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  #106  
Alt 27-03-2008, 23:07
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Nun denn, Glück auf ...
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  #107  
Alt 28-03-2008, 08:18
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Zitat:
Zitat von Elite Combat Beitrag anzeigen
Nun denn, Glück auf ...
So Leute, genug gespamt.

Um das Thema mal wieder ins Rollen zu bringen:
Bis jetzt kam von der Fraktion, die sich FÜR so extrem kurze Trainerausbildungszeiten ausspricht recht wenig. Beim genaueren Hinsehen stellt sich dann bei manchen Verbänden/Stilen/Instructorn heraus, daß die Ausbildungszeit doch nicht so kurz (und/oder z.T. billig) ist, wie Anfangs angenommen.

Es fehlen jetzt aber noch handfeste Argumente die für eine "extrem" kurze Trainerausbildung sprechen. Es "funktioniert" ist doch etwas dürftig.
Als Analogie:
Mein billig BIC-Kugelschreiber schreibt auch, liegt aber schrottig in der Hand und fließt nicht so schön wie mein Parker-Kuli der 8 mal so viel kostet. Trotzdem kaufe ich mir lieber einen Parker als einen BIC.

Gruß,
John.

Geändert von F-factory (28-03-2008 um 08:27 Uhr).
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  #108  
Alt 28-03-2008, 08:28
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Zitat:
Zitat von F-factory Beitrag anzeigen
So Leute, genug gespamt.

Um das Thema mal wieder ins Rollen zu bringen:
Bis jetzt kam von der Fraktion, die sich FÜR so extrem kurze Trainerausbildungszeiten ausspricht recht wenig. Beim genaueren Hinsehen stellt sich dann bei manchen Verbänden/Stilen/Instructorn heraus, daß die Ausbildungszeit doch nicht so kurz (und/oder billig) ist, wie Anfangs angenommen.

Es fehlen jetzt aber noch handfeste Argumente die für eine "extrem" kurze Trainerausbildung sprechen. Es "funktioniert" ist doch etwas dürftig.
Als Analogie:
Mein billig BIC-Kugelschreiber schreibt auch, liegt aber schrottig in der Hand und fließt nicht so schön wie mein Parker-Kuli der 8 mal so viel kostet. Trotzdem kaufe ich mir lieber einen Parker als einen BIC.

Gruß,
John.
Ich schmeiss mich weg, John, was für ein geiler Vergleich

Okay, also ich spreche mich nicht grundsätzlich für Ultra-Kurzausbildungen aus und glaube, das die meisten Personen sogar mit weit über 100 Stunden nicht gut sind/werden - aber das hat, wie schön öfters erwähnt, andere Gründe.

Es liegt einfach an den Personen - that´s it. Wie auch beim kämpfen, es sind die Attribute, die Skills ... das entscheidet über ja oder nein, gut oder schlecht. Der Rest ist Erfahrung und die muss schließlich jeder irgendwann mal beim Unterrichten sammeln.

Fakt ist mal, das man 24 Stunden keinen begnadeten Lehrer ausbildet - der müßte vorher schon da sein.

Allerdings ... wir schaffen es (und da gehe ich immer gerne wetten ein) gute Leute (körperliche Vorraussetzungen ohne KK-Hintergrund) in ca. 21 Std. zu richtig guten Kämpfern zu machen, die Leute die schon 5 Jahre XY trainieren einzuäschern. ALLERDINGS sind die dann kein Lehrer!!!

Klar, der gute Kämpfer ist nicht unbedingt der gute Lehrer und umgekehrt (hatten wir ja alles schon), ABER, der Lehrer sollte doch auch kämpfen können. Aus verschiedenen Gründen ... später gerne mehr, ich muss jetzt los.

Bis später, Junx
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  #109  
Alt 28-03-2008, 08:35
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Hallo Eric,

Zitat:
Zitat von Elite Combat Beitrag anzeigen
Allerdings ... wir schaffen es (und da gehe ich immer gerne wetten ein) gute Leute (körperliche Vorraussetzungen ohne KK-Hintergrund) in ca. 21 Std. zu richtig guten Kämpfern zu machen, die Leute die schon 5 Jahre XY trainieren einzuäschern.
Ist zwar recht hochgegriffen, aber das schaue ich dann Anfang Juni in München an...

Zitat:
Zitat von Elite Combat Beitrag anzeigen
ALLERDINGS sind die dann kein Lehrer!!!
Das ist der Punkt.

Alles Gute,
John.
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  #110  
Alt 28-03-2008, 08:37
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dass es doch was ganz anderes ist ob man ,in realtiv kurzer zeit, gut verteidigungsfähig ist,bzw. kämpfen kann, oder in der gleichen zeit auch noch lehrer für selbstverteidigung wird, ist doch schon hinlänglich besprochen worden.
für mich ein himmelweiter unterschied.
ich glaube mir würde,als schüler der sich ein wenig auskennt, der nötige respekt vor dem können eines derartigen ausbilders fehlen(nicht falsch verstehen).
in allen möglichen belangen des lebens legt man wert auf qualität und eine gute,solide und fundierte ausbildung, warum sollte das in der sv anders sein
für mich ist geiz nicht immer geil und ein lehrer sollte vorbild sein, da seh ich das problem in sv to go ausbildungen.
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hasta la victoria siempre!
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  #111  
Alt 28-03-2008, 09:40
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@F-Factory
Also ich würde mein Posting auf Seite 1 nicht gerade als kurz bezeichnen

Zustimmung hat er auch schon gefunden. Mittlerweile haben sich auch Leute zu Wort gemeldet, die solche verhältnismäßig kurzen Ausbildungskurse besucht haben und der Meinung sind, dass es ausreichend war.
Ansonsten können wir uns hier auch im Kreis diskutieren, eine Einigkeit werden wir nicht erzielen.

Die Gegenargumente waren stets unterlegt mit "ich kann mir nicht vorstellen"

Schöne Grüße,
Doc
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  #112  
Alt 28-03-2008, 10:42
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Hallo DocDog,

Zitat:
Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
@F-Factory
Also ich würde mein Posting auf Seite 1 nicht gerade als kurz bezeichnen
Kurz ist er nicht, aber die "Dafür-"Argumente waren ein wenig dürftig...

Zitat:
Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
Zustimmung hat er auch schon gefunden. Mittlerweile haben sich auch Leute zu Wort gemeldet, die solche verhältnismäßig kurzen Ausbildungskurse besucht haben und der Meinung sind, dass es ausreichend war.
Um es mal provokant zu sagen:
Klar, es wird immer Leute geben, die genau das suchen um ihren KK-Klub "JANS WEIT DRAUßEN HinternBaumLinks" mit neuem Inhalt zu fühlen. Was bietet sich da besser an als ein Schnellkursus in einer im Trend liegenden, als "effektiv" verschriebenen israelischen Selbstverteidigung. Denn was sich in einem krisengebeulteltem Land bewährt hat, wird sich auch in Todendorf an der Ostsee bewähren...

Ich greife mal einen Teil Deines Posts raus:
Zitat:
Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
"Am besten wären Bewerber, die aus einem schlagenden und tretenden System kommen. Vielleicht sogar noch mit Hebeln, Würgen, Werfen u.ä. wie z.B. aus den verschiedenen JJ-Derivaten. Oder sogar Krav Maga Instructoren (da sind die Ähnlichkeiten immens, es sind aber auch genug Unterschiede vorhanden)!
Wenn diese Personen auch noch Lehrerfahrung besitzen: TOP"
Der letzte Satz ist für mich bezeichnend: die Leute brauchen gar keine Lehrerfahrung zu haben, solange Sie genug KK-Erfahrung haben und talentiert sind??? Das heißt umgekehrt, daß das didaktische Element in 24 Stunden ebenfalls vermittelt wird? Wow!

Nur weil die Israelis sagen, daß es genug Zeit ist, bedeutet es recht wenig. Auch Israelis sind nur Menschen, die aus den verschiedensten Motiven heraus agieren.

Alles Gute,
John.

Geändert von F-factory (28-03-2008 um 10:45 Uhr).
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  #113  
Alt 28-03-2008, 10:43
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Ich sehe auch keine Notwendigkeit, hier unbedingt eine einheitliche Meinung als die einzig wahre herauszuarbeiten. Es gibt eh keine Wahrheit

Außerdem hat bisher keiner dafür gesprochen, eine extrem kurze Ausbildung zum Standard zu erheben. Aber man kann es nunmal differenziert sehen, da gibt es schon Aspekte, die eine relativ kurze Ausbildung rechtfertigen können. Einerseits die Ziele des jeweiligen Verbandes, andererseits die persönlichen Voraussetzungen des Kandidaten. Gerade persönliches Engagement, Talent, autodidaktisches Lernen neben den Ausbildungsabschnitten und eben die mitgebrachten Voraussetzungen. Letztere muss man dann eben vorher genau unter die Lupe nehmen. Ich sehe solche Ausbildungen eher als Einstieg. Deshalb sollte das ja auch unabhängig von tatsächlichen Graduierungen ablaufen, denn die erst sollten aussagen, wie weit derjenige im System tatsächlich ist. Als Basisinstruktor hat er gelernt - inhaltlich und methodisch - ein gewisses Basiswissen zu vermitteln. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür braucht man mMn.nicht unbedingt so lange.

@ Eric
Zitat:
Allerdings ... wir schaffen es (und da gehe ich immer gerne wetten ein) gute Leute (körperliche Vorraussetzungen ohne KK-Hintergrund) in ca. 21 Std. zu richtig guten Kämpfern zu machen, die Leute die schon 5 Jahre XY trainieren einzuäschern. ALLERDINGS sind die dann kein Lehrer!!!
Gegen Leute, die seit 5 Jahren 3-5x pro Woche z.B.Thaiboxen/Grapplen/Freefighten und keiner Schlacht aus dem Wege gehen? Das möchte ich sehen
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  #114  
Alt 28-03-2008, 10:50
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Zitat:
Zitat von Pooka Beitrag anzeigen
Ich sehe auch keine Notwendigkeit, hier unbedingt eine einheitliche Meinung als die einzig wahre herauszuarbeiten. Es gibt eh keine Wahrheit

Außerdem hat bisher keiner dafür gesprochen, eine extrem kurze Ausbildung zum Standard zu erheben. Aber man kann es nunmal differenziert sehen, da gibt es schon Aspekte, die eine relativ kurze Ausbildung rechtfertigen können. Einerseits die Ziele des jeweiligen Verbandes, andererseits die persönlichen Voraussetzungen des Kandidaten. Gerade persönliches Engagement, Talent, autodidaktisches Lernen neben den Ausbildungsabschnitten und eben die mitgebrachten Voraussetzungen. Letztere muss man dann eben vorher genau unter die Lupe nehmen. Ich sehe solche Ausbildungen eher als Einstieg. Deshalb sollte das ja auch unabhängig von tatsächlichen Graduierungen ablaufen, denn die erst sollten aussagen, wie weit derjenige im System tatsächlich ist. Als Basisinstruktor hat er gelernt - inhaltlich und methodisch - ein gewisses Basiswissen zu vermitteln. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür braucht man mMn.nicht unbedingt so lange.

@ Eric


Gegen Leute, die seit 5 Jahren 3-5x pro Woche z.B.Thaiboxen/Grapplen/Freefighten und keiner Schlacht aus dem Wege gehen? Das möchte ich sehen

@doc, aha die einen sagen also "ich kann mir nicht vorstellen" die anderen,du, sagen es funktioniert,gibt es beweise dafür wie gut?
warum im letzten jahr hybrid-sv verbände aus dem boden spriessen stellt sich mir die frage...

@pooka
autodidaktisches lernen neben den übungsabschnitten funktioniert ja nur wenn es mehere blöcke gibt, zb. wie bei euch in der ello, oder auch bei der ikmf oder km-union ausbildung. wenn es aber nur ein einmaliges xxh seminar gibt kann man weder vorher noch nachher autodidaktisch lernen.

naja,wem es reicht von einem ausgebildet zu werden der nur die basis beherrscht. ich geh lieber,wenn ich die wahl habe, zu einem der in der tiefe ausgebildet ist,und sich regemäßig fortbilden muss.
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Geändert von bgoldberg (28-03-2008 um 10:56 Uhr).
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  #115  
Alt 28-03-2008, 10:50
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Zitat:
Zitat von F-factory Beitrag anzeigen
Der letzte Satz ist für mich bezeichnend: die Leute brauchen gar keine Lehrerfahrung zu haben, solange Sie genug KK-Erfahrung haben und talentiert sind??? Das heißt umgekehrt, daß das didaktische Element in 24 Stunden ebenfalls vermittelt wird?
Das würde ich allerdings auch als Grundvoraussetzung sehen. Wobei mir 24 Stunden schon arg kurz erscheinen...
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  #116  
Alt 28-03-2008, 11:00
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Zitat:
Zitat von bgoldberg Beitrag anzeigen
@pooka
autodidaktisches lernen neben den übungsabschnitten funktioniert ja nur wenn es mehere blöcke gibt, zb. wie bei euch in der ello, oder auch bei der ikmf oder km-union ausbildung. wenn es aber nur ein einmaliges xxh seminar gibt kann man weder vorher noch nachher autodidaktisch lernen.

naja,wem es reicht von einem ausgebildet zu werden der nur die basis beherrscht. ich geh lieber zu einem der in der tiefe ausgebildet ist,und sich regemäßig fortbilden muss.
So war es ja auch gemeint. Blöcke. Hier ging es ja generell um kurze Ausbildungen zum Instructor und nicht nur um das 24-Stunden-Ding.

Klar, wenn ich ein System lernen will und die Möglichkeiten dazu hab, würde ich mir auf jeden Fall einen Instructor suchen, der möglichst hoch qualifiziert ist. Für Laien leider oft schwer zu beurteilen. Aber wer im Fitnessstudio nebenbei bisschen SV-Kurs belegen möchte, dem reicht vielleicht auch ein Basic-Instructor, der denjenigen erstmal auf den Geschmack bringt. Vielleicht sucht der sich dann irgendwann auch einen besser ausgebildeten Trainer.
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  #117  
Alt 28-03-2008, 11:55
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Also wenn man mal davon ausgeht das so etwas ernst gemeint ist, könnte
man ja mal ein wenig spinnen. ( Tu ich ja immer. )

Also Ausbildung in "Lang bum sen" geht ein Jahr und ist an jedem 1ten des
Monats und beinhaltet 8 Std./Tag Untericht macht 12 x 8 = 96 Stunden
Intensivtraining. Zwischen den Einheiten arbeitet man das erlernte nach und
trainiert eventuell 5 Stunden/Woche, macht noch mal 20 Std/Monat x 12 =
240 Stunden.
Macht gesamt 96 + 240 = 336 Stunden Training.

Ein "Otto Normal" trainiert 3 Std./Woche macht im Jahr (3x4)x12 = 144 Std.
Die Ausfälle in den Ferien usw. mal raus gelassen.

Ich bekomme also in etwa, in einem Jahr, das gelernt, wofür ein Normalo 3
Jahre braucht. Und ich habe ja eventuell noch Vorahnung.

Das könnte für einen Basicinstructor schon reichen.

Das Problem ist nun das die wenigsten das Nachtrainieren auch wirklich
machen. Vor allem wird das in den wenigsten Ausbildungen geprüft.
Dadurch gibt es viele Luschen, die nichts draufhaben, weil sie auch ohne es
richtig gelernt haben, einen Abschluss machen.
Das ist wohl die "Hauptfurcht" der "Gegner". Was natürlich verständlich ist.
Es liegt nun an den jeweiligen Verbänden/Anbietern das Ganze so seriös zu
gestallten, das solche Sachen nicht passieren.
Grundsätzlich kann man aber nicht sagen das solche Angebote nichts taugen.
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  #118  
Alt 28-03-2008, 13:27
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Zitat:
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@ Eric


Gegen Leute, die seit 5 Jahren 3-5x pro Woche z.B.Thaiboxen/Grapplen/Freefighten und keiner Schlacht aus dem Wege gehen? Das möchte ich sehen
Lol, nein, das natürlich nicht. Was ich meine ist, das wir bei so einer Ausbildung wenig wert auf Techniken legen, der Schüler bekommt natürlich Techniken d.h. vielmehr eine Handlungsanweisung und eine Taktik, um ein spezielles Ziel zu erreichen. Es wird viel wert auf sie Ausbildung der Attribute gelegt und die Umsetzung der Taktik. Er lernt weitestgehend unabhängig von den Aktionen des Gegners "sein Ding" zu machen und nicht zu reagieren.

So, dieser Schüler wurde nun "geködert" mit schneller SV (21Std.) und darin ist er dann auch richtig gut! Viele Budo-KS werden 3,4,5,10 Jahre 1-2 x die Woche trainiert, es wird auch mit SV geworben, aber sie ist nicht wirklich drin. DIESEN Personenkreis meine ich. Ich als bekennder Liebhaber des Muay Thai und Grappling bzw. deren kombinierte Anwendung (Free-Fight), würde das Elite Combat Program nicht darüber stellen wollen, vielmehr wird ein anderes Ziel verfolgt!

Viele Grüße,
Eric
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  #119  
Alt 28-03-2008, 13:41
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Zitat:
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Hallo DocDog,


Kurz ist er nicht, aber die "Dafür-"Argumente waren ein wenig dürftig...


Um es mal provokant zu sagen:
Klar, es wird immer Leute geben, die genau das suchen um ihren KK-Klub "JANS WEIT DRAUßEN HinternBaumLinks" mit neuem Inhalt zu fühlen. Was bietet sich da besser an als ein Schnellkursus in einer im Trend liegenden, als "effektiv" verschriebenen israelischen Selbstverteidigung. Denn was sich in einem krisengebeulteltem Land bewährt hat, wird sich auch in Todendorf an der Ostsee bewähren...

Ich greife mal einen Teil Deines Posts raus:


Der letzte Satz ist für mich bezeichnend: die Leute brauchen gar keine Lehrerfahrung zu haben, solange Sie genug KK-Erfahrung haben und talentiert sind??? Das heißt umgekehrt, daß das didaktische Element in 24 Stunden ebenfalls vermittelt wird? Wow!

Nur weil die Israelis sagen, daß es genug Zeit ist, bedeutet es recht wenig. Auch Israelis sind nur Menschen, die aus den verschiedensten Motiven heraus agieren.

Alles Gute,
John.
ey,die beschreibung passt genau auf stemwede,das war gemein john!!du bekommst ne mail von mir
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Die oben genannten Aussagen, sind nur meine persönliche Meinung und keine Tatsachenbeschreibungen.www.defend-yourself.de
Hock Hochheim Knife Counter Knife Level 3 mit Christof Fröhlich
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  #120  
Alt 28-03-2008, 13:50
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Also wenn man mal davon ausgeht das so etwas ernst gemeint ist, könnte
man ja mal ein wenig spinnen. ( Tu ich ja immer. )

Also Ausbildung in "Lang bum sen" geht ein Jahr und ist an jedem 1ten des
Monats und beinhaltet 8 Std./Tag Untericht macht 12 x 8 = 96 Stunden
Intensivtraining. Zwischen den Einheiten arbeitet man das erlernte nach und
trainiert eventuell 5 Stunden/Woche, macht noch mal 20 Std/Monat x 12 =
240 Stunden.
Macht gesamt 96 + 240 = 336 Stunden Training.

Ein "Otto Normal" trainiert 3 Std./Woche macht im Jahr (3x4)x12 = 144 Std.
Die Ausfälle in den Ferien usw. mal raus gelassen.

Ich bekomme also in etwa, in einem Jahr, das gelernt, wofür ein Normalo 3
Jahre braucht. Und ich habe ja eventuell noch Vorahnung.

Das könnte für einen Basicinstructor schon reichen.

Das Problem ist nun das die wenigsten das Nachtrainieren auch wirklich
machen. Vor allem wird das in den wenigsten Ausbildungen geprüft.
Dadurch gibt es viele Luschen, die nichts draufhaben, weil sie auch ohne es
richtig gelernt haben, einen Abschluss machen.
Das ist wohl die "Hauptfurcht" der "Gegner". Was natürlich verständlich ist.
Es liegt nun an den jeweiligen Verbänden/Anbietern das Ganze so seriös zu
gestallten, das solche Sachen nicht passieren.
Grundsätzlich kann man aber nicht sagen das solche Angebote nichts taugen.
das unterschreibe ich!
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