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  #1  
Alt 03-08-2010, 01:23
Benutzerbild von likas
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: LIKAS
 
Registrierungsdatum: 18.05.2007
Ort: Gevelsberg
Alter: 42
Beiträge: 81
Standard SelbstverteidigungsSPORT

Es ist festzustellen dass die SV-Systeme welche sich nur auf das wesentliche beschränken und nur das unterrichten was man wirklich braucht ihre Anhänger nicht, wie viele Kampfsportarten, über viele Jahre halten können.

Die Frage ist wie erhält man die Motivation der Leute ohne das SV-System künstlich zu „verlängern“.

Alle modernen SV-Systeme verzichten auf exotische Waffen und arbeiten mit wenigen, einfachen, universell einsetzbaren Techniken.
Hinzu kommt Begleitstoff wie Täter-Opferpsychologie, Rollenspiele und SV im Freibad usw.
Aber dieser Begleitstoff gehören nach meiner Meinung nicht ins wöchentliche Training(Ausnahme: Anfänger).
Der Begleitstoff gehört vorrangig in die Seminare oder SV-Kurse.

Aus meiner Erfahrung glaube ich sagen zu können, das die SVler welche schon etwas länger dabei sind von diesem Begleitstoff eher angenervt sind. Sie wollen sich bewegen und schwitzen, wie beim Joggen. Oder einfach nur ihre Technik verbessern (auch ohne Schweiß).

Ich kenne viele Leute aus dem Boxen welche zwar schon lange nicht mehr in den Ring steigen (weder im Wettkampf noch beim Training), dem Boxsport aber seit 20 Jahren betreiben.

Mein Gedanke ist ein SV-Training bei welchem die Anfänger von mir aus einige Rollenspiele und das ganze andere Zeugs mitmachen welches heute bei modernen SV-Methoden Usus ist.
Damit muss aber irgendwann Schluss sein. Das Selbstverteidigungstraining soll in einen Selbstverteidigungssport übergehen. Analog zu dem genannten Beispiel aus dem Boxen.

Sport ist hier nicht als Wettkampfsport sondern als Fitnesssport zu verstehen.

Was Haltet ihr davon?
Wird das irgendwo schon so gehandhabt?

Ich hoffe es fühlt sich keiner angegriffen und es kommen nur sachliche Beiträge der gar keine.
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  #2  
Alt 03-08-2010, 04:10
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Keine schlechte Idee.

Allerdings ist SV-Training häufig auf eine andere Zielgruppe ausgelegt.

Die Leistungs-Kampfsportler haben das prinzipiell ncith nötig.

Aber gerade DIE Leute, die das dringend bräuchten würden durch solches Training anbgeschreckt, bzw. könnten sie es nciht mitmachen.


SV-Training darf nicht zum Ziel haben, eine kleine Elite zu "Killern" zu machen, und den Rest als Auslese abzustempeln!

Dass das SV-Training hingegen sportlicher und Kampforientierter werden muss, da stimme ich zu.
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  #3  
Alt 03-08-2010, 09:48
Benutzerbild von Bodo99
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: EP/Alpha, Freefight ,KM
 
Registrierungsdatum: 05.10.2007
Ort: Dortmund
Alter: 41
Beiträge: 231
Standard

Hallo,
gebe Dir völlig recht.

Wird bei uns umgesetzt.

Technik, Taktik, Ausdauer, Kraft ( alle Anteile ), Kampfwille.

Führt natürlich dazu,
das einige nach dem ersten Training nicht wiederkommen

Gruß Bodo
__________________
Mir macht nichts auf dieser Welt mehr Angst,denn ich bin verheiratet
Damit das Böse triumphieren kann, ist es nur nötig,dass die Guten nichts dagegen tun.http://www.homeofdefense.de
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  #4  
Alt 03-08-2010, 10:09
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Boxen
 
Registrierungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 481
Standard

Zitat:
Zitat von Bodo99 Beitrag anzeigen
Hallo,
gebe Dir völlig recht.

Wird bei uns umgesetzt.

Technik, Taktik, Ausdauer, Kraft ( alle Anteile ), Kampfwille.

Führt natürlich dazu,
das einige nach dem ersten Training nicht wiederkommen

Gruß Bodo

Find ich gut so! So ja schließlich kein Wellness sein.
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  #5  
Alt 03-08-2010, 10:11
Benutzerbild von Bogac
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Triple-i Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 03.11.2004
Ort: Tamm
Alter: 37
Beiträge: 405
Standard

Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
Es ist festzustellen dass die SV-Systeme welche sich nur auf das wesentliche beschränken und nur das unterrichten was man wirklich braucht ihre Anhänger nicht, wie viele Kampfsportarten, über viele Jahre halten können.
Dafür mag es einige Gründe geben, die auf allen verschiedenen Ebenen eine Rolle spielen könnten:
Wie ist der Inhalt aufgebaut, strukturiert?
Wieviel Inhalt ist hinterlegt?
Welchen Trainingserfolg nehmen die Mitglieder aus dem Training mit?
Wie konnten sie das Gezeigte verstehen?
Wie groß ist das Ego des Trainers???
Wie breit ist er aufgestellt?
Wie netzwerkt er/sie?
Wie findet die weitere Aquise statt?
Wie ist die Preisstruktur?
Wie fühlen sich die Mitglieder behandelt?

Ich habe 2003 mit dem 1. TC begonnen mit dem anfänglichen Wunsch, die Mitglieder durchschn. 9 Monate halten zu können, inzw. sind es durchschn. 39 Monate. Begeistere und motiviere Deine Mitglieder jedesmal aufs neue, sie werden sich erkenntlich zeigen.

Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
Hinzu kommt Begleitstoff wie Täter-Opferpsychologie, Rollenspiele und SV im Freibad usw.
Aber dieser Begleitstoff gehören nach meiner Meinung nicht ins wöchentliche Training(Ausnahme: Anfänger).
Der Begleitstoff gehört vorrangig in die Seminare oder SV-Kurse.
Finde ich eben nicht. Die Kunst ist es, den "Begleitstoff" - der immens wichtig und nie ausschöpfbar ist - lebendig z.B. durch Rollenspiele mit dem Stressaspekt zu verknüpfen, sodass aus 2 D, 3 D wird. Setzt methodische und didaktische Fertigkeiten voraus, die sicher nicht jeder hat.

Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
Aus meiner Erfahrung glaube ich sagen zu können, das die SVler welche schon etwas länger dabei sind von diesem Begleitstoff eher angenervt sind. Sie wollen sich bewegen und schwitzen, wie beim Joggen. Oder einfach nur ihre Technik verbessern (auch ohne Schweiß).
Dann musst DU Dich optimieren, Fortbilden und den Spagat schaffen. Es macht keinen Sinn den Hund zum Jagen zu tragen.

Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
Damit muss aber irgendwann Schluss sein. Das Selbstverteidigungstraining soll in einen Selbstverteidigungssport übergehen. Analog zu dem genannten Beispiel aus dem Boxen.
Sport ist hier nicht als Wettkampfsport sondern als Fitnesssport zu verstehen.
Was Haltet ihr davon?
So machst Du Deine originäre Dienstleistung kaputt und verwischst sie in eine andere. Das wird ein Dienstleistungs-Krämerladen, in dem Deine Mitglieder und pot. Kunden Schwierigkeiten kriegen, Dein Profil zu erkennen. Das Ziel muss weiterhin sein, ein ausgewogenens Optimum bei JEDEM Training hinzukriegen. Schweiß, Stress, Spaß, Technik, Theorie, Rollenspiele. All das muss Wiedererkennbar sein, dann brauchst Du das Fundament nicht aufzureißen, auf dem schon ein Häuschen steht. Das kann nur schief gehen.

Das war jetzt mehr als nur meine 2 cent
Beste Grüße
Bo
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  #6  
Alt 03-08-2010, 18:17
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 44
Beiträge: 2.847
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Allerdings ist SV-Training häufig auf eine andere Zielgruppe ausgelegt.

Die Leistungs-Kampfsportler haben das prinzipiell ncith nötig.

Aber gerade DIE Leute, die das dringend bräuchten würden durch solches Training anbgeschreckt, bzw. könnten sie es nciht mitmachen.
HALLO, junger Mann, schonmal was von Judo, JuJutsu, Karate, Taekwondo, Kung Fu, Aikido, Hapkido gehört ? Sport ist nicht immer gleich Leistungssport.
Ich finde es allerdings drollig, dass SV-Systeme, die doch schließlich gerade damit werben, dass bei ihnen alles schnell-schnell geht und alles "Überflüssige" weggelassen wird, dann plötzlich die Mitglieder doch ganz gerne so lange an sich binden möchten wie eine Kampfkunst.
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  #7  
Alt 03-08-2010, 19:15
Benutzerbild von Bogac
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Kampfkunst: Triple-i Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 03.11.2004
Ort: Tamm
Alter: 37
Beiträge: 405
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Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
Ich finde es allerdings drollig, dass SV-Systeme, die doch schließlich gerade damit werben, dass bei ihnen alles schnell-schnell geht und alles "Überflüssige" weggelassen wird, dann plötzlich die Mitglieder doch ganz gerne so lange an sich binden möchten wie eine Kampfkunst.
...und noch toller ist es, wenn Mitglieder das Selbstverteidigungstraining als langfristiges Angebot für sich entdecken und aus eigenen Stücken dabei bleiben, weil sie sich wohl fühlen. Und das ohne Verkrumbiegung/Streckung des eigentlichen Angebots
__________________
OUCH
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  #8  
Alt 03-08-2010, 19:19
Benutzerbild von *Lars*
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Kampfkunst: Krav Maga (IKMF)
 
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Ort: Berlin
Alter: 34
Beiträge: 4.736
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So ein typischer Thread.

Da will jemand das Rad neu erfinden und hat noch nie ein Rad gesehen.

Aber über die vermeintlichen Unterschiede zwischen Sport und SV Training wurde schon häufig diskutiert, meine Meinung: wer immer noch glaubt, im SV Training geht man wöchentlich schwimmen oder vergeudet seine Zeit mit Rollenspielen, der hat wohl seit Jahren kein SV Training mehr besucht.

Wer das nicht so sieht, das ist OK, ich bin wieder raus aus dem Thread
__________________
Mein Abnehmthread
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  #9  
Alt 03-08-2010, 19:52
Benutzerbild von BenitoB.
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Kampfkunst: SV
 
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Beiträge: 6.145
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Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
HALLO, junger Mann, schonmal was von Judo, JuJutsu, Karate, Taekwondo, Kung Fu, Aikido, Hapkido gehört ? Sport ist nicht immer gleich Leistungssport.
Ich finde es allerdings drollig, dass SV-Systeme, die doch schließlich gerade damit werben, dass bei ihnen alles schnell-schnell geht und alles "Überflüssige" weggelassen wird, dann plötzlich die Mitglieder doch ganz gerne so lange an sich binden möchten wie eine Kampfkunst.


was ist an selbstperfektionierung und spaß am training denn drollig... sicherlich kann man für die 0815 sv relativ schnell fit gemacht werden, aber der spaß an der bewegung in kombi mit gesteigerten sv fähigkeiten macht für die meisten den reiz aus.
dazu kommt dass sv hybride größtenteils in privaten schulen angeboten werden, was ist also daran drollig,wenn ein haupt oder nebenberuflicher trainer regelmäßig geld verdienen möchte?

ansonsten ist es eher drollig,das besonders die mitreden die in den genannten bereichen über die geringsten erfahrungen verfügen.
__________________
Knowledge is knowing a tomato is a fruit. Wisdom is not putting it in a fruit salad

Geändert von BenitoB. (03-08-2010 um 19:55 Uhr).
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  #10  
Alt 03-08-2010, 19:55
Paul_Kersey
Gast
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von Bogac Beitrag anzeigen
...und noch toller ist es, wenn Mitglieder das Selbstverteidigungstraining als langfristiges Angebot für sich entdecken und aus eigenen Stücken dabei bleiben, weil sie sich wohl fühlen. Und das ohne Verkrumbiegung/Streckung des eigentlichen Angebots
100% Agreement!!

Selbst wenn man davon ausgeht dass irgendwann (technisch) nicht mehr viel neues kommt und ich auch nicht 30 Jahre auf "Geheimtechniken" warten muss, muss SV Training keine kurzweilige Sache sein.

Der Unterschied zu Kampfsport liegt doch eher da dass ich mit einem reinen SV System sehr schnell (und schneller als im Kampfsport) Verteidigungsfähig werde. (Was nicht gleichzusetzen ist mit Kampffähig )

Will ich wirklich gut werden und auch kämpferische Skills verbessern, kann ich auch ein SV System länger trainieren. Bewegungen und Taktiken schleifen sich ein, mischen sich mit Sparringserfahrung und führen über die Zeit dazu dass es "mein" System wird.
Denn egal wie gut ein System ist und / oder wie gut es unterrichtet wird, ich werde nicht von heute auf morgen so reagieren wie es das System vorsieht.
Auch dazu braucht es Zeit. Anfänglich geht es recht schnell, aber es fehlt dabei auch die Art von Sicherheit und "Routine" die sich nach längerem Training einstellt.

Von der "sozialen Komponente" mal gar nicht gesprochen.
Ich möchte bspw. das Treffen mit meinen Trainingspartnern nur ungern missen weil ich mich wohl fühle und Spass habe.
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  #11  
Alt 03-08-2010, 22:39
shimin
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Selbstverteidigung, wenn ich die Selbstverteidigung richtig praktiziere kann es niemals Sport sein.

Andere mögen da anders denken, oder ihre Uhren auch anders ticken, aber überlege mal selber, was soll an der Selbstverteidigung sportlich sein.

Ich meine keine Selbstverteidigung die ich nur aus Lust und Laune ausübe, ich meine eine Selbstverteidigung die ich so ausübe, das sie auch den gewünschten Erfolg hat, mit Sport hat das nichts zu tun.

Das ist meine persönliche Meinung, andere wiederum sehen das ganz anders. Ich trainiere noch zu meinem Ju-Jitsu das Krav Maga, dieses kann kein Sport sein.

Gruß Horst
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  #12  
Alt 03-08-2010, 23:39
Benutzerbild von Björn Friedrich
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Friedrich Jiu Jitsu and NOTHING else.....
 
Registrierungsdatum: 02.09.2001
Ort: Rhein-Main Gebiet
Beiträge: 3.187
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Wenn man in seinem Training höhere Ziele findet und Bewegung nicht einfach nur durch Angst oder Wut (was das gleiche ist) ausgeführt und angetrieben wird, dann findet man vielleicht auch eine Motivation, nämlich sich körperlich und geistig in den Bewegungen auszudrücken.

Dann geht der Pragmatismus verloren, die Angst verschwindet und die Kunst kann die Seele berühren......

Tschüß
Björn Friedrich
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  #13  
Alt 04-08-2010, 01:53
Benutzerbild von likas
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Kampfkunst: LIKAS
 
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Erstmal Danke für die Darstellung eurer Sichtweise.

Einige haben allerdings nicht verstanden worum es mir geht oder ich habe ungeschickt formuliert.

Bitte einfach meine Verlinkung ignorieren, dann läuft auch keiner Gefahr etwas hinein zu interpretieren was es nicht gibt. (des gibt keine Verbindung zwischen LIKAS und dem Thread)

Es geht mir nicht um ein reines SV- Programm. Vielmehr habe ich an ein Fitnessprogramm auf der Basis einer SV – Methode gedacht. Anfangs sollten die Trainierenden die SV-Methode kennen lernen um die Zweckmäßigkeit der Bewegungen zu erfahren.

Genauso wie Fitness Boxen kein Kampfsport ist.

Deshalb habe ich auch nicht Kampfkunst, Kampfsport oder Selbstverteidigung geschrieben, sondern Selbstverteidigungssport.

Hybrid und SV-Künste war evtl. auch nicht der passende Ort für die Thematik. (Macht der Gewohnheit.)

Gleichwohl würde ich mich über weitere Beiträge zum Thema freuen.
Sprich:
* Wurde die Idee schon genauso umgesetzt? (Wo)
* Würde sich jemand für eine solche „Sportart“ interessieren?
* Anregungen und konstruktive Kritik, Meinungen.
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  #14  
Alt 04-08-2010, 07:56
Benutzerbild von F-factory
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Kampfkunst: Krav Maga (IKMF)
 
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Beiträge: 3.212
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Auf die Gefahr hin, daß ich Dich "nicht verstehe".
Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
Gleichwohl würde ich mich über weitere Beiträge zum Thema freuen.
Sprich:
* Wurde die Idee schon genauso umgesetzt? (Wo)
Natürlich. Beim Krav Maga trainieren es die wenigsten weil sie "nur" Selbstverteidigung machen wollen. Die meisten wollen sich fit halten während sie etwas lernen, was ihnen irgendwann in einer brenzligen Situation helfen könnte. Eine pragmatische Herangehensweise an die SV und körperlich forderndes "sportliches" Training passen wunderbar zusammen und sind meiner Meinung nach auch unzertrennlich. Es schließt auch technisch sauberes Training nicht aus.

Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
* Würde sich jemand für eine solche „Sportart“ interessieren?
Oh ja. viele viele Leute.
Zitat:
Zitat von likas Beitrag anzeigen
* Anregungen und konstruktive Kritik, Meinungen.
Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Manchmal muss man nur die richtige Person finden, die einem das "bekannte" anders vermittelt.

Gruß
John

Geändert von F-factory (04-08-2010 um 11:37 Uhr).
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  #15  
Alt 04-08-2010, 09:36
Benutzerbild von Bogac
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Triple-i Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 03.11.2004
Ort: Tamm
Alter: 37
Beiträge: 405
Standard Widerspruch in sich!

Ums kurz zu machen:

Zum Begriff:
Selbstverteidigung und Sport in einem Begriff widersprechen sich und würden jedem der es nutzt um die Ohren fliegen (der größte Wort-Unsinn ist der Begriff Kampfsport).

Wenns um ein inhaltliches Konzept geht, dann wird dieses in unterschiedlicher Form umgesetzt.

Wenn Du den Sportaspekt hauptsächlich umsetzen willst, dann solltest Du einen Trainerschein im Tae-Bo, Thai-Bo oder Body-Combat machen und zukünftig dieses unterrichten.

Weichspül-SV wird vom Markt nicht angenommen.

Weitere Strategieberatung nur mit Kostennote.
Bo
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