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#61
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Waffenloses Kämpfen war früher und auch jetzt bei Armeen für das Stärken des Kampfwillens, dem Durchhaltevermögens und der Aggressivität im Kampf prägend. Nicht für das Endresultat. ;-) Nachdem ich ein Seminar bei einem befreundeten Club gemacht habe, (der Club beschreibt sich selbst als "traditionelle Japanische Kampfkunst"), sagte mir mein Freund und Leiter des Clubs, dass das was ich gezeigt habe im Endeffekt nichts anderes ist als die praktische Umsetzung dessen was sie dort trainieren. Damit kann ich leben, weil dies genau dem Krav Maga entspricht: den Fokus auf das Anwendbare ohne Umwege. Was würde das bringen? Es gibt etliche Vereine, Clubs etc. die so trainieren. Vielleicht gibt es auch andere aus der selben Linie, die die SV im Vordergrund haben. Ich wage aber die These das es mittlerweile mehr Vereine und Clubs gibt, die sich bewusst oder unbewusst dem "Do" verschrieben haben. Ansonsten wären die Kampfkünste nie so populär geworden. Man kann ja heute schon von "Breitensport" reden. Was soll mit diesen sein? Sie haben ihren Platz genau wie alle anderen Kampfsportarten und Kampfkünste auch. Zitat:
Frevel...Vielleicht ändert sich auch meine Sichtweise, oder besser: ganz bestimmt ändert sich meine Sichtweise irgendwann, denn ich dachte vor 13 Jahren, als ich zuletzt meinen Gi anzog, auch noch anders. Bis jetzt habe aber noch nichts gelesen, was meine Meinung in eine andere Richtung lenken würde. ![]() Wie kommst Du darauf, dass ich mich durch die Aussage von Funakoshi beeinflussen habe lassen. Ich kenne den Mann nicht mal. Der Satz beschreibt nur was ich unter "Traditionellen Kampfkünsten" definieren würde. Gruß John Geändert von F-factory (30-05-2011 um 11:09 Uhr). |
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#62
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Boxer, ringer und tk (ich gehe davon aus du meinst tea kwon do?) sind so ziemlich unterschiedlich? Und nur weil der gute alte bl das sagt, muss es nicht stimmen ... um es mit den worten wong shun leung (freund, lehrer und trainingspartner von BL zu sagen - "It's the singer, not the song" |
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#63
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![]() Nur wenn ich 5 bis 10 Jahre Training in TK benoetige um mich verteidigen zu koennen und das mit Boxen,TB oder KM viel schneller geht. Dann gehe ich halt zu diesen KS oder SV-Systemen. |
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#64
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Einige hier nehmen das ganze Thema von der Vermeidung, überhaupt in eine solche Situation zu kommen, über Deeskalation und den eigentlichen Kampf bis zu siegen oder abhauen (ganz ganz grob). Wie nehme ich das in Bezug auf ein System, das sich z.B. von den Samurai ableitet? Soldaten können schlecht vermeiden, schlecht deeskalieren und sollten nicht abhauen. Die Gemeinsamkeit ist kämpfen und überleben. Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass wir (fast) alle heute in einem Rechtsstaat leben. Vor Jahrhunderten gab es weniger rechtliche Probleme, jemanden in Notwehr zu erschlagen, wie heute. Zum Wandel: Wann haben sich die japanischen Systeme gewandelt? In Zeiten des Friedens wurde der Gedanke der Selbstperfektionierung aufgenommen. In Zeiten des Friedens haben sich Sportarten entwickelt aus Sachen, die früher blutiger Ernst waren. @Savateur Die prüfungsbezogenheit ist eigentlich eine Besonderheit der Stile, wie sie heute ausgeführt werden, nicht zu was sie mal ursprünglich taugten. Ich kann Boxen so trainieren, dass derjenige niemals kämpfen lernt (Fitnessboxen). Ich kann MT so trainieren, dass es ein Ballett ist. Ich kann aus allem alles machen. Deshalb ist das ursprüngliche System per se nicht schlecht. PS: Übrigens ist es schön, was Bruce Lee gesagt hat, aber deshlab muss es nicht stimmen, oder? |
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#65
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| Wenn nicht, dann nicht. |
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#66
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| Wie viel schneller genau den? Nach 6 monanten Boxen, oder Krav Maga wird keiner zum Super Fighter, außer er ist außerordentlich talentiert, bis man diese handwerke wirklich beherrscht braucht auch seine zeit. Diese Systeme mögen vielleicht den Anschein erwecken, das es schneller geht, weil sich das Trainingsprogramm nur auf das wesentliche beschränkt, aber deshalb kann man nicht pauschal sagen, das es schneller geht. Das hängt primär von Anwender ab. Aber vielleicht reden wir aneinander vorbei. Ich weiß ja nicht genau, was du unter schneller gehen meinst. Ich denke das man unterhalb von 1 bis 2 Training nicht wirklich sagen kann, man könnte wirklich kämpfen oder in einer SV Situation bestehen. Egal ob man ein SVler ist, oder ein tradioneller KKler. Geändert von mrx085 (30-05-2011 um 11:20 Uhr). |
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#67
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| Leider ist das der Teil, der meistens hängenbleibt. Andererseits der Teil, der die meiste Kundschaft anzieht. Nicht alle wollen kämpfen, vielen reicht die Illusion. |
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#68
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| Wer SV betreibt moechte das sicher schnell beherrschen! Wer SV nur als Hobby betreibt wird es sicher nicht so schnell benoetigen und zur TK gehen! ![]() |
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#69
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| VK Sparring ist halt ein Trainingstool auf das jeder Zugriff hat und nicht an bestimmte KKs/KSs gekoppelt ist. Ich kann genau so MT und Boxen trainieren und nie Sparring machen. Es hängt also doch zu einem Großteil von mir und meinem Trainer hab und weniger von de KK. Ein schlechter Trainer wird auch mit Boxen und MT aus dir niemals einen Kämpfer machen. Ein Guter wird sogar mit TKD das Maxiumum aus dir rausholen. Zitat:
Geändert von Maddin.G (30-05-2011 um 11:35 Uhr). |
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#70
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#71
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| Nochmal, was genau verstehst du unter schnell? 3 Monate, 6 Monate, 1 jahr oder so? |
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#72
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| Also sind Fitnessboxer auch Kämpfer, wenn auch schlechte?? |
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#73
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| achso und nach 10 jahren ist der kkler dann stärker als der ksler ? nee das ist eine falsche annahme .....nur weil man etwas lange macht heißt es nicht dass mann dann plötzlich superkräfte bekommt ...lieber 2 jahre boxen und ringen statt 15 jahre tkd aikido oder sonst was
__________________ "I dont believe in an eye for an eye, I believe in two eyes for an eye" - Bas Rutten |
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#74
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| Ich frage mich eher was überhaupt der Unterschied ist zwischen einen schlechten Kämpfer und einen nicht Kämpfer ? beide verlieren gegen einen guten Kämpfer. Das ist doch kupft wia katscht um es mal auf östereichisch zu sagen. ![]() |
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#75
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| @Panther Zitat:
Zitat:
Aber viele tun so als ob, um durch pseudo Esoterisches Gehabe mehr Schüler zu gewinnen. Das hat aber nichts mit dem Do zu tun, noch mit dem vermitteln irgendwelcher Werte. Aber richtig betrieben, ist es meiner Meinung nach eine schöne und auch nützliche Sache. ![]() Zitat:
Aber beim Wettkampf ist es wider etwas komplizierter, da es auch als Mittel zur Überprüfung der eigenen Techniken oder als teil der Charakterschulung benutzt werden kann. Außerdem gab es früher auch Wettkämpfe(siehe Pankration), oder Duelle (auch in Europa, siehe Tjost), wo es auch oft zu schwerverletzten oder sogar toten kam. Aber da Wettkämpfe (vorallem verschiedene Ringer Stile wie Kushti oder Sumo) Welt weit eine sehr alte Tradition haben, kann man nicht sagen das sie "Traditionell" oder "Modern" seien. Zitat:
![]() Zitat:
Man könnte also zwischen Kampfkunst mit dem Zusatz des Do und Kampfkunst ohne, unterteilen. Man könnte auch zwischen Kriegskünste (also für Soldaten usw.) und Kampfkünste (für Zivilisten, Polizisten usw.) aufteilen, aber das wäre dann eine künstliche Aufteilung meiner Meinung nach. Ich Zitier mich mal selbst: Zitat:
Im Polizeilichen Bereich geht es hauptsächlich um das überwältigen und verhaften. Und im Zivilen Bereich geht es wohl darum die Gefahr zu beenden oder ihr zu entkommen. Also könnte man die verschiedenen Stile, wenn überhaupt, nur ganz grob in Kampfsport und Kampfkunst einteilen und die Kampfkünste in Militärische, Polizeiliche und Zivile. Naja, und gibt es ja noch die Stile die sich zwar als Kampfkunst (manche auch als Kampfsport) ausgeben, die aber zum "Bullshido" gehören. ![]() Zitat:
Aber wenn du von der SV gegen betrunkene Pöbler sprichst, dann ja. ![]() Zitat:
Es ist ein großer unterschied ob ich heutzutage in Somalia oder Afghanistan lebe, oder in Deutschland oder Österreich. Somit ist nicht nur die Zeitliche sondern auch die Geografische Frage ausschlaggebend. ![]() Zitat:
Zitat:
Und das kann meiner Meinung nach alles sein, ob Kampfsport, Kampfkunst, Kriegskunst oder SV! Also stellt sich mir die Frage, was ist "Modern"? @F-factory Zitat:
![]() Zitat:
Und weiterhin wage es zu behaubten das dass mit dem richtigen Praktizieren des Do nicht, und zwar garnichts zu tun hat, und nur eine lächerliche Farce ist. Da in diesen Vereinen der "Do" eh nur plakativ vor sich her getragen wird, er aber nicht wirglich praktiziert wird! Ungefähr so wie das auch mit dem SV gemacht wird, und dann werden Handhebel gezeigt um mit einen Aggressor auf der Straße fertig zu werden. ![]() @DeepPurple Zitat:
Zitat:
Nur durch die Moderne Schutzausrüstung und die verschärften Regeln, ist es heute sicherer geworden diese zu betreiben. Aber wenn du Breitensport meinst, dann stimme ich dir 100% zu! Zitat:
Man kann die Kampfkünste ja durch aus zum praktizieren des Do verwenden, aber man sollte ihnen nicht den Sinn (die Anwendbarkeit im Kampf) nehmen. Und sie so zu einer Farce machen, schlimm wenn dann noch nicht mal der Do richtig praktiziert wird, dann wird das ganze rumgehampel zu einer Sinnlosen und lächerlichen Scharade ohne Inhalt (weder SV noch Do)!
__________________ Furcht besiegt mehr Menschen als irgend etwas anderes auf der Welt. (Ralph Waldo Emerson) Geändert von frey85 (30-05-2011 um 11:55 Uhr). |
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