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  #1  
Alt 07-10-2004, 16:53
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 07.10.2004
Beiträge: 5
Standard Absolut-Anfänger: Vorbereitung?

Hallo,

ich bin, was Selbstverteidigung angeht, absolut ungebildet. Aus meiner Schulzeit weiß ich noch, dass wenn ich angegriffen wurde (ganz selten) mir absolut die Pumpe ging und ich, wenns was auf die Mütze gab, eher vor Schreck umgekippt bin. Psychologie.

Ich hoffe, WT könnte da helfen, und ich will ernsthaft an die Sache rangehen, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Ich bin sehr friedliebend, will aber Angriffen nicht so komplett hilflos gegenüber stehen.

Einfach mal in den Raum gefragt: Habt Ihr Empfehlungen, ob und wo ich mich (theoretisch) vorbereiten kann/sollte? Beinhalten WT-Kurse auch psychologische Kurse? Angst und Adrenalin machen doch einem Durchschnittsmensch am meisten zu schaffen...

Vielleicht habt ihr Profis ja ein paar Tipps.
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  #2  
Alt 07-10-2004, 17:19
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Kampfkunst: Raufen & Rangeln
 
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Ort: Hamburg - St. Pauli
Beiträge: 1.848
Standard

Zitat:
Zitat von Immjma
Habt Ihr Empfehlungen, ob und wo ich mich (theoretisch) vorbereiten kann/sollte? Beinhalten WT-Kurse auch psychologische Kurse? Angst und Adrenalin machen doch einem Durchschnittsmensch am meisten zu schaffen...
Theoretisch auf solche Extremsituationen vorzubereiten kannst Du, indem Du Dir immer wieder vorstellst, was Du in bestimmten Situationen tun kannst. Dann ist der Überraschungseffekt nicht mehr so groß. Es gibt aber kein Patentrezept und angst haben und vermehrte Adrenalinausschüttung ist absolut normal. Du musst aber lernen damit umzugehen und das Adrenalin eher zu nutzen.

Am besten gehst Du ins Training, sparrst, sparrst und nochmal sparring. Und hier sind wir schon beim nächsten Punkt: Manche WT-Schulen legen darauf keinen Wert, such Dir eine Schule, die auch Sparring betreibt!
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  #3  
Alt 07-10-2004, 17:28
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 07.10.2004
Beiträge: 5
Standard

Zitat:
Zitat von Kudos
Am besten gehst Du ins Training, sparrst, sparrst und nochmal sparring. Und hier sind wir schon beim nächsten Punkt: Manche WT-Schulen legen darauf keinen Wert, such Dir eine Schule, die auch Sparring betreibt!
Das heißt, sie lehren reine Theorie und vergeben Orden? darauf oder auf Titel käme es mir auch nicht an.
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  #4  
Alt 07-10-2004, 17:33
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kampfkunst & -sport
 
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Beiträge: 2.062
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Zitat:
Zitat von Immjma
Das heißt, sie lehren reine Theorie und vergeben Orden? darauf oder auf Titel käme es mir auch nicht an.
Hmm...reine Theorie wohl nicht. Aber die Praxisnähe im Training ist teilweise nicht ersichtlich. Am besten ausprobieren und fragen, ob sie auch Sparring machen.
__________________
"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."
~ André Gide
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  #5  
Alt 07-10-2004, 17:34
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Kampfkunst: Raufen & Rangeln
 
Registrierungsdatum: 22.04.2004
Ort: Hamburg - St. Pauli
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Zitat:
Zitat von Immjma
Das heißt, sie lehren reine Theorie und vergeben Orden? darauf oder auf Titel käme es mir auch nicht an.
Am besten schaust Du es Dir selber mal an und machst Dir dann ein Urteil.

In meinem *ing *ung Probetraining habe ich nicht geschwitzt sondern nur unschlagbare, absolut tödliche und extrem effektive Techniken geübt, die mich sofort unschlagbar machen sollten Ausserdem wurde mir erzählt, wie schlecht mein (damaliges) Taekwondo ist bzw. sein soll...

Das war vielleicht eine Ausnahme und sicherlich nicht repräsentativ für die *ing*ung-Gemeinde. Schau Dir mal die zahllosen Posts hier zu dieser Thematik an... Achja, bisher hat sich auch kein WTler gemeldet der mit mir richtig sparren will
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  #6  
Alt 07-10-2004, 19:14
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Registrierungsdatum: 07.10.2004
Beiträge: 5
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Na, dann muß ich mal fragen. Wichtig ist mir eine Kampfkunst, mit der ich mich effektiv verteidigen kann. Nicht gegen den größten Großmeister, sondern gegen stärkere, aber untrainierte Schläger will ich schon bestehen.

Vor allem will ich effektiv im Training sein! Es gibt doch so viele Kampftechniken, da sind scheinbar Tänzerei, Seelenheil, innerer Frieden, Yoga usw. wichtiger! Es soll eher so sein, angenommen, ich wäre Polizist und muss effektiv lernen. Bin ich da bei *ing *ung (wie ihr schreibt) gut beraten?

Geändert von Immjma (07-10-2004 um 19:17 Uhr).
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  #7  
Alt 07-10-2004, 19:53
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Zitat:
Zitat von Immjma
Vor allem will ich effektiv im Training sein! Es gibt doch so viele Kampftechniken, da sind scheinbar Tänzerei, Seelenheil, innerer Frieden, Yoga usw. wichtiger! Es soll eher so sein, angenommen, ich wäre Polizist und muss effektiv lernen. Bin ich da bei *ing *ung (wie ihr schreibt) gut beraten?
Die einzelnen wing chun (WT/VT/WC...) Schulen kann man da nicht in einen Topf werfen. In der EWTO ist es so, dass man in den offiziellen Programmen erstmal Grundfähigkeiten lernt. Diese dann anzuwenden ist eine andere Sache. Dabei hängt es einfach vom Lehrer ab, was der noch für Übungen zeigt.

Dabei muss man bedenken, dass die Zielgruppe der EWTO eine ganz andere ist als z.B. die vom Thaiboxen. Mit WingTsun beginnen eher Leute, die lernen wollen sich selbst zu verteidigen, weil sie Angst vor physischer Gewalt haben, und keine Freude daran (Ich will damit keineswegs andeuten, dass mit Thaiboxen nur Leute anfangen, die sich gerne prügeln wollen.). Entsprechend ist das Training bei Anfängern im WingTsun meist nicht sehr hart, weil die Leute sich im Training wohl fühlen sollen und keine Angst davor haben, verprügelt zu werden. Ich gehörte wohl anfangs tendentiell auch zu dieser Zielgruppe.

Ich finde es nicht verkehrt, diese Zielgruppe auf diese Art zu bedienen. Mit vielen anderen Kampfarten (in denen von Anfang an hart trainiert wird) würden diese Leute meist gar nicht erst anfangen. Nach 5-6 Jahren entsteht dann bei WingTsun-Leuten auch meist der Wunsch, mal etwas härter zur Sache zu gehen, was dann unter Fortgeschrittenen getan wird. Spätestens dann lernt man, die erworbenen Fähigkeiten auch im Kampf zu nutzen. Die so trainierten Leute sind dann meines Erachtens recht gute Kämpfer, weil sie ein solides Fundament *und* genug Praxis haben.

Wenn WingTsun kritisert wird, dann oft deshalb, weil eben am Anfang in den meisten Schulen alles andere als hart trainiert wird und die Leute sich überschätzen. Letzteres ist auch aus meiner Sicht ein Problem, und ich werde da als Lehrer auch einiges etwas anders mache, wenn ich eine Schule eröffne (was wohl nächstes Jahr oder so passieren dürfte).

Kurz gesagt: Ich kann mir schon vorstellen, dass du mit WingTsun gut bedient bist, insbesondere wenn dir das Training Spaß macht und du mit den Leuten klarkommst.

Viele Grüße,
Wolfgang
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  #8  
Alt 07-10-2004, 22:58
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Für mich hört es sich so an als ob Du nicht der allerselbstbewussteste bist und Dir auch eine Portion Kampfgeist fehlt. Beides kannst Du dir erarbeiten, im Training beim Sparring oder noch besser, wenn Du ne Weile dabei bist auf Turnieren. Leider gibts keine WT-Turniere
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  #9  
Alt 07-10-2004, 23:07
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Zitat:
Zitat von wfn.j
Wenn WingTsun kritisert wird, dann oft deshalb, weil eben am Anfang in den meisten Schulen alles andere als hart trainiert wird und die Leute sich überschätzen. Letzteres ist auch aus meiner Sicht ein Problem, und ich werde da als Lehrer auch einiges etwas anders mache, wenn ich eine Schule eröffne (was wohl nächstes Jahr oder so passieren dürfte).



MfG Lars
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Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?
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  #10  
Alt 07-10-2004, 23:19
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Hallo Immjma! Ich stimme Bier zu (zu Bier sage ich selten nein ). Ich glaube bei den meisten WT Schulen dürftest Du fehl am Platz sein. Du bekommst vielleicht Selbstbewußtsein, aber am Ende überschätzt Du Dich wegen scheinbaren Trainingserfolgen. Ich habe das Gefühl, die meisten EWTO Leute erzählen ihren Schülern, dass "richtiges" Sparring unnötig und nach den Konzepten der KK eh nicht wirklich machbar ist (was Quatsch ist, den in anderen *ing *ung Stilen wird gesparrt und auch einige WTler trainieren anständig), weil das halt anstrengend und hart ist und folglich Schüler abschreckt. Und denen scheint es in erster Linie um möglichst große Schüleranzahlen = möglichst viel Geld zu gehen.
Mach etwas wo mit Kontakt gesparrt wird. Selbst Vollkontakt ist nicht so schlimm, wie Du´s Dir vielleicht vorstellst. Kein Lehrer stellt Dir nen Sparringspartner hin, der Dich rücksichtslos zu Brei schlägt. Durch Kontakttraining verlierst Du die Ängste, mit denen Du zu kämpfen hast. Und wenn Du schnell lernen willst rate ich zu Boxen oder etwas in der Richtung. Wenn Du dass erstmal ein bissl drin hast kannst Du Dich ja nach was anderem umsehen und hast ne gute Grundlage.

MfG Lars
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  #11  
Alt 08-10-2004, 03:33
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll
... weil das halt anstrengend und hart ist und folglich Schüler abschreckt. Und denen scheint es in erster Linie um möglichst große Schüleranzahlen = möglichst viel Geld zu gehen.
Ich halte es meist für eine schlechte Idee, böse Absichten zu unterstellen, wenn es eine andere mindestens genauso gute alternative Erklärung gibt (siehe mein Posting). Der Grund dafür, dass das Training meist nicht hart ist, ist nicht unbedingt kommerzielles Interesse. Wenn man aber zu Schülern nicht ehrlich ist im Bezug auf ihre realistischen Chancen, dann kann man *dahinter* kommerzielles Interesse vermuten. Und ich weiß von einem Lehrer, der WT vor allem unterrichtet um Geld zu verdienen, also sind solche Unterstellungen gewiss nicht immer unberechtigt.

Aber gegen deine Aussage möchte ich mich wehren. Schon alleine deshalb, weil ich als Lehrer das Anfängertraining aus den genannten Gründen auch nicht besondes hart gestalten würde (wobei es mehr als das bloße Aneignen von Grundlagen enthalten sollte) und mich interessiert es nicht, wie viel ich verdiene, solange ich nicht gerade draufzahle!

Zitat:
Durch Kontakttraining verlierst Du die Ängste, mit denen Du zu kämpfen hast.
Da du dich explizit nur auf Immjma beziehst, kann man das natürlich so stehen lassen, da er ja nach unmittelbarer Effektivität gefragt hat. Aber ansonsten gilt natürlich: Wenn Leute dadurch abgeschreckt werden, verlieren sie wohl erst recht nicht "ihre Ängste"...

Viele Grüße,
Wolfgang
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  #12  
Alt 08-10-2004, 10:03
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 5
Standard Noch eine Frage

Zitat:
Zitat von wfn.j
Wenn WingTsun kritisert wird, dann oft deshalb, weil eben am Anfang in den meisten Schulen alles andere als hart trainiert wird und die Leute sich überschätzen. Letzteres ist auch aus meiner Sicht ein Problem, und ich werde da als Lehrer auch einiges etwas anders mache, wenn ich eine Schule eröffne (was wohl nächstes Jahr oder so passieren dürfte).
Nicht zufällig im Ruhrgebiet?

Und noch eine Frage: Blitz defence wird immer in einem Atemzug mit WT gebracht. Wie ist der Zusammenhang? Die WT-Schule hier bietet wohl auch BD an.

Geändert von Immjma (08-10-2004 um 10:15 Uhr).
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  #13  
Alt 08-10-2004, 10:21
Benutzerbild von Fenrir
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Zitat:
Zitat von Immjma
Hallo,

ich bin, was Selbstverteidigung angeht, absolut ungebildet. Aus meiner Schulzeit weiß ich noch, dass wenn ich angegriffen wurde (ganz selten) mir absolut die Pumpe ging und ich, wenns was auf die Mütze gab, eher vor Schreck umgekippt bin. Psychologie.

Ich hoffe, WT könnte da helfen, und ich will ernsthaft an die Sache rangehen, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Ich bin sehr friedliebend, will aber Angriffen nicht so komplett hilflos gegenüber stehen.

Einfach mal in den Raum gefragt: Habt Ihr Empfehlungen, ob und wo ich mich (theoretisch) vorbereiten kann/sollte? Beinhalten WT-Kurse auch psychologische Kurse? Angst und Adrenalin machen doch einem Durchschnittsmensch am meisten zu schaffen...

Vielleicht habt ihr Profis ja ein paar Tipps.
WT hat sicher einige gute SV-Technicken aber leider auch eine traurige Konzernphilosophie. Das geht dann nicht mehr direkt in die Pumpe sondern tierisch an die Geldbörse. Leider habe ich bis her nur einen einzigen WTler angetroffen, der auf dem Teppich geblieben ist. Damit geht es auch schon zu Punkt 2: die Psyche. Die Motivation ist himmelhoch und endet leicht im Größenwahn. Fast alle WTler die ich kenne stellen ihre Fähigkeiten über Bruce Lee und anderen wahren Genies der KK. Das geht dann auch schon mal leicht auf die Knochen... Der letzte der mir sagte "Karate bringt nichts" habe ich in einem freiwilligen Match das Gegenteil bewiesen. Und nein, ich will jetzt nicht allen WTlern zu nahe treten oder gar beleidigen, aber schwarze Scharfe gibt es in jeder KK. Mein Tipp: versuch es mal mit über den Tellerrandschauen.

Ansonsten geh Konfrontationen aus dem Weg oder lauf um Dein Leben!

Geändert von Solid Snake (08-10-2004 um 10:30 Uhr).
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  #14  
Alt 08-10-2004, 11:54
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll
Ich habe das Gefühl, die meisten EWTO Leute erzählen ihren Schülern, dass "richtiges" Sparring unnötig und nach den Konzepten der KK eh nicht wirklich machbar ist
verwechsel mal nicht sinnlos mit nutzlos.

Zitat:
Zitat von Lars´n Roll
(was Quatsch ist, den in anderen *ing *ung Stilen wird gesparrt und auch einige WTler trainieren anständig),
da wird aber nicht *ing *un gesparrt, sondern einzelne Attribute geschult(Nehmerqualitäten, Koordination usw.).
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  #15  
Alt 08-10-2004, 14:22
Benutzerbild von wfn.j
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Kampfkunst: Weng Chun
 
Registrierungsdatum: 08.08.2004
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Zitat:
Zitat von Immjma
Nicht zufällig im Ruhrgebiet?
Hehe, nein.

Zitat:
Zitat von Immjma
Und noch eine Frage: Blitz defence wird immer in einem Atemzug mit WT gebracht. Wie ist der Zusammenhang? Die WT-Schule hier bietet wohl auch BD an.
BD enthält neben WT-Bewegungen noch Taktiken für die Selbstverteidigung. Man wird dafür sensibilisiert, in einer kritischen Situation, in der es gleich krachen könnte, schonmal die Hände zum Schutz hochzunehmen, aber nicht in die WT-typische Grundhaltung, da diese nach außen sehr aggressiv wirkt, sondern in eine Haltung, die eher deeskalierend wirkt. Auch wird gelehrt, für eventuelle Zeugen deutlich zu machen, dass man keinen Ärger wollte, z.B. indem man laut Dinge sagt wie "Stop! Lass mich in Ruhe, ich will keinen Ärger." Schlecht sind diese Sachen nicht, von den Bewegungen her ist BD dann für meinen Geschmack etwas eingeschränkt. So versucht man dort eben, stets mit der rechten Hand (bei Rechtshändern) zuzuschlagen, weil man damit mehr Power hat. Normalerweise wird BD in den normalen WT-Unterricht integriert, aber ein wenig vom sonstigen WT getrennt.

Mich hat BD nie sonderlich interessiert, da ich mich eher für klassisches WT (also eher Kampfkunst als Selbstverteidigung) interessiere. Mir stand BD daher eher im Weg, aber ich glaube, dass viele Leute da schon viel Nützliches rausziehen können.

Viele Grüße,
Wolfgang
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