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  #151  
Alt 07-07-2008, 12:07
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Zitat von BämBäm Beitrag anzeigen
Was mir an dem ganzem Thema ECP, KM, KAPAP im ein wenig suspekt vorkommt, ist, das man den militärischen Bezug immer wie den heiligen Gral vor sich herträgt. Und daraus resultierend die Schlussfolgerung es muss deswegen ultrahart und hocheffizent und schnell erlernbar sein.

Meiner Erfahrung nach sind Effizienz und schnelle Erlernbarkeit konkurrierende Ziele. Denn um hohe Effizienz zu erreichen muss man individuell und konstant seine Techniken prüfen und perfektionieren und das dauert eben.

Das Soldaten natürlich nicht 5 jahre in KK,KS ausgebildet werden können ist auch klar. Also bringt man Ihnen bei was in der kürze der Zeit machbar ist. Meiner Meinung nach ist das auch ok, denn Eigenschaften wie Teamfähigkeit, psychologische Belastbarkeit und der Gebrauch von Schusswaffen sind wichtiger als Jab & Cross.

Ich will jetzt auch gar Krav Maga etc., in Frage stellen, bin fest davon überzeugt das es seine Berechtigung hat, aber ich könnte mir vorstellen das die Leute die es ein paar Jahre im Verein machen, besser darin sind, als die Soldaten und Polizisten für die es gedacht ist.

womit du garnicht mal so falsch liegst,da einsatzkräfte in der regel auf ihr equipment,nicht auf ihre fäuste bauen
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  #152  
Alt 07-07-2008, 12:32
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Zitat:
Zitat von BämBäm Beitrag anzeigen
Meiner Erfahrung nach sind Effizienz und schnelle Erlernbarkeit konkurrierende Ziele. Denn um hohe Effizienz zu erreichen muss man individuell und konstant seine Techniken prüfen und perfektionieren und das dauert eben.
Gute Einwände. Es ist auch richtig, dass man - um besser zu werden - entsprechend hart und ausdauernd an sich arbeiten muss.

Aber..... vergleichen wir das Ganze doch mal mit der Schußwaffenausbildung von polizeilichen oder militärischen Spezialeinheiten.
  • Ziehen, Zielen und Schießen unter Belastung, Stress, Bedrohung,...
  • Unterscheidung von realer Bedrohung und keiner Bedrohung...
  • Agieren im Team....
  • Erfüllen von Aufträgen (Festnahme, Sichern eines Gebäudes...) mit Schußwaffeneinsatz...
  • Schußwaffeneinsatz im Stehen, Liegen, Rennen, Nachts, engen Räumen, Fahrzeugen,...
  • usw.

Da kommt einiges zusammen. Und dennoch habe ich noch nie gehört, dass ein Beamter eines SEK ca. 10-15 Jahre trainieren muss, um für einen Einsatz bereit zu sein.

Sicherlich ist er nach 1-2 Jahren nicht der weltbeste Schütze, aber es reicht aus, um seinen Beruf ausüben zu können. Zwar wird dieser Beamte nun stundenmäßig sicherlich intensiver pro Woche ausgebildet als der gängige Kampfsportler, wenn man aber berücksichtigt, dass dieser Beamte noch ein paar andere Dinge in dieser Zeit zu lernen hat, relativiert sich dies wieder.

Lange Rede, kurzer Sinn: wieso wird so oft behauptet, man bräuchte sehr lange, um einen brauchbaren SV-Stil zu erlernen, wenn es andere - meiner Meinung nach ebenso komplexe - Dinge gibt (Schußwaffeneinsatz), die deutlich schneller erlernbar sind?

Wenn ein System seinen Ursprung im militärischen Beriech hat, ist das sicherlich keine Garantie für Überlegenheit, ich denke aber, dass gerade in diesem Bereich Unterrichtskonzepte entwickelt wurden, die eben entsprechend effektiv sind. Meiner Meinung nach liegt die "Überlegenheit" (um es mal so zu nennen) eines Systems weniger in seinen Techniken, sondern eher in der Art und Weise, wie diese Techniken vermittelt und trainiert werden.

Gruß
Stoiker
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  #153  
Alt 07-07-2008, 17:55
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Kampfkunst: LEO DT, APSCS (American Prison Survival Combat System)
 
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Beiträge: 900
Standard kapap

Zitat:
Zitat von Stoiker Beitrag anzeigen
Gute Einwände. Es ist auch richtig, dass man - um besser zu werden - entsprechend hart und ausdauernd an sich arbeiten muss.

Aber..... vergleichen wir das Ganze doch mal mit der Schußwaffenausbildung von polizeilichen oder militärischen Spezialeinheiten.
  • Ziehen, Zielen und Schießen unter Belastung, Stress, Bedrohung,...
  • Unterscheidung von realer Bedrohung und keiner Bedrohung...
  • Agieren im Team....
  • Erfüllen von Aufträgen (Festnahme, Sichern eines Gebäudes...) mit Schußwaffeneinsatz...
  • Schußwaffeneinsatz im Stehen, Liegen, Rennen, Nachts, engen Räumen, Fahrzeugen,...
  • usw.

Da kommt einiges zusammen. Und dennoch habe ich noch nie gehört, dass ein Beamter eines SEK ca. 10-15 Jahre trainieren muss, um für einen Einsatz bereit zu sein.

Sicherlich ist er nach 1-2 Jahren nicht der weltbeste Schütze, aber es reicht aus, um seinen Beruf ausüben zu können. Zwar wird dieser Beamte nun stundenmäßig sicherlich intensiver pro Woche ausgebildet als der gängige Kampfsportler, wenn man aber berücksichtigt, dass dieser Beamte noch ein paar andere Dinge in dieser Zeit zu lernen hat, relativiert sich dies wieder.

Lange Rede, kurzer Sinn: wieso wird so oft behauptet, man bräuchte sehr lange, um einen brauchbaren SV-Stil zu erlernen, wenn es andere - meiner Meinung nach ebenso komplexe - Dinge gibt (Schußwaffeneinsatz), die deutlich schneller erlernbar sind?

Wenn ein System seinen Ursprung im militärischen Beriech hat, ist das sicherlich keine Garantie für Überlegenheit, ich denke aber, dass gerade in diesem Bereich Unterrichtskonzepte entwickelt wurden, die eben entsprechend effektiv sind. Meiner Meinung nach liegt die "Überlegenheit" (um es mal so zu nennen) eines Systems weniger in seinen Techniken, sondern eher in der Art und Weise, wie diese Techniken vermittelt und trainiert werden.

Gruß
Stoiker
eben, es braucht nicht Jahre um jemandem die Grundlagen und dann noch etwas mehr beizubringen! sei es schiessen oder SV, mit der zeit wird man natuerlich versierter und besser!

uebrigens, ist der name eyal zufaellig in Nardias Beispielstory oder ist da ne Absicht hinter?
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So, nu darf ich es offiziell sagen: ...and I am PROUD to be an AMERICAN where at least I know I am free!
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  #154  
Alt 07-07-2008, 21:12
Benutzerbild von F-factory
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Kampfkunst: Krav Maga (IKMF)
 
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Beiträge: 1.138
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Zitat:
Zitat von BämBäm Beitrag anzeigen
Ich will jetzt auch gar Krav Maga etc., in Frage stellen, bin fest davon überzeugt das es seine Berechtigung hat, aber ich könnte mir vorstellen das die Leute die es ein paar Jahre im Verein machen, besser darin sind, als die Soldaten und Polizisten für die es gedacht ist.
Genau das ist der Grund warum wir nicht immer darauf rumreiten, daß unsere Schule ein "militärisches" System unterrichtet.
Alles was ich von Leuten gehört habe, die in Israel ihren Dienst getan haben (sei es Wehrdienst oder Zeitsoldat) bestättigt genau das was Du schreibst und was auch Avi Nardia in dem Artikel andeutet: Die Nahkampfausbildung besteht aus den absoluten Grundzügen des Krav Maga, gepaart mit viel Aggressions-und Streßdrills.

Zitat:
Zitat von Sgt.G Beitrag anzeigen
uebrigens, ist der name eyal zufaellig in Nardias Beispielstory oder ist da ne Absicht hinter?
Eyal ist ein weit verbreiteter Name in Israel und in den USA hat die IKMF fast kein Standbein. Wer weiß...

Gruß
John.

Geändert von F-factory (07-07-2008 um 21:15 Uhr).
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  #155  
Alt 08-07-2008, 06:25
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: LEO DT, APSCS (American Prison Survival Combat System)
 
Registrierungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 900
Standard kapap

Zitat:
Zitat von F-factory Beitrag anzeigen
Eyal ist ein weit verbreiteter Name in Israel und in den USA hat die IKMF fast kein Standbein. Wer weiß...

Gruß
John.

hmm, ich kenn mich mit israelischen namen nicht aus.

es sieht aber aus als ob die ikmf versucht in den usa fuss zu fassen!

Naja,was solls, Qualitaet wird sich hoffentlich durchsetzen!
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  #156  
Alt 08-07-2008, 08:04
Benutzerbild von Elite Combat
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Kampfkunst: Elite Combat Program, Thaiboxen, Grappling
 
Registrierungsdatum: 04.08.2005
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Beiträge: 2.217
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Zitat:
Zitat von bgoldberg Beitrag anzeigen
es soll ja auch tatsächlich sv systeme geben die nich aus israel kommen und funktionieren
Ach komm, das ist doch Quatsch!
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www.fit-fight-club.de
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  #157  
Alt 08-07-2008, 15:54
Benutzerbild von trioxine
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Kampfkunst: Sexcrima und Philippinisches Dönermesser
 
Registrierungsdatum: 27.11.2005
Ort: stemwede
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Beiträge: 3.464
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Zitat:
Zitat von Elite Combat Beitrag anzeigen
Ach komm, das ist doch Quatsch!
doch doch,weglaufen und toter mann spielen kommen aus europa
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