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| Hybrid und SV-Kampfkünste Alpha, Esdo, UC , und weitere "moderne" Close-Combat, Hybrid und SV-Kampfkünste. Unterforen für Krav Maga und Kempo sowie deren Derivate |
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#1
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| Speziell im Krav Maga, sowie modernerer Konzepte tauchen Spezialangebote auf die "Militär" oder "Polizei" beinhalten? Dazu folgende Fragen: Sind es rein Militärs oder Polizisten, die unterrichten? Sind es Militärs oder Polizisten, die unterrichtet werden sollen? Sind es Prinzipien aus den Bereichen? Sind die trainierten Dinge automatisch übertragbar in den Militär- bzw. Polizeidienst? Trainiert man in Uniform und Ausrüstung? Werden militärisch/polizeilich relevante Szenarien unter realistischen Bedingungen trainiert? Oder ist es einfach nur eine Marketing-Masche? Beste Grüße Bo Geändert von Bogac (13-12-2011 um 11:51 Uhr). |
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#2
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| Speziell im Krav Maga, sowie modernerer Konzepte tauchen Spezialangebote auf die "Militär" oder "Polizei" beinhalten? Dazu folgende Fragen: Sind es rein Militärs oder Polizisten, die unterrichten? Zumindest gibt es spezielle Law Enforcement Instructor Kurse, bei denen spezifisches Wissen an die Instrucoren vermittelt wird. Wie glaubwürdig der Instrucor dann das Wissen weitergeben kann, zeigt der Erfolg seiner Kurse Sind es Militärs oder Polizisten, die unterrichtet werden sollen? Bei der IKMF muss man mindestens in einer Sicherheitsfirma arbeiten und diese Sachkundeprüfung und einen entsprechenden Arbeitsvertrag nachweisen können (meines Laienwissens nach) Sind es Prinzipien aus den Bereichen? Was meinst du mit Prinzipien? Sind die trainierten Dinge automatisch übertragbar in den Militär- bzw. Polizeidienst? Automatisch hat immer was von so einer Absolutheit, von 100% richtig oder 100% falsch. Sowas mag ich nicht und ich halte es auch n Stück weit für ne Fangfrage. Vieles kann man sicher übertragen, manches vielleicht in abgewandelter, angepasster Form. Die Trainierenden müsschen schon auch selbst mitdenken und entscheiden, was sie annehmen Trainiert man in Uniform und Ausrüstung? kA Werden militärisch/polizeilich relevante Szenarien unter realistischen Bedingungen trainiert? Vermutlich mit Einschränkungen, ähnlich wie bei den zivilen Kursen kann man ein Szenario immer nur simulieren. Wenn man militärisch oder polizeilich relevante Szenarien ausreichend realistisch anbieten will, muss die Kursgebühr zwangsläufig stark steigen, sodass vermutlich keine Teilnehmer mehr vorhanden sind Geändert von Tuborgjugend (13-12-2011 um 12:09 Uhr). |
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#3
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| Zitat:
1. Eine Schule/Verband, der ein Training für Jedermann gibt und Military/Law Enforcement im Namen führt? oder eher 2. Ein Training, das (nur) für Military-/LE- Angehörige gestaltet ist? Bei uns im Verband gibt es letztere (aufgrund des Aufwands) Seminarweise. Bei dem letzten, bei dem ich mitgeholfen habe, wurden Polizisten/Militärangehörige unterrichtet von ehemaligen Polizisten, Militärangehörigen und Zivilisten; dabei ging es um typische Szenarien und Training in der entsprechenden Uniform mit Ausrüstung/Waffensimulatoren (Softair )Dementsprechend waren die Teilnehmer, und mein Eindruck war es auch, der Meinung, dass es ein recht realistisches Training war. Aber so was kann man nicht wöchentlich abziehen. Ersteres ist, so denke ich, schon eher Marketing; wobei ich das nicht völlig verurteilen will, Marketing ist nicht nur schlecht und nicht nur Werbung; sondern auch die Frage, was Leute eigentlich wollen und wie man ihnen dass zukommen lässt. |
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#4
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| Ich kann natürlich nur für das IKMF Krav Maga sprechen. Hier die Antworten zu Deinen Fragen: Teils, teils. Bei dem Militäry Instructor Course (MIC) werden israelische Instructoren mit militärischer Erfahrung eingebunden und unterrichten überwiegen. Es gibt aber auch Elemente für die eine langjährige militärische Erfahrung nicht notwendig ist. Diese können auch von anderen erfahrenen Instructoren unterrichtet werden. Ja. Die Ausbildungen MIC und LEIC (Law Enforcement Instructor Course) richten sich vorrangig an Multiplikatoren bei Behörden und Militär ausgerichtet. Ein "Securitymitarbeiter" wird nicht an dieser Ausbildung teilnehmen können. IKMF Instructoren haben nach ihrer zivilen Ausbildung (CIC: Civil Instructor Couse) die Möglichkeit an den Ausbildung MIC oder LEIC teilzunehmen. Unterrichten dürfen sie das Erlernte trotzdem nur an Behördenmitarbeiter oder Militär. Für zivile Instructoren sind solche Kurse eine Möglichkeit ihr Verständnis für Krav Maga weiter zu vertiefen. Bei Seminaren die sich mit speziellen Themegebieten befassen, können nach Absprache auch bewaffnete Securitymitarbeiter teilnehmen. Wir haben einen speziellen Fall in Deutschland wo solche Seminare zugelassen werden, weil die sehr gründlich geprüften, bewaffneten Securitymitarbeiter spezielle Aufgaben übernehmen müssen. Natürlich. Sonst würden die Ausbildungen wenig Sinn machen. Ja. Beim LEIC im Juli in Deutschland wurde in Einsatzkleidung trainiert, wenn dies möglich war. Beim MIC in Israel durchgehend mit Einsatzstiefel und Langwaffe. Das Feedback der erfahrenen Multiplikatoren war bei der IKMF bis jetzt immer positiv von daher ist es nicht nur eine Marketing-Masche. Da diese Ausbildung für den "normalen" Trainierenden nicht offen stehen, bzw. die Trainingselemente so gut wie garnicht in den täglichen Trainingsbetrieb integriert werden, hält sich der Marketing-Faktor solcher Kurse in Grenzen. Gruß John. Geändert von F-factory (13-12-2011 um 12:59 Uhr). |
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#5
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| Zusatz: Da bei der IKMF das Feedback von professionellen Anwendern auf internationaler Ebene nicht nur geschätzt, sondern aktiv gesucht und "gefordert" wird, wird auch eng mit Ausbildern bei Behörden zusammengearbeitet. Nächstes Jahr wird es z.B. eine Präsentation, sowie Trainingstag für Polizeitrainer bei der Europäischen Polizeitrainer Fachkonferenz am 8.3. und 9.3.2012 in Nürnberg geben. Infos findet man hier: Polizeitrainer Fachkonferenz Training Diese Veranstaltung ist nur für Behördenmitarbeiter zugänglich. Gruß John Geändert von F-factory (14-12-2011 um 13:20 Uhr). |
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#6
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| Also was mich persönlich - nennen wir es mal irritiert - ist das man im Krav Maga und anderen neuen Hybriden so ein großes Ding draus macht. Und dann auch immer noch schön - nicht für jeden usw... Was wurde vor Krav Maga usw. den gemacht, bzw. was wird da auch noch gemacht? Im Behördenkreis sind fast alle KKs dabei! Ju-Jutsu / FMA / WC / usw.. Nur das andere KKs nicht ganz so drauf rum reiten. Das ist das normalste der Welt und gab es schon immer und in 15 Jahren wird da XY auch noch dazu gemacht. Ein wenig habe ich persönlich schon den Eindruck das KKs die ein hohes kommerzielles Interesse haben da deutlich mehr drauß machen als da ist - den wie schon gesagt - es ist das normalste der Welt. Viele Grüße Heiko PS: Und natürlich ist z.B. des JJ Programm für Behörden nicht das gleiche wie für den Breitensport.
__________________ Auch nur ein Mensch - Gewalt gegen Polizei Knife Attack - Fantasy vs Reality Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) Geändert von Panther (14-12-2011 um 23:38 Uhr). |
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#7
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| Ich werde mal einige Einsatztrainer fragen. Bis jetzt hat es mich nicht sonderlich interessiert, aber wenn solche Aussagen in den Raum gestellt werden... ![]() Gruß John |
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#8
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| Jein, in der Ausbildung geht es im Ju Jutsu bis zum Orangegurt, teilweise Gelbgurt. Was danach als Einsatztraining gemacht wird, ist ein Zusammenschnitt verschiedener Sachen. |
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#9
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| Der DJJV lässt die Verbindung zur dt. Polizei auch raushängen, marketingmässig. (wg. Panthers Einwurf) |
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#10
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| OK - stimmt - aber dennoch ist es ganz normal das Polizei usw. sich aus verschiedenen Schubladen was für sich suchen - nichts besonderes.
__________________ Auch nur ein Mensch - Gewalt gegen Polizei Knife Attack - Fantasy vs Reality Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) |
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#11
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| So wie ich es kenne gibt es da pro Behörde und Einsatztrainer viel Spielraum.
__________________ Auch nur ein Mensch - Gewalt gegen Polizei Knife Attack - Fantasy vs Reality Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) |
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#12
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| Kenne es so, das von einer verantwortlichen Dienststelle Vorgaben gemacht werden, die dann von den Einsatztrainern vor Ort umgesetzt werden. |
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#13
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| Oder verstehst Du unter "Vorgabe" - wie genau die Probleme gelöst werden müssen?
__________________ Auch nur ein Mensch - Gewalt gegen Polizei Knife Attack - Fantasy vs Reality Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein) |
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#14
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| Es wird nach dem KISS Prinzip gearbeitet. Es werden für verschiedene Angriffe möglichst gleiche Abwehren gezeigt, die immer auf das Selbe hinauslaufen. Das gibt ein Grundgerüst, auf dem dann aufgebaut wird. Sprich es gibt Standartgrundabwehrtechniken und auch Basictechniken (Schläge, Tritte, Griffe, etc.). Aus diesem Pool wird weiter gemacht und aufgebaut. |
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#15
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| Zitat:
Je nach Anbieter ist es sicher auch für das Marketing von Nutzen, allerdings gibt es auf jeden Fall genügend Angebote, die nur von Fachleuten (noch im Dienst oder "retired", die über genügend Hintergrundwissen in Theorie und Praxis verfügen) für entsprechende Berufsgruppen durchgeführt werden. Dabei wird (so habe ich es jedenfalls selbst erlebt) einsatznah/ einsatzspezifisch und mit Ausrüstung/Waffen/Sicherungsmitteln trainiert. Ein Zivilist muss sich wohl kaum Gedanken über den Einsatz von RSG oder Waffen, weapon retention, oder das Anlegen von Handfesseln machen unter Berücksichtigung von Eigensicherung, Room clearing, dynamic entry, Zugriffstaktiken im Team, etc... So etwas wird nicht im "zivilen" Gruppentraining unterrichtet, auch wenn Behördenangehörige unterrichten oder zu den "Schülern" gehören. Spezielle "LE" Seminare nur für Behördenangehörige machen also für den entsprechenden Personenkreis und zu bestimmten Themen mitunter Sinn !
__________________ Crazy Monkey Defense - Protect your neck/KAPAP - Kettlebell Fitness |
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