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#1
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| Hallo Leute, ich greife mal einen Beitrag von MarkuksW auf und frage alle - wie wichtig ist es für Euch das bei einem SV Training - Verteidigung mit Waffen bzw. Alltagsgegenständen trainiert wird??? Wie viel % sollte das Training mit Waffen vom SV Training einnehmen? Und ab wann sollte das trainiert werden (mit ab wann meine ich z.B. mit jedem Anfänger gleich in den ersten Trainingseinheiten - nach 6Monate Training usw...)? Viele Grüße Heiko
__________________ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Wer, wie, was, wieso ,weshalb ,warum wer nicht Fragt, bleibt dumm! |
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#2
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| Selbst bin ich der Meinung, dass in ein SV Training Verteidigung mit Waffen dazu gehört. Wenn das Training bzw. das Waffentraining mit den anderen Methoden gut zusammen passt - reichen meiner Meinung nach ca. 10% für Waffentraining. Ab wann - je nach Schüler ca. 6 Monte - bei mir selbst unterscheide ich aber nicht so stark zwischen den Schülern - so kommen neue Schüler auch deutlich schneller mit Waffentraining in Kontakt.
__________________ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Wer, wie, was, wieso ,weshalb ,warum wer nicht Fragt, bleibt dumm! |
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#3
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| jo,ich versuche auch immer wieder was kit waffen und a.gegenständen zu machen,nur wollen meine leute das nicht so gern,ka woran es liegt |
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#4
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| nur wer mit waffen kämpfen kann, kann sich auch gegen waffen wehren. vor allem lassen sich waffenanwendungen auch ins waffenlose übertragen. wer gerne boxt, kann mit ein bischen training nen palmstick dazu nehmen. auch aufgrund der tatsache das genug böse jungs bewaffnet rumlaufen. sv situationen bestehen nicht nur aus 1 vs. 1, sondern oft gegen mehrere. und da ist ein meinungsverstärker nicht unangebracht. ![]() |
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#5
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| Ich bin auch der Meinung das Waffentraining mit einbezogen werden sollte, sv technisch besteht auf jeden Fall die Wahrscheinlichkeit das man mit jemanden in Kontakt gerät der ein Messer oder nen Teleskopstock dabei hat und wenn man verstanden hat wie so ein Ding funktioniert sind auch die Chancen größer die Situation relativ unbeschadet zu überstehen |
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#6
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| Okay, auch auf die Gefahr hin mal wieder zu polarisieren, Waffen-Training ist keine "große" Geschichte mit Ausnahme vllt. des Messers/Machete. Viele trainieren doch Waffen um der Waffen willen. Sie finden es einfach gut und reden sich viel Übungsnotwendigkeit ein. Nehmen wir mal den Stock/Police Baton, hier sind in wenigen Stunden alle effizienten Dinge seminarmäßig vermittelt. Die Funktionalisierung erreicht man n.M.n. (übrigens Zustimmung mit Heiko - isch werd beklobbbpt ) in ca. 10% der Trainingszeit. Voraussetzung ist natürlich ein universelles System zu lernen und waffenlos nicht gänzlich andere Dinge zu üben. Wenn aber "weaponless", grundsätzliches Positionsverständnis, Winkelverständis etc. nicht im Gegensatz zu den "gewollten" Waffengeschichten stehen, so kann man a.) hier viel Zeit sparen und b.) erreicht man eine deutlich bessere Anwendbarkeit unter Stress. Gruß, Eric ![]()
__________________ www.machdichstark.com |
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#7
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| Interessante Position, die einem Laien die Augen ein wenig weit öffnet. ![]() |
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#8
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| Zitat:
bei uns gehört der Umgang mit Alltagsgegenständen (Common Objects) schon in die erste Stunde. Wenn man mal von diesen klassischen Szenarien ausgeht, ist der Gegner immer stärker, hat oft eine Waffe bei und hat seine Kollegen immer in der Nähe. ![]() Dann macht es auch alles Sinn ! Selbst das Umschauen und katalogisieren eines Common Object muß automatisiert werden, ebenso müssen sie unter Druck im Sparring funktionieren. Dadurch das man wirklich denn Umgang mit verschiedene Alltagsgegenstände lernt, kann man auch besser realisieren wozu man mit diesen "Waffen" im Stande ist. In unserem Training katalogisieren wir diese Common Objects in 7 verschiedene Kategorien (mehr Infos auf meiner HP) und arbeiten sie im wöchentlichen Wechsel ab. Unsere Verhaltensregeln sind im Prinzip eigentlich einfach: Zuerst sollte man versuchen sich mit einem Verstärker zu bewaffnen, erst wenn man keine andere Möglichkeit bzw. keine weitere Zeit hat, sollte man sich waffenlos dem Gegner stellen. Gruß Markus |
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#9
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| Waffentraining gehört auch meiner Meinung nach dazu. Wenn man es so trainiert, dass Konzepte auch auf waffenlos übertragen werden können (btw. andersrum, dass waffenlose Konzepte auch auf Waffen übertragen werden können) ist es - glaube ich - nur noch eine Sache der Vorliebe, was man mehr trainiert. Verteidigung GEGEN Waffen ist allerdings wieder enorm wichtig - aber darum gehts ja nicht. ![]() Zitat:
Habe den Text ein bisschen verändert - ich hoffe, du verklagst mich nicht : So gehts meiner Ansicht nach auch.Wie gesagt - eine Frage der Vorliebe! |
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#10
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| Zitat:
klappen. Leider wird bei uns auch eher Stock/Messer benutzt. Wasserflasche, Kugelschreiber, EC-Karte, Badelatschen kommen aber auch mal drann: Bewegungs/Aktionsmuster sind eh ähnlich. |
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#11
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| Zitat:
![]() die techniken zeige ich einem laien innerhalb einer sehr kurzen zeit, aber die umsetzung ist nicht durch ein seminar gegeben. jeder trottel kann mit nem stock schlagen. aber eben nicht richtig, wenn es draufankommt. gerade im streß müssen die techniken sitzen. nur ein, zwei fehler die viele anfänger ungeübte machen. falsche distanz für die waffe erst mit der hand schlagen statt mit der waffe nicht hinter der waffe sein (der hauptfehler) ausholen das ziehen und einsatzbereit machen der waffe inaktivität der linken hand wer aber den waffenkampf in sein waffenloses integrieren kann, hat natürlich nicht diese probleme. und wer eh über skill verfügt und power, druck und einfach abgewichst genug ist, hat diese probleme nicht unbedingt. wer mit nem stock auf einen sandsack hauen kann, kann damit noch lange nicht kämpfen. |
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#12
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| Hallo Leute, danke für die vielen Antworten - ich möchte dennoch kurz errinnern, dass das Thema aus 3 Fragen besteht. DANKE Viele Grüße Heiko
__________________ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Wer, wie, was, wieso ,weshalb ,warum wer nicht Fragt, bleibt dumm! |
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#13
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| Ich finde schon, das man den Gebrauch von Alltagsgegenständen genügend Zeit widmen sollte. Die Übertragbarkeit der Mittel ist ja schön und gut, nur funzt sie nicht überall. Oder kann mir jemand die Übertragbarkeit von leere Hand Techniken auf z.B. schildartige bzw. kleine Gegenstände erklären ? Wie sieht es aus mit der Übertragbarkeit auf Flüssigkeiten (heise, kalte, toxische) und Sprays ? Selbst die Materilabeschaffenheit eines Alltaggegenstandes muß berücksichtigt werden. So einfach wie von einigen hier beschrieben, ist daß leider nicht. Gruß Markus P.S.: @Heiko Bei uns liegt der Prozentsatz bei 50%, sprich jeden Donnerstag. |
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#14
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| Zitat:
Ist wie noch zu meiner deutschen zeit inner behoerde, prinzipien werden nicht verstanden, einen Tag nach dem seminar ist dann nur noch geholze mit dem knueppel!
__________________ Die Kritiker haben Recht: ... Ich bin ein Nichts, ein Niemand und weiß auchn gar nicht wo Amerika ist! |
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#15
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| Zitat:
Es gehört halt zum Trainerdasein immer und immer wieder das gleiche zu zeigen und zu erklären. Der eine lernt halt halt schnell, der andere "nie"! Gruß, Eric ![]()
__________________ www.machdichstark.com |
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