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#1
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| hallo gemeinde .. ich beschäftige mich schon seit längerer zeit mit dem buddhismus. jedoch gibt es immer wieder einen punkt, an dem ich hängen bleibe ... die verschienden buddhismus-schulen oder fahrzeuge haben ja prinzipiell die selben ansichten/lehren mit jeweils unterschiedlicher gewichtung (erleuchtung des selbst, erleuchtung aller wesen, etc.). alle schulen kennen das karma, die wiedergeburt, den achtfachen pfad, die anhaftungen, etc. wie sieht das aber beim ZEN aus ??? ich lese oft, dass ZEN nicht viel von lehren, schriften und so weiter hält und das geschriebene wort ablehnt. es geht nur um meditation und direkte erfahrung. was aber mit der lehre? gibt es eine lehre, nach der sich zen-buddhisten richten? wenn nein - wieso ist ZEN dann eine buddhismusrichtung, wenn es doch keine lehre, ethik oder philosophie gibt ... ich hoffe, ihre versteht was ich meine .. |
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#2
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| Auch im Zen gibt es eine Dharma-Übertragung: Zitat:
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#3
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#4
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| Zitat:
Zitat:
Es dreht sich aus meiner Sicht darum das ein geschriebener Satz, ein Sinn meißt eine Definition ist und Definition ist im Bezug Erleuchtung zugleich eine Hilfe aber auch eine Begrenzung. Das heißt aus meiner Sicht muss Lehre möglichst unbegrenzt formuliert sein und der Schüler kann in für ihn wissentlich momentanen Definitionen fungieren die er mit der Zeit ablegen muss. Ich denke wie es heutige einige verstehen ist es nicht unbedingt richtig. Aber warum interessiert dich diese Frage ? Viele grüße, iron |
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#5
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| Das Sitzen im Zen (jap. Zazen) ist das gleiche, das Buddha praktizierte, als er Erleuchtung erlangte. Das geschah dadurch, dass er alle Wünsche fahren liess, inklusive dem nach Erleuchtung. Zen zu praktizieren bedeutet zu erkennen, dass es nichts gibt, was man erreichen muss, sondern dass man nur alles sein lassen muss; dann ist alles in Ordnung ![]() Ist quasi die Essenz des Buddhismus- jeder ist erleuchtet, und das ist nichts Besonderes. Sehr unbefriedigend, bei den anderen Schulen klingt das viel mystischer und spiritueller ![]() |
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#6
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| ich finds viel ermutigender als so manche abgehobenen abhandlungen über die erleuchtung...das klingt doch viel erreichbarer!!!! ![]()
__________________ Mein Knie - Dein Gesicht...Frage beantwortet? |
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#7
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Du bist idealerweise ständig im absoluten Anfängerstadium. |
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#8
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![]() Viele grüße, iron |
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#9
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| Ich sollte allerdings dazu sagen, dass ich hier vom Sotozen spreche; beim Rinzai gibts schon was zu erreichen, kenn ich mich aber nicht aus. Einer hat mal geschrieben, wo du grade das Wort "Weg" gebrauchst, dass es viele Wege gibt, um alles mögliche zu suchen. Beim Zen hört man auf zu suchen, und setzt sich einfach nur still hin, da es nichts zu suchen gibt; es ist alles schon da ![]() |
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#10
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| Zitat:
bzw. man könnte es als Koan verwenden).Wir Menschen (Wesen?) leiden, weil wir uns in der momentanen Situation als unvollständig empfinden, und meinen, wir könnten uns vollständiger machen, bzw. die Situation verbessern, wenn wir irgendetwas zusätzlich hätten (Begierde) oder irgendetwas weggenommen würde (Abneigung, Hass). Damit haben wir die drei Geistesgifte zusammen: Begierde und Abneigung und Unwissenheit. Die einzige Art der Begierde, die im Buddhismus als förderlich erachtet wird, ist die Begierde nach der Freiheit vom Leiden und dessen Ursachen (und damit die Abneigung gegen das Leid). Man will also etwas erreichen. Dieses Etwas ist aber einfach nur die Erkenntnis (Erleuchtung, Erwachen) das man schon vollständig ist, dass alles genau so ist wie es ist. Ähnlich wie wenn jemand in einem Raum mit stark verschmutzten Fenstern sitzt und sich nach dem Licht sehnt, plötzlich bemerkt, dass das Licht schon immer da war und er nur die Fenster putzen muss um es zu bemerken. Er muss die Fenster aber putzen! Und so müssen die meisten Leute praktizieren, sehr intensiv praktizieren, um zu erkennen, dass sie im Moment schon alles haben, was sie brauchen. Das haben nach meiner Ansicht alle buddhistischen Lehren gemein. |
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#11
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| Zitat:
Zitat:
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#12
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| Ich hab gehört, er hat ![]() Ich nehme an, dergestalt, dass er die Gedanken an Erleuchtung, die wohl die ganze Zeit über in seinem Geist waren, fallen gelassen hat. Wenn man ständig an etwas denkt, und sei es noch so erhaben, gibt es keinen Platz für die Leere, die einem zeigt, dass alles da ist. Aber ganz so "zennig" ist seine Geschichte, wie ich finde, auch wieder nicht; denn er hat ja, beim Anblick des Morgensterns, Erleuchtung erreicht. Wie im Soto allerdings gelehrt wird, sind Erleuchtung und Illusion nicht verschieden ("shiki soku ze ku, ku soku ze shiki"), demnach gibt es auch keine Stufen, wie z.B. im Rinzai, wo man in gewisser Weise den "Erleuchtungsgrad" an der Anzahl der gelösten Koan feststellen kann. Wenn beim Soto solche Momente der Einsicht auftauchen, ist das nichts Besonderes, man soll sie ziehen lassen wie alles andere auch. Die Erleuchtung muss jede Sekunde neu praktiziert werden, es gibt keinen erreichbaren Zustand, auf dem man sich ausruhen könnte. |
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#13
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| soweit ich es bisher verstanden habe,beinhaltet ZEN ja auch ein streben nach dem "nichts/der leere",in form von gleichzeitigen fokus und völliger losgelöstheit....oder mißverstehe ich da etwas?(dann bitte aufklären!!!) ich möchte einmal den punkt erreichen,dan dem mich die negativen erlebnisse,die man eben mitmacht,nichtmehr (so sehr) berühren wie sie es noch immer tun.eine form von ausgeglichenheit... ... ... ich find grad nicht die passenden worte...
__________________ Mein Knie - Dein Gesicht...Frage beantwortet? |
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#14
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| Aufmerksamkeit und völlige Verbundenheit. Flucht vor der Wirklichkeit ist nicht die Lösung Geändert von bluemonkey (25-01-2009 um 22:46 Uhr). |
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#15
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