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#106
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| Ich frage zum 3. Mal: Was gibt es denn von "Euch" zu sehen, dass als Trainingsanleitung für nen Amokschützen in Frage käme? Gut, ich wüßte einen User, dem wir es in die Schuhe schieben könnten , wenn mal einer aus nem fahrenden Auto auf Leute schießt - aber da wissen jetzt wohl auch nur wenige, wer das gewesen ist. ![]() Du machst hier imho ein leeres Fass auf!
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#108
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| Aha. Das war, wie ich finde, nicht so wahnsinnig offensichtlich.
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#109
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| Zitat:
Habe nur bis hier gelesen. Mehr gibt´s dazu auch wirklich nicht mehr zu sagen. Sommerloch im KKB oder watt is hier los? |
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#110
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| Beitrag ohne vollständige Berücksichtigung von Beiträgen nach gestern abend (da Offline geschrieben): Ein Trainier hat natürlich immer die Verantwortung für das was er vorführt. Allerdings sehe ich hier ein größeres Risiko darin, dass oftmals auch untaugliche Techniken vorgeführt werden oder unterschlagen wird in welchem Kontext die Techniken zu sehen und anzuwenden sind. Ein Beispiel für letzteres ist das Thema waffenlose Messerentwaffnung, viele Videos, und auch Trainier im regulären Unterricht, erwecken den Eindruck das dies einfach möglich ist. Wenn man dabei aber nicht ganz klar erläutert, dass dies nur als letzte Option zu sehen ist gefährdet man seine Schüler oder diejenigen die sich von Videos Techniken abschauen. Das führt dann leicht dazu das jemand anstelle seines Geldbeutels seine Gesundheit oder gar sein Leben verliert (Bsp.: Gegenwehr bei bewaffnetem Raub). Bei der Vorführung von offensiven Techniken in Videos / Demos sehe ich eher ein geringeres Risiko. Wer einen Waffe einsetzen will wird dies tun unabhängig davon ob er es über Videos "lernen" kann oder nicht. Mit einer Waffe effizient anzugreifen ist dabei auch nicht so schwer, d.h. das kann man sich diese (offensiven) Fähigkeiten auch ohne Videos / Trainer durchaus aneignen. Unverantwortlich würde es dann werden, wenn z.B. Gruppentaktiken im Häuserkampf gezeigt würden. Eine viel größere Verantwortung sehe ich im Bereich des normalen Unterrichts. Hier muss man darauf achten worauf man seine Schüler konditioniert und auch darauf wenn man besser nicht (weiter) unterrichtet. Ein Schüler der darauf konditioniert ist auf einen Schwitzkasten mit dem zerschneiden der Beinarterie zu antworten ist sicher gefährlicher für die Geselleschaft als ein Videobetrachter der gesehen hat, dass man jemand nach einer Entwaffnung den Hals aufschneiden könnte (was man natürlich nicht konditionieren sollte). Ersterer handelt u.U. unangemessen weil der darauf konditioniert ist, letzterer lernt nicht wirklich etwas neues. Auch zur Verantwortung als Trainer: Was ich auf keinen Fall empfehlen würde ist jemand Entwaffnungen zu unterrichten, ohne ihm mindestens Grundkenntnisse im Umgang mit dieser Waffe beizubringen. Bezogen auf die Schusswaffenabwehr bedeutet das, wenn man diese einer Zivilperson beibringt, muss man auch unterrichten mit der Waffe anschließend richtig zu drohen und sie ggf. auch einzusetzen (durchdenkt man diese Szenario komplett wäre hier sogar eine Ausbildung im Combatschiessen sinnvoll wenn auch nicht zulässig). Sich auf vollständiges Ausschalten des Gegner durch Verwendung als Schlagwaffe, waffenlose Techniken und/ oder anschließende Flucht zu verlassen ist etwas kurzsichtig. Was wenn eine Flucht (mit Waffe) nicht möglich ist, die Waffe zwar entwunden wurde der Gegner aber nicht völlig ausgeschaltet ist (waffenloser Angriff, Zweitwaffe?), es weitere Täter gibt (Amoklauf, Geiselnahme, terroristische Attacke), etc.... Bevor jetzt aber das Geschrei los geht ;-), glücklicherweise ist das Training der Schusswaffenabwehr bei Zivilperson in der BRD (mit wenigen Ausnahmen) sowieso nicht besonders sinnvoll. Die Wahrscheinlichkeit mit einer Schusswaffenbedrohung, bei der die Notwehr gerechtfertig ist, konfrontiert zu werden ist für diesen Personenkreis minimal. Beachtet man dann noch die Wahrscheinlichkeit das dies auch eine Situation ist in dem eine Abwehr die richtige Maßnahme darstellt, sind wir bei einer Restwahrscheinlichkeit angelangt, für die sich der erforderliche Aufwand schlichtweg nicht lohnt bzw. wo diese Zeit einfach sinnvoller verwendet werden kann (Fahrsicherheitstraining zum Beispiel ;-)). Zitat:
Der Grund liegt in der Entwaffnung selbst. Bei der Entwaffnung wird die Waffe idealerweise so gegriffen das der Schlitten (die Trommel) blockiert wird. Bei einer Selbstladepistole bedeutet dies, dass nach der Abgabe eines Schusses das automatische Nachladen und damit die weitere Schussabgabe verhindert wird. Bei einem Revolver wird (bei nicht vorgespannten Hahn) sogar die die Schussabgabe selbst verhindert (es gelangt keine Patrone vor den Schlagbolzen und der Hahn wird nicht gespannt). Bei Selbstladepistolen ist diese feste Fixierung außerdem noch zum Vermeiden von schwerwiegenden Handverletzungen durch das, sich beim automatischen Nachladen bewegende, Korn erforderlich. Das Durchladen (Selbstladepistole) dient nun dazu die durch die Entwaffnung potentiell nicht schussbereite Waffe wieder schussbereit zu machen. Alle anderen Gründe sind eher nebensächlich (wobei die Möglichkeit, dass die Waffe nicht durchgeladen war durchaus auch eine gewisse Relevanz besitzt). Da in solchen psychischen Ausnahmesituationen eine Entscheidung "wenn ein Schuss gefallen ist, lade durch, sonst nicht" zu fehleranfällig ist und unter solchen Bedingungen sogar die Abgabe eines Schusse "überhört" werden kann, ist das Durchladen nach der Entwaffnung die richtige Standardvorgehensweise. Ich verstehe den ursprünglichen Ansatz des Threaderstellers. Es wäre natürlich schön wenn man eine Möglichkeit finden würde solche Amokläufe wie jetzt in Norwegen zu verhindern. Leider ist dies aber schlicht und einfach nicht möglich. Geändert von ThomasL (29-07-2011 um 12:54 Uhr). |
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