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#1
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| Hallo ! Ich hab hier mal was von dem User " WT-Herb " aufgegriffen der anscheinend sehr lange WT macht und die ständige Veränderung mitgemacht hat. Zitat:
Sollte mann in einem Selbstverteidigungssystem wie WT nicht den kämpferischen Aspekt erhalten ?! Beste Grüsse ![]() Geändert von Dahoud (18-09-2011 um 11:41 Uhr). Grund: Vielleicht zu provokant ! |
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#2
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| Bevor hier jemand postet, durchstöbert er mal sein eigenes geistiges Kämmerchen und schaut, ob er überhaupt etwas zum Thema beitragen kann. Hier war es die letzten Stunden so schön ruhig. Das bleibt hoffentlich auch so. |
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#3
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| Habs mal ein wenig umgeschrieben.... ![]() Klingt freundlicher.Ist ja schwierig mit Wing Chun ... Wie siehts bei Dir aus Jim Bo ? Was steht bei Dir als KK an ? Bist Du auch schon lange beim WT ? ![]() |
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#4
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| Gut sieht's aus! 1.SG ![]() |
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#5
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| Zitat:
möglicherweise ist die Reaktion auf dein Eingangspost verhalten, weil abzusehen ist, in welche Richtung der Thread alsbald gehen wird. Desweiteren habe ich im Gefühl, und das werden sicher einige hier teilen, dass du eigentlich auf etwas anderes hinauswillst. Mitnichten kommt "mann" immer weiter vom kämpferischen Weg ab, bloß weil WT-Herb Vergleiche zwischen der Zeit Ende der 1970er Jahre und heute anstellt. Was für eine unsinnige Behauptung. Ich bin jetzt fast zwanzig Jahre dabei und habe einiges kommen und gehen gesehen, an Unterrichtsstoff und -methoden, wie auch an Mitgliedern, die sich inzwischen gelbe Pullover überziehen. An der damaligen Zeit gibts nichts magisches, damals wars nicht besser als heute, und dass sich bei einer Mitgliedsstärke von vielleicht 500-1000 Mann keine Ausgleichsportler unter den WTlern fanden, dürfte auch jedem klar sein. Höchstens die Hierarchien waren härter und strenger, was sich als sehr unschönes Relikt mancherorts bis in die heutoge Zeit gehalten hat. Aber sonst..? Viele Grüße, c. |
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#6
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| Ich lenke mal die Aufmerksamkeit weg von der EWTO und mal rüber zu meiner Schule. Mir wurde gesagt, früher sei das Training bei uns echt sau heftig gewesen. Warum ist das heute anders? Meine Gedanken: Problematisch war leider nur, dass dadurch neue Schüler und Probetrainierer abgeschreckt wurden. Die WC-Cracks haben sich gefreut. Die anderen konnten am nächsten Tag nicht mehr zur Arbeit (übertrieben gesprochen). Wahrscheinlich wurde der Unterricht ein bißchen runtergefahren, damit auch der Bürohengst, die Hausfrau, der schmächtige Schüler was davon haben. Weg vom kämpferischen (Gewalt) und hin zu den Techniken (Partnerübungen). Eine Schule lebt von seinen Schülern. Also muss auch eine breitere Masse angesprochen werden. Ich habe jetzt nicht unbedingt das Gefühl, dass bei mir in der Schule nur Sissi-Sassa-Freudentanz gemacht wird, jedoch ist es denke ich für Neulinge Einstiegsfreundlicher als früher. Für die Cracks gibt es bei uns immer noch einen Tag der ein bißchen heftiger ausfällt. |
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#7
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| Ich glaube Wing Tsun WT hat an Qualität zugenommen und die Schüler von heute sind kampfstärker als die von früher. WT-Herb mag das anders beurteilen, aber die Qualität des Wing Tsun WT hat sich ja immer weiter gesteigert und zudem die Ausbildungsqualität. Eventuell bekommt man im Forum einen falschen Eindruck, aber die Schüler machen jetzt deutlich bessere Fortschritte als sie es damals hätten machen können, denn damals gab es kein Reak Tsun und kein Blitz/Blitzdefence und noch nicht so viele Kooperationen mit zum Beispiel international renomierten Hochschulen oder anderen Kampfkünstlern. Der kämpferische Weg wurde also keineswegs verlassen, er wurde zweifelsohne intensiviert und kultiviert. Aussenstehende haben einfach nicht genügend Einblick in die Europäische EWTO Wing Tsun Organisation. |
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#8
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| Heute will keiner mehr kämpfen lernen indem er regelmäßig kämpfen muss. Bürohengste, Hausfrauen, Leute mit extrem großem Schweinehund: die wollen rumstehen, Siu Lim Tao machen und nachher denken, dass sie echt was könnten. Vielleicht wissen sie es auch einfach nicht besser. Die Leute denen wirklich was daran liegt zu kämpfen, die suchen sich einen entsprechenden Verein/Trainer, der immer das gleiche gute Training macht, dass immer in gleichem Maße fordert. und @Juneo: Oft ist es auch so, dass die Leute, die es regelmäßig hart trainieren es irgendwann immer langsamer angehen lassen, bis das Training von trägheit gepackt ist. |
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#9
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| Ich bin kein EWTO-Fan, aber ich habe eine Frage: Was bringt es eigentlich, wenn wir uns ständig darüber aufregen? Ich meine, solange sich diejenigen Wohl fühlen die es betreiben, dann soll es halt so sein. Wenn mich jemand ehrlich nach Ewto - WT fragt, dann versuche ich denjenigen halt um meine Perspektive zu erweitern. Mehr kann man nicht machen. Wenn ich mein Möglichstes getan habe, dann führt jegliche Aufregung nur zur Bildung grauer Haare. Ich will hier niemanden aufrufen, total gut über Ewto-WT zu reden, oder einfach aufzuhören es zu kritisieren, aber wenn man sich einfach nur aufregt, und die Fassung verliert, dann verliert man erstens an Argumentationskraft, und zweitens an Lebensdauer. =D /SQF
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#10
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| Zum Topic: Es wurde im Prinzip oft schon gesagt, aber hier sind nochmal meine paar Kreuzer: Ewto-WT hat sich der Zielgruppe angepasst, und seine Nische gefunden. Ich denke niemand geht zur Ewto, um sich für eine MMA-Karriere vorzubereiten. /SQF
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#11
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#12
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| @ShaolinQuanFa Bis jetzt hat sich noch keiner negativ über die EWTO geäußert außer du selbst. MMA beinhaltet auch Kung Fu. WT = Kung Fu. Also warum nicht WT machen, wenn man MMA betreiben möchte (natürlich sollte man nicht NUR WT machen)? |
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#13
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![]() Wie auch schon in vorangegangenen Posts angesprochen, will die EWTO heutzutage JEDEN mit WT bedienen. Vom Kleinkind bis zum Senioren, von der Hausfrau bis zum gestressten Manager, usw. Und das war in den Anfängen in den 70ern beileibe nicht so. Dagegen ist ja zunächst mal nichts einzuwenden, doch wie auch in anderen Bereichen muss man da bei gewissen Lerninhalten Abstriche machen, Kompromisse schließen. Dazu kommt, dass es immer mehr darum geht, seine Schäfchen ins Trockene zu holen. WT ist längst eine Marke geworden, die man auswringt, bis kein Tropfen mehr übrig bleibt. Jeder will was vom großen WT-Kuchen abhaben, jeder frischgebackene TG mit oder ohne Ausbilder-Schein will sofort seine eigene Schule haben und möglichst viele Schüler. Wenn ich mich hier im Forum an so manche Anfrage von irgendwelchen Möchtegern-Sifus zurück erinnere, die wissen wollten, wie man eine Schule eröffnet, und paralell dazu in anderen Threads nach Techniken xy fragten, und wie man diese denn anwendet, dann sollte eigentlich alles klar sein. ![]() Lange bevor Herr Kernspecht seine "Erfindungen" auf den Markt brachte, wussten die Leute schon, wie man sich erfolgreich kloppt. Und auch das Wing Chun war ein höchst effektives, relativ einfach zu erlernendes und logisches System, bis... ja bis der Herr Kernspecht erkannt hat, dass man mit Kung Fu jede Menge Geld machen kann, wenn man es den Leuten nur entsprechend verkauft. Als Universal-Mittel gegen jedweden Angriff von Straßenschlägern, als die Geheimwaffe für schwächliche, komplexbeladene, kleine Frauen, als kämpferischer Jungbrunnen für gebrechliche Ü-70er mit Krückstock und Rollator. Dass dabei irgendwo die Qualität des "Systems WT" auf der Strecke bleiben MUSS, dürfte klar sein. ![]() |
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#14
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| Danke für die Antworten. Hartes Training definieren ist garnicht so einfach.Für den einen xtrem für den anderen Langweilig. Denke das mann heute vielleicht den Leuten mehr Möglichkeiten gibt WT zu machen...oder unterschiedliches als damals. Hartes Training und lange Prüfungen schrecken viele ab.Somit bietet mann jedem die Möglichkeit WT auszuüben. Das ist auch eine positive Entwicklung. Die den Anspruch einer härteren SV haben merken das beim Training wohl selber. In meiner Gruppe kann auch nicht jeder "gleich hart" trainieren.Da weiss jeder halt wo er steht und hat seinen eigenen " Anspruch" ans Training .....das der eine oder andere auf der Strecke bleibt ist klar,manche aktzeptieren das und trainieren trotzdem gerne weiter.Jeder hat seine eigene Grenze und nur die zählt.Die Möglichkeit zu fördern und fordern ist irgendwo interessanter als ein Härtegrad anzustreben,der ergibt sich. Vielleicht ist eine Pauschalaussage vom früher wurde härter trainiert so garnicht möglich.Sondern eigenes empfinden.Für den einen so für den anderen so. |
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#15
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| Naja es gab schon einen ironischen Beitrag, lies nochmal genau. =D Aber gegen den User habe ich nichts, weil ich seine Beiträge eig recht gut und stimmig finde. Ich meinte das nur im allgemeinen. Ausserdem wurde auch angemerkt, dass es sich wahrscheinlich wieder in die Richtung entwickelt. Mein Post war auch profilaktischer Natur. Wing Tsun kannst du nicht mit Kung Fu gleichsetzten. Nur weil Wing Tsun Kung Fu ist, heißt es noch lange nicht, dass es umgekehrt auch gilt! Naja wie auch immer, so wichtig ist das jetzt auch wieder nicht. Und es ist ohnehin Off-Topic.
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