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#76
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| Auch hier gibt es mal wieder kein Patentrezept. Es wird Aggressoren geben, denen man eine klare Ansage geben muss und bei anderen ist ein eher defensives Verhalten angebracht. Und aus einem defensiven Verhalten kann man hervorragend in die Offensive gehen ohne das der Gegner vorgewarnt ist. ![]() |
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#77
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So oder so, man hat durch Deeskalation also nur Vorteile. |
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#78
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| Wenn du wirklich "fundiertes" haben möchtest, dann schick mir bitte ne PN. Thema hier ist ja nicht NLP. Ich hab halt meine Gründe, warum ich kein Fan von NLP bin. Hab auch keine Probleme, sie dir zu nennen, aber möchte hier nicht darüber diskutieren Geändert von JuanJuan (25-05-2011 um 15:18 Uhr). |
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#79
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Wenn Du der Meinung bist, das GFK bei einer sich anbahnenden Gefahrensituation funktioniert, ist es für mich in Ordnung. Du musst das ja aber auch sagen, weil du sehr viel Geld für die Ausbildungen hingelegt hast. Natürlich kann ich nichts "belegen". "Fachleute" möchte ich hier auch nicht nennen. Wenn man sich aber mal ein wenig "umschaut" erfährt man schnell alles wissenswerte. Man kann mal googeln. Nach deinem "Straßen-Giraffisch" oder allgemein nach GFK und Wirksamkeit. Auch wundert es eben, das -natürlich nur die mir bekannten- Psychologen, Psychiater, Therapeuten, Streetworker, Sozialarbeiter usw. NICHT mit der GFK arbeiten, sich aber jeden Tag in dem "High Risk"-Bereich betätigen. Die arbeiten mit so vielen "Tools", nur nicht mit GFK. Einige Bücher (deren Inhalt von mehreren Autoren stammt) habe ich ja genannt. Wenn man dann noch mal einen Blick in die Bücher von Rosenberg wirft, was sehr interessant ist, wird auch eventuell klar für Was und Wen Rosenberg die GFK entwickelt hat. Auch wundert mich, dass du so wenig dazu im KKB schreibst. Die Frage nach "richtiger" Intervention taucht ja nun öfter auf. Bis auf deine Geschichte mit den rauchenden Kids, fällt mir da aber nichts ein. Oder ist mir da was entgangen? Genau diese hatte aber nichts von "Deeskalation", weil ja nichts am eskalieren war. ![]() Es gibt sicherlich gute und interessante Ansätze in der GFK. Wer sich für diesen Bereich interessiert, findet sicherlich viel interessantes. Nur die Aussage "GFK ist ideal für die Straße" halt ich eben für nicht stichhaltig. Ist aber eben nur die Meinung eines Unwissenden. ![]() |
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#81
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| eigentlich hab ich kein Problem damit, über NLP zu diskutieren. Nur hab ich die Erfahrung gemacht, dass es manche Leute gibt (besonders die von einer bestimmten NLP-Organisation), die mit einem "Nein" zu NLP einfach nicht klar kommen und die, wenn man bestimmte Dinge am NLP kritisiert (unabhängig vom Deeskalationsbereich) auch gern mal beleidigend reagieren...meine Erfahrung halt. Ich kann soviel sagen: War mal abends mit einem Freund von mir unterwegs, der sich seit Jahren mit NLP beschäftigt und total dahinter steht. Er war ein bisschen betrunken und hat ein paar Leute locker angequatscht. Als er dann so nen Assi mit seiner Freundin anhielt, brüllte dieser ihn an und meinte:"Was willst du?" Mein Freund ging voll in die Defensive und entschuldigte sich bei dem Typen dreimal a lá:"Sorry. Tut mir echt Leid. Tut mir wirklich Leid!" Das wirkte zwar in der SItuation deeskalierend, aber ewas NLP-spezifisches konnte ich da nun wirklich nicht erkennen. Die Frage wäre für mich auch eher, was am NLP denn besonders hilfreich sein soll bei der Deeskalation? Denke auch eher, dass klare Ansagen hier besser sind. Aber ich seh´s genau wie du mit dem GFK: Mir ist es egal, ob jemand NLP toll findet oder nicht. Solange es mich nicht tangiert. Ich hatte schon vor meinem Practitioner starke Zweifel dran, dachte mir aber, dass ich erst wirklich urteilen kann, wenn ich meine eigenen Erfahrungen gemacht habe. Nun, nachdem ich das tat, gab es immer noch genug Leute, die furchtbar sickig wurden, wenn ich sagte, dass NLP nichts für mich ist. |
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#82
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Hier versuchen wir aber eigentlich immer solch radikale Personen recht schnell auszufiltern. Auch wenn ich mich mit @WuWei-MO hier ein wenig "zoffe", denke ich nicht, das es hier zu solchen Extremen geht. Da kann ich ja auch recht schnell eingreifen. Ich glaube auch nicht, dass @WuWei-MO solch ein "Fanatiker" ist. Er hat halt nur eine Ausbildung gemacht und dies muss sich ja "lohnen". Alles ganz normal und verständlich. Wer sich ein wenig informiert, wird recht schnell fündig. Heutzutage sollte dies ja nicht mehr so schwer sein. Fakt ist eben, das NLP FÜR MICH ein obskures Sammelsurium an verschiedenen Tools ist. Auch hat es keinerlei Anerkennung, Es ist KEIN anerkanntes Verfahren und die Wirksamkeit ist wissenschaftlich NICHT nachgewiesen. Was aber auch am "System", als solches, liegt. Trotzdem gibt es Leute, für die es eventuell der "richtige" Weg ist. Eine Freundin vom mir hat auch die Ausbildung absolviert, ein "Interview" mit mir gemacht und tauscht sich mit mir aus. Daher bilde ich mir ein, ein ganz klein wenig Einblick zu haben. ![]() Dazu kommt auch, das es "falsch" eingesetzt werden kann. Hier kommt die Ausbildung ins Spiel. Da kann es dann mehr schaden als nützen. Gerade letzte Woche gab es eine Sendung im Deutschlandradio, in der verschiedenen "Therapien" verglichen worden sind. Ich schau mal ob ich die noch finde. Da wurde sogar, von den beteiligten Psychologen, auch davor gewarnt. Z.B. vor der sogenannten "Familienaufstellung". Man sollte aber auch beachten, das es auch immer um "Märkte" und "Kunden" geht. Bei beiden Parteien. ![]() |
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#83
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Und es gibt andererseits Leute, denen wissenschaftliche Nachprüfbarkeit wichtig ist, für die ist dann NLP und Verwandtes nichts. Wie halt so oft im Leben: Topf -- Deckel ![]() JuanJuan, deinen Einwand, daß der NLPler in der Risikosituation kein NLP angewandt hat, verstehe ich nicht ganz. Meine Frage deshalb: Wieso war das Deeskalieren mit wiederholter Entschuldigung (und entsprechender Körpersprache, da bin ich mir sicher) keine NLP? Hört sich für mich irgendwie schon danach an. Und eine Beobachtung meinerseits: Nur weil der Typ deiner Meinung nach kein NLP verwendet hat, entwertet das ja nicht die gesamte NLP an sich. Wenn ich bedenke, daß das gesamte System ein Kasten voller Werkzeuge ist, dann wird es ohnehin schwer, festzulegen, welche Taktik nun neurolingistische Programmierung ist, und welche nicht. |
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#84
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| Also zunächst einmal möcht ich sagen, dass ich MO auf keinen Fall als Fanatiker darstellen wollte!!! Ich kenne ihn überhaupt nicht. Ich hab lediglich die Erfahrung gemacht, dass besonders die Leute keine Kritik am NLP vertragen können, deren Practitioner der Kürzeste überhaupt ist - da kristalisiert sich eine Organisation halt besonders heraus. Und mit denen zu diskutieren ist mühsam. Ich z.B. stehe auch dazu, dass ich boxe. Aber wenn mir jemand sagt, dass er davon nichts hält, dann brech ich keinen Streit vom Zaun. Ist doch sein bier! Ich geh trotzdem weiterhin zum Training - ob er nun was davon hält oder nicht. Genauso sollte es auch mit allen anderen Dingen sein. @123keilerei: "Wenn ich bedenke, daß das gesamte System ein Kasten voller Werkzeuge ist, dann wird es ohnehin schwer, festzulegen, welche Taktik nun neurolingistische Programmierung ist, und welche nicht." - Diesen Satz find ich sehr relativ. Dann könnte ich ja immer sagen:"Naja, du weißt ja garnicht, ob er NLP angewendet hat oder nicht?" Ist deeskalieren mit wiederholter Entschuldigung ein spezifisches NLP-Tool? Bestimmt nicht. Das hab ich auch schon gemacht...lange bevor ich das erste mal von NLP hörte. Und ich diskreditiere das NLP auch nicht! Wie gesagt: Jedem das seine! |
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#85
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| OK. Ich wollte wirklich deine Meinung hören; falls es so rübergekommen ist, als würde ich dir in die Schuhe schieben wollen, daß die NLP diskreditierst, möchte ich gerne klarstellen: Das war keinesfalls meine Absicht. Gute Nacht allerseits ![]() |
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#86
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| Falles es ironisch gemeint war. Hätte ich das genauer erläutern sollen? Hätte ich das "nie" relativieren müssen? Ich dachte, du kennst dich auch mit dem Aspekt "Augenkontakt" im Sozialverhalten bzw. in der Kommunikation aus. ![]() Samy Molcho -oder wenn wissenschaftlicher- Gunter A. Pilz., Allan Guggenbühl haben da interessante Literatur zu raus gebracht. |
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#87
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| Da sich manche von euch anscheinend fundierter mit dem Thema Konfliktverhalten und Deeskalation auseinandergesetzt haben, möchte ich mal etwas fragen: Kennt ihr gute Trainings/Seminare zum Thema Verhalten in Konfliktsituationen und Deeskalation? Würde mich sehr interessieren. |
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#88
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| Zitat:
für dich ist, kann man natürlich schlecht sagen. Es kommt auch immer auf die Erwartung an. Die allermeisten Deeskalationstraining befassen sich hauptsächlich mit den Feldern Arbeit und Familie. Trainings "für die Straße" sind doch eher selten. Die meisten, die ich kenne, sind auch nicht für "Jedermann". Sie sind meist speziell für Behörden/Institutionen. und dann für deren Angehörigen. Man sollte auch daran denken, das es ein riesen Markt ist. Empfehlen könnte ich nur ein paar, an denen du nicht teilnehmen dürftest. ![]() Aber die Gewaltakademie macht auch oft Angebote. Eventuell ist da ja mal was bei für dich. Wo kommst Du denn her ? Geändert von Sven K. (06-06-2011 um 18:01 Uhr). |
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#89
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| Dank dir schon mal für die schnelle Antwort! Das Richtige findet man ja sowieso nur durch ausprobieren. Mir geht es schon um straßentaugliches Konfliktverhalten und -bewältigung. Komme eigentlich aus dem Kölner Raum, bin aber aus beruflichen Gründen auch oft Nähe Magdeburg. Wenn es sich lohnt, würde ich aber auch woanders hinfahren. |
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#90
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| Das s9ind die Autoren der oben genannten Bücher. Deeskalation und Gewaltprävention Die geben auch Seminare. Das ist ja quasi "um die Ecke" ![]() |
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