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#1
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| Da hier ja immer noch Uneinigkeit über das richtige ChiSao herrscht, ein paar Worte von GGM Doktor Kernspecht: "Sperren der Bewegung des anderen ist lernverhindernd Jedenfalls für den, der im Sperren das Heil sucht. Alles, was der andere macht, soll begrüßt und nicht verhindert werden. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 1977 von meinem SiFu in seiner Schule in Hongkong ChiSao übte. Ich musste wohl den Anfängerfehler begangen haben, die Arme meines Lehrers sperren zu wollen, d.h. ihn an seiner Bewegung zu hindern. Heute kritisiere ich meine Schüler auch, wenn sie nur mit Widerstand etwas verhindern wollen, statt sich auf den Impuls einzulassen und ihn weich auszunutzen. Jedenfalls fragte mich SiFu mit Recht, was das denn nun sein soll. Stolz auf etwas, auf das man beim ChiSao nun wirklich nicht stolz sein kann, antwortete ich trotzig: „Ich blocke dich.“ Sekundenbruchteile später nahm ich Reißaus, weil eine zu Fleisch gewordene Wut mit einer nicht enden wollenden Salve von Kettenfauststößen und Verfolgungsschritten quer durch den Raum auf mich los ging und wutschäumend schrie: „Niemand kann mich blocken!“ SiMo wurde Zeugin, wie ich die Naturerfahrung, dass niemand so schnell rückwärts laufen könne wie vorwärts, außer Kraft setzte. Auf nichts bestehen und nichts widerstehen Wir lassen alles geschehen, was der andere initiiert! Aber wir sind nicht da, wo er hinschlägt: Das Ziel ist weg! Setzen wir uns nicht selbst unter Druck! Ich meine das nicht nur psychologisch, in dem Sinne, dass wir Erfolg von uns verlangen und dadurch in Stress geraten. Ich meine es auch in dem Sinne, dass die widerstehende Kraft, die wir fühlen, oft unsere eigene ist. Oft ist es auch unser Körper, der unseren Armen im Wege ist, die der Partner auf uns zu drückt." Weiteres: www.wingtsunwelt.com Nachtrag:Gerne können wir auch die zweite Strophe aus Kan-Ki-Fus Kampf-Lied einfließen lassen, die ich dazu ganz passend finde: Bind mir die Augen zu: ich kann Dich sehn Halt mir die Arme fest: ich bin schon frei! Geändert von openmind (10-01-2012 um 16:34 Uhr). |
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#2
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| was bitte ist deine Frage / Anmerkung / Salz / Zucker / Senf dazu? ...sonst wird das nix ![]() |
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#3
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| Zitat:
![]() Ist es im Chi Sao ein Fehler sich dem Kampf nahe, also unkooperativ, zu verhalten? ![]() |
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#4
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| /edit Geändert von plaz (19-04-2012 um 18:47 Uhr). |
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#5
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| /edit Geändert von plaz (19-04-2012 um 18:47 Uhr). |
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#6
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![]() Ich hoffe, ich muss nicht weiter erläutern, warum die Story echt lächerlich ist.
__________________ Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche |
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#7
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| Lass dir aufs Maul hauen, soll begrüßt und nicht verhindert werden ? Fehlerkorrektur durch wutentbranntes Rumgeschreie und KFS-Amoklauf ? Der wing chun Meister kann rückwärts schneller laufen als vorwärts ? Genial ![]() |
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#8
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| Realsatire. Anscheinend kommt es gut an. |
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#9
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| Zitat:
Und dass jemand einfach komplett immer allem ausweichen kann, sowas gibts ja noch nicht mal im Film. |
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#10
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![]() Ja nee, is klar... Dim dim ching. |
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#11
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| Ich würde sagen, WT generell hat ein Problem mit unkooperativem Verhalten ![]() |
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#12
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| hehehe ![]()
__________________ I Love Schiuschitsu |
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#13
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| Warum dann nicht gleich (á la Boztepe) mit einer Salve KFS in den Störer rein und sich gar nicht erst auf den ganzen Chi-Sao-Zauber einlassen? ![]() LG Günther
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" |
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#14
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| Interessantes Thema. Schaut man sich die Grundstellung im PoonSao TanSao, FokSao an kann man sich schon die Frage stellen, warum man die stabile Position TanSao aufgeben soll (Beim Wechsel in von Tan in Bong ist die Gefahr gegeben, dass der Partner durchrutscht). Klar kann man sagen, dass es Leute gibt bei dem die Stabiliät der Bongs nicht mehr ausreicht, dass man bei einem Durchrutschversuch techniklos reagiert und deshalb trotzdem nicht getroffen wird und das die Übung dazu da ist die Reaktion BongSao zu trainieren. Weiter sollte es eine souveräne Lösung geben, wenn jemand nicht unmittelbar reagiert als die vom GGM demonstrierte ("Keiner kann mich blocken"). Es wäre interessant, welche Lösung das ist? (Hier muss man auch unterscheiden, ob jemand steif ist, weil er nicht anders kann oder weil er es genau merkt, wann es von Vorteil ist, einem Druck nicht nachzugeben. Im ersten Fall gibt es die Möglichkeit durch den richtigen Druck eine Lücke zu schaffen.) |
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#15
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| Zitat:
aber dem ersten teil möchte ich widersprechen. wenn ich entweder schneller oder stärker oder robuster als mein gegner sein muss, dann kann ich gleich alle kampfstile wegschmeißen und je nach voraussetzungen: a) nur noch krafttraining machen b) nur noch schnellkraft trainieren oder c) nur noch abhärten. wozu technik, wenn alles eine sache von kraft und geschwindigkeit ist? eine technik, die mehr kraft und/oder geschwindigkeit erfordert als der gegner hat, ist für mich keine technik. das ist einfach nur schneller/stärker sein. acht pattern wing chun erhebt den anspruch, dass es funktioniert obwohl man schwächer und eventuell sogar etwas langsamer als der Gegner ist. |
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