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#1
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| Bin selbstverständlich kein Mod, also sorry wenn es so rüber kommt das ich mich wie einer aufspiele, aber ich finde es schade das man jetzt schon wieder vom Thema abkommt und dieses dann geschlossen wird, obwohl der Thread durchaus Potential hat. Also nochmal wer bestimmt was klassisches Wing Tsun ist und welche Elemente dort enthalen sein müssen.? Ist Dings Bums nicht eine Kampfkunst? und sollte sich eine Kampfkunst nicht mit allen Distanzen des Kämpfes auseinander setzen? Und wäre das dort nicht logisch, das auch auch im Dings Bums Elemente für den Bodenkampf gibt, und auch Elemente wie man einen Gegner bei Bedarf fixieren kann?? So das sind jetzt viele Fragen gewesen. Hoffe auf Antwort. |
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#2
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Nein, ich nehme mal mrx085 Aussage und muss ihm beipflichten. Auch glaube ich, dass es kein unverfälschtes WT geben kann! Der Grund ist ganz simpel: Manche von uns kommen aus verschiedensten Ecken der KK/KS-Szene und lassen damit z.B. diese Einflüsse miteinwandern in ihr WT. Wenn sie nun ihre Schüler unterrichten, dann ergibt sich plötzlich etwas, was sich von dem Unterricht der Schule von nebenan schon etwas unterscheidet. Wenn nun mehrere Schulen miteinander kommunizieren und sich vergleichen und ihre Ideen/Konzepte austauschen, dann ergibt sich zwangsläufig, dass man vielleicht was von den Anderen abschaut? Man sieht es doch beim Kampfsport. Da verändert sich von einer Generation zur Nächsten plötzlich komplette Kampfstrategien, neue Elemente werden als wertvoll erachtet und eingebaut, das eigene "Spiel", welches man dem Anderen aufzwingen möchte, verändert sich. Ich nehme mal deine Beispiele: "Sanfte Mittel" Man kann nicht jedem die Fresse einschlagen. Besonders Leute, die im Security-Bereich arbeiten können sich das nicht leisten. Ergo brauchen diese ein einfaches Werkzeug, um auch in diesen Situationen arbeiten zu können. Mit das simpelste Werkzeug (mMn) um den Körper des Anderen zu manipulieren sind halt Kopf- und Genickhebel (getreu der Devise: Wo der Kopf hingeht, geht der Körper hin). Je nach eigenem Geschick und Background lässt sich das Arsenal an Möglichkeiten dramatisch erhöhen... Daumen-, Handgelenkshebel und was man noch alles Hebeln kann, weiter zu diversen Würfen, über Festleger am Boden. Da sich hinter all diesem sowieso immer die grundlegenden Ideen verbergen muss der Kram genauso aussehen wie im JJ, BJJ, Judo, Sambo, und was es sonst auch noch gibt. Nächstes Beispiel: Der Anti-Bodenkampf-Kram. Es passiert vergleichsweise häufig, dass Kämpfe zum Boden gehen. Meine These dazu, dass das ureigenste Kampfverhalten des Menschen "Ground & Pound" ist... Der Kontrahent wird zu Boden geringt, danach wird eine bessere Position gesucht, und dann wird der Kopf in den Boden geschlagen. Leute, die nicht durch eine KK/KS beeinflusst sind, zeigen ganz klar die Tendenz für so was (ich persönlich finde es sogar sehr logisch. Wenn ich die beiden Arme des Gegners gegriffen habe, kann der nicht mehr effektiv treten/schlagen und ich bin erstmal geschützt). Wenn man sich nun mit SV beschäftigt, dann weiß man einfach, dass der Boden nicht der Ort, ist an dem man sein möchte. Daher gilt die Frage, wie verhindert man genau dies? Der simpelste Ansatz ist den Schwerpunkt abzusenken und die Beine nach hinten weg zu bringen, damit diese nicht gepackt werden können und das Ausheben erschwert wird. Auch das sieht, wenn es richtig gemacht wird, genauso aus, wie bei allen Anderen. Ein Unterschied zum KS ist jedoch, dass man sich nicht um Schläge auf die Schädelbasis und den Hals allgemein kümmern muss, weil es keinen Ringrichter gibt. Kann man als Hammerschläge, EBs und was auch immer machen... Ich hab das mal selber aus Interesse mir mit halber Intensität drauf hauen lassen. Das ist mehr als unangenehm, egal was hier erzählt wird! Um deine Frage allgemeiner zu beantworten: Woher die Quelle der Ideen kommt, kann ich dir nicht sagen. Das kann ein 2. SG sein, der 15 Jahre lang JJ gemacht hat und seinem Meister was gezeigt hat, der es wiederum nach oben geleitet hat, es kann aber auch so mit ein bisschen Nachdenken entstanden sein. Man kann z.B. auch bei diversen anderen WC-Linien (außerhalb von dem YM-Kram) gucken, die machen auch so einen Kram. Dann "klaut" man sich noch deren Interpretation aus der Form und fertig ist die Geschicht'. Letztendlich ist es aber völlig egal, woher der Kram kommt: Er soll funktionieren. Und das es dann, den Kram von Anderen ähnelt ist logisch. Die mir persönlich suspektesten KK/KSs sind die, die von sich behaupten alles anders zu machen (das ist noch Werbung durch Differenzierung) und es wirklich machen (hier geht der Bullshit-Detektor an)! Kannst du vielleicht versuchen den Thread offen zu lassen und alles, was im Leisesten gen "VT vs. WT" geht zu löschen? Eigentlich ist die Diskussion ja echt interessant... Geändert von Kampfkauz (13-09-2011 um 12:39 Uhr). Grund: So, ich lösche gerade mal meinen ganzen OT raus... |
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#3
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| Zitat:
Ein Stil muss sich mMn. daran messen ob er für das für was er gedacht war/ist funktioniert. Wenn es dazu nötig ist Griffe und Bodenkampf zu integrieren, warum nicht? ich meine ist mein Wing chun jetzt falsch nur weil es sich nicht auf Yip Man beruft und anderen Prinzipen verfolgt oder diese anders auslegt wie andere Ing Ung Stile. Solange es funktioniert??
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. Geändert von Maddin.G (13-09-2011 um 12:48 Uhr). |
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#4
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| Ich habe mal ein paar Posts aus dem anderen Thread verschoben und einen neuen Thread draus gemacht. Weiter geht's! |
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#5
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| Oder vielleicht halten die entsprechenden Leute sich einfach mal zurück. |
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#6
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![]() ![]() Das hängt halt immer ab, wenn man dazu fragt. Die einen sehen ihr System als reines Kickbox-System, andere als weiter gefasste KK. Bei den YM-Linien siehst du ja, zu welchen Grabenkriegen diese prinzipielle Frage führt. Ich hab aufgrund von persönlichen Erfahrungen immer vorgezogen mich auf allen Distanzen auszukennen. Wobei ich finde, dass wfn.j es sehr schön formuliert hat... Man sollte in dem Fall nicht in Techniken denken, sondern in Fähigkeiten. Wie gut bin ich im StandUp? Wie gut im Clinch? Wie gut im Grappling? Wie gut am Boden? Man kann ein exzellenter Clincher sein und einfach nur auf seine Knie setzen. Auf der anderen Seite, kann man auch super darin sein, Entries für Würfe zu sehen und die Leute durch die Luft segeln lassen. Letztendlich heiligt meiner Meinung nach besonders im KS/KK der Zweck grundsätzlich die Mittel. Geändert von Kampfkauz (13-09-2011 um 13:11 Uhr). Grund: Meine Rechtschreibung wird auch immer beschissener O.o |
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#7
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![]() Und ja haben wir, Fixiertechniken, Antibodenakmpf wenn man es so nennen will, verschiedene Hebel und Brecher. Befreihungen aus Würgern und Griffen ... Also ja, wir haben viel was manche als Wing Chun untypisch ansehen würden. Ich kenns nur nicht anders und es wirkt für mich weder zusammengeschustert noch geklaut.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#8
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| Zitat:
Das Verständnis für die Bewegungen der einzelnen Formen kommt in meinen Augen durch Üben,Üben und üben und damit auseinandersetzen. Darum bin ich auch eher ein Freund davon die Formen langsam zu machen und sich längere Zeit mit jeder zu beschäftigen. Geändert von Cortalios (13-09-2011 um 14:23 Uhr). |
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#9
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| Wahrscheinlich passt der Kram einfach ins Gesamtkonzept und kommt dir daher nicht fremd vor? Ich bleibe bei meiner Meinung, dass jeder, der kämpfen will, irgendwann auf die selben Bewegungen zurückgreift, weil diese schlicht am Effizientesten sind. |
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#10
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#11
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| Hier bisl genauere Infos: History: Grandmaster Lee Shing Zitat:
Zitat:
Bei Bodenkampf und Fallschule bin ich mir nicht sicher, es werden aber auch immer die Prinzipen eingehalten und ergänzt sich in meinen Augen wunderbar.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. Geändert von Maddin.G (13-09-2011 um 16:26 Uhr). |
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#12
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| Er zeigt dir wie du die Partnerübungen Poon- Sao, Chi- sao, Seung Ma Tong Ma, Goh- Sao und Sparring...... dazu wie du die Holzpuppe und den Langstock übst und das schon nachdem du die Siu Lim Tau kannst. Das alles nur um den Fausstoß und die Strategie des engen Ellbogens, des Trappings und der beidhändigen Vorgehensweise zu perfektionieren, was meinst du wie lange du üben mußt und vor allem welches Ergebniss du kämpferisch erreichst? Wenn du Treten, Bodenkämpfen oder Hebeln willst kannst du dich bei Leuten fortbilden die nchts anderes machen, die können das, du mußt das nicht umständlich und zwangsläufig suboptimal aus den WC- Formen interpretieren. |
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#13
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__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#14
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| Hallo , ich hab yong chun immer als " a small man`s art " verstanden. Möglichst viel aus einem kleinem Körper herausholen. Bei vorhandener körperliche Unterlegenheit muß man halt andere Wege beschreiten. Mit Phantasie lässt sich sicherlich eine Menge aus den Formen Ableiten , ob das dann praktikabel ist , hängt sicher auch vom Anwender ab. Ich denke letztendlich muß im Ernstfall jeder selbst den Kopf hinhalten. Allein aus diesem Grund sollte man eine gewisse Selbstreflexion betreiben. Was funktioniert und systemkonform ist , Daumen hoch! Kontradiktorischem Patch Work steh ich allerdings sehr kritisch gegenüber. Letztendlich stellt sich doch die Frage , bietet mir das geschlossene System die entsprechenden Werkzeuge für meine Ansprüche ?! Hier werden die Antworten sicherlich unterschiedlich ausfallen , aber das liegt nunmal in der Natur der Dinge. grüße |
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#15
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| Zitat:
![]() Dem Gros von euch würde mal die Teilnahme an Allkampf, Vale Tudo, MMA Veranstaltungen gut tun. Dann könnte man sich auch noch mal darüber unterhalten, ob man Bodenkampf, Grappling etc. nicht braucht. |
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