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  #1  
Alt 18-06-2006, 22:43
Benutzerbild von Sethnacht
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai,(B)JJ, früher Krav Maga(AKMA)
 
Registrierungsdatum: 22.01.2006
Ort: Linz
Beiträge: 242
Standard VK-Sparring im KM

...so diesen Thread eröffne ich eigentlich nur um nicht im WT aufhören...-Thread dauernd Off-Topic zu sein.
Sind eher Freefight-Handschuhe oder Boxhandschuhe zu empfehlen? Bei Boxhandschuhen kann man den Gegner ja nicht fixieren, allerdings sind sie nicht so hart wie Freefighthandschuhe und das könnte insofern wichtig sein, dass man ja ned nach jedem Training aussehen will wie ein Schlumpf (unförmig blau geprügelt)?
Verwendet ihr auch Schienbeinschoner o.ä.?
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  #2  
Alt 19-06-2006, 01:02
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Nicht mehr zu Gebrauchen!
 
Registrierungsdatum: 27.12.2003
Beiträge: 1.847
Standard

Sorry ich vertsehe deine Frage mal gar nicht!

Was willst du Wissen? Willst du wissen Was der Unterschied ist zwischen Boxhandschuhe und Free fight Handschuhe oder willst du wissen wie sich das training verhält mit den jeweiligen Handschuhen??
__________________
Wenn Du der Einsamkeit begegnest, hab keine Angst. Es ist die beste Gelegenheit, mit sich selbst Freundschaft zu schließen.
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  #3  
Alt 19-06-2006, 05:27
trioxine
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

îch glaube er will wissen welche art handschuhe im km benuzt werden!

also meistens werden die ff handschuhe benuzt,da der angreifer unter vollschutz agiert(sofern er noch agieren kann ),kann man techniken dann besser mit den ff handschuhen trainieren!
wenn man sich 1:1 einfach nur wemsen will denke ich persönlich das boxhandschuhe besser sind.

mfg trio
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  #4  
Alt 19-06-2006, 08:50
Benutzerbild von bechtie
Moderator
Kampfkunst: Krav Maga, Ju-Jutsu
 
Registrierungsdatum: 22.09.2003
Ort: Frankfurt
Alter: 52
Beiträge: 336
Standard

Hallo,

sehe das wie trioxine.

Meine Idealvorstellung ist, dass die Leute mit Boxhandschuhen reines Box-/Kickboxsparring machen, um Technik, Beweglichkeit und Reflexe zu üben. Und den harten Kontakt an Kopf und Körper zu erleben.

Und mit FF- oder FF-ähnlichen Handschuhen arbeiten, wenn es um "KM-orientiertes Kontakttraining" geht. Dazu: Tief- und Zahnschutz, Schienbeinschoner. Häufig Schutzwesten aus dem Taekwondo, damit guter Kontakt wenigstens zum Körper (auch hinten) möglich ist.
Einen Schutzhelm mit (abnehmbarer) Gesichtsmaske zu tragen, wäre möglich. Die meisten Leute wollen den nicht, weil er die Sicht so sehr beschränkt. D.h., es gibt bei diesem Training keinen VK zum Kopf. Die meisten Leute müssen am nächsten Morgen wieder auf der Arbeit oder in der Uni sein...

Warum "Idealvorstellung": Weil ich zwar Helme und Schutzwesten stelle, nicht aber Teile der persönlichen Ausrüstung. Kurzum: Die meisten Trainierenden haben zwar Boxhandschuhe, aber keine FF-Handschuhe etc. Oder umgekehrt. Und man muss schon ein gewisse Kaufkraft haben, um all die Ausrüstungsbestandteile sich anzuschaffen...
Aber andererseits sage ich immer: Fürs Skifahren geben die Leute ohne mit der Wimper zu zucken mehr aus ;-)
__________________
Krav Maga Global Instructor, 3. Dan Ju-Jutsu (DJJV)
Website www.krav-maga-frankfurt.de
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  #5  
Alt 19-06-2006, 16:52
Benutzerbild von Sethnacht
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai,(B)JJ, früher Krav Maga(AKMA)
 
Registrierungsdatum: 22.01.2006
Ort: Linz
Beiträge: 242
Standard

danke bechtie!

Genau drum gings mir, denn wenn man schon FF-handschuhe nimmt, muss man sich selbst ja auch "panzern"...
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  #6  
Alt 19-06-2006, 20:58
Benutzerbild von Fit & Fight Sports Club
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Kampfkunst: Thaiboxen, MMA, Krav Maga Street Defence, Alpha Combat System
 
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Alter: 41
Beiträge: 5.510
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Hi Freunde, also bloß nicht "überausrüsten"! Zahnschutz und Handschuhe und wers braucht noch Schienbein und Spann oder Kombi. Westen und Kopfschutz sind Dreck.

Das Training erfüllt dann nur noch Teilzwecke. Die Partner ignorieren viel zu oft Treffer, die ohne Ausrüstung Wirkung gezeigt hätten und dann wirds halt wieder unrealistisch. Ich stelle Euch mal folgende Frage: Wenn ich doch VK-Sparring machen will und für KM-Techniken besser FF-Gloves nehme (was sich mir durchaus i´m Vergleich zu Boxhandschuhen erschließt), warum nehme ich dann durch eine Weste wieder die VK-Wirkung???

Dann kann ich doch gleich Semi oder Light fighten, gelle?

Wers mag, soll sich wemsen, sonst lernt man das nícht und damit bin ich wieder beim Thema. Sorry, aber ich bin selbst Techniker im WT, wenn ihr das nicht trainiert könnt ihr Euch Eure KM-Technik in die Kniffte schieben, wenn ihr es mit einem kampferproten Kick- oder Thaiboxer zu tun habt. Der legt euch um - im wahrsten Sinne des Wortes.

Sorry, bloß alles Beobachtung und Erfahrung, aber kein System ist ultimativ da immer nur zwei Arme und zwei Beine. Ich persönlich halte Wing Chun ohnehin für deutlich intelligenter als KM. KM ist jedoch viel schneller zu lernen und umzusetzen.

Gruß.
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  #7  
Alt 19-06-2006, 21:07
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Ort: Temple of Love
Alter: 30
Beiträge: 13.339
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Zitat:
Zitat von holzpuppe
Ich persönlich halte Wing Chun ohnehin für deutlich intelligenter als KM. KM ist jedoch viel schneller zu lernen und umzusetzen.
Hmm... aber damit wäre KM ja doch um Längen besser als WT, oder?

Mein Freund Jorit ist übrigens auch deutlich inteligenter als ich - aber wenn wir uns haun würden, dann würde der ja mal sowas von auf die Plautze kriegen.
__________________
Rock´n Roll above all !
Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?
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  #8  
Alt 19-06-2006, 22:33
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Kampfkunst: Krav Maga (KMG)
 
Registrierungsdatum: 14.12.2005
Beiträge: 119
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Meine Meinung:
Boxhandschuhe für das VK-Sparring. FF-Handschuhe eignen sich meiner Meinung nach besonders gut, wenn man gesondert Bodenkampf trainiert, da man noch gut greifen kann aber trotzdem auch schlagen kann, ohne das gleich was passiert.

Westen finde ich eigentlich nicht so toll, kann da aber nicht viel zu sagen, weil wir keine haben und somit auch nicht damit trainieren.

Helme (auch mit Visier) finde ich eigentlich eine gute Sache, da es denn Leuten die Angst nehmen kann mal getroffen zu werden. Helme sind einfach Trainingswerkzeuge wie Springseile, Hantel oder Boxhandschuhe. Man muss sie richtig einsetzen!
Wenn jemand nur mit Helm Sparring macht, ist das sicherlich der falsche Weg, aber ab und zu mal mit Helm sparren um dann mal nen festeren Impact zu spüren ist gar nicht so verkehrt.
Ist also ne gute Sache um Leute an härteren Impact zu gewöhnen, da sie mit Helm (in der Regel) weniger Angst vor dem Treffer haben.

Mal abgesehen davon, dass man den Impact mit einem Helm (fast) genauso hat, es gibt nur keine blauen Flecken. *g*
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  #9  
Alt 19-06-2006, 22:35
Benutzerbild von Fit & Fight Sports Club
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Kampfkunst: Thaiboxen, MMA, Krav Maga Street Defence, Alpha Combat System
 
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll
Hmm... aber damit wäre KM ja doch um Längen besser als WT, oder?

Mein Freund Jorit ist übrigens auch deutlich inteligenter als ich - aber wenn wir uns haun würden, dann würde der ja mal sowas von auf die Plautze kriegen.
Lach, sehr nett gesprochen, großer Meister

Ja und nein, wenn jemand schnell SV-fähig sein will, halte ich KM für besser. Wing Chun ist aber nach ca. 5-10 Jahren (je nach LErntyp und Trainingsintensität) sicher rein technisch deutlich besser und bietet einfach mehr (Taoismus etc. wers halt mag). Der bessere Kämpfer entscheidet sich wie immer nicht übers System, sondern ist von bestimmten Größen und der Trainingsmethodik abhängig. Die Methodik ist eben zu Anfang im KM besser,wobei jedoch z.B. die EWTO durch "Blizdefence" ja ähnliche Ideen früh zu vermitteln versucht.

Die wichtigsten Bezugsgrößen sind meiner Meinung nach folgende:
-Körpergröße und Gewicht
-Schnelligkeit
-gesamte Physis
-psychologische/mentale Stärke
-Kampferfahrung insb. VK
und last but not least Technik.

Grüße.
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  #10  
Alt 19-06-2006, 23:08
trioxine
Gast
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll
Hmm... aber damit wäre KM ja doch um Längen besser als WT, oder?

Mein Freund Jorit ist übrigens auch deutlich inteligenter als ich - aber wenn wir uns haun würden, dann würde der ja mal sowas von auf die Plautze kriegen.

rofl
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  #11  
Alt 19-06-2006, 23:47
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Kampfkunst: Grappling, Boxen
 
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Beiträge: 182
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zum Thema:

ich denke, dass Boxhandschuhe gut sind, um halt wirklich "nur" zu Boxen und zu kicken - Reaktion und einstecken. FF Handschuhe dann eben, wenn alles drin sein soll. Weste halte ich nicht für gut. Erstens ist sie hinderlich, zweitens nimmt sie Wirkung und macht die Sache unrealistisch.

Andere Frage: wie oft betreibt ihr Sparring im KM? Wie lange hats gedauert bis ihr damit begonnen habt? Bisher vermisse ich dies beim KM komplett - leider. Obwohl mir natürlich bewusst ist, dass man schon gute Basics haben muss, um Sparring zu machen. Ich weiß aus dem Boxen, dass Sparring zwischen Anfängern meist am "blutigsten" ist - keine Kontrolle. Um den Kreis wieder zu schließen: für Anfänger keine FF Handschuhe. Da die Schläge zu unkontrolliert kommen - Sprich: Zähne weg, Lippe auf etc.

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  #12  
Alt 20-06-2006, 09:39
Benutzerbild von Fit & Fight Sports Club
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Kampfkunst: Thaiboxen, MMA, Krav Maga Street Defence, Alpha Combat System
 
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Einmal in der Woche 10-15 Min. Sparring wäre doch schon mal ein Anfang. Bei bespielsweise 40 Trainingswochen im Jahr käme man im mittel schon auf über 8 Stunden Sparring im Jahr - da läßt sich was lernen

Gruß.
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  #13  
Alt 20-06-2006, 12:14
Benutzerbild von bechtie
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Kampfkunst: Krav Maga, Ju-Jutsu
 
Registrierungsdatum: 22.09.2003
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Damit da keine Missverständnisse aufkommen:

Der Einsatz der Schutzwesten hat seinen Sinn bei Einsteigern, um sie an den VK heranzuführen. Es gibt ja im Kontakttraining nicht nur alte Cracks, sondern auch Leute, die dazu kommen... Und wenn einer der Routiniers mit guter Kicktechnik nem Einsteiger gleich die Rippen anknackt haben beide recht wenig davon.

Der Einsatz von Schutzwesten ist für den Zuschlagenden und -tretenden förderlich, damit er zumindest mal auf den Körper abziehen kann, ohne Hemmungen haben zu müssen.

Zusätzlich eröffne ich mit Schutzwesten die Möglichkeit zu Attacken auf die Rückseite des Körpers (Nieren! Wirbelsäule!) ... und da wir - wie erwähnt - uns an KM-Grundparametern orientieren, lasse ich auch schon mal Zwei-gegen-Einen oder Einer-gegen-Einen-und-ein-Dritter-kommt-unverhofft-dazu üben ... und der Dritte greift dann eben häufig von hinten oder schräg von der Seite. Aber natürlich kann es im Gewühl auch dazu kommen, dass der Verteidiger per Roundhouse- oder Sidekick oder sonstwas rückwärtige Partien eines Angreifers attackiert.

(es hat ja schon seinen Grund, warum auch bei den meisten Hardcore-Turnieren der Rücken nicht attackiert werden darf ;-) ... abgesehen davon, dass das im Duellkampf 1vs1 sehr schwierig ist.

Also wie ich schon sagte: Für verschiedene Ziele gibt es verschiedene Mittel - und ich hoffe, dass ich als Instructor gut genug bin, um für meine Leute die richtigen Trainingsreize und -herausforderungen mit Hilfe der richtigen Mittel zu setzen.
__________________
Krav Maga Global Instructor, 3. Dan Ju-Jutsu (DJJV)
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  #14  
Alt 22-06-2006, 18:03
trioxine
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Zitat:
Zitat von bechtie
Damit da keine Missverständnisse aufkommen:

ich hoffe, dass ich als Instructor gut genug bin, um für meine Leute die richtigen Trainingsreize und -herausforderungen mit Hilfe der richtigen Mittel zu setzen.
bechtie iss immer so schön bescheiden
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  #15  
Alt 23-06-2006, 17:50
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Kampfkunst: Thaiboxen, MMA, Krav Maga Street Defence, Alpha Combat System
 
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@bechtie

Hmmm, gebe Dir recht, als Instruktor bietet der Einsatz von Westen gerade bei Anfängern klare Vorteile. Fortgeschrittene müssen schon mal einen Tritt einstecken können. Damit die wissen, wie es sich anfühlt

Gruß.
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