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  #16  
Alt 17-08-2007, 19:45
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Kampfkunst: UCS Waffenkampf UCS SV Escrima
 
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Zitat:
Leider zeigen Erfahrungen, das der Mensch im Hochstress
keine SV/Weaver stellung einnimmt - egal was er trainiert
hat.
Es spielt ja auch keine Rolle, solange er trotzdem trifft..sieh mal ein paar posts vorher und es stimmt nicht so ganz, es gibt Leute, die tun das...aber das ist eindeutig abhängig vom Training und dessen Intensität

Und bitte, ich rede ja gar nicht gegen den Iso - ich selbst schiesse beides, je nach Laune, Situation, Position und Gefühl....

und die Hand an der Brust? nein danke..ich unterstütze lieber, kann sich vorteilhaft auf den zweiten Schuss auswirken...
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  #17  
Alt 17-08-2007, 19:55
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Tja eins steht fest: Manchmal kommt es mir vor, das diese
Diskussion wahrscheinlich schon fast so alt wie die
Erfindung des Schießpulvers (siehe .45 oder 9mm).

Viel Spaß auf der Range ...
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  #18  
Alt 17-08-2007, 21:15
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Wie immer kommt es auch hier auf den Anwender an Dem einen liegt das eine, dem anderen das andere

Die Diskussion mit den Stellungen ist wirklich müßig, zumal es bei diesen sogar noch Unterarten/ Varianten gibt. Aber ich schau mir das Ganze am liebsten in der realen streßbedingten Anwendung an. Mit Grauen erinnere ich mich an die ersten Messertrainings hier oben. Nix Stellung, nix gezogene Waffen - lauter "tote" Kollegen. Da ist es für mich ziemlich wichtig, die Waffe zu ziehen und gleich den ersten Treffer zu setzen, ohne großartig nach vorne zu gehen.


@cy6a
Ich habe das Problem .45 vs. 9mm ganz einfach gelöst: .40
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  #19  
Alt 17-08-2007, 21:19
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@cy6a
Ich habe das Problem .45 vs. 9mm ganz einfach gelöst: .40[/quote]

Scheint wirklich die einzige Möglichkeit zu sein dieser
Diskussion aus dem Weg zu gehen
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  #20  
Alt 18-08-2007, 03:06
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Zitat:
Wieso das denn? Es ist so etwas wie eine Duckstellung /Crouch - beim Ziehen der Waffe sackst du doch automatisch etwas in den Knien ein, du bietest ein kleineres Ziel und kannst den Rückstoss oder einen Trefferimpuls besser auffangen - zumindest in Bezug auf eine verteidigungsrelevante Anwendung. Beim IPSC spielt das dann natürlich keine Rolle...
Ich persönlich empfinde ihn als ziemlich unnatürlich... sowohl den eingeknickten/geraden Arm als auch den Druck/Gegenzug und die schräge Stellung. Sicherlich gibt es Leute, die damit gut schießen können, aber der überwiegende Teil der Schützen hat m.E. mehr davon, wenn man ihnen den Iso vermittelt.

Den Weaver (bzw. einen Weaver-ähnlichen Anschlag) benutze ich im Training eigentlich nur, wenn ich mich von links nach rechts bewege und aus der Bewegung schieße.

Zitat:
IPSC hat mit dem Kampfschießen nur ein paar Berührungspunkte
... zum Beispiel die Entwicklung der Fähigkeit, unter Zeitdruck und tw. aus der Bewegung Ziele in unterschiedlicher Entfernung und Richtung möglicht schnell und und akkurat zu beschießen

Ich kenne die Kritikpunkte am IPSC, aber ich bin der Ansicht, daß man rein schießtechnisch da durchaus einiges mitnehmen kann (taktisch natürlich nicht). Man muß sich ja nicht auf die ganze IPSC-typische Taktiererei und das "equipment race" einlassen. Ich schieße Matches ohnehin nur, um Spaß zu haben und ein bißchen dabei zu trainieren. Und was anderes als Production finde ich eh blöd

Außerdem ist IPSC in D-Land für Otto Normalpolizist leider bekanntlich die einzige Möglichkeit, mal ausgiebig und häufig zu trainieren (sofern er nicht zum SEK o.ä. gehört). Wenn ich dienstlich die Mengen an Munition verschießen würde, die beim privaten IPSC-Training dann und wann mal draufgeht, würde mir mein Dienstherr ganz gehörig aufs Dach steigen. In unserem Bundesland gilt theoretisch eine Begrenzung von 110 Schuß Trainingsmunition pro Beamter und Jahr. Daran hält sich zwar (noch) kein Schießausbilder, aber wenn die entsprechenden Mittel irgendwann mal der Budgetierung unterfallen, werde ich den Kollegen, die zu mir zur Fortbildung kommen, irgendwann sagen müssen: "Sorry Jungs, Mun ist alle... kommt nächstes Jahr wieder."
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  #21  
Alt 18-08-2007, 10:07
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Zitat:
Und was anderes als Production finde ich eh blöd


Zitat:
Man muß sich ja nicht auf die ganze IPSC-typische Taktiererei und das "equipment race" einlassen. Ich schieße Matches ohnehin nur, um Spaß zu haben und ein bißchen dabei zu trainieren.
es ist halt wie in der Formel 1...die vorderen Plätze machen fast ausschließlich die gesponsorten Semi Professionals, deren Ausrüstung mehr kostet, als das Auto, mit dem sie zur Range kommen..

Zitat:
In unserem Bundesland gilt theoretisch eine Begrenzung von 110 Schuß Trainingsmunition pro Beamter und Jahr.
Das darf man öffentlich eigentlich gar nicht äussern....ein durchschnittlicher IPSC Schütze benötigt diese Menge allein für sein Aufwärmtraining..

Geändert von Stickman (18-08-2007 um 10:16 Uhr).
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  #22  
Alt 18-08-2007, 10:51
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Trockentraining würde sehr vielen Leuten, die mehr
Munition für Ihr training zur verfügung haben, mehr
helfen als ständiges Schießen.

Wie wir ja alle wissen, ist die Schusswaffe nur das
Werkzeug. Deswegen überleben auch Leute tödlichen
Angriffe, die nicht so viel trainieren. Viel schießen ist
erfolg - Scheinsicherheit ist tödlich.

Aber zurück zum eigentlichen Thread - die Schießausbildung im KAPAP ist wirklich sehr gut und
realitätsbezogen.
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  #23  
Alt 18-08-2007, 13:08
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@hobbes
Ihr habt 110 Schuss im Jahr Ihr Glücklichen Da gibt es Bundesländer mit einem geringeren Kontingent

Daher finde ich IPSC auch sehr sinnvoll bzw. als einzig vernünftige Möglichkeit nebenbei.

Da fällt mir gerade ein, ich muss wieder Mun bestellen

@cy6a
Erzähl doch mal einwenig über die Schießausbildung beim Kapap. Fraggle hatte diesbezüglich ja bereits berechtigte Fragen gestellt.

Schöne Grüße,
Doc
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  #24  
Alt 18-08-2007, 13:21
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Zitat:
die Schießausbildung im KAPAP ist wirklich sehr gut und
realitätsbezogen.
Zitat:
Erzähl doch mal einwenig über die Schießausbildung beim Kapap.
Ja, das würde mich doch jetzt auch interessieren. Was heisst realitätsbezogen und was unterscheidet die Kapap Ausbildung von anderen?
Schließlich sind alle Ausbildungen in Deutschland durch die gleichen gesetzl. Vorgaben/Einschränkungen reglementiert.
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  #25  
Alt 18-08-2007, 13:35
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Bin im Sinne des Waffengesetzes berechtigter um
Combatschießausbildung zu beziehen.

Deswegen durfte ich, wie auch die gesamte Gruppe,
an einer Schießausbildung von Kapap (Waffenschein
musste gem. WaffG vorgelegt und Veranstaltung
beim zust. KVR angemeldet werden)
teilnehmen.

Die Schießausbildung ist geprägt von kleinen (aber
sehr wichtigen) und größeren Unterschieden zum
IPSC - IDPA.

Und ich werde nichts erzählen...
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  #26  
Alt 18-08-2007, 13:43
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Na toll, daß eine Ausbildung im Combatschießen nicht viel mit IPSC zu tun hat, dürfte wohl kaum überraschen...

Ich habe jetzt mal ein wenig gegoogelt..und zumindest ein kurzes Video über eine Kapap Schiessausbildung gefunden...und das war wenig überzeugend....

Doubletten bzw. schnelle Schussfolgen aus 20-30 m Entfernung auf ein riesiges Ziel - Schwachsinn und Munitionsverschwendung..

Ein Ausbilder, der mit einem Weaver? ähnlichen Stand schießt - gottseidank sieht man das Trefferbild nicht...was man aber sieht ist, dass er nicht stabil steht und sein Oberkörper mit jedem Schuss weiter nach hinten wandert..bis er schließlich irgendwann seinen Stand korrigieren muss....

Also sorry, da lernt man in einem guten IPSC Verein mehr...
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  #27  
Alt 18-08-2007, 13:51
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Ich weiß nur was ich in den zwei Tagen gemacht habe,
Videos schaue ich mir selten an, weil auf diesen Clips
keine Hintergrundinformationen vorhanden sind (damit
sind sie wertlos - sonst würden die Ausbilder/Schulen
sie niemals einstellen).

Bitte auch vorsicht: Ich war bei KAPAP Deutschland von Avi Nardia, nicht einer anderen Schule (mittlerweile
soll es ja mehrere KAPAP richtungen geben). Für die
kann ich nicht sprechen.

Ich bin mir aber sicher, das du weiterhin viel Spaß
mit IPSC haben wirst. Und das ist ja die Hauptsache
im Freizeitbereich.
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  #28  
Alt 18-08-2007, 13:56
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Videos, die als Werbemittel eingestellt werden, sind für mich schon aussagekräftig, vor allem, wenn sie aufzeigen, dass die Leute schlecht ausgebildet sind..und nicht einmal merken, was da einstellen..

Es war leider das einzige Video, dass ich finden konnte...von welchem Kapap Ableger weiss ich natürlich nicht...

Zitat:
Ich bin mir aber sicher, das du weiterhin viel Spaß
mit IPSC haben wirst. Und das ist ja die Hauptsache
im Freizeitbereich.
Keine Sorge, IPSC ist für mich nur Spaß, ich gehe mittlerweile nicht einmal mehr auf die matches..aber ich verschiesse monatlich bis zu 2000 Schuss dienstlich..unter anderem auch im Schiesskino..ich komme nämlich durchaus nicht aus dem Freizeitbereich..
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  #29  
Alt 18-08-2007, 14:15
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Das freut mich für Dich! Der Kurs war nicht mein erster
und wird auch nicht mein letzter gewesen sein.

Schiesskino wird von mir persönlich als nicht effektiv
abgelehnt (Angreifer verkürzt distanz nicht, usw.).

Eine von Dir gewählte Aussage ist nicht Aussage-
kräftig: 2000 Schuss im Monat. Kenne ein paar
Leute, die das auch machen - schießen aber nicht
tatsächlich gut.

Wie gesagt, ich fand die KAPAP Schießausbildung
gewinnbringen.

Hast Du einen Link zum Video?


Stay Safe!
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  #30  
Alt 18-08-2007, 14:34
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Ich schiesse aber ganz gut... finde ich.....



hier ist der Link..Kommando Kapap - zweites Video von oben.

</title> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"> <link rel="stylesheet" href="../css/main.css" type="text/css"> </head> <body leftmargin="0" topmargin="0" marginwidth="0" marginheight="0"> <table width="879" height="100%"

Gewinnbringend kann jede Ausbildung sein, abhängig von den Voraussetzungen, die ein Teilnehmer mitbringt....aber wie gesagt, die Frage war ja eigentlich, was unterscheidet die "israelische Ausbildung" von anderen? Und bei den Komanndo Kapap Leuten würde ich nicht mal ein zweites Mal hinsehen - geschweige denn einen Kurs besuchen..

Geändert von Stickman (18-08-2007 um 14:41 Uhr).
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