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#31
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| das habe ich ja gepostet, dass ich es komisch finde, sich den namen "nahkampf" schützen zu lassen. natürlich sind beides prof. verbände, wo geld verdient wird. aber der unterschied ist, dass der eine sagt "wir machens besser". wieso gibt es denn von maor eine seminarreihe zum lopez-film (siehe unter www.kravmagamaor.at), wo ja nicht das kmm, sondern das km vorkommt? das ist schon unseriös, sorry. wenn km-techniken so peinlich schlecht sind, dann sollte man da konsequent sein. |
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#32
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| Zitat:
Prinzipiell kann man doch gegen Werbung nichts einwenden oder? Die macht sogar der Boxverein vorort. Ich habe in diesem Zusammenhang auch eine Werbeaktion von CinemaxX mit Regina Halmich (hoffe ich habe es richtig geschrieben) gesehen. Ist Boxen jetzt auch unseriös. Nein unseriös wäre die Sache in Bezug auf KMM nur, wenn man behaupten würde J. Lopez hat KMM gelernt. Wenn man die wahren Verhältnisse darlegt, dann ist diese Werbung zwar kommerziell, aber nicht unseriös. J. Lopez hat streng genommen ein bisschen KM trainiert. Ob dies aber wie im Film suggeriert innerhalb eines Monates aus einer davonlaufenden Frau eine Superkämpferin macht, welche die gezeigte Überlegenheit hat, ist durchaus in Frage zu stellen. Insofern kommt es darauf an, was man den Leuten erzählt und nicht ob man den Leuten was erzählt. Gruß Ralf |
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#33
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| Ich habe noch was vergessen! Ich halte KM nicht für peinlich schlecht sondern für eine realistische und durchführbare Form der Selbstverteidigung. Manche Lösungsvorschläge des KMM gefallen mir persönlich besser, ich würde aber nie behaupten wollen, dass dies automatisch bedeutet, dass die Lösungsvorschläge des KM damit schlechter anwendbar sind. Wollte ich nur noch mal klarstellen. Gruß Ralf |
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#34
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| das einzige, was ich dabei kritisiere, dass dies ein verband macht, der ja damit wirbt km verbessert zu haben. die meldungen von maor - wie du sie ja geschrieben hast - lassen ja inzwischen darauf schließen, dass er nicht viel vom originalsystem hält. wieso werben die kmm schulen nicht bei einem jet lee film, da sind auch martial arts szenen drinnen. wenn herr maor nicht über km techniken herziehen würde, so wies du selbst geschrieben hast, wärs mir wurscht. |
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#35
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| Zitat:
Der einzelne muss halt, wie bei allen anderen SV Systemen auch für sich entscheiden, was er machen möchte. Dabei hängt es letztendlich häufig mehr von der lokalen Verfügbarkeit eines guten Trainers ab, als von den Versprechungen eines Verbandes. Gruß Ralf |
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#36
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| jaja, ich weiß, böser fister, aber irgendwie kann ich nix schlimmes dabei finden, dass die km-ler auf ihr copyright pochen - sie waren nun mal so schlau sich dat dingen zu schützen und gut is (... jedenfalls in den usa, da gabs ja scho prozesse km<--> kravmagainc; k. a obs das hier auch scho gab...), die ham schließlich durch ihre vermarktungspolitik den namen bekannt gemacht, also soll derjenige, der davon profitieren will auch was abdrücken. keiner hindert mich z.b daran hier ne burger bude zu eröffnen - fang ich allerdings an, big macs zu verkaufen und n selbsgebasteltes mc donalds schild samt logo usw. dranzuklatschen, reißen die mc d verantwortlichen mir garantiert den a**** auf - völlig zu recht . wird doch keiner dran gehindert, dat selbe zeug unter anderem namen zu verkaufen... krav maga, krav magen, krav maga maor, israeli defense tactics ... scheint doch zu funktionieren fister
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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#37
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| Naja, stell Dir vor, ich lasse mir die Begriffe "Kampfkunst", "Kampfsport", "Selbstverteidigung", "Nahkampf" etc. rechtlich schützen. Dann könnt Ihr als erstes dieses Board zumachen. Es hat doch auch niemand ein Copyright auf "Karate" oder "Kungfu" oder so. Grüße, Sören |
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#38
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| das sind keine personenbezogenen, sondern allgemein gültige Begriffe die man sich nicht rechtlich sichern kann ![]()
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#39
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| @Dr. Ralf Hallo Ralf, ich hab zwar von KMM nicht die geringste Ahnung, aber ich kenne Dich noch aus Harald's Schule (ich bin der erste abtrünnige Ausbilder gewesen). Ich kenne Deinen kampfsportlichen Background und Deine kritische Einstellung zu selbstverteidigungsuntauglichen Techniken. Nun kann ich es mir einfach nicht vorstellen, daß Du ein SV-System akzeptierst und unterrichtest, ohne daß es schwer von Deinen eigenen Erfahrungen geprägt ist. Ich meine, ist das KMM, daß Du unterrichtest, eigentlich noch "richtiges" KMM, oder ist es eher "Krav Maga Ralf"? Klar, jeder Ausbilder hat seinen eigenen Stil, aber mir ist schon früher bei Dir aufgefallen, daß das WT, das Du unterrichtet hast, mehr oder weniger stark von anderen Einflüssen geprägt gewesen ist. Du hast selbst mal zu mir gesagt, ich dürfe in Deiner Kampfstärke nicht nur den 1.TG WT sehen, sondern 20 Jahre Kampfsporterfahrung. Bis dann, Dosmo (alias Sebastian) |
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#40
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| was das copyrighten angeht : mag sein das km (= nahkampf, wenn ich mich recht erinnere ...) ein allgemeinbegriff ist - doch nur, wenn man seine bedeutung gut genug kennt, was bei nem begriff ausm hebräischen nicht oft der fall sein dürfte... in meinen augen spricht wenig dagegen sich in nem fremden land einen relativ unbekannten begriff schützen zu lassen, der außerhalb des gängigen sprachgebrauchs liegt - auch wenn dort sicher mehr leute hebräisch verstehen als hier ... fister
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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#41
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| Zitat:
deine Analyse ist vollkommen korrekt. Ich unterrichte Krav Maga Ralf. Es wäre doch auch Schwachsinn, wenn man die ganzen Erfahrungen, die man in unterschiedlichsten KK-Bereichen gemacht hat über Bord schmeißen würde, oder? Der Unterschied zum WT ist aber, das dies im KMM durchaus erwünscht ist. KMM ist ein System, das auf das einzelne Individuum optimiert wird. D.h. das KMM jedes Einzelnen unterscheidet sich deshalb automatisch von dem eines Anderen. Ich habe für mich festgestellt, dass sehr viele Prinzipien des KMM meinen Erfahrungen entsprechen und dass ich hier genügend Freiheit habe, das zu verwirklichen, was ich für sinnvoll halte. Ich habe zu Maor gesagt, dass ich nie wieder etwas unterrichten werde, was ich für Schwachsinn halte, nur weil es in einer Prüfungsordnung steht, oder weil der Guru des Systems verliebt in eine Technik ist. Ich werde nur noch Dinge unterrichten von denen ich überzeugt bin, dass sie Sinn machen. Seine Antwort war sinngemäß, dass er auch genau so ein Verhalten von mir erwartet. Da Maor ganz zufrieden ist mit der Leistung meiner Leute, gehe ich auch davon aus, dass meine Interpretation des KMM nicht ganz falsch sein kann. Sollten sich wider Erwarten Tendenzen einschleichen, die ähnlich dem WT von einem Ausbilder verlangen, Dinge zu unterrichten, von deren Wirksamkeit er alles andere als überzeugt ist, dann wird es in Freiburg unter meiner Leitung kein KMM mehr geben. Ich hätte auch kein Problem damit hier unter dem Namen KMR tätig zu werden. Da ich dies nicht tue, kannst du davon ausgehen, dass ich mit Maor ziemlich zufrieden bin und das von ihm Gezeigte als vernünftig und applikabel erachte. Solltest du übrigens mal in Freiburg sein, kannst du gerne mal bei uns vorbeischauen und sofern du Lust hast mitmachen. Beim Apres Training können wir uns ja über die gute alte Zeit auslassen. Gruß Ralf |
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#42
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| Zitat:
gut man kann sich nun darüber streiten ob Wortzusammensetzungen wirklich schützenswert sind. Ich glaube, dass z.B. der Begriff Krav Maga in Deutschland als Wortzusammensetzung gar nicht zu schützen ist. Ich denke sogar, dass bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung klar werden würde, dass dieser Begriff von jedem frei verwendet werden darf. Ähnlich ist es ja auch mit dem Begriff Wing Tsun, der aus dem selben Grund nicht geschützt werden kann, weshalb sich die EWTO ja darauf beschränkt hat, WT als Abkürzung und Logo zu schützen. Das Problem bei Wortzusammensetzungen ist doch, dass dann irgendwann alles geschützt ist und man nicht mehr weiß, was man überhaupt noch sagen oder schreiben darf. Es führt auch nicht unbedingt zu einem übersichtlicheren Marktverhalten. Welcher Ottonormalverbraucher weiß denn den Unterschied zwischen WT, WC, WS, VT und VC usw. Die gleichen Tendenzen gibt es doch mittlerweile auch im KM. Da gibt es KM, KMM, Krav Magen, Crav Maga, KML, usw. Ich denke es wäre sinnvoller analog zum Karate zu verfahren. Karate ist der ungeschützte Überbegriff und die einzelnen Stile unterscheiden sich durch einen Zusatz (z.B. Shotokan). Letztendlich werden sich auch hier verschiedene Interpretationen tummeln und je dichter der Markt wird, umso mehr werden sich die unterschiedlichen Verbände (leider) angiften. Ein Gutes hat es aber, wenn der Markt vor lauter KM Derivaten überläuft. In der Unübersichtlichkeit des Ganzen wird der Interessent dann eher auf die Leistung des Trainers vor Ort schauen, als auf die Werbung des Einzelverbandes. Dass Monopole sich meistens eher negativ für den Schüler auswirken, kennen wir ja aus einer anderen KK bereits. Insofern kann man froh sein, dass wir von so einer Entwicklung beim KM wahrscheinlich verschont bleiben. Gruß Ralf |
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#43
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| Hallo Ralf, Zitat:
Zitat:
Viel Erfolg weiterhin, Sebastian |
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#44
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| Hi Dr. Ralf! Wieviele Menschen kennst Du eigentlich die Krav Maga können? In Wien sind es mitsamt den Maor Leuten höchsten 5 oder so, die zumindest eine Instructorenausbildung durchlaufen haben. Ich glaube, dass die Derivate daher erst in bei Jahren wirklich aus dem Boden schießen werden und zwar auch nur dann, wenn sich Krav Maga durchsetzt, was ich persönlich bezweifle. Zur Zeit ist Km(m) zumindest in Wien das absolute Minderheiten-Programm - reich wird damit niemand. Einen Unterschied gibt es aber zwischen Kung Fu, Karate und ähnlichen Stilen und Krav Maga. Karate und andere sind traditionelle über Jahrhunderte gewachsene KK . Krav Maga ist hingegen eine moderne Schöpfung. Vielleicht ist es deshalb möglich, sich den Namen schützen zu lassen. Im Grunde hast Du aber völlig recht, es wäre besser KM als Überbegriff zu nehmen, alleine aus dem Grund um es bekannter zu machen. |
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