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#1
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| viele leute darunter auch kampfsportler haben ein problem mit ihrer angst (adrenalinausstoß)zu kämpfen bzw sich zu verteidigen !!! es gibt methoden,bücher und techniken mit dem adrenalinausstoß zurechtzukommen.......aber die angst bekommt man nie wirklich los !! was mich interessiert ist !!!! wie werdet ihr damit fertig ??? und was sind eure methoden oder techniken um mit dem adrenalinausstoß zurechtzukommen ? sehr interessant wären vielleicht auch eure persönlichen erfahrungen !!!! ![]() |
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#2
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| Atmen..........thats it PS: weniger Satzzeichen verwenden, hilft beim lesen ![]() |
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#3
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| Na dann. Hier meine erste Erfahrung mit Adrenalin. War ne ganz simple Sache und nichts weltbewegendes. Mein erster Formenwettkampf. Das ganze dauerte etwa 45 Sekunden. Ich ging auf die Vorführfläche, verneigte mich vor den Kampfrichtern und nannte den Namen meiner Kata. Ab da weiß ich nicht mehr genau was passierte. Erst als ich mich am Ende der Kata wieder verneigte kehrte auch mein Gehirn zurück. Ich habe nach diesen 45 Sekunden geschwitzt als hätte ich einen 45 Minuten Ausdauerlauf hinter mir. Und mein Atem ging rasend schnell, trotz allem dass ich gut trainiert war. Aber es hat sich voll gelohnt ![]() |
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#4
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#5
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Ich hatte extra 14 Tage vor dem Wettkampf 1 Woche Urlaub genommen. Glaubt mir, ich konnte die Kata nicht mehr ersehen. Vormittags von 9 bis 12 trainiert. Dann Pause und dann Abends normales Training. Es war hart und meine Füße haben mich gehasst, aber das wars Wert. |
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#6
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| Guter Ratschlag! Aber das wichtigste ist meiner Meinung nach: Kämpfen. Was auch noch gut hilft finde ich: Zen Meditation, Qi Gong, alles an Lektüre von Geoff Thompson und wie bereits gesagt wurde, gezieltes Training der Atmung! Grüße Ima-Fan |
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#7
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| ...das liegt in der Natur der Angst. Ist allerdings notwendig als Signalgeber für eine Notlage oder drohende Gefahr. Das mit dem vergeistigten kann ich persönlich nicht so. Dann bleibt nur Training, Training, Training. Viele wollen die Angst wegtrainieren. Meine 1. Antwort darauf ist: "Ja nicht!" Den Umgang damit zu lernen macht eher Sinn. In der Verhaltenstherapie wird bei dem konfrontativen Ansatz nicht umsonst die direkte und unmittelbare Auseinandersetzung mit dem angstmachenden Objekt oder der Situation angewendet. Die körperlichen Abläufe sind quasi dieselben. Wenn in der SV im schlimmsten Moment der Angst Offensive und Defensive abrufbar bleiben, dann ist das schon sehr gut! Vom Begriff an sich darf man sich nicht irritieren lassen. Im milit. Training hilft die Angst u.a. wach und vorsichtig zu bleiben. Das ist beim Zivilisten auch auch so. Angst wird von manchen als "Schwäche" gewertet. Das ist es nicht. Geändert von Bogac (27-01-2011 um 18:47 Uhr). |
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#8
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| Auch ein Ansatz könnte sein: Simulieren; also Situationen, Zustände; Gewöhnung hilft ein bisschen. Wichtige Frage vorher wäre noch: welche Angst ist gemeint und weshalb soll diese weg? Ist es ein übertriebenes Unsicherheitsgefühl und eine diffuse Medienverstärkte generelle Angst oder das Muffensausen, wenn man in der Situation xy ist. |
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#9
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| Ein Mal tief einatmen und dann machen. Im Normalfall kommt man dann von allein rein.
__________________ Jede Rede erscheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt. |
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#10
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| cool zunächst mal echt gute antworten !!!! ![]() @Pyriander ich meine die angst,wenn du in eine SV situation kommst bzw auf der strasse angegriffen wirst ich persönlich will meine angst nicht wegtrainieren oder verlieren. zumteil hab ich mich in der hinsicht ganz gut im griff,aber für (gute)tipps bin ich immer zuhaben !!!!!! |
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#11
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| Ich denke zusätzlich zum Atmen ist auch Bewegung wichtig. Die Muskeln sind durch das Adrenalin auf 180 und wollen was machen. Wenn man sich nicht bewegt, verkrampft sich alles. Man ist quasi starr vor Angst. |
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#12
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| Ich denke du solltest erstmal differenzieren was für eine Angst du meinst. Es ist nämlich ein ziemlicher Unterschied zwischen der Angst vor einem Wettkampf (was für mich mehr Nervosität ist) und der Todesangst wenn man von nem Bertrunkenen mit einem Messer angegriffen wird. |
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#13
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| Zitat:
also nicht um einen fairen kampf im ring oder so sondern um einen strassenkampf,der sich nicht verbal lösen lässt !!! |
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#14
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| Angst ist eine natürliche und hilfreiche Reaktion des Körpers. Sie warnt und will uns schützen. Doch wenn Angst außer Kontrolle gerät kann sie uns behindern. Eine Selbstverteidigung erlernen kann dafür sorgen, dass reale Ängste auf einem gesunden Level bleiben. Das positvie, da wo Angst ist, ist auch Adrenalin. Man ist plötzlich in einer extrem Situation, es fühlt sich so an als würden die Beine anfangen zu zittern, die Herzfrequenz steigert sich, die Hände sind plötzlich nass, all das passiert um den Körper in einen Alarmzustand zu versetzen. Bricht der Kampf dann aus spürt man diese Dinge nicht mehr so. Wichtig ist halt, das unsere Angst nicht über den Körper gewinnt und wir erstarren. Oder den Überblick über diese Situation verlieren. Mit sportlichen Grüßen Krav Maga Street Defence KRAV-MAGA-Essen - sei kein Opfer! - verteidige Dich! Geändert von Krav Maga Essen (27-01-2011 um 19:15 Uhr). |
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#15
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| Zitat:
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