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  #136  
Alt 17-02-2006, 22:06
Benutzerbild von Zottelkopf
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Kampfkunst: Iaido (Muso Shinden Ryû)
 
Registrierungsdatum: 11.06.2005
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ist das nicht so, dass er ein system am entwickeln ist, ergo die einzige schule?
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  #137  
Alt 18-02-2006, 01:50
Benutzerbild von erfolgsjunkie
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Kampfkunst: BJJ sowie hier und da einige andere Dinge die Weh tun können
 
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Oki!
Nachdem ich mich mal durch alle 10 Seiten gekämpft (gelesen) habe möchte ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. (und hoffe nicht gleich, aufgrund mangelnder Sachkenntnis von allen Seiten auseinander genommen zu werden)

Da ich relativ neu bin und unbefleckt bin was KS/KK betrifft bitte ich darum schon mal im Vorfeld einige Fehler zu verzeihen! (Bin jedoch immer über freundliche sinnvolle Hinweise erfreut)

Also, lieber Sam. Deiner Beschreibung nach hört sich für mich Dein S.E.C.O.S. an wie das Prinzip des JKD von Bruce Lee.
Vielleicht kannst Du mir da mal kurz und knapp den Unterschied erläutern!

Darüber hinaus hätte ich selbstverständlich auch großes Interesse Deine KK/KS mal "Live" zu erleben. Daher wäre ich auch an näheren Informationen zum 04. März Interessiert!

Da ich bei einigen KS/KK mal rein geschnuppert habe kann ich Dir für den Bereich Bodenkampf (hattest geschrieben, das Du dort noch ein "weißes Blatt" bist) fähige Leute aus dem Bereich BJJ anzusprechen!
Da sich meines Wissens nach BJJ nahezu ausschliesslich mit dem Bodenkampf auseinander setzt.

Nun gut, das solls auch erst einmal gewesen sein!
Auch wenn ich Dir nicht direkt eine große Hilfe gewesen bin

See you on the Top...
D!
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"It's only after we've lost everything that we're free to do anything."
by Tyler Durden
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  #138  
Alt 18-02-2006, 07:49
Benutzerbild von MatzeOne
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Kampfkunst: 10th Planet Jiu Jitsu, Muay Thai, MMA, Krav Maga...
 
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Zitat:
Zitat von erfolgsjunkie
Also, lieber Sam. Deiner Beschreibung nach hört sich für mich Dein S.E.C.O.S. an wie das Prinzip des JKD von Bruce Lee.
Vielleicht kannst Du mir da mal kurz und knapp den Unterschied erläutern!
Dieses Prinzip sollte meiner Meinung nach jeder Martial Artist verinnerlicht haben, sofern er kein (fanatischer) Traditionalist ist. Einstellungssache halt. Das ist vom "Stil" unabhängig. Sonntags geh ich immer in ne Kickbox-Gruppe, wo ich mich einfach weiger, diverse Sachen anzunehmen und andere für mich passend modifiziere. Ich habe gerade dieses Beispiel gewählt, da es veranschaulichen soll, dass selbst bei "simplen" Kampfsportarten immer Optimierungsbedarf besteht. Ganz einfach aus dem Grund, dass wir uns emotional und konditionell unterscheiden.

Aber zum Thema S.E.Co.S. von Sam, welches ich auch noch nicht "live" erlebt habe.
Beim JKD musst du als anerkannter Trainer (Instructor) eine Instructor-Laufbahn durchlaufen haben. Sich irgendwo hier und da irgendwelche Techniken aus verschiedenen Stilen zusammen mixen ist dann vielleicht bequemer. Zumal hat man dann etwas "einmaliges" (zumindest vom Namen her) und lässt sich vielleicht besser verkaufen. Ist nur eine Vermutung. Auch hat beim JKD im Laufe der letzten Jahre das Thema Bodenkampf einen höheren stellenwert bekommen, wenn ich mich nicht täusche. S.E.Co.S. ist diesbezüglich ja noch jungfräulich afaik. Es ist schön, wenn man ganz grandiose Ideen hat, aber ich persönlich finde es etwas gefährlich was der Sam da vorhat bzw. schon praktiziert. Vielleicht hätte manch "Ninjutsu"-Lehrer seine Schule auch lieber mit einem Namenskürzel versehen sollen und nicht den Namen Bujinkan verwenden sollen.

Ich will Sam keine Trainerqualitäten oder technische Mängel anhängen - wie gesagt, ich kenne weder ihn persönlich, noch S.E.Co.S., aber für mich wirkt das Konzept nicht zu Ende gedacht. Und ich hätte wie marq auch gerne das Graduierungssystem mal näher erläutert bekommen. Versteh auch wirklich den Sinn nicht, wenn es keine anderen Schulen gibt / geben wird.

Ach ja, noch was. Da wir ja alle mit offenen Karten spielen
Ich selber habe an einem Jeet Kune Do - Training bisher nur zwei Mal teilnehmen können und habe einiges mehr gelesen als "praktiziert". Jedenfalls unter den Namen Jeet Kune Do. Von daher sind meine Aussagen darüber auch mit Vorsicht zu genießen und sollten lieber an anderer Stelle verifiziert werden.
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Sportschule Hamburg
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  #139  
Alt 18-02-2006, 10:24
Benutzerbild von Sam Fisher
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Zitat:
Zitat von GungFu84
@ Sam Fisher...wie viele Schulen mit diesem System gibt es und wie viele Schüler hast du/ihr?

gruß...
Es gibt nur meine kleine Schule in meiner kleinen Stadt. Wir sind so alles in allem 20 Personen. Alles sehr handlich.
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Sam Fisher
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  #140  
Alt 18-02-2006, 10:29
Benutzerbild von Sam Fisher
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Ich poste hier mal unsere Prüfungsordnung:


S. E. Co. S.
Self Evolving Combat System

Prüfungsordnung


Vorbemerkung
Warum überhaupt Prüfungen? Viele sagen: “Man muss doch keine Prüfun-gen machen, wenn man eine Sache ernst nimmt. Sie zumal nur für sich selbst betreibt. Verliert man nicht denn eigentlichen Grund, warum man die Kampfkunst angefangen hat, aus den Augen, wenn man immer nur von Prü-fung zu Prüfung eilt?“ Das sind gute und berechtigte Einwände gegen Prü-fungen. Auch ich habe so gedacht. Warum also doch Prüfungen im S.E.Co.S.?
Würde S.E.Co.S. immer nur von einem Lehrer an einen Schüler weiterge-geben werden, so wären Prüfungen nicht notwendig. S.E.Co.S. wendet sich jedoch an viele Menschen. Wir trainieren in einer Gruppe. Anfänger und Fortgeschrittene, Talentierte und Normale, Männer und Frauen. Alle ganz unterschiedlich. Damit bei all dieser Unterschiedlichkeit das Vereinende nicht verloren geht, ist ein standardisierter Kanon von Bewegungen und Techniken notwendig.
Die drei Prüfungen im S.E.Co.S. strukturieren erstens die Techniken des Systems, zweitens den einzelnen Schüler in sich selbst und drittens die Schüler untereinander. Diese drei Aspekte sind sehr wünschenswert! Um zum einen, die positiven Wirkungen von Prüfungen zu nutzen und zum ande-ren die negativen so gering wie möglich zu halten, gibt es nur drei Graduie-rungen im S.E.Co.S..
S.E.Co.S. ist ein ganzheitliches Kampfkonzept. Jeder soll in ihm seinen eige-nen und ganz persönlichen Kampfstil im Laufe der Zeit entwickeln. Nicht desto trotz gibt es in jeder Kampfkunst einen Technikkanon. Solch eine ge-ordnete Sammlung von Techniken ermöglicht es überhaupt erst, eine in sich geschlossene und sinnvolle Kampfkunst zu lehren. Im S.E.Co.S. versu-chen wir, die Techniken des Kanons so allgemeingültig wie möglich zu halten. Keine Technik ist jedoch jederzeit bei jedem in jeder Situation sinnvoll und möglich. Das sollte man nie vergessen.
Wenn man den ersten Grad erlangt hat, beginnt die eigentliche Arbeit, das was man den „Weg“ oder auch: „seinen eigenen Stil finden“ nennt. Auf die-sem Niveau hat der Schüler drei Aufgaben:
• sich selbst weiterzuentwickeln
• S.E.Co.S. weiterzuentwickeln
• S.E.Co.S. zu lehren

„DIE SCHULDEN, DIE WIR BEI UNSEREN MEISTERN GEMACHT HABEN,
BEZAHLEN WIR BEI UNSEREN SCHÜLERN.“


Der 3. Grad
Die Freiheit der Bewegung

Um den dritten Grad zu erlangen, müssen die grundlegenden Bewegungen des Körpers im Kampf korrekt verstanden und bis zu einem gewissen Punkt automatisiert sein. Schwerpunkt sind dabei die Strikes ganz allge-mein und die Befreiung aus „dummen Situationen“ im Besonderen. Der Trä-ger des 3. Grades ist in der Lage, an einem Training für Fortgeschrittene teilzunehmen. Seine Fähigkeit, fortgeschritten zu trainieren, signalisiert er durch das Tragen eines weißen Gürtels.
Wir müssen die Bewegungen solange üben, bis sie von selbst geschehen und wir sie vergessen können. Das nennt man „die Freiheit der Bewegung erlangen“.
Der Prüfling tritt mit einem Prüfungspartner seiner Wahl, den er vorher benennt, zur Prüfung an.

Fallschule
Rolle vorwärts
Rolle rückwärts
Fallen seitwärts

Kampf im Stand1.Aufgabe: Verteidigung gegen Schläge
Der Prüfling wird von einem Angreifer in mittlerem Tempo mit verschiede-nen Schlägen attackiert (Metronom-Form). Er verteidigt sich durch An-wendung der Käfige und diverser Counterstrikes. Die Counterstrikes kön-nen vom Prüfling frei gewählt werden. Sie müssen glaubhaft und fließend gezeigt werden. Es sind mindestens drei Strikes pro Serie auszuführen.

2.Aufgabe: Lösungen für „dumme Situationen“
Der Prüfling zeigt gegen die folgenden „dummen Situationen“ Befreiungs- und Kontermöglichkeiten:
Hals würgen, frontal
Hals würgen, von hinten
Bärengriff, frontal
Bärengriff, von hinten
Headlock vorne
Headlock, hinten

Waffen
Modul 1

Flows
Slow Flow (3 Min)
Fast Flow (3 Min)

Der 2. Grad
Die Freiheit des Geistes

Um den 2. Grad zu erlangen, müssen die Grundtechniken des Kanons und die taktischen Prinzipien des Kämpfens verstanden und gut beherrscht werden. Schwerpunkt sind dabei die Takedowns und Verteidigung gegen Tritte. Der Träger des 2. Grades ist in der Lage, ein Anfängertraining zu halten und Stundenvertretungen für ein reguläres Training durchzuführen.
Wir müssen die Techniken solange üben, bis sie von selbst geschehen und wir sie vergessen können. Das nennt man „die Freiheit des Geistes erlan-gen“.
Der Prüfling tritt mit zwei Prüfungspartnern, die er vorher benennt, zur Prüfung an. Sie sollten mindesten den 3. Grad haben.

Fallschule
Rolle vorwärts ohne Hände
Rolle seitwärts
Rad
Fallsalto mit Stütze

Kampf im Stand1. Aufgabe: Take-Downs
Der Prüfling zeigt die Take-Downs im Advantage, d.h. er ist es, der angreift.
Forward-Toss
Reverse-Toss
Turning-Toss
Hook-Toss
Edward-Toss
Robin-Toss
Hip-Throw
Head-Throw
Forward-Shoot
Reverse-Shoot
Lasso-Toss
Calf-Toss

2. Aufgabe: Konter gegen Tritte
Der Prüfling wird mit allen Arten von Tritten angegriffen. Er verteidigt sich und kontert mit Ram und Ramp. Darüber hinaus zeigt er auch diverse Shoots.

3. Aufgabe: Nicos
Der Prüfling wird mit Greifen, Fassen und Klammern attackiert. Er entzieht sich den Angriffen durch Nicos und kontert dann mit Strikes seiner Wahl.


Kampf vom Boden1. Aufgabe: Konter gegen Tritte
Der Prüfling sitzt auf dem Boden und wird mit Tritten zum Kopf angegriffen. Er kontert durch Umsetzen und Shoots.

2. Aufgabe: Konter gegen Würgen
Der Prüfling sitzt auf dem Boden und wird von hinten gewürgt. Er kontert und bringt den Angreifer durch Throws und Shoots zu Fall.

3. Aufgabe: Konter gegen Tritte
Der Prüfling liegt auf dem Boden und wird mit Tritten aus allen Richtungen attackiert. Er kontert durch Umsetzen, Shoots und Legtrix.

Waffen
Modul 2

Flows
Die Flows werden abwechselnd jeweils mit einem der zwei Prüfungspartner ausgeführt.
Fast Flow (2 x 3 Min)
Grip Flow (2 x 3 Min)

Der 1. Grad
Die Freiheit der Emotionen

Um den 1. Grad zu erlangen, müssen sowohl die Strategien als auch die Taktiken des Kampfes tief verinnerlicht und automatisiert sein. Schwer-punkt sind dabei die komplexen Hebel, Easy-Formen und der Kampf vom Boden. Der Träger des 1. Grades ist in der Lage, ein reguläres Training zu halten und ist somit fähig, ggf. eine eigene Gruppe zu leiten. Er arbeitet mit, bei der inhaltlichen wie strukturellen Weiterentwicklung von S.E.Co.S..
Wir müssen den Kampf solange üben, bis er von selbst geschieht und wir ihn vergessen können. Das nennt man „die Freiheit der Emotionen erlan-gen“.
Der Prüfling tritt mit drei Prüfungspartnern, die er vorher benennt, an. Sie müssen mindesten den 3. Grad haben.

Fallschule
Freier Fallsalto
Löwenrolle
einarmiges Rad

Kampf im Stand1. Aufgabe: Take-Downs und Locks
Der Prüfling wird von einem Angreifer in mittlerem Tempo mit verschiede-nen Schlägen attackiert (Metronom-Form). Er zeigt Variationen folgender Techniken:
Svenja
Figur 4
Sup 1
Sup 2
Pron 1
Pron 2

2. Aufgabe: Multiple Angriffe
Drei Angreifer attackieren mit Hals-Würgen oder geraden Schlägen in mittlerem Tempo (Zombie-Style). Der Prüfling kontert mit Techniken sei-ner Wahl, vorzugsweise in der Easy-Form. Sie sollten aber unbedingt, klar zu erkennen sein. Kein chaotisches Kuddel-Muddel!

Kampf vom Boden
1. Aufgabe: Multiple Angriffe
Der Prüfling liegt am Boden und wird von zwei Angreifern im mittleren Tem-po mit Tritten aus allen Richtungen angegriffen. Er weicht aus und bringt die Angreifer durch Shoots und Legtrix zu Fall.


Kampf am Boden
1. Aufgabe: Lösungen für „dumme Situationen“
Der Prüfling zeigt gegen die folgenden „dummen Situationen“ Befreiungs- und Kontermöglichkeiten:
Hals würgen, mounted
Schläge, mounted
Nierenschere
Nelson, backmounted
Edward, backmounted
Halte, frontal
Halte, seitlich
Halte, 69

Waffen
Modul 3 und 4

Flows
Die Flows werden abwechselnd jeweils mit einem der drei Prüfungspartner ausgeführt.
Freeflow (3 x 3min)
Hardflow (3 x 3min)
__________________
Sam Fisher
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  #141  
Alt 18-02-2006, 12:59
Benutzerbild von marq
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Kampfkunst: Sportlicher Zweikampf
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Ort: Hessen
Beiträge: 10.890
Standard

hmm und was ist jetzt so neuartig ???

man muss es sich wohl selbst anschauen, und dann die lehrerqualitäten von sam selbst prüfen und ob das system etwas für den einzlnen taugt.

die meinungen nach dem 4 märz werden mi auch aufschhluss geben
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  #142  
Alt 18-02-2006, 14:56
Benutzerbild von Thorre
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Kampfkunst: CMA, Sanda, KB, MNK
 
Registrierungsdatum: 19.05.2002
Ort: Berlin
Alter: 36
Beiträge: 728
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Hallo Sam,

ich denke mal, Dein Avatar verrät mehr über Deine Intentionen, als das Curriculum. Aber gut, ich finde Deinen Ansatz grundsätzlich begrüßenswert. Was mich aus ästhetischen Gründen nervt, sind die vielen Anglizismen, das klingt in meinen Ohren ziemlich prollig. Kann man das nicht auf Deutsch sagen? Wo ist eine stichhaltige Begründung dafür, englische Ausdrücke zu benutzen, obwohl das System eine deutsche Entwicklung und darüber hinaus nicht traditionsverbunden ist? Ich fände es etwas albern, Anglizismen zu benutzen, nur weil das in einer bestimmten sozialen/ intellektuellen Unterschicht etwas „cooler“ klingt.

Die Idee der Prüfungen finde ich gut. Das hilft, das ganze System zu strukturieren, und nichts ist wichtiger, als eine sorgfältige Gliederung. Ohne Gliederung kannst Du das ganze Training vergessen. Dabei kommt niemals etwas Vernünftiges raus.

Was Slow Flows und Module sind, habe ich noch nicht rausgefunden. Insgesamt scheint das Technikrepertoire ziemlich umfangreich. Man muß sehen, wie es unter diesen Umständen für einen Schüler möglich ist, seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Gruß KFSB
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  #143  
Alt 18-02-2006, 15:55
Benutzerbild von Sam Fisher
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Kampfkunst: Dog Brothers Martial Arts
 
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Zitat:
Zitat von KFSB
Was mich aus ästhetischen Gründen nervt, sind die vielen Anglizismen, das klingt in meinen Ohren ziemlich prollig. Kann man das nicht auf Deutsch sagen? Wo ist eine stichhaltige Begründung dafür, englische Ausdrücke zu benutzen, obwohl das System eine deutsche Entwicklung und darüber hinaus nicht traditionsverbunden ist? Ich fände es etwas albern, Anglizismen zu benutzen, nur weil das in einer bestimmten sozialen/ intellektuellen Unterschicht etwas „cooler“ klingt.
Ich bin regelmässig hin und her gerissen zwischen nur deutsch und nur englisch. Es haben sich für viele Techniken jedoch einfach die englischen Ausdrücke durchgesetzt. Zu Beginn wollte ich nur mit deutschen Worten arbeiten....aber was ist ein Lowkick, ein Roundhousekick, etc.auf deutsch. Das klingt dann noch peinlicher. Diese formale Ju Jutzu-Sprache ist mir noch unangenehmer als das Englische.
Leider haben wir Deutsche da irgendwann verschlafen, eine eigene Sprachform zu kreieren. Alles hat chinesische, japanische, koreanische oder englische Bezeichnungen. Selbst die meisten Filippinosachen haben englische Bezeichnungen.

Anders wäre es mir persönlich auch lieber.....

Und ganz schlimm......für viele Sachen gibts noch nichtmal ein deutsches Wort...nichtmal eins, das blöd klingt.
__________________
Sam Fisher
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  #144  
Alt 18-02-2006, 16:02
Benutzerbild von Sam Fisher
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Kampfkunst: Dog Brothers Martial Arts
 
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Zitat:
Zitat von KFSB
Insgesamt scheint das Technikrepertoire ziemlich umfangreich. Man muß sehen, wie es unter diesen Umständen für einen Schüler möglich ist, seinen eigenen Stil zu entwickeln.
Ich finde das eigentlich recht handlich......es sieht nur so viel aus, weil was andere Stile in 12 oder noch mehr Prüfungen verlangen, haben wir auf drei runtergebrochen. Wenn man bedenkt, dass zwischen jeder Prüfung ein bis zwei Jahre Trainig liegen, finde ich es eher harmlos.

Die Techniken sind eine Art Buffet.....jeder pikt sich heraus, was ihm passt und liegt. Die Prüfung ist eh in ihrem Konzept sehr frei....es werden nicht Techniken, sonder Souvereinität (Himmel! Wie schreibt man das auf deutsch ) und Glaubwürdigkeit der Performance geprüft.
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Sam Fisher
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  #145  
Alt 18-02-2006, 16:52
Benutzerbild von Kensei
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Also ich find die ganze Sache absolut in ordnung.
Sam hat das gemacht, was schon hunderte Meister in hunderten Kampfkunstsystemen vor ihm gemacht haben.
Er hat im Laufe seines Lebens verschiedenste Systeme trainiert und vieleicht auch gemeistert und hat jetzt sein eigenes kreiert, dass er an Lernwillige vermittelt.
Was soll daran verwerflich sein?
Englische Namen, deutsche Begriffe, Japanisch, alles Schall und Rauch und im Endeffekt Sche*** egal.
So braucht man sich wenigstens keiner Verbandsmeierei unterwerfen und teuer Jahresbeiträge und Prüfungskosten etc. zu blechen.

Prüfungen sind durchaus berechtigt und auch wichtig, wenn man nicht in einen Graduierungswahn verfällt.
Wenn ich als Anfänger gleich sehe wer Fortgeschritten ist und wer Beginner, fällts mir auch leichter mich bei Unklarheiten gleich an die richtigen Leute zu wenden.
Und wenn Sam irgendwann mal expandieren will ist es auch nicht verkehrt, um durch Prüfungen einen gewissen Leistungsstand der Trainer zu gewährleisten.

Bruce Lee hat immerhin auch mal klein angefangen, und seht was draus geworden ist
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  #146  
Alt 18-02-2006, 16:55
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Für mich klingt das nach einem guten und vernünftigen ansatz!
Ich denke das es viele KKler gibt die sich nie in einer KK zuhause gefühlt haben, so wie auch ich, und darum eben einen eigenen Weg gehen.
Ich arbeite selber seit ein paar jahren an meiner Persöhnlichen KK, und ich Klau und Modifiziere was ich kann und will

Ich denke auch nicht, das es Sam um etwas "Neues" geht, sondern um etwas Indivituelles, etwas in dem sich eben Jeder sein Heim in den KKs erschaffen kann.
Dazu muss er natürlich die Prinzipien, die ja schon da sind, verwenden und eben über Techniken vermitteln!
Ich denke, das es allgemein keinen Neuen Wege gibt, nur eben andere!
Sind wir nicht alle etwas anders?
Also mich täte S.E.Co.S interresieren, schon allein weil man eben die Möglichkeit der freien entfalltung von vorneherrein hat.
Ich bin eine ehre kleiner Kerl, grad mal 1,60 und musste immer wieder feststellen, das Techniken nicht funktionieren, wenn ich sie meinen Persöhnlichen Körpermaßen nicht anpassen kann. d.h. das die Technik am ende etwas anderst aussieht aber die Prinzibien noch immer Stimmen.
Aber in manchen Vereinen heißt es "so wird es gemacht und nicht anders"

Nicht mein Geschmack!
Warum ist deine Schule so weit weg
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  #147  
Alt 18-02-2006, 19:55
Benutzerbild von Kensei
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Jo, wenn du siehst wie z.Bsp. Taekwondo entstanden ist, KravMaga, JKD, viele Karate Stile usw. usf. .
Ist doch ein endloser Prozess, dass Jeder das macht und einbaut was er für richtig hält.
Wenn sich das mit den "Muttersystemen" halt nicht mehr vereinbaren lässt, mach ich mir mein eigenes Süppchen...
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  #148  
Alt 06-03-2006, 11:09
Benutzerbild von Krider
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Kampfkunst: Escrima
 
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Wie wars denn jetzt auf dem TripleT? Was habt ihr so trainiert und gibt es noch mehr Fotos?
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  #149  
Alt 06-03-2006, 11:33
Benutzerbild von fer de lance
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Kampfkunst: MMA, Stock, und Schwert
 
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Zitat:
Zitat von KRIDER
Wie wars denn jetzt auf dem TripleT? Was habt ihr so trainiert und gibt es noch mehr Fotos?
Sam hat einen Querschnitt des S.E.Co.S vorgestellt. 4 aus dem Forum waren da. D-Nice hat Fotos gemacht.
Ich denke er stellt sicher welche rein!

f
__________________
Tu das Richtige im Angesicht des Todes, oder versuch es wenigstens...

Geändert von fer de lance (06-03-2006 um 11:38 Uhr).
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  #150  
Alt 06-03-2006, 12:52
Benutzerbild von Sam Fisher
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Diesmal war es ja gar kein richtiges TripleT.....ich hab ja nur mein Ding vorgestellt.....

Wir haben die Verteidigungsmachanismen(Ibex, Ram und Auster) und prinzipielle taktische Vorgehensweise (Keiler-Prinzip) ein bischen gemacht. Ein paar Schlag- und Ellenbogendrills und ein bischen Flows (unsere Sparring und Sensitivitätsübungen) geübt. zum Schluss noch ein eine Doppelstocktechnik.

Ne kurze Einführung halt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was das Secos ist.

Leider war es kein typisches TripleT, weil wir zum einen ja nur Secos gemacht haben und zum anderen aufgrund des kleinen Zeitfensters keine Zeit für den Ausstausch mehr war. Wenn das nächste Mal Leute von weiter her kommen, werden wir es länger machen (ggf. 2 Tage) und vorher ein bisschen über das reden, was wir machen wollen, damit man sich vorbereiten kann.
__________________
Sam Fisher
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