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Hybrid und SV-Kampfkünste Alpha, Esdo, UC , und weitere "moderne" Close-Combat, Hybrid und SV-Kampfkünste. Unterforen für Krav Maga und Kempo sowie deren Derivate



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  #1  
Alt 28-02-2011, 16:48
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Standard Was macht Krav Maga aus?

Aufgrund eines anderen Themas möchte ich mal Eure Meinung dazu hören was authentisches Krav Maga ausmacht.

Die Techniken? Das kann man zumindest immer wieder aus Antworten herauslesen. Wenn Du es so machst ist es kein KM...

Muß eine Verbindung zu Israel bestehen und wenn ja, wer entscheidet, ob neue Techniken authentisch sind?

Was genau ist der Unterschied zu anderen Hybridsystemen? Auch hier wird mit modernen Trainingsmethoden und Konzepten gearbeitet. Was genau ist beim KM anders?

Ich würde mich über eine interessante Diskussion freuen
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  #2  
Alt 28-02-2011, 17:12
Stickman
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Diese Frage habe ich mir schon öfters gestellt, ohne jedoch wirklich zu einem Ergebnis zu kommen.. für mich sieht es so aus, als ob jeder Verband/Anbieter diese Authenzität für sich selbst definiert.

Hier war doch letztens ein UraltVideo von Imrich Lichtenfeld zu sehen, also garantiert authentisches KravMaga...nur was würde man dazu sagen, wenn jemand so etwas heute anbieten würde?
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  #3  
Alt 28-02-2011, 17:21
BenitoB.
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ich zitier mich mal schamlos selber:

ein gutes hybrides system beinhaltet kontakt/sparringskämpfe und spezielle drills/szenarios, die gezielt auch am abbau der schlaghemmung arbeiten.
hybride systeme wurden entwickelt um den normalbürger mit relativ einfachen mitteln und in relativ kurzer zeit wehrhafter zu machen und ihm wichtige tools in der selbstverteidigung mitzugeben.dazu gehört halt auch die schulung des kampfes an sich und des "draufhauen".

der größte "vorteil" eines hybriden systems ist die ausschließliche und alleinige fokussierung auf den bereich selbstverteidigung. dabei spielen fragen wie gürtelprüfungen,spirituelle aspekte, wettkämpfe, perfekte technik oder formenläufe keine,oder nur eine absolut untergeordnete, rolle.es sollte so sein,dass von anfang an der fokus auf den kampf und mentale stärke gelegt wird,erreicht durch spezielle simulationen, die man in klassischen kampfsportarten größtenteils nicht übt.

ein weiterer vorteil ist,dass ein hybrides system sich "schamlos" an anderen systemen bedient, so fern dort eine erweiterungswürdige technik gelehrt wird. soll heissen hybride systeme entwickeln sich ständig weiter und beharren nicht auf techniken,wenn sich herausstellt das andere besser funktionieren.

hybride systeme sind kampfsportarten nicht überlegen,sie befassen sich halt ausschließlich mit dem bereich selbstverteidigung. nicht um sich mit wettkämpfern messen zu können ,sondern um leuten mehr sicherheit mit auf den weg zu geben,die sich ausschließlich dafür interessieren.


für km kommt für mich noch hinzu, dass es eine verbindung zu lehrenden gibt die dieses system schon sehr,sehr lange betreiben.diese sollten die ausbilder/instructoren schulen und ein curriculum erstellen.

für mich persönlich ist kein km, wenn jemand erst wenig erfahrung in diesem system hat und gleich sein eigenes ding auf den markt bringt, sich zum oberguru ausruft, keine verbindungen braucht und sich selber mit neuerungen befruchtet.
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  #4  
Alt 28-02-2011, 17:29
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Schönes Thema! Muss gleich zum Training, freu mich aber schon auf die Beiträge, wenn ich wiederkomme ;-)

Ich selber finde,

KM ist konkret auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet, mit einigen Nebenbedingungen

Hat bestimmte Kriterien zur Auswahl an Mitteln, um die Ziele zu erreichen

bestimmte Kriterien zur Auswahl und Ausführung von Trainingsmethoden, um die oben erwähnten Mittel realitätsnutzbar zu kriegen

ein paar taktische Grundsätze.

Bis später.
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  #5  
Alt 28-02-2011, 17:32
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Zitat:
Zitat von Stickman Beitrag anzeigen
Diese Frage habe ich mir schon öfters gestellt, ohne jedoch wirklich zu einem Ergebnis zu kommen.. für mich sieht es so aus, als ob jeder Verband/Anbieter diese Authenzität für sich selbst definiert.

Hier war doch letztens ein UraltVideo von Imrich Lichtenfeld zu sehen, also garantiert authentisches KravMaga...nur was würde man dazu sagen, wenn jemand so etwas heute anbieten würde?
Ich leider auch nicht. Man könnte vielleicht sagen, daß es KM ist, wenn der Headcoach ein Israeli ist!
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  #6  
Alt 28-02-2011, 17:45
BenitoB.
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ich glaube kaum,dass man es an der nationalität ausmachen kann. ein darren levine kann man ruhig als headcoach bezeichnen. ebenso einen michael rüppel, den man nicht mögen muss aber der im km schon über eine große erfahrung und reputation verfügt.

ich find einfach die bedenklich,die gerade irgendwelche ausbildungen abgeschlossen haben,dann ihr eigenes ding machen und auf ihre zig!!! jahre erfahrung aus anderen systemen verweisen. als ob das für das km so aussagekräftig wäre. dass diese leute eine normale gruppe trainieren finde ich völlig ok, dann aber hinzugehen und selber leute, zu krav maga ausbildern, auszubilden finde ich höchst fragwürdig,nein eher schon indiskutabel. meist wird die fehlende fachspezifische qualifikation dann mit viel tamtam kleingeredet.

ehrlich gesagt hab ich inzwischen oft den eindruck,dass krav maga überhaupt und vor allem (für einige) eine gut funktionierende geldmachmaschine ist,die man nutzt wenn der alte geldesel nich mehr kacken kann...

Geändert von BenitoB. (28-02-2011 um 17:47 Uhr).
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  #7  
Alt 28-02-2011, 17:46
Stickman
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Zitat:
Man könnte vielleicht sagen, daß es KM ist, wenn der Headcoach ein Israeli ist!
Das gefällt mir jetzt...

Wäre der Umkehrschluss nicht, dass jeder israelische Headcoach, egal was er macht, dieses aufgrund seiner Nationalität als authentisches KravMaga verkaufen könnte? Was ja nach der Übersetzung von "KravMaga" schließlich nicht falsch wäre...
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  #8  
Alt 28-02-2011, 17:48
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Zitat:
Zitat von Stickman Beitrag anzeigen
Das gefällt mir jetzt...

Wäre der Umkehrschluss nicht, dass jeder israelische Headcoach, egal was er macht, dieses aufgrund seiner Nationalität als authentisches KravMaga verkaufen könnte? Was ja nach der Übersetzung von "KravMaga" schließlich nicht falsch wäre...
Ja, das könnte das bedeuten

Mal schauen wie die deutschen Verbände das sehen! Ich bin da echt gespannt!
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  #9  
Alt 28-02-2011, 18:07
Stickman
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Zitat:
KM ist konkret auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet, mit einigen Nebenbedingungen

Hat bestimmte Kriterien zur Auswahl an Mitteln, um die Ziele zu erreichen

bestimmte Kriterien zur Auswahl und Ausführung von Trainingsmethoden, um die oben erwähnten Mittel realitätsnutzbar zu kriegen

ein paar taktische Grundsätze.
dann machen wir alle KravMaga...
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  #10  
Alt 28-02-2011, 18:09
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Hybridsysteme sind wie die Borgs. Sie assimilieren wirklich alles.

PS: Nein, ich habe nichts dagegen
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  #11  
Alt 28-02-2011, 18:47
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Ich wurde vor dem Training mit Masseltoff begrüßt.
Da wusste ich, ich war beim KM.
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  #12  
Alt 28-02-2011, 19:09
defensiv
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Das Wesentlich war oben schon drin, beonders bei BenitoB. und Schwede1968!

Gegenbeispiel: Wenn ich mir jetzt einen Gi anziehe, über die Matte rolle wie ein junger Gott, jeden auschoke ... ich aber meine Wurzeln im DJB, DJJV habe ... noch nie einen Brasilianer live gesehen habe, geschweige denn, dass ich unter einem graduiert wurde ... kann ich dann mein Ding BJJ nennen, nur weil das gerade gut hypet? Wohl kaum!
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  #13  
Alt 28-02-2011, 19:13
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Zitat:
... ehrlich gesagt hab ich inzwischen oft den eindruck,dass krav maga überhaupt und vor allem (für einige) eine gut funktionierende geldmachmaschine ist,die man nutzt wenn der alte geldesel nich mehr kacken kann...
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  #14  
Alt 28-02-2011, 22:28
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Für mich ist Krav Maga nach wie vor noch das Exportsystem, das im Umfeld der IDF entstanden ist. Alle seriösen Verbände haben für mich eine direkte Linie nach Israel. D.h. nicht, dass diese aktiv sein muss. Aber es sollte dort seinen Ursprung haben. Nehmen wir z.b. die GKMF. Dort wird es auch in einigen Jahren noch KM in dieser seriösen Form geben, weil es dort über Joshi eine Verbindung zu IKMF und damit nach Israel gab. Oder auch Defcon, bei denen ich mein 1. Krav Maga Training genossen habe. Auch wenn es dort keine aktive Verbindung zu Israel gibt, ist der Verband doch letztlich auf Maor zurückzuführen. Usw usf. Warum halte ich das für wichtig? Weil KM ein ganz bestimmtes Stresstraining kennzeichnet und dieses m.E. in genau dem militärischen Kontext entstanden ist, in dem es auch erprobt wurde. Besteht keine aktuelle Verbindung nach Israel, besteht natürlich die Gefahr, dass die Maßstäbe nach und nach verwässern und auch das eigentliche Training irgendwann völlig im KM Ursprung entfernt ist.

Warum muss es diese Verbindung nach Israel geben? Weil es nach wie vor ein israelischen System ist, was man schon am hebräischen Namen erkennen kann. Das ist halt das gleiche, als denkt sich jemand ein Nahkampfsystem aus, hat keinerlei Kontakte nach Japan, hat nie ein japanisches System gelernt, aber beansprucht, "japanische KK" zu unterrichten. Das wäre für mich genauso Nonsens.

Tatsächlich ist die Frage, was denn KM ist, schon Ewig alt. Aber mal ehrlich: LK Kickboxen wird auch nicht auf einmal zum Thaiboxen, nur weil der Trainer Ellenbogen erlaubt. Und Jujutsu wird auch kein Bujinkan, nur weil die Leute fast genauso rollen. Und ein Judolehrer macht auch nicht auf einmal BJJ, nur weil er es so nennt und Bodenkampf unterrichtet.
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  #15  
Alt 28-02-2011, 22:44
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Zitat:
Zitat von Schwede1968 Beitrag anzeigen
Aufgrund eines anderen Themas möchte ich mal Eure Meinung dazu hören was authentisches Krav Maga ausmacht.

Die Techniken? Das kann man zumindest immer wieder aus Antworten herauslesen. Wenn Du es so machst ist es kein KM...

Muß eine Verbindung zu Israel bestehen und wenn ja, wer entscheidet, ob neue Techniken authentisch sind?

Was genau ist der Unterschied zu anderen Hybridsystemen? Auch hier wird mit modernen Trainingsmethoden und Konzepten gearbeitet. Was genau ist beim KM anders?

Ich würde mich über eine interessante Diskussion freuen
Hier noch eine ähnliche Frage vom User "Pyriander" aus einem anderen Thread, wenngleich auch mit einem Hauch Ironie:
Zitat:
Das wär vielleicht mal einen extra-Thread irgendwann wert, in dem man dann mal die schöne Diskussion führen kann:

Ab wann hat man im Krav Maga das Recht auf eine eigene Meinung zu Technik und Taktik, welche Nationalität muss man dafür haben, welche Haarfarbe, welcher Beruf und welche Zertifikate.

Und ab wann ist eine Technik, die jemand macht nicht mehr Krav Maga - und wer bestimmt das; und warum?
Zitat:
Zitat von BenitoB. Beitrag anzeigen
ich zitier mich mal schamlos selber:

ein gutes hybrides system beinhaltet kontakt/sparringskämpfe und spezielle drills/szenarios, die gezielt auch am abbau der schlaghemmung arbeiten.
hybride systeme wurden entwickelt um den normalbürger mit relativ einfachen mitteln und in relativ kurzer zeit wehrhafter zu machen und ihm wichtige tools in der selbstverteidigung mitzugeben.dazu gehört halt auch die schulung des kampfes an sich und des "draufhauen".

der größte "vorteil" eines hybriden systems ist die ausschließliche und alleinige fokussierung auf den bereich selbstverteidigung. dabei spielen fragen wie gürtelprüfungen,spirituelle aspekte, wettkämpfe, perfekte technik oder formenläufe keine,oder nur eine absolut untergeordnete, rolle.es sollte so sein,dass von anfang an der fokus auf den kampf und mentale stärke gelegt wird,erreicht durch spezielle simulationen, die man in klassischen kampfsportarten größtenteils nicht übt.

ein weiterer vorteil ist,dass ein hybrides system sich "schamlos" an anderen systemen bedient, so fern dort eine erweiterungswürdige technik gelehrt wird. soll heissen hybride systeme entwickeln sich ständig weiter und beharren nicht auf techniken,wenn sich herausstellt das andere besser funktionieren.

hybride systeme sind kampfsportarten nicht überlegen,sie befassen sich halt ausschließlich mit dem bereich selbstverteidigung. nicht um sich mit wettkämpfern messen zu können ,sondern um leuten mehr sicherheit mit auf den weg zu geben,die sich ausschließlich dafür interessieren.


für km kommt für mich noch hinzu, dass es eine verbindung zu lehrenden gibt die dieses system schon sehr,sehr lange betreiben.diese sollten die ausbilder/instructoren schulen und ein curriculum erstellen.

für mich persönlich ist kein km, wenn jemand erst wenig erfahrung in diesem system hat und gleich sein eigenes ding auf den markt bringt, sich zum oberguru ausruft, keine verbindungen braucht und sich selber mit neuerungen befruchtet.
Zitat:
Zitat von *Lars* Beitrag anzeigen
Für mich ist Krav Maga nach wie vor noch das Exportsystem, das im Umfeld der IDF entstanden ist. Alle seriösen Verbände haben für mich eine direkte Linie nach Israel. D.h. nicht, dass diese aktiv sein muss. Aber es sollte dort seinen Ursprung haben. Nehmen wir z.b. die GKMF. Dort wird es auch in einigen Jahren noch KM in dieser seriösen Form geben, weil es dort über Joshi eine Verbindung zu IKMF und damit nach Israel gab. Oder auch Defcon, bei denen ich mein 1. Krav Maga Training genossen habe. Auch wenn es dort keine aktive Verbindung zu Israel gibt, ist der Verband doch letztlich auf Maor zurückzuführen. Usw usf. Warum halte ich das für wichtig? Weil KM ein ganz bestimmtes Stresstraining kennzeichnet und dieses m.E. in genau dem militärischen Kontext entstanden ist, in dem es auch erprobt wurde. Besteht keine aktuelle Verbindung nach Israel, besteht natürlich die Gefahr, dass die Maßstäbe nach und nach verwässern und auch das eigentliche Training irgendwann völlig im KM Ursprung entfernt ist.

Warum muss es diese Verbindung nach Israel geben? Weil es nach wie vor ein israelischen System ist, was man schon am hebräischen Namen erkennen kann. Das ist halt das gleiche, als denkt sich jemand ein Nahkampfsystem aus, hat keinerlei Kontakte nach Japan, hat nie ein japanisches System gelernt, aber beansprucht, "japanische KK" zu unterrichten. Das wäre für mich genauso Nonsens.

Tatsächlich ist die Frage, was denn KM ist, schon Ewig alt. Aber mal ehrlich: LK Kickboxen wird auch nicht auf einmal zum Thaiboxen, nur weil der Trainer Ellenbogen erlaubt. Und Jujutsu wird auch kein Bujinkan, nur weil die Leute fast genauso rollen. Und ein Judolehrer macht auch nicht auf einmal BJJ, nur weil er es so nennt und Bodenkampf unterrichtet.
Hey Schwede,
gemäß diesen ganzen Einschätzungen liegst du vollkommen im grünen Bereich

Schöne Grüße, Mirco

P.S. Das Kapap Szenarioseminar mit Jürgen und Klaus gestern bei dir war super !
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