistigehaltung bekommt man durchs vormachen. Man bleibt nicht an der Ampel stehen wenn die Eltern nicht auch stehen bleiben. Und da stehst Du dann, sind die Idiale meines Dojos richtig? Das musst Du entscheiden aber erst wenn Du dahinter bilcken kannst. Beispiel: Ich habe mich mit meinem Sportsfreund doll gestritten und der Trainer hat es mitbekommen. Jetzt lässt er uns beim Training nur zusammen machen, mein Freund und mir platzt fast der Kragen und wir denken beide, der will das wir uns vertragen. Nun der Trugschluß, es ist ihm egal ob ihr euch vertragt, es geht ihm ausschliesslich darum, das wenn ihr in die Halle kommt ihr lehrnt sobalt ihr angrußt alles abzulegen. Ich hoffe das ist deutlich genug. Ein guter Kämpfer sollte nach meiner Meinung seinen Gegner immer mit Respekt behandeln. Wut,innerer Druck zu gewinnen wir sind halt Menschen. gruß
__________________ manchmal ist alles nicht genug |
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#3
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| Ich denke das kommt alles auf die jeweilige Zielsetzung drauf an! Kann nur von meiner Sicht persöhnlich sprechen! Ich denke das ein Kämpfer immer einen klaren Kopf haben sollte!Damit er sich hundertprozentig auf seinen Kampf kontzentrieren kann! Ich denke das mit der Absichthaltung kommt auf die KK an, aber ins gesamt würde ich sagen wenn man bzw jemanden auf der Straße gegenüber steht sollte man auf jedenfall mit der Absicht ran gehen ihn umzu nieten weil er wird es ziehmlich warscheinlich auch!Aber das bedarf immer der einschätzung des Moments und dafür braucht man einen klaren Kopf! Ich denke es kommt auf die Situation an mit welcher Einstellung man ran geht!Wenn man merkt das der Gegner zu stark ist und fluchtmöglichkeit besteht würde ich nicht versuchen den Kampf zu gewinnen, im Gegensatz dazu wenn man eingekesselt ist würde ich versuchen das letzte aus mir rauszuholen und den einen Fight zu liefern der sich gewaschen hat! Mit sich selbst im reinen zu sein denke ich sollte jeder Kämpfer mit der Zeit sein aber das ist für die meißten Kämpfe nicht das entscheidenste!ich glaube aber wenn man das ist hat man einen gewaltigen Vorteil seinen Gegnern gegenüber! Gruß!!! ![]() |
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#4
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| Den Willen zu siegen und das Wissen, dass man verlieren kann. Dazu den Großmut zu erkennen, wann man gewonnen hat und die Weisheit zu erkennen, wann man verloren hat. Immer den Gegner in Ehren halten, soweit das eben geht. Philosophisch, hm? Naja, ist ja das richtige Forum dafür ![]() |
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#5
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| Möchte noch kurz etwas loswerden. Entweder lassen wir Straßenkämpfe außen vor, weil es meiner Meinung nach kein Kampf, sondern eine blöde Schlägerei ist, oder wir differenzieren zwischen Straßen- und fairen Kämpfen. Mir persönlich schwebte bei der Erstellung des Threads ein fairer Kampf vor, aber man kann das ja beliebig ausdehnen. Jedoch denke ich, dass man anders an die Sache rangehen muss. Auf der Straße so schnell und brutal wie möglich und nötig rein und so früh wie möglich wegrennen. Bei einem Wettkampf sieht das natürlich ganz anders aus. Ich stelle jetzt einfach mal ein paar Fragen, um die Diskussion in Gang zu bekommen: Denkt Ihr, dass Agressionen eher blind machen oder eher eine nützliche Hilfe sein kann? Zitat:
Zitat:
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#6
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| Was für eine Geisteshaltung sollte Eurer Meinung nach ein guter Kämpfer haben? --> Gelassenheit, Ruhe, sich möglichst nicht den Emotionen wie z. B. Hass, Rachegedanken (von wegen Ehre verteidigen ,), Neid (enttäuschte Liebe) ,hingeben, Selbstbeherrschung, Respekt vor anderen MenschenIch meine, sollte er einen möglichst klaren Kopf haben, sollte er um jeden Preis gewinnen wollen oder einfach ohne Zwan die Absicht haben zu gewinnen? --> von welcher Situation redest Du ? Sparring als Trainer gegen nen Weißgurt oder lebensbedrohende Situation weil gerade ein Typ Deiner Frau nen Messer vors Gesicht hält ?? Greift mich jemand auf der Strasse an, will ich doch logischerweise gewinnen. Wozu gehe ich denn sonst trainieren ??!?!?!? Muss er mit sich selber im Reinen sein (was auch immer das bedeutet)? --> wäre von Vorteil. Macht sich ganz schön Sch**** wenn Du Deinen letzten Beziehungsstress beim Training an Deinem Partner ausläßt Oder sollte er möglichst viel Agression und Wut an den Tag legen? --> für den Fall das er gerade Leib und Leben seiner Familie verteidigt wäre das sicherlich nicht von Nachteil. Beim Randori - NAJA........ Wie kann man Eurer Meinung nach diese Geisteshaltung trainieren? --> m. E. wenig bis gar nicht. Trainieren kann man Techniken, aber nicht Ansichten oder Emotionen. Sie kommt von ganz alleine - zumindest war das bei mir so. Werte oder Ethik kann man nicht lernen, man muß sie für sich selbst akzeptieren. Mann kann nur von ihnen berichten als Trainer - was der Schüler daraus macht ..... Gruß Matthias |
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#7
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| Ein wahrer Kämpfer hat jegliche Emotionen aus seinem Herzen vertrieben und es herscht nur noch der Hass. Aber dieser Hass ist kein leidenschaftlicher Hass, nein, dier Hass ist mehr eine Verachtung jeglichen Lebens. Das einzige was er mehr verachtet als seine eigene Existenz ist die der Anderen und deshalb freut es ihn wenn er ihr leben auslöscht. Ein wahrer Krieger ist kalt und schlecht, doch das Wort "schlecht" existiert für ihn nicht, da er jegliche Normen und jegliche Moral auf dem Weg zu einer anderen Stufe des Seins abgelegt hat. Die dunkle Seit der Macht ist nicht dunkel, sondern erstrahlt in hellstem Licht. TÖTET! (Gott wird euch alle zusammen mit leckeren Reisfladen verspeisen) |
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#8
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| Was meinst Du mit "in Ehren halten"? Ihn als guten Gegner zu respektieren? Ihn eher als Freund denn als Gegener sehen? Warum ist das Deiner Meinung nach wichtig? Ja, ich gebe zu, das ist eine schwierige Thematik. Und zugegeben, ich habe keine Ahnung, ob man das in einer Straßensituation überhaupt bei sich selbst durchsetzen kann. Ich meine damit, dass man den Gegner eben nicht als zu vernichtendes Tier sieht, als Käfer unter den eigenen Füßen. Dass man, sollte man in der glücklichen Lage sein gewonnen zu haben, dort aufhört, wo die Demütigung/Erniedrigung beginnen würde. Das kann natürlich ja nach Situation unterschiedlich ausfallen. Und wie gesagt...ich musste noch nie, also alles reine Theorie. Heißt auch nicht, dass man nicht im Zweifel dem Gegner Verletzungen zufügen muss oder im hoffentlich niemals auftretenden Ernstfall sein Leben nunmal vor das Leben des Gegenüber setzen muss. Deutlicher geworden, was ich meine? |
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#9
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| Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe. Meinst Du mit "in Ehren halten", dass man den Gegner einfach als gleichberechtigtes menschliches Wesen sieht? Für mich hat das nichts mit ehren zu tun. |
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#10
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| das, was ihr alle beschreibt, ist viel zu sehr spezialisiert, denkt mal an die grundvoraussetzung! konsequenz! das ist das einzige, was man benötigt, alles andere sind nur spezialisierungen dieser sache.
__________________ Hate is reality. |
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#11
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| Dem schließe ich mich an! Gruß!!! ![]() |
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#12
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| sei glücklich wenn du gewinnst, sei glücklicher wenn du verlierst( im Wettkampf, natürlich) sehe einen Sieg, beachte aber die Niederlage Was ich damt sagen will: es ist wichtiger verlieren zu können, als jeder sieg der Welt. und überhaupt, wo wäre denn dieherausforderung, wenn man immer nur gewinnt. wenn mich jemand besiegt freue ich mich aufs nächste Training um doppelt so hart zu trainieren, um den nächsten Kampf vielleicht gewinnen zu können.
__________________ Die Goldene Regel des Kampfes: Vermeide ihn!! |
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#13
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| Zitat:
Schau mal Dragonball und Dragonball Z und schau dir alle karactere an insbesondere SonGoku wird dir sicherlich deine frage beantworten! ![]()
__________________ Keep on Kultivating!!! |
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#14
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| Ich finde, dass man als guter (Wett)kämpfer ein bisschen schitzophren sein muss, da man seinem Gegner unbedingt Respekt entgegenbringen muss, aber im Moment des Gongs auch den unbedingten Willen ihn "umzuhauen". Im Ring nicht soo das Problem, aber auf der Straße?? Aber warum trennst du den Straßenkampf - den man ja auch als eine Ursache sehen kann, warum KK(und dadurch auch KS) entstanden sind, die Not sich selbst oder jemanden Anderen zu verteidigen - von den KK / KS? Cheers Kuang
__________________ You can´t always win, and it´s never easy. Geändert von Kuang (14-07-2006 um 03:34 Uhr). |
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#15
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| Zitat:
Die Absicht zu gewinnen würde ich durch "Die Absicht, sein bestes zu tun, zu welchem Ausgang auch immer" ersetzen. Das Wissen ist da, dass er auch verlieren könnte, aber ohne dass dieses Wissen ihn beeinflusst, z.B. durch Angst oder Aufregung. ... versuche gerade diesen Begriff "Leere" zu umschreiben, ist aber irgendwie schwierig. So eine Art Eins werden mit der Situation und in jedem Augenblick einfach mit dem Handeln den Notwendigkeiten folgen ohne in Vergangenheit oder Zukunft abzuschweifen. Wenn er hingegen denkt, ich muss gewinnen, sonst ... und merkt, es klappt (vielleicht) nicht, hat er einen Konflikt, der ihn ablenkt, und seine Chancen werden schlechter. Ja, mit sich selber im Reinen ist auch gut, weil wenn er noch darüber philosophiert, ob er jetzt kämpfen oder lieber weglaufen soll, oder gerade noch beschäftigt ist mit der 5 in Mathe, dann wird es wahrscheinlich schwierig. Wut und Aggression machen blind! Die haben im Kampf und auch sonst im Leben eines Kampfkünstlers eigentlich nichts zu suchen. Wie man das trainieren kann? Na im Training. Bei jedem Wettkampf, abstrahiert auch bei Bewerbungsgesprächen, Prüfungen, dem nächsten Date, ... immer wenn man so eine Situation hat, wo es drauf ankommt und man sich erwischt, dass man schon im Vorfeld über den Ausgang grübelt und davon nur noch mehr Hummeln im Hintern kriegt und dann im entscheidenden Moment sowieso alles falsch macht. Viel Spaß! ![]() endlich |
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