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#16
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| Hab bisher nur einmal Sparring mit einem richtigen Boxer gemacht, wobei ich da auch selbst geboxt und nicht WT-like gekämpft habe. Unser WT-Schulleiter hat früher selbst lange geboxt und auch erfolgreich als Boxer und Kickboxer (Deutscher Meister) Wettkämpfe bestritten. Heute arbeitet er neben seinem Beruf und dem WT-Training noch in der Tür-Security von einigen lokalen Discos. Mit anderen Worten, er hat Erfahrung sowohl im Wettkampfbereich als auch auf der Straße. Sicher ist die Idee, den Gegner mit KFS zu "überrennen" nicht schlecht, weil der Gegner diese Vorwärtsverteidigungsstrategie oft nicht erwartet. Nur denke muss man auch dafür den richtigen Moment haben. Auf der Straße weiß ich nicht was der andere kann, er wird mir wohl kaum sagen, hey ich trainiere 5x die Woche im Boxgym. Es kann jemand sein der vom Boxen keine Ahnung hat und nur ein Einzelschlag probiert, es kann aber auch sein, dass es ein geübter Boxer ist, der Kombis schlägt und auch gute Defensivarbeit beherrscht. Ich weiß das nicht. Und bevor ich mit KFS blindlings ins Verderben laufe, halte ich zunächst lieber die Distanz aufrecht, in der ich nicht getroffen werden kann, ohne das der Gegner einen einleitenden Schritt macht. Boxer machen das genauso. Man sieht selten jemanden im Ring der gleich in der ersten Runde losmarschiert (Ausnahme: Mike Tyson). Auch Boxer "checken" sich zunächst mit dem Jab ab, um nicht ausgekontert zu werden. Im WT gibt es für mich zwei Distanzen. Entweder bin ich soweit weg, dass ich nicht getroffen werden kann oder ich gehe im richtigen Moment explosiv und schnell soweit rein, dass ich die "Waffen" des Gegners kontrollieren und im Infight arbeiten kann. Keinesfalls bleibe ich jedoch in der mittleren Boxdistanz, da ich als WT´ler hier rein optisch reagieren müßte und ein guter Boxer somit den Vorteil hätte. |
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#17
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| mmhhmm...die gute alte "magnetic zone field" theorie... halt ich nicht schlecht,nur muss man halt auch viel erfahrung haben,dabei zu überleben...oder wen erwischen den man damit überraschen kann. ansonsten schon richtig.distanz-abschätzung trainieren damit man so nah wie möglich und so weit wie nötig weg steht... was die optik angeht:ich halt das optische kämpfen für sehr(!!!) wichtig.denn wenn ich die optische einschätzung halbwegs draufhab,verschafft mir das nen vorteil beim angriff.und dafür wiederum braucht man drills,drills,drills... und,was noch wichtiger is,ne gute übersicht bzw verständnis für die kampfmotorik. zum bleistift: freund is in einem sparring in einer tollen position,wie im lehrbuch,macht im richtigen moment nen schritt nach vor und wirft KFS rein.ich duck mich(wie im lehrbuch ideal für KFS-fortsetzung) und (nicht wie im lehrbuch) verpass ihm nen (leicht schlampigen) leberhaken... später wieder: super pos für kfs, er geht rein, ich nen schritt nach rechts und nen cross drüber...da is er mal ein paar schritte nach hinten getorkelt... fazit: KFS ,kettenangriffe mit struktur und das training und sparring braucht man um den ganzen spaß zu unterscheiden. a ja,schrittarbeit nehm ich derzeit eher aus dem boxen...is erstens praktisch und 2tens kommts mir so ähnlich vor wie im WT. greezt
__________________ Jes. Sirach 8,4: Zanke nicht mit einem Schwätzer, dass du nicht Holz zutragest seinem Feuer. |
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#18
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| Moin Lap Sao , Hhm erstmal meinte ich dich eigentlich gar nicht ![]() Oder war das bewußt ? ![]() Zitat:
Naja wahr zwar nicht zum Thema...Gruß!!! ![]() |
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#19
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| Ich kann es nicht nachvollziehen. In den gegnerichen Angriff reinzulaufen bringt doch nur unnötiges Risiko. Mir wurde es anders beigebracht. Wir lernen eher aus den Angriff rauszugehen (mit Kreuz- oder Zik-zack-Schritt) und den Gegner von der Seite anzugreifen. |
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#20
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#21
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| Hi Leute, es freut mich das Ihr trotz eurer fachlichen Bedenken sachlich geblieben seit und das Ding nicht gleich wieder in einen Beleidigungsthema ausgeartet ist. Da Antworte ich doch gern! Ich habe in der Zeit wo ich JKD und Kickboxen betrieb, öfter mal mit Leute gesparrt. War diesbezüglich auch im Boxclub um zu sehen ob es mit denen etwas anderes wäre. Ich behaupte nicht das ich der größte Fighter bin, meine aber so viel Praxiserfahrung zu besitzen das ich weiß wovon ich rede. @iron101headDareius zu1. Richtig, wenn ich schon WT mache sollte ich auch mit dessen Strategien arbeiten. zu2. Jein, da hast Du mich missverstanden. Wie die Vtler immer so schön sagen es gibt bei ihnen keine Kettenfauststöße. Aber bei uns auch nicht. Kettenfauststöße machen ja nur dann Sinn, wenn ich ganz nah am Gegner wäre und sich kein Hindernis zwischen meine Armen und der gegnerischen Birne befindet. Doch auch dort werden nicht mehr als 2-3 das Ziel treffen, dann ist diese schon wieder außer Reichweite. Der Nachteil von Kettenfauststößen als Universaltechnik besteht darin, das ich nicht die Reichweite (und auch nicht den Bumms, ich weiß) habe wie jemand der sich eindreht und wenn der mich unter meinen Fauststößen oder mit ausgestellten Ellenbogen attackiert kann er mich Problemlos treffen ohne das meine Fauststöße mich im Sinne eines Hindernisses schützen.(Im Sinne von Umgehungstechniken) Auch wenn meine Kettenfauststöße auf ein Hinderniss auflaufen und ich weiter auf dieses mein Fauststöße prasseln lasse, mache ich mich angreifbar. Auch hier kann der Gegner sich schön hinter einer schützenden Wand organisieren und mit Umgehungstechniken abschießen. Hier muss man aber diferenzieren. Wing Tsun ist eine komplexe Bewegungslogik für die der Betreibende ein ganz schönes Weilchen braucht, bis er darin so firm ist, das er diese im Kampf unter Realgeschwindigkeit einsetzen kann. Bis man diese drin hat ist es schon sinnvoll seine Arbeitsweise auf Kettenfauststößen (Anfänger/leicht Fortgeschrittener) aufzubauen. Ne Menge meiner Schüler mussten schon real kämpfen und die haben das alles mit den Basics gemanagt. Man muss unterscheiden zwischen Idealer Arbeitsweise (also perfekter Theorie) bzw. nach dem was der Einzelne auf seinen gegenwärtigen Entwicklungsstand in real umsetzen kann. Wie aber „Wing Ding“ als einzigster richtig erkannt hat, war die rede von Kettenangriffen, nicht von Kettenfauststößen. (Ich mache kein EWTO-WT und komme auch von keinen Ableger der modifiziertes EWTO-WT betreibt, und in sofern sollte man auch nicht deren Theorien in meine Aussagen hineininterpretieren) Kettenangriffe bedeutet das ich mich ohne Unterbrechung im Angriff befinde. Nicht mit Kettenfauststößen, sondern stets den Erfordernissen nach mal mit Wegfreimachen mit gleichzeitigen Schlag, mal mit Umgehungstechniken, mal mit Verdrängungstechniken usw. immer den Konzepten folgend. Das heißt der Gegner wird in jeden Zeitmoment mit Angriffen unter Druck gesetzt, so das er keine Zeit findet das was ich mache zu analysieren um darauf sich eine Gegenstrategie (sei es nun zur Verteidigung oder zum Angriff) zurechtzulegen. zu3&4 hätte nie gedacht das man das missverstehen kann! Ich rede natürlich von dem Moment der Auseinandersetzung und nicht von einer akedemischen Betrachtung davor oder danach im stillen Kämmerlein bzw. im Trainingsraum mit Partner. Wo ich das rauslese? Na er will zurückweichen im Moment wo der ander angreift. Dh. des Angreifers Attacke ging ins Leere und er hat erst mal gesehen was der andere macht.Er meinte bestimmt nicht das er in seinen Kämmerlein zu Hause zurückweicht und mit den Armen eine Keil formt.Wir befinden uns grad vor der Kneipe, wo es gerade droht mörderlich eins auf die Gusche zu geben. Wenn zwei Boxer sich gegenüberstehen wird nicht ununterbrochen geschlagen, sondern es gibt immer Sekunden der Analyse. Siehe Axel S. Da war meist zwischen Schlag eins und zwei noch Zeit sich n bier aus n Kühlschrank zu holen. zu 5&6 im großen und ganzen Ja. Wenn man einen Kampf vermeiden kann, sollte man das tun. Ist das aber nicht möglich, kann ich die Auseinandersetzung nur beenden wenn ich den anderen Kampfunfähig mache. Und das ist nur erreichbar mit offensiven Maßnahmen. Wenn mein Focus auf Selbstschutz gerichtet ist, will ich nicht wirklich gewinnen. Das bedeutet nicht das man im WT blindlinks in gegnerische Angriffe reinrennt. Davür gibt es das Verteidigungs konzept. Welches ausweichendes Verhalten,sich aus Angriffsbahnen drücken bzw. Angriffe an sich vorbeizuleiten, Keilprinzip und noch n paar andere Sachen enthält. Es gibt n schönen Artikel von Fritz Wendelin mit dem Thema „wie man sich in einer Kampfkunst nicht verirrt“ oder auch von Wong „was ich aus meinen Kämpfen lernte“ Diese zeigen schön worum es geht. Jegliches Defensivverhalten ist nur ein aufschieben dessen was wirklich nötig wäre. Nämlich die Quelle der Bedrohung alle zu machen. Wie heißt es so schön, aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Jedesmal wenn ich in die Offensive gehe, begebe ich mich in Gefahr und kann getroffen werden, is normal, das ist „Kampf“,bleibe ich aber defensiv muss ich getroffen werden. zu Demos Demos sind meist nicht Aussagekräftig. Man muss sich auch Fragen für welches Publikum wird diese gezeigt und was will man erreichen. Ich bring da auch immer alle möglichen Faxen noch mit rein. Weil für die Masse muss es auch immer esthätisch aussehen und wirken. Das ist nicht immer 1 zu 1 was man wirklich machen würde. Zu wann Frontal wann seitlich? Kommt ein Angriff in seiner Entstehung innerhalb meiner Schulterbreite auf mich zu ,stufe ich den Angriff als geradlinig ein und muss soweit ausweichen das die Angriffslinie knapp an mir vorbeiweist. Außerhalb meiner Schulterbreite heißt, der Weg zwischen mir und den Gegener ist nicht durch seine Gliedmaßen besetzt, weshalb ich gerade auf ihn zumaschieren kann. Auch arbeitet man immer so, das man versucht eine kollision der Gliedmaßen zu vermeiden. Ich will garnicht mit meinen Armen auf seine prallen. Wenn ich aber in der Vorwärtsbewegung bin und der andere auch und ich ihn kollisionsvermeidend treffen kann ist der Bumms das Produkt der Vorwärtsenergie beider Parteien. Zu Power verschenken Na so hab ich es ja auch gemeint. Zu zurüchweichender Arm Arme können sich schneller Bewegen als der Rumpf, sprich Schrittabreit. Das Phänomen nennt sich Massenträgheit. Und deshalb nicht Möglich! Schau Dir mal ne Kombi beim Boxen im Fliegengewicht an und dann frag Dich ob Du beim zurückweichen des Armes die Lücke mit n Schritt schließen kannst. Ist deine Antwort ja, dann bist Du in der Matrix! Zu letztens! Ich kämpfe nur wenn ich muss! Bsp. Bei so nem Spruch: „Eh, was guckst n so blöde!“ ![]() |
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#22
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| @MKrechlok Danke für deine Antworten ![]() Gruß!!! ![]() |
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