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#1
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| Hallo zusammen ih möchte mir für´s nächste jahr einen trainingsplan zusammenstellen und überlege nun wie ich zuhause meine Fausstösse trainieren kann. ich meine NICHT die kettenfauststösse, denn von denen halte ich persönlich nicht viel . und zwar hätte ich gerne von euch gewusst wie ich meinen geraden fauststoss stärker machen kann. ich überlege zum beispiel ob ich mir so einen wandsack hole . bei den kraftübungen bin ich mir auch nicht ganz sicher was ich machen soll.vielleicht noch ein paar tipps zur technik? vielen dank Mister Little |
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#2
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| Zitat:
Ansonsten Liegestütze, -Arme eng zusammen, -mittel, -weit auseinander, -Langsam und tief, schnell und kurz, schnell und kurz und tief. Schöne Grüße ![]() |
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#3
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| Meinst du mit Tipps zur Technik, Tipps zur Technik des WT-Fauststosses? Hierzu gibt es einige Grundlagen, auf die du achten kannst: - Nie die Schulter nach vorne geben. Du ziehst sie sogar noch leicht zurück (Peitschenwirkung) - Du kannst deinen Körper einsetzten, indem du wendest, einen Falling Step machst, oder wenn du tief stehst, aus dem Bauch heraus schlägst (äääh, wie erklärt man das, ohne es zu zeigen )- Da bei einem Schlag der Trizeps beansprucht wird, darfst du den Bizeps nicht strecken. Er ist der Gegenmuskel des Trizeps, das heisst, er würde wie eine Bremse funktionieren. - Die Schnelligkeit ist ebenfalls sehr wichtig. - Es gibt verschiedene Arten, wie man auftrifft, mit allen Fingern, mit den oberen oder den unteren (Ist allerdings eine Feinheit, die du am Anfang noch nicht wirklich beachten musst...) - Die Faust ist senkrecht, also die Finger liegen gestapelt, zuunterst der kleine Finger, dann der Ringfinger usw... Als Kraftübungen würde ich ebenfalls Liegestützen empfehlen. Grüsse Sonora |
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#4
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| is ne frage der technik außerdem schnellkraft ---> muskeltraining arbeite viel mit der hüfte. auch viel muskeln bringen nicht soviel power wenn dein körper nicht mitgeht. drehen der faust / arms nicht vergessen, niemals einen schlag so ausführen, das die faust beim ausholen bereits in ihrer endposition ist, erst kurz vorm aufschlag wenden das bringt zusätzlich power. körperspannung trainieren und atmung. beim aufprall ausatmen, nicht übertrieben als würdest du nen dudelsack leerpusten, nur kurz ausatmen und vor allem die bauchmuskulatur anspannen. |
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#5
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| vielen dank für die bisherigen antworten ich denke ich werde es einfach mal mit den liegestützen probieren. allerdings habe ich da die sorge, das ich dadurch sehr steif in der schulter werde. denn ich habe alles andere als weiche geschmeidige muskeln. und bis ich geschmeidig bin wie ein flummi, das dauert noch. allerdings bin ich mir noch nicht sicher mit der technik, denn das mit dem schulter hintenlassen und aus dem bauch schlagen hat mir mein trainer schon gezeigt, nur ich merke im sparring das ich davon nichts anwenden kann (na ja, den peitscheneffekt hab ich ja eh noch nicht drauf). das einige was da richtig reinhaut ist der fallingstep, nur wenn ich dann am mann steh kann ich ja nicht immer links und rechts steppen . und dann mit zurück gezogener schulter schlagen? ![]() |
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#6
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| Zitat:
![]()
__________________ Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so. |
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#7
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| Einfach immer schön die Schultern dehnen nach Kraftübung, dann brauchst Du Dir eigentlich keine Sorgen machwen. Habt Ihr denn im WT auch Schläge, die Boxtechniken ähneln ? Hüfte, Schulter, Arm nach vorne ? Aber wie gesagt: am besten ist immer noch ein Sandsack, am besten mit Sandsackhandschuhen und dann üben üben üben |
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#8
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| Zitat:
Danke für die Korrektur.Zitat:
Zitat:
Ich denke, es ist alles eine Frage der Technik, geübte Boxer können das Gleichgewicht auch mit Schulter vorne halten, geübte WTler können auch mit der Schulter hinten einen starken Schlag ausführen. @Mister Little Mach dir bloss keinen Stress, wenn du noch nicht mit Chi Sao angefangen hast bist du wahrscheinlich in einem Programm zwischen 1 und 4? Dort wird auch noch nicht von dir erwartet, dass du den Faustschlag schon perfekt kannst und ihn dann noch richtig anwenden kannst. Wie schon gesagt, üben üben und nochmals üben, mit der Zeit geht es immer besser Grüsse Sonora |
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#9
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| also es gibt schon schläge die dem boxen ähneln, zum beispiel einen seitlichen haken oder den uppercut, nur halt wie gesagt ohne die schulter vorne zu haben. Zitat:
ich mach mir aber den stress da ich halt sehr ehrgeizig bin. ich will das alles verstehen und anwenden können. ich bin halt in allem was ich mache sehr ehrgeizig Mister Little |
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#10
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| Jetzt staune ich aber! Ihr habt beim schlagen die Schultern hinten? Man kann ja über vieles diskutieren- die einen machen es so und die anderen... Aber die Schultern beim Schlag zurück ziehen, sowas habe ich noch nie gehört. Das ist 100% falsch und macht überhaupt keinen Sinn. Wegen dem gleichgewicht? Es giebt Stile, in denen man sogar extra die Schulter beim Fauststoss nach vorne drückt. Aber selbst wenn ihr das nicht bewusst macht, und ihr auf natürliche Art den Arm streckt, dann kommt die Schulter automatisch mit. So hat es die Natur eingerichtet, und daran ist auch nichts falsch. |
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#11
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| @ silvan also ich bin gewiss kein experte was das angeht, aber so wie ich das bisher gehört habe hat dasschon einen sinn und man kann einen ziemlich k.o. punch erreichen. und zwar hat das diesen hintergrund das man eine art peitschenschlag macht, so als wenn man mit einem nassen handtuchs peitsch. man geht wohl schon ein bißchen mit der schulter vor, aber kurz vorm/nach/während (wie gesagt ich bin da kein experte) treffen zieht man sie wieder zurück und hat so diesen peitscheneffekt. ich habe den in der praxis schon von einem lehrer gesehen wie er den schlag vorgemacht hat. das kuriose war er hat den schlag ganz locker gemacht, sah eigentlich luschig aus, doch sein "opfer" ist sofort zusammen geklappt, und er ist auch nicht gerade klein und zimperlich. dann hatte er wohl noch eine woche lang schmerzen im brustkorb. ich stelle es mir nur schwierig vor solche schläge schnell hintereinander zu schlagen, da würdich mich eher auf denn fallin´ step verlassen gute nacht Mister Little |
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#12
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| @silvan Da kannst Du wirklich staunen. Die Schulter bleibt hinten. Über Sinn oder Unsinn denke ich kann bzw. sollte man hier nicht nachdenken, weil jeder "Jeck" ist anders. Der ungeschriebene Vorteil an einem Fauststoß, bei dem die Schulter hinten bleibt, besteht ganz simpel darin, dass er von deinem Gegner wesentlich später erst wargenommen wird. Denn egal ob man es will oder nicht, bei einem "konventionellen" Fauststoß, der aus der Schulter ausgeführt wird, bewegt sich diese zwangsläufig zuerst. Jeder, der ein wenig Erfahrung hat, wird Dir bestätigen können, dass man den Schlag in der Regel an der Schulter zuerst erkennt (lediglich den Ansatz zum Schlag) und daraufhin leichter reagieren kann. @Mister Little Es ist wirklich so, je lockerer ein Schlag ausgeführt wird, umso effektiver wird er. Allerdings ist die Effektivität auch immer eine Frage der Schlagdistanz, bzw. der "Treffertiefe". Es macht also einen sehr großen Unterschied, ob ich einen reinen "Oberflächentreffer" oder einen "tiefergehenden" Treffer erreichen will. Vor allem ist der Schmerz ein komplett anderer. Fakt ist aber sobald ich versuche mit Kraft zu arbeiten, spanne ich zwangsläufig auch den nicht gewünschten oder sinnvollen Bizeps an, womit ich den Schlag bremse. Aber ehe wir uns hier noch weiter damit auseinandersetzen müssen, hier eine kleine Abhandlung (über Energie und Impuls bzw. Körpereinsatz oder nicht): http://www.arsmartialis.com/buch/mec...ezension1.html Gruß Yipie |
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#13
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| [QUOTE=Yipie]@silvan Da kannst Du wirklich staunen. Die Schulter bleibt hinten. Über Sinn oder Unsinn denke ich kann bzw. sollte man hier nicht nachdenken, weil jeder "Jeck" ist anders. Der ungeschriebene Vorteil an einem Fauststoß, bei dem die Schulter hinten bleibt, besteht ganz simpel darin, dass er von deinem Gegner wesentlich später erst wargenommen wird. Denn egal ob man es will oder nicht, bei einem "konventionellen" Fauststoß, der aus der Schulter ausgeführt wird, bewegt sich diese zwangsläufig zuerst. Jeder, der ein wenig Erfahrung hat, wird Dir bestätigen können, dass man den Schlag in der Regel an der Schulter zuerst erkennt (lediglich den Ansatz zum Schlag) und daraufhin leichter reagieren kann. Also als so langsam empfinde ich jetzt Wing Chun auch wieder nicht, als dass ich auf die Schultern reagieren könnte. Aber eine Schulter die nach unten gedrückt ist und sich schon vorne befindet, bewegt sich noch weniger. Ausser dem führt hir ja "hoffendlich" niemand den Schlag mit der Schulter, so wie man es manchmal bei schlechten Boxern sieht. Hi Mister Little Ich endeckte die Auswirkung eines lockeren Schlages erst durch Zufall. Ich lag eine Woche lang mit Vieber krank im Bett. Als ich das erste mal wieder ins Training gieng, fühlten sich meine Arme wie Pudding an. Und dann musste ich auch noch Sanda machen und dass nur weil ein Thai Boxer zu uns ins Probetraining kahm. Er machte zwei drei Kicks, ich feuerte meine Linke Gerade ap- ende. Da lag er nun auf der Matte und machte ein Nickerchen. Mein Meister meinte nur:" Genau so muss es sein. Man hat den Schlag nicht einmal gesehen!" |
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#14
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| Zitat:
aber zurück zum Thema: sind "Peitschenschläge" sind schwer anzubringen? Wenn der Gegner stehen bleibt, seh ich noch eine Möglichkeit, aber in einer dynamischen Kampfsituation muss das schwierig sein. V.a. weil ja -genau- in der richtigen Distanz und -genau- zum richtigen Zeitpunkt getroffen werden muss, damit der Peitscheneffekt entsteht...oder seh ich das falsch? Bei Jabs, Geraden, Haken kann ich, wenn der Gegner geringfügig ausweicht, zurücksteigt,... notfalls noch mit meinem Körper, der Schulter oder dem Arm nachgehen (oder zurück,...), um die richtige Treffdistanz wieder herzustellen, aber bei solchen Peitschenschlägen funkt das wohl nicht... bitte um Aufklärung... ![]() Geändert von Darad (24-12-2004 um 13:31 Uhr). |
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#15
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| Hi Darad, einen "peitschenden" Schlag auf den Punkt zu bekommen ist letztlich genauso einfach oder schwierig wie einen punktgenau sitzenden Cross oder ähnlich zu schlagen. Die Distanz wird passend gemacht über Schrittarbeit und ggf. etwas Körperwendung/-bewegung. Das mit der Schulter ist auch nicht zu sklavisch zu sehen, die darf sich horizontal durchaus etwas bewegen, aber aus strukturellen Überlegungen wird im Wing Chun vermieden die Schulter zu heben. WTler können vor und zurück die Schulter oft extrem bewegen damit einiges an Distanz korrigieren und im Clinch damit auch ganz gut "schlagen". Ciao
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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