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  #1  
Alt 03-04-2011, 11:44
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Kampfkunst: von jedem etwas
 
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Beiträge: 89
Standard Wie ist das bei Euch?

Ich komme aus einer Stilrichtung, wo "harter" aber kontollierter Kontakt im Training und eine entsprechende Abhärtung die Basis einer soliden SV sind.

Nun trainiere ich seit Monaten 1-2 mal pro Woche KM.

Das Trainer ist sehr engagiert und dementsprechend gestaltet er das Training.
Es macht Spaß!

Aber beim Partner und Schlagtraining bin ich oft verwundert.

Sobald Pratzen oder Schlagpolstertraining angesagt ist, werden von fast allen Handschuhe angezogen. Gut, soll jeder machen was er will.

Aber besonders beim Partnertraining habe ich meine Schwierigkeiten. Sobald ich "realistischer" , also den Druck erhöhe, oder mehr Kraft und Schnelligkeit einsetze, merke ich, daß dies irritiert.

Ebenso beim Körperkontakt. Ich betone Körper und nicht Gesicht. Leichtkontakt wird bereits als hart empfunden.

Anders jedoch, wenn ich mit jemanden trainieren kann, der profunde KK/KS Erfahrung hat. Da kann man zur Sache gehen, ohne Angst zu haben, daß der andere überfordert wird.

Schön langsam stelle ich mir die Frage, ob ich mit meiner Trainingseinstellung zu altmodisch bin. Darum meine Frage.
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  #2  
Alt 03-04-2011, 12:11
Benutzerbild von AndyLee
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Kampfkunst: Jun Fan Kung-Fu, Jeet Kune Do, Inosanto-Kali, Ju-Jutsu
 
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Ort: Nähe Hannover
Alter: 48
Beiträge: 927
Standard

Wie hart ist "harter Kontakt" und wie leicht "Leichtkontakt"?

Meiner Erfahrung nach wird sich dabei zumeist an Schlag- und Tritttechniken orientiert. Ich kann hier nur für das Ju-Jutsu des DJJV schreiben, welches sich ja dem Leichtkontakt verschrieben hat. Größere Verletzungen passieren hier zu 99% bei Würfen, wobei die Aufgabe der Wurf-Gegenwehr und ein hartes, unkontrolliertes Aufkommen auf den Boden und/oder das gleichzeitige "sich-drauf-werfen" des Gegners beliebte Verletzungsszenarien darstellen. Aber auch ohne Würfe geht es selbst im Leichtkontakt ganz schön zur Sache.

Im Training selbst - so würde ich es formulieren - muss das grundsätzlich am Miteinander liegen. Wenn du jemand als Partner hast, der ein körperbetontes Training nicht mag, dann ist das so. Die Leute kommen - wie du auch - zum Training, um Spaß zu haben und um - möglichst - verletzungsfrei wieder nach Hause zu kommen. Nicht jeder steht eben auf so eine Körperbetonung.

Nun kann man damit argumentieren, dass gerade beim Zweikampf eine gewisse Form von Körperbetonung anwesend sein muss. Kann ich verstehen. Manche benötigen dafür aber eben mehr Zeit, Druck und Zwang wirken dabei zumeist kontraproduktiv - irgendwann laufen dir die Leute weg. Gleiches natürlich auch bei einem zu laschen Training. Wie mans macht, man macht es verkehrt...

Such dir einfach Leute, die so "ticken" wie du, da kannst du ja mehr zulegen, sofern es der Trainer auch so zulässt. Mit den anderen Teilnehmern solltest du aber grundsätzlich anders umgehen.
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Immer gut drauf - wenn nicht, dann schlecht drauf.
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  #3  
Alt 04-04-2011, 14:18
Benutzerbild von Cyankali
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Kampfkunst: 松濤館
 
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Alter: 31
Beiträge: 947
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Zitat:
Zitat von Hmx3 Beitrag anzeigen
Ich komme aus einer Stilrichtung, wo "harter" aber kontollierter Kontakt im Training und eine entsprechende Abhärtung die Basis einer soliden SV sind.

Nun trainiere ich seit Monaten 1-2 mal pro Woche KM.

Das Trainer ist sehr engagiert und dementsprechend gestaltet er das Training.
Es macht Spaß!

Aber beim Partner und Schlagtraining bin ich oft verwundert.

Sobald Pratzen oder Schlagpolstertraining angesagt ist, werden von fast allen Handschuhe angezogen. Gut, soll jeder machen was er will.

Aber besonders beim Partnertraining habe ich meine Schwierigkeiten. Sobald ich "realistischer" , also den Druck erhöhe, oder mehr Kraft und Schnelligkeit einsetze, merke ich, daß dies irritiert.

Ebenso beim Körperkontakt. Ich betone Körper und nicht Gesicht. Leichtkontakt wird bereits als hart empfunden.

Anders jedoch, wenn ich mit jemanden trainieren kann, der profunde KK/KS Erfahrung hat. Da kann man zur Sache gehen, ohne Angst zu haben, daß der andere überfordert wird.

Schön langsam stelle ich mir die Frage, ob ich mit meiner Trainingseinstellung zu altmodisch bin. Darum meine Frage.
Willkommen in der Welt der SV-Hybride ... die meisten dort sind leider nicht gerade kontaktfreudig oder schon in der Koordination so weit, dass man in Partnerübungen auch ohne den erwähnten Problemen kämpft. Nicht um sonst, wird z.B. im Karate erst mal an der Motorik gearbeitet und dann langsam eine korrekte Dynamik fürs Partnertraining gearbeitet. Bei mir wird das immer besser. Im KM sind eigentlich nur die gut dabei, die KK-Erfahrung schon besessen haben. Pure Anfänger gehören in eine klassische KK, wo man langfristig jedermann an ordentliche Partnerübungen heranführt.
Gibt natürlich auch Ausnahmen und bestimmt sind alle KM-Verfechter hier im KKB in Schulen, wo das anders ist. Mein Eindruck ist da ein anderer. Allein, wie man mir im Schnelldurchgang eine entsprechende Schlagtechnik beigebracht hatte (als Anfänger) und in wie viel Stunden Boxen (aber auch Karate ich dort korrigiert wurde/werde.
Hybride machen Unmengen Spaß, weil sie sehr abwechslungsreich sind. Szenario-Training ist schon etwas, was ich im Karate vermisse. Das wäre mal eine Idee, aber dafür fehlt aber eben die Zeit. Zeit ist eben der maßgebliche Faktor, Leute auch hinreichend auf die Techniken zu schulen.

P.S.: nein ich habe von Hybriden keine Ahnung. Just my two cents. Kann sich ja jeder mal ein Bild machen. Hybride sind ja im steigenden Angebot, obwohl sie in vielen Schulen wohl eher dazu da sind, Leute fürs die Haus-KK zu akquirieren. Oder um Kundschaft zu bekommen, die sonst nur etwas abfällig über Kampfsportarten spricht. Selbstverteidigung = eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Aber das ist auch nur wieder meine Meinung.^^
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  #4  
Alt 04-04-2011, 15:36
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Alter: 45
Beiträge: 1.692
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Hier ein paar Anmerkungen:

1. Warum soll man beim Pratzentraining keine Handschuhe anziehen? Was macht es für einen Sinn ein paar mal heldenhaft "blank" auf die Pratzen zu schlagen um danach nur die Knöchel wund zu haben. Wir ziehen beim Sandsack- und Pratzentraining immer entsprechende Handschuhe an.

2. Es bringt wohl im Techniktraining nur was fürs Ego wenn man sich ständig mit Kraft eine reinhaut. Besser werden die Techniken und Kombinationen dann auch nicht.

3. Willst Du mit härterem Kontakt arbeiten, nennen wir das bei uns Sparring. Da können sich dann die entsprechenden "Härtegrade" zusammenfinden und gerne auch mal draufhauen.

Eingentlich alles ganz einfach.
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  #5  
Alt 04-04-2011, 16:37
Benutzerbild von itto_ryu
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Die Frage ist auch immer, wie ist das Spektrum der Gruppe. Ich war mal eine Zeit lang bei einer SV-Klasse, basierend auf Ju-Jutsu, da sprangen viele zartbesaitete Mädels, älter Personen, Leute ohne jeden KK-Hintergrund herum, nur ein, zwei Leute mit sonstiger KK-Erfahrung (die dann recht froh um mein Hinzustoßen schienen). Da war vieles sehr gediegen in der Gangart. Ich kann weder für Krav Maga, noch für Hybride oder SV allgemein sprechen, aber meiner Erfahrung nach kommt es auf die Trainer und die Trainierenden an und gerade bei SV hat man oft Leute, die eben nur auf SV aus sind und wenig, bis gar keinen KK-Hintergrund, geschweige denn Erfahrung im Vollkontakt haben. Die wollen auch nicht wirklich kämpfen, die wollen sich verteidigen können bzw. es soll das Selbstbewusstsein steigern und manchmal ist es auch einfach Lust, was anderes zu machen, weil es cool klingt oder der Tae-Bo-Kurs voll war. Das oll nicht abwertend gemeint sein, aber man merkt eben, ob man in einer Gruppe ist, in der Kämpfer das Kämpfen trainieren.
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  #6  
Alt 04-04-2011, 16:41
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Ort: Osterholz-Scharmbeck
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Beiträge: 8.752
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Eigentlich haben @AndyLee und @max.warp67 schon alles gesagt. Nur noch
folgende Anmerkungen.

Die meisten Trainierenden sind alle "Feierabendhelden" (gilt auch für mich).
Sie müssen am nächsten Tag wieder ins Büro oder an den Kundenschalter und
können sich keine "Läsionen" leisten. Sie umgeben sich auch/aber gerne mit
dem "Nimbus" der SV-Systeme. Sie würden in ihrem Inneren gerne "Krass"
und "Hart" sein, bekommen es aber nicht auf die Reihe, dementsprechend zu
trainieren. Dies aus den verschiedensten Gründen. Dazu kommt, dass es auch
einfach eine Freizeitbeschäftigung ist/sein kann. Eine Änderung in der
heutigen Gesellschaft -hin zum "unterhaltenwerdenwollen"- tritt auch
vermehrt auf.

Dies muss man nicht gutheißen, man sollte es aber zur Kenntnis nehmen.

In den meisten SV-Systeme, in denen "Hart" trainiert wird, sind die Mitglieder
recht überschaubar. Es finden sich dort nur die, die darauf Lust haben. Dies
ist ein Punkt, warum die meisten Anbieter noch eine "richtige" KK im Angebot
haben.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #7  
Alt 04-04-2011, 16:53
Benutzerbild von itto_ryu
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Kampfkunst: Broadsword Academy Germany
 
Registrierungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 4.464
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Sven K. drückt es optimal aus. Nicht jeder Freizeit-Hybrid wird der ultimative tactical Knife-Commando-Special-Force-Elite-Fighting-Jason-Bourne. Will es auch vielleicht gar nicht werden. Oder genießt den Hauch von "Whhhoooo" der mit der ausgeübten KK einhergeht. Ist nur menschlich. Ist auch schon ein Ziel der Übung erreicht, wenn es das Selbstbewusstsein hebt. Bei anderen KKs ist das z.T. auch so, bei manchen geht es nicht. Man kann z.B. nicht MMA trainieren und den Ruf der Kamfpsportart genießen ohne dass es nciht auch zur Sache geht, wie es dort eben so ist.

Man kann sich umschauen und selbst urteilen, was alles Krav Maga sein kann:
YouTube - Krav Maga Selbstschutz
YouTube - Krav Maga AKMA - Selbstverteidigung
YouTube - ORF Bericht über Krav Maga - - Selbstverteidigung
YouTube - Krav Maga Training in Israel
YouTube - Krav Maga - military

Ist eine Frage der Intension und Intensität.
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  #8  
Alt 04-04-2011, 17:19
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Beiträge: 2.599
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Der Aufbau des Trainings kommt natürlich immer stark auf die Gruppe an. Ich war in meiner KM Gruppe, wie schon öfter erwähnt der einzige Normalo, die anderen hatten alle schon Erfahrung in schlagende KK, und demtsprechend ging es im Training auch etwas härter zu. Nicht extrem hart, aber hart genug um da als Newbie der noch was mit KK mithalten zu können. Das war der Grund warum ich zum Boxen geflüchtet bin, eine solide Grundausbildung in einer klassischen KK kann nie schaden. Aber es gibt sicher auch gruppen wo man auch komplette KK Neulinge ans Krav Maga hereinführen kann. Da ist sicher von Trainingsgruppe zu Trainingsgruppe unterschiedlich.
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  #9  
Alt 04-04-2011, 17:42
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Kampfkunst: derzeit nichts
 
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Alter: 29
Beiträge: 279
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Zitat:
Zitat von Hmx3 Beitrag anzeigen
Anders jedoch, wenn ich mit jemanden trainieren kann, der profunde KK/KS Erfahrung hat. Da kann man zur Sache gehen, ohne Angst zu haben, daß der andere überfordert wird.
Ist doch klar, dass man mit Leuten mit profunder Erfahrung härter trainieren kann..?
Oder meinst du jetzt KM = SV und zählt somit nicht zu KK/KS?

Aber hin oder her, weder da noch da werden absolute Anfänger wohl mit einer zu harten Gangart glücklich. Bringt ihnen ja auch nicht wirklich was, Schläge zu kassieren mit denen sie noch nicht umgehen können.

Klingt aber eher nach dem üblichen "ohje ich bin so hart und alle anderen sind so weich"-Threads, wo sich dann die Antwortenden ebenfalls wieder darüber auslassen können, wie lasch diese ganzen Hobbyisten doch sind und dass das alles nix mit Kampf zu tun hat und mimimi..
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  #10  
Alt 04-04-2011, 18:53
Paul_Kersey
Gast
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Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Willkommen in der Welt der SV-Hybride ... die meisten dort sind leider nicht gerade kontaktfreudig oder schon in der Koordination so weit, dass man in Partnerübungen auch ohne den erwähnten Problemen kämpft.
Da spricht mal wieder der Experte!
"...die meisten dort..." Wie kommst du denn zu der Aussage ?
Kennst du die meisten Kravisten ?

Das Anfänger grundsätzlich immer erst mal Probleme haben Techniken umzusetzen und dann auch freier anzuwenden und / oder mit härterem Kontakt zu arbeiten ist doch ganz klar.

Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Nicht um sonst, wird z.B. im Karate erst mal an der Motorik gearbeitet und dann langsam eine korrekte Dynamik fürs Partnertraining gearbeitet.
Jo, und das wird natürlich im KM überhaupt nicht gemacht.
Wir bespaßen die Leute nur und reden ihnen ein sie könnten nach 14 Tagen jeden umhauen der ihnen nicht passt.
Dieses offensichtlich ahnungslose Gebashe von dir geht mir mittlerweile ziemlich auf den Sack!

Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Bei mir wird das immer besser.
Bei den Sachen die du so verzapfst, ist das auch dringend nötig falls es einem mal zu bunt wird!


Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Im KM sind eigentlich nur die gut dabei, die KK-Erfahrung schon besessen haben. Pure Anfänger gehören in eine klassische KK, wo man langfristig jedermann an ordentliche Partnerübungen heranführt.
Schwachsinn!
Wir haben bei uns alle möglichen Leute vertreten, u.a. auch Leute aus anderen KS Arten und ich kann dir sagen dass es Leute gibt die vorher was gemacht haben und sich trotz Blackbelt nicht bewegen können und wir Leute haben die noch nie was gemacht haben und erstaunlich schnell "gut" werden.
Natürlich auch andersrum, aber es liegt immer an der einzelnen Person und nicht daran ob einer vorher mal was gemacht hat oder nicht.

Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Gibt natürlich auch Ausnahmen und bestimmt sind alle KM-Verfechter hier im KKB in Schulen, wo das anders ist. Mein Eindruck ist da ein anderer.
Aufgrund von wievielen Clubbesuchen hast du denn diesen Eindruck gewonnen ? Mal andersrum: Vielleicht warst du in irgendwelchen Wald und Wiesen Clubs wo nur Bewegungslegastheniker rumrennen.


Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Allein, wie man mir im Schnelldurchgang eine entsprechende Schlagtechnik beigebracht hatte (als Anfänger) und in wie viel Stunden Boxen (aber auch Karate ich dort korrigiert wurde/werde.
Von "Beibringen" kann man da wohl kaum reden. Man hat dir was "gezeigt". Mehr auch nicht. Lernen, braucht immer Zeit und egal ob du ins KM oder zum Boxen gehst: Ne gute Schlagtechnik braucht eben Zeit.

Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Hybride machen Unmengen Spaß, weil sie sehr abwechslungsreich sind. Szenario-Training ist schon etwas, was ich im Karate vermisse. Das wäre mal eine Idee, aber dafür fehlt aber eben die Zeit. Zeit ist eben der maßgebliche Faktor, Leute auch hinreichend auf die Techniken zu schulen.
Man merkt hier wieder dass du überhaupt keine Ahnung von Hybridtraining hast. Wenn man im Zusammenhang mit Hybridsystemen von schneller Erlernbarkeit bzw. von schnellen Erfolgen spricht, dann heißt dass nicht dass du in 3 Wochen der Hyperfighter bist. Es geht schneller als in den meisten anderen, vor allem klassischen, Systemen, braucht aber dennoch Zeit. Beim einen mehr und beim anderen weniger.

Dass du vlt. nicht damit zurecht kommst, könnte ja evtl. auch dran liegen dass du vlt. selbst kein sonderlich großes Bewegungstalent bist. Schon mal drüber nachgedacht ? (Nur ne Vermutung. Ich kenn dich ja nicht)


Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
P.S.: nein ich habe von Hybriden keine Ahnung.
Hier stimme ich zu 100% mit dir überein!


Zitat:
Zitat von Cyankali Beitrag anzeigen
Just my two cents. Kann sich ja jeder mal ein Bild machen. Hybride sind ja im steigenden Angebot, obwohl sie in vielen Schulen wohl eher dazu da sind, Leute fürs die Haus-KK zu akquirieren. Oder um Kundschaft zu bekommen, die sonst nur etwas abfällig über Kampfsportarten spricht. Selbstverteidigung = eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Aber das ist auch nur wieder meine Meinung.^^
Du weißt ja: Wenn man keine Ahnung hat....

Zitat:
Zitat von Hmx3 Beitrag anzeigen
Ich komme aus einer Stilrichtung, wo "harter" aber kontollierter Kontakt im Training und eine entsprechende Abhärtung die Basis einer soliden SV sind.
das ist ja auch ganz grundsätzlich so

Zitat:
Zitat von Hmx3 Beitrag anzeigen
Nun trainiere ich seit Monaten 1-2 mal pro Woche KM.

Das Trainer ist sehr engagiert und dementsprechend gestaltet er das Training.
Es macht Spaß!

Aber beim Partner und Schlagtraining bin ich oft verwundert.

Sobald Pratzen oder Schlagpolstertraining angesagt ist, werden von fast allen Handschuhe angezogen. Gut, soll jeder machen was er will.
Das ist gar nicht so verkehrt, vor allem wenn jemand noch nicht gut schlagen kann.

Zitat:
Zitat von Hmx3 Beitrag anzeigen
Aber besonders beim Partnertraining habe ich meine Schwierigkeiten. Sobald ich "realistischer" , also den Druck erhöhe, oder mehr Kraft und Schnelligkeit einsetze, merke ich, daß dies irritiert.

Ebenso beim Körperkontakt. Ich betone Körper und nicht Gesicht. Leichtkontakt wird bereits als hart empfunden.
Ich versteh das sehr gut. Mir gehts auch öfter so.
Liegt aber vor allem am Trainingspartner und den gegenseitigen Absprachen.
Du wirst immer und nahezu überall Leute dabei haben die es nicht ganz so hart mögen. Darauf muss man eingehen und sich entsprechende Trainingpartner suchen.

Grundsätzlich muss das Niveau betreffend Härte, Schnelligkeit, etc. langsam aber stetig angehoben werden. Das gilt für alle die KM trainieren. Wer damit nicht zurecht kommt kann zum WT oder Häkeln gehen . Seh ich jedenfalls so. Trotzdem sind die Leute immer unterschiedlich.
Such dir einfach die Leute mit denen du härter trainieren kannst, besprich das mit deinem Trainer und los gehts.
Ich handhabe das auch so.


Zitat:
Zitat von Hmx3 Beitrag anzeigen
Anders jedoch, wenn ich mit jemanden trainieren kann, der profunde KK/KS Erfahrung hat. Da kann man zur Sache gehen, ohne Angst zu haben, daß der andere überfordert wird.

Schön langsam stelle ich mir die Frage, ob ich mit meiner Trainingseinstellung zu altmodisch bin. Darum meine Frage.
Wie gesagt: Such dir ruhig deine Trainingspartner aus.
Es hat ja keinen Sinn wenn jemand der bspw. schon 3 Jahre Muay Thai oder so gemacht hat mit nem absoluten Newbie rumeiert. Bringt keinem was.

Zitat:
Zitat von max.warp67 Beitrag anzeigen
Hier ein paar Anmerkungen:

1. Warum soll man beim Pratzentraining keine Handschuhe anziehen? Was macht es für einen Sinn ein paar mal heldenhaft "blank" auf die Pratzen zu schlagen um danach nur die Knöchel wund zu haben. Wir ziehen beim Sandsack- und Pratzentraining immer entsprechende Handschuhe an.

2. Es bringt wohl im Techniktraining nur was fürs Ego wenn man sich ständig mit Kraft eine reinhaut. Besser werden die Techniken und Kombinationen dann auch nicht.

3. Willst Du mit härterem Kontakt arbeiten, nennen wir das bei uns Sparring. Da können sich dann die entsprechenden "Härtegrade" zusammenfinden und gerne auch mal draufhauen.

Eingentlich alles ganz einfach.
So siehts aus !

Geändert von Paul_Kersey (04-04-2011 um 18:58 Uhr).
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  #11  
Alt 04-04-2011, 19:17
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Zitat:
Zitat von max.warp67 Beitrag anzeigen
Hier ein paar Anmerkungen:

1. Warum soll man beim Pratzentraining keine Handschuhe anziehen? Was macht es für einen Sinn ein paar mal heldenhaft "blank" auf die Pratzen zu schlagen um danach nur die Knöchel wund zu haben. Wir ziehen beim Sandsack- und Pratzentraining immer entsprechende Handschuhe an.
Nun wir machen viel Pratzentraining auch im Karate und ich habe nie Handschuhe an (niemand). Am Anfang hat man aufgeschürfte Knöchel und kann auch nicht 100% geben, aber bessert sich mit der Zeit. Und gerade, wenn man doch realistische SV trainiert, sollte das ohne Handschuhe passieren.

Zitat:
2. Es bringt wohl im Techniktraining nur was fürs Ego wenn man sich ständig mit Kraft eine reinhaut. Besser werden die Techniken und Kombinationen dann auch nicht.
Darum macht man doch wohl einen Satz locker, schneller und dann mit viel Power. Das macht auch in anderen Sportarten so, wenn es um Technik geht. Machst du mit 100% Sicherheit doch auch so in deinem Training. Bessere Techniken werden es nicht, aber die Technik auch unter Stress oder Krafteinsatz in Ziel bringen, ist wohl das allerwichtigste.

Zitat:
3. Willst Du mit härterem Kontakt arbeiten, nennen wir das bei uns Sparring. Da können sich dann die entsprechenden "Härtegrade" zusammenfinden und gerne auch mal draufhauen.
Für realistische SV dürfte sich die Frage aber nicht stellen, da im SV immer mit voller Härte agiert wird. Was bringt mir ein lockeres Sparring, der Typ auf der Straße wird auch nicht locker herumhoppeln. Das ist ja der Punkt, wenn es um realistische SV geht. Leider ist eben "SV" nur ein Hybridform diverser Kampfkünste, wo man weniger an die Technik denkt, sondern eher dank fehlender Zeit ein interessanteres Training bietet. Da Zeit fehlt, kann auch an den Techniken nicht so gefeilt werden. Aber dann wird da eben von Selbstverteidigung gesprochen und die Mehrheit der Anfänger glaubt das eben.

€: Als ich im KM war, hat der Instructor zwar gesagt, dass man nur mit Sparring sich konditionieren kann, aber 1/3 des Kurses wollten nicht, das andere Drittel war neugierig (nur nicht so hart so sollte es ein - dazu gehöre ich) und das andere Drittel waren folgende: VKler aus dem MT/Boxen + Türsteher + so Psychos, die wohl abends auch ihren Kopf gegen die Wand hauen). So dann hätte man mal Jutta gegen Mehmet antreten lassen müssen, damit Jutta mal merkt, was einen Sturm auf einen einbrechen kann, wenn wirklich eine SV Situation ansteht. Aber Jutta hätte da nicht mitgemacht.
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  #12  
Alt 04-04-2011, 20:04
Benutzerbild von Cyankali
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@Päulchen: tja, für mich schreibst du auch nur oberflächliches Zeug von irgendeiner KM-Wundertüte, in der du wohl trainierst. Kann man sehen, wie man will. Im KM wird ge"zeigt", stimmt gelehrt wird da nicht. Danke, dass du mich da korrigiert hast. War doch unlängst auch so ein Alpha-Video von Anfängern drinnen - komisch das war auch deckungsgleich mit meinen Eindrücken. So kann natürlich noch zig SV-Hybride besuchen, bis ich dein Schule finde, in der wohl nur Bewegungswunder trainieren und die Techniken vom Himmel fallen.

Ja im Karate ist auch nicht alles toll oder sonstwo ist alle Gold was glänzt, aber wenigstens wird dann nichts mit hohlen Phrasen angeboten. Ich kann nichts in Kampfkünsten und bin kein KM-Profi, aber ich habe durchaus Erfahrung, wie man trainiert und Training vermittelt (hat dann aber eher was mit verschiedenen Bällen zu tun - einer hat sogar Federn). Darum kann ich sagen zur Ehrenrettung der KM, das der einzige Trainer, der meinen Ansätzen genügte, auch von den anderen beiden Hybriden im KM zu finden war. Trotzdem war es für mich als kritischer Mensch gleich zu sehen, dass Anspruch und das "Ist" ziemlich differieren. Im Karate oder Aikido ist auch nicht alles toll, aber da achtet man eher auf grundlegende Dinge und begnügt sich nicht damit, dass man jetzt von allem etwas möglichst einfach beibringt. Hauptsache irgendwas in die Pratze donnern, wenn es ansatzweise richtig ist, reicht das. Nein, ist natürlich nicht bei dir so - das wage ich ja nicht zu behaupten. Komisch, dass die unsportlichsten Gesellen immer nach SV schreien, die wohl beim Basketball über ihre Klettverschlüsse fallen

But internet is serious business und darum geh ich jetzt weiter E-Learning IngsUmgs machen.
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  #13  
Alt 04-04-2011, 20:10
Paul_Kersey
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@ Cyankali:

schreib einfach weiter. Wer einigermaßen Bescheid weiß merkt ohnehin dass du von Tuten und Blasen keine Ahnung hast.

Da muss man sich einfach nur mal deine Beiträge anzeigen lassen.
Hauptsache du hälst dich selbst für ganz ganz toll und kompetent!
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  #14  
Alt 04-04-2011, 20:41
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@ Cyankali: Naja die vergleichst irgendwie Brinen mit Äpfeln. Natürlich kann man das Training einer tradionellen KK nicht mit dem eines Hybrid Systems vergleichen. Natürlich wird im Karate und auch im Aikido mehr Zeit mit der Grundschule vebracht, als im KM, aber das heißt noch lange das es dort keine Grundausbildung gibt. Bin zwar auch der Meinung, das den von Natur aus eher wenigen talentierten Kravisten oder in meinem Fall ex Kravist (habe das KM zugünsten des Boxens mal zurück gestellt) das Erlenen einer tradionellen KK oder eines Kampfsportes nicht schaden kann, um mal eine gute kampferische Grundausbildung zu bekommen, aber das ist nicht zwangsläufig die Schuld vom System. Mit entsprechendem Talent kann auch ein komplett unbeschriebenes Blatt im Km das notwendigste lernen. Und typen wie ich, die kämpferische Atributte erst arbeiten müssen sind fürs erste in einem tradionellen System besser aufgehoben um die Grundlagen zu lernen, bevor sie wieder ins KM zurück kehren.
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  #15  
Alt 04-04-2011, 21:22
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