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  #1  
Alt 22-11-2009, 11:32
Benutzerbild von Stickman
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Kampfkunst: Trinity Combat & Irish Stick Fighting
 
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Exclamation SV Training für ALLE oder nur für geeignete Schüler?

Zitat:
Beim Vollkontakt-SV-Training sind mir neulich zwei "weggebrochen" also psychisch! Klar, ich kann jetzt den Psychiater spielen oder ich scheiß druff.
SV ist ekelhaft und brutal ... so sollte von Zeit zu Zeit auch mal das Training sein.

Wir (die Instruktoren) sind doch nicht von der Caritas und "rumgeheule" kann ich echt nicht vertragen. SV muss hart und ehrlich sein, der Rest ist für mich Beschiss!!! Nur um ein paar Schüler zu halten ... ich nicht! Können gerne bei mir zum Fitness-Boxen kommen!
Dieses Zitat aus einem anderen Thread hat mich ehrlich gesagt etwas schockiert und noch vielmehr überrascht. Von einem professionellen Trainer hätte ich eine Aussage in dieser Form niemals erwartet - zumindest nicht öffentlich. Um die Aussage an sich soll es hier aber gar nicht gehen, vielmehr um die Einstellung und die Frage, ob eine derartige Einstellung professionell und vor allem sinnvoll ist.

Schüler mit Schlaghemmung sind ein altbekanntes und weitverbreitetes Problem, genauso wie Schüler, die aus anderen Gründen nicht unbedingt dem Ideal einer "Kampfmaschine in spe" entsprechen.
Das kann in vielfältigen körperlichen Einschränkungen oder aber auch im mentalen Bereich begründet liegen.

Zumindest bei uns wird der SV-Bereich vorwiegend von älteren Mitgliedern (30+) genutzt, denen MMA einfach zu anstrengend ist, die gesundheitliche Probleme oder unfallbedingte Einschränkungen haben und nicht mehr stundenlang auf dem Boden rumkriechen können (Knie, Bandscheiben) oder aber Mitglieder, die einfach etwas für ihre Gesundheit tun möchten und dies dann gleich mit einem praktischen Zweck verbinden...

Unser Training ist körperlich hart, teilweise schmerzhaft und anstrengend - aber Frauen trainieren nicht in einer gesonderten Gruppe! Natürlich kann eine Frau normalerweise nicht so hart zuschlagen wie ein Mann, natürlich haben da manche auch mal Schlaghemmungen und natürlich ist eine Frau körperlich selten ein ebenbürtiger Gegner/Sparringspartner. Aber sie wollen etwas machen und sie gehen bis an ihre Grenzen und manchmal auch darüber hinaus.

Es gibt natürlich auch jüngere, männliche Mitglieder, die zwar SV machen wollen, die aber von sich aus nicht bereit sind, an ihre Grenzen zu gehen - da fehlt einfach die entsprechende mentale Einstellung.

Aus welchen Gründen auch immer - es wird immer Schüler geben, die nicht dem Ideal des Trainers entsprechen, aber haben die dann kein Anrecht auf eine Trainingsteilnahme? Sollte ein Trainer nur "perfekte" Kandidaten unterrichten? Unterrichtet ein Trainer für die Schüler oder für sein Ego?

Gerade SV ist doch für Durschnittsmenschen konzipiert, wer körperlich und mental optimal aufgestellt ist, der kann auch MT oder MMA machen und fährt damit auch nicht schlechter. Der Durchschnittsmensch ist nunmal nicht immer perfekt und leidet auch mal unter "Schwächen" oder Einschränkungen.

Suche ich mir als Trainer nur "einfache" Schüler, denen die Umsetzung meiner Vorgaben keinerlei Probleme bereitet oder bin ich auch bereit etwas Mühe und Aufmerksamkeit in einen Schüler mit Defiziten zu investieren?

Ich persönlich empfinde das Erfolgserlebnis bei einem Schüler mit ausgemerzten Defiziten ungleich größer, als bei einem Schüler, der sich aufgrund einer gewissen Begabung oder Vorbildung sowieso leicht tut.

Was sollte dagegen sprechen, einen Schüler im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten am Training teilnehmen zu lassen - auch wenn diese aus Sicht des Trainers vorerst nicht ausreichend sind?

Geändert von Stickman (22-11-2009 um 11:37 Uhr).
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  #2  
Alt 22-11-2009, 11:49
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von Stickman Beitrag anzeigen
Dieses Zitat aus einem anderen Thread hat mich ehrlich gesagt etwas schockiert und noch vielmehr überrascht. Von einem professionellen Trainer hätte ich eine Aussage in dieser Form niemals erwartet - zumindest nicht öffentlich. Um die Aussage an sich soll es hier aber gar nicht gehen, vielmehr um die Einstellung und die Frage, ob eine derartige Einstellung professionell und vor allem sinnvoll ist.

Schüler mit Schlaghemmung sind ein altbekanntes und weitverbreitetes Problem, genauso wie Schüler, die aus anderen Gründen nicht unbedingt dem Ideal einer "Kampfmaschine in spe" entsprechen.
Das kann in vielfältigen körperlichen Einschränkungen oder aber auch im mentalen Bereich begründet liegen.

Zumindest bei uns wird der SV-Bereich vorwiegend von älteren Mitgliedern (30+) genutzt, denen MMA einfach zu anstrengend ist, die gesundheitliche Probleme oder unfallbedingte Einschränkungen haben und nicht mehr stundenlang auf dem Boden rumkriechen können (Knie, Bandscheiben) oder aber Mitglieder, die einfach etwas für ihre Gesundheit tun möchten und dies dann gleich mit einem praktischen Zweck verbinden...

Unser Training ist körperlich hart, teilweise schmerzhaft und anstrengend - aber Frauen trainieren nicht in einer gesonderten Gruppe! Natürlich kann eine Frau normalerweise nicht so hart zuschlagen wie ein Mann, natürlich haben da manche auch mal Schlaghemmungen und natürlich ist eine Frau körperlich selten ein ebenbürtiger Gegner/Sparringspartner. Aber sie wollen etwas machen und sie gehen bis an ihre Grenzen und manchmal auch darüber hinaus.

Es gibt natürlich auch jüngere, männliche Mitglieder, die zwar SV machen wollen, die aber von sich aus nicht bereit sind, an ihre Grenzen zu gehen - da fehlt einfach die entsprechende mentale Einstellung.

Aus welchen Gründen auch immer - es wird immer Schüler geben, die nicht dem Ideal des Trainers entsprechen, aber haben die dann kein Anrecht auf eine Trainingsteilnahme? Sollte ein Trainer nur "perfekte" Kandidaten unterrichten? Unterrichtet ein Trainer für die Schüler oder für sein Ego?

Gerade SV ist doch für Durschnittsmenschen konzipiert, wer körperlich und mental optimal aufgestellt ist, der kann auch MT oder MMA machen und fährt damit auch nicht schlechter. Der Durchschnittsmensch ist nunmal nicht immer perfekt und leidet auch mal unter "Schwächen" oder Einschränkungen.

Suche ich mir als Trainer nur "einfache" Schüler, denen die Umsetzung meiner Vorgaben keinerlei Probleme bereitet oder bin ich auch bereit etwas Mühe und Aufmerksamkeit in einen Schüler mit Defiziten zu investieren?

Ich persönlich empfinde das Erfolgserlebnis bei einem Schüler mit ausgemerzten Defiziten ungleich größer, als bei einem Schüler, der sich aufgrund einer gewissen Begabung oder Vorbildung sowieso leicht tut.

Was sollte dagegen sprechen, einen Schüler im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten am Training teilnehmen zu lassen - auch wenn diese aus Sicht des Trainers vorerst nicht ausreichend sind?
Nichts !
Ich sehe es wie du. Natürlich kann sich jeder Trainer sein Leute aussuchen.
Dies hat dann aber nichts mehr mit MEINER Vorstellung von SV zu tun.
Klar, hat man mit den 190 cm/120 Kilo (Muskeln) mehr Spaß im Training.
Diese Leute brauchen aber eh kein Training. Jedenfalls weniger als
"Jim Sixpack". Gerade die Leute die NICHT körperlich Fit, Stark, Austrainiert,
Mental stark usw. sind brauchen ein SV - Training. Das man im Unterricht
die Aspekte schult und fördert sollte klar sein.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #3  
Alt 22-11-2009, 11:53
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Zitat:
Zitat von Stickman Beitrag anzeigen
Zumindest bei uns wird der SV-Bereich vorwiegend von älteren Mitgliedern (30+) genutzt, denen MMA einfach zu anstrengend ist, die gesundheitliche Probleme oder unfallbedingte Einschränkungen haben und nicht mehr stundenlang auf dem Boden rumkriechen können (Knie, Bandscheiben) oder aber Mitglieder, die einfach etwas für ihre Gesundheit tun möchten und dies dann gleich mit einem praktischen Zweck verbinden...


.......

Gerade SV ist doch für Durschnittsmenschen konzipiert, wer körperlich und mental optimal aufgestellt ist, der kann auch MT oder MMA machen und fährt damit auch nicht schlechter. Der Durchschnittsmensch ist nunmal nicht immer perfekt und leidet auch mal unter "Schwächen" oder Einschränkungen.

Im Grunde hast Du´s in diesen beiden Absätzen auf den Punkt gebracht. Ergänzen kann man vielleicht noch, das es viele gibt, die nicht die Zeit (oder Lust) haben, drei bis viermal die Woche in allen möglichen Kampfdistanzen zu trainieren, um perfekte Kämpfer zu werden (Wenn es einem wirklich nur um SV geht, wäre das ja wohl auch mit Kanonen auf Spatzen zu schießen).
Und für diese Leute sollte SV-Training ein schlüssiges Konzept bieten.
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  #4  
Alt 22-11-2009, 11:58
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Ich stimme den Überlegungen im groben zu. Natürlich ist SV heute auch Produkt und wird von Studiobetreibern genutzt, um zusätzliche Kundenbereiche zu erschließen. Sei es, um Leute für Kampfsport zu begeistern oder einfach auch zur eigenen Existenzsicherung - die Zielgruppe ist nunmal eine Andere. Wenn kommerzielle Interessen eine Rolle spielen, ist es sicher einfacher, mal ein Auge zuzudrücken, wenn man aber wiederum sein SV Training wirklich ernst nimmt, muss es ähnlich hart wie ein klassischer Kampfsport sein, bzw. eher härter.
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  #5  
Alt 22-11-2009, 12:05
Bamboo
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Zitat:
Zitat von *Lars* Beitrag anzeigen
Wenn kommerzielle Interessen eine Rolle spielen, ist es sicher einfacher, mal ein Auge zuzudrücken, wenn man aber wiederum sein SV Training wirklich ernst nimmt, muss es ähnlich hart wie ein klassischer Kampfsport sein, bzw. eher härter.
Klar, aber die Frage ist eben wo man bereit ist die Leute abzuholen. Wenn einer es noch nicht bringt (wahrscheinlich ist demjenigen das bewußt und er geht gerade deswegen ins Training!) und der Trainer dann nicht bereit mit demjenigen daran zu arbeiten finde ich das schon arm.
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  #6  
Alt 22-11-2009, 12:08
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Man sollte aber nicht nur wegen ein paar ''Weicheiern'' das Training umstellen. Guckt euch an zu was Shotokan verkümmert ist. Zu Hausfrauen kampfkunst. Ist jemand körperlich zu etwas nicht in der Lage etwas zu tun aber der Wille stimmt dann ist daran nichts auszusetzen. Andersrum schon.
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  #7  
Alt 22-11-2009, 12:10
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Zitat:
Zitat von Bamboo Beitrag anzeigen
Klar, aber die Frage ist eben wo man bereit ist die Leute abzuholen. Wenn einer es noch nicht bringt (wahrscheinlich ist demjenigen das bewußt und er geht gerade deswegen ins Training!) und der Trainer dann nicht bereit mit demjenigen daran zu arbeiten finde ich das schon arm.
Ist eben die Frage, wie groß auch die Bereitschaft seitens des Schülers ist. Wenn wirklich jemand nicht offen dafür ist, wirklich zuzulangen, - ich meine gar keine Schlaghemmungen, sondern eher fehlenden Willen - muss ich da als Trainer auch Prioritäten setzen.
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  #8  
Alt 22-11-2009, 12:11
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Zitat:
Zitat von Bamboo Beitrag anzeigen
Klar, aber die Frage ist eben wo man bereit ist die Leute abzuholen. Wenn einer es noch nicht bringt (wahrscheinlich ist demjenigen das bewußt und er geht gerade deswegen ins Training!) ....
Eben, für viele ist ja SV der erste Kontakt mit dem Kampfsport. Und die würden aus den Gründen, die Stickmann in seinem Eröffnungspost aufgezählt hat, erst gar nicht zum MT, KB oder sonstwas gehen.
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  #9  
Alt 22-11-2009, 12:15
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Zitat:
Wenn kommerzielle Interessen eine Rolle spielen, ist es sicher einfacher, mal ein Auge zuzudrücken, wenn man aber wiederum sein SV Training wirklich ernst nimmt, muss es ähnlich hart wie ein klassischer Kampfsport sein, bzw. eher härter.
Und wer da nicht mithalten kann, der fliegt? Natürlich hat ein Trainer das Recht dazu, aber ist es professionell, zielgerichtet? (ich denke das Ziel ist eine Erhöhung der Wehrfähigkeit des Schülers)

Trotzdem gibt es immer Mitglieder, die eben nicht immer voll mitgehen (können/wollen/was auch immer) Wenn mit denen nicht gezielt gearbeitet wird, erreichen sie nie das angestrebte Niveau - trotzdem erhöhen sie ihre Verteidgungsfähigkeit - und das ist doch bereits ein erreichtes Zwischenziel.

Der Trainer kann doch nicht das Mass aller Dinge sein, es geht um die Verbesserung der persönlichen Leistungsfähigkeit des Schülers, nicht um das Erreichen eines optimalen Niveaus.


Zitat:
Man sollte aber nicht nur wegen ein paar ''Weicheiern'' das Training umstellen.
Dein Training würde ich gerne mal sehen...Was heisst hier Weicheier? Ist jemand, der nach einem Motorradunfall körperlich eingeschränkt ist, ein Weichei? Ist eine Frau, die nicht so hart zuschlagen kann wie ein Mann, ein Weichei?

Wieso muss da das Training umgestellt werden, es wird von den Trainierenden halt nur entsprechend der eigenen Möglichkeiten mitgemacht..jeder so, wie er will oder kann - wo ist da das Problem?

Wenn jemand, wie von Eric beschrieben, im Sparring nur mit halber Kraft schlägt, dann ist das doch sein Problem....vor allem, wenn die Trainingspartner darauf keine Rücksicht nehmen. ER lernt dann auf jeden Fall einstecken...

Geändert von Stickman (22-11-2009 um 12:24 Uhr).
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  #10  
Alt 22-11-2009, 12:18
Bamboo
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Zitat:
Zitat von HeadBudSpencer Beitrag anzeigen
Man sollte aber nicht nur wegen ein paar ''Weicheiern'' das Training umstellen.
Training umstellen ist doch gar nicht nötig. Dann nimmt derjenige der noch nicht so weit ist an einzelnen Sachen (Massensparring o.ä.) eben nicht teil. Wo ist das Problem?
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  #11  
Alt 22-11-2009, 12:20
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eigentlich wurde das schon im letzten thread,aus dem die aussage stammt, geklärt. der betreffende schüler hatte weder körperliche probleme,noch war er nicht in der lage die betreffenden sv sparrings zu machen, aber er empfand diese an der genannten stelle als unangebracht,zu krass

ich war nicht dabei, kann aber nur dafür sprechen dass ich es präferiere ein ernsthaftes training durchzuführen. wenn kampf auf dem programm steht und ich kann kämpfen,möchte es nur an diesem punkt nicht abrufen, dann muss ich mich nicht wundern wenn ich für einen gewissen zeitraum vom training ausgeschlossen werde.
ich frag mich auch ernsthaft,ob einige mal sowas wie mannschaftssport gemacht haben... niemand wird mir ernsthaft erzählen können,dass jemand der zwar aus dem stand schiessen kann, aber im training oder spiel keinen vernünftigen schuss zu stande bekommt, in nem trainings oder ligafussballspiel vom trainer eingesetzt wird...
ich finds zwar unheimlich sozial,dass einige "sv für alle und jeden" propagieren, persönlich find ich es aber tausendmal ehrlicher wenn es trainer gibt die klar aussprechen "wenn du das und das nicht tust,wirst du dich nie ernsthaft verteidigen können". in früheren trainingsgruppen waren leute, die weder körperlich noch psychisch bereit waren sich wirklich zu verteidigen. da hätte ein klärendes wort vielleicht manche illusion zum platzen gebracht.
ich finde es eher arm,dass hier eine,zugegebener maßen, sehr unglückliche formulierung auseinander genommen und von leuten als arm angesehen wird, als dass manch einer mal einsehen soll,dass man definitiv nicht!!! jeden sv fähig machen kann. dazu muss der kopf nämlich mitspielen,und wenn der schon im harten sv sparring versagt,was soll dann erst in der realität passieren...
des weiteren ist ein trainer ein trainer, er kann bis zu nem gewissen maße psychologisch einwirken-ist aber kein psychologe an sich.und im oben genannten fall ging es wohl eher um ein psychisches problem,ist natürlich toll,dass hier so viele anerkannte fachexperten zugegen sind.
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  #12  
Alt 22-11-2009, 12:23
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Und wer da nicht mithalten kann, der fliegt? Natürlich hat ein Trainer das Recht dazu, aber ist es professionell, zielgerichtet? (ich denke das Ziel ist eine Erhöhung der Wehrfähigkeit des Schülers)
Natürlich nicht, aber in dem Thread wurde doch später klar gestellt, dass es hier um die Bereitschaft ging, nicht um das "nicht können".

Es ist doch etwas anderes ob jemand Schlaghemmungen hat oder ob er nach der Übung im Training eine Grundsatzdiskussion mit dem Lehrer über dessen Trainingsmethoden anfängt.
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  #13  
Alt 22-11-2009, 12:24
Bamboo
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Zitat von *Lars* Beitrag anzeigen
Ist eben die Frage, wie groß auch die Bereitschaft seitens des Schülers ist. Wenn wirklich jemand nicht offen dafür ist, wirklich zuzulangen, - ich meine gar keine Schlaghemmungen, sondern eher fehlenden Willen - muss ich da als Trainer auch Prioritäten setzen.
Für einige Sachen noch nicht so weit schließt ja grundsätzliche Bereitschaft nicht aus

Sicher gibts auch hoffnungslose Kandidaten. Das Beispiel oben klang aber schon nach Trainer ist sich zu fein. Ist halt blöd, wenn man nicht von Elitekämpferausbildung leben kann
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  #14  
Alt 22-11-2009, 12:27
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Na ihr Lullis!

1.) Es flog keiner, sondern der Schülern wollte mir erklären (vor versammelter Mannschaft, dass es ja so nicht ginge) ... worauf hin ich sagte, dass wenn ihm die Trainingsmetodik nicht zusagt, er ja was anderes trainieren kann.

Eine völlig andere Situtation also, als das von Stickman unterstellte, Geschreibsel (natürlich nie direkt, sondern immer nach dem Motto ..."upps, ich verstehe das gar nicht, ich bin entsetzt ... bei UNS ist ja so und so ...



2.) Jeder darf immer entscheiden was er mitmacht und was nicht!

3.) Er bekommt auch ehrlich mitgeteilt welche Chancen er sich durch sein ernsthaftes Training oder auch eben nicht "erarbeitet".

Diese psychogelabber und das ganze Pseudotraining ist doch einer der Hauptgründe warum zum Beispiel User wie Kannix aus dem Lachen nicht rauskommen. Und wißt ihr was, Recht hat er!!!

Macht mal schön und bereitet dann Leute schon in Watte und Samthandschuhen darauf vor, wenigensten in Tapferkeit die Jacke voll zu kriegen.

Mann, mann, mann ...
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  #15  
Alt 22-11-2009, 12:28
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Dein Training würde ich gerne mal sehen...Was heisst hier Weicheier? Ist jemand, der nach einem Motorradunfall körperlich eingeschränkt ist, ein Weichei? Ist eine Frau, die nicht so hart zuschlagen kann wie ein Mann, ein Weichei?
Warum liest du nicht erstmal meinen post bevor du so ein Schwachsinn schreibst?! Ich habe doch geschrieben wenn jemand Körperlich nicht in der Lage ist, aber der Willen stimmt dann ist daran nichts auszusetzen. Andersrum schon!
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