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#1
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| Ich habe neben meinem langjährigen WT-Unterricht jetzt auch einige Male am LutaLivre teilgenommen. Dabei musste ich feststellen, wie viel schneller, kräftiger und beweglicher diese Leute doch sind. Müssen wir den WT-Unterricht nicht umstellen? Ist es angesichts dieser körperlichen Unterlegenheit noch richig von Realistischer Selbstverteidigung zu sprechen? Können Schwächere diese wirklich mit WT kompensieren? Ich habe draussen selten gesehen, dass der erste Schlag alles entscheidet. Was meint Ihr? |
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#2
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| Hi, ich denke das gerade "Schwächere" einen hohen Grad an Fitness haben müssen. Kämpfe werden eher selten durch den ersten Schlag entschieden und gerade bei einem überlegenen Gegner muss man die Substanz haben auch über einen längeren Zeitraum mitzugehen und den Berg halt in kleinen Schritten abzutragen. Wenn es einem gelingt den Gegner konditionell in Bedrängnis zu bringen macht er Fehler und _dann_ hat man eine Chance Wirkungstreffer zu landen. Ciao
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#3
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| Zitat:
die ll-jungs wussten was und wie sie es tun sollen. zudem sind die trainniert ihr eigenes und das gewicht des partners am boden zu bewegen, eine eigenschaft die dir offensichtlich fehlte ;-) nicht verzagen, ist ja sport u. keine sv. für sv sollte man aber auf jeden fall wisssen wie es ist, wenn jemand auf einem liegt der 30 kg mehr wiegt. das sollte auf jeden fall trainniert werden. wenn du zb ein muay thai sparring 3*5 min machst, dann wirst du ähnliches erleben, dennoch kannst du den mt-typen ggf in der sv besiegen, da brauchst du keine kondi wie ein 5000 mtr läufer oder ein luta livre kämpfer (der wird wahrscheinlich auch einige schwierigkeiten mit wt haben- nicht das die für ihn nicht lösbar wären... ich denke das man seine eigenen skills/attribute in alle richtungen ausweiten sollte und dennoch einen oder zwei schwerpunkte besetzen kann. krafttrainning wäre zb eine option... gruß, oliver Geändert von snowtear (21-10-2005 um 15:47 Uhr). |
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#4
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| Der Fitness- und Konditionsteil ist das was mir im WT Training gefehlt hat. Und deswegen suche ich mir auch was neues!! ![]()
__________________ "Die Schwächen und Fehler der Menschen sind Teil ihrer Einzigartigkeit" |
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#5
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| Ja, das ist auch der Grund warum ich ebenfalls nicht ins WT gehe. Das Training ist mir doch zu "unsportlich". Es wird fast nur durchgehen Techniken trainiert. (nix gegen die Technik WT ist einfach nur genial und sieht gut aus )Und das ist meiner Meinung nach einer der Schwächen im WT. Ich glaube ein Körperlich fitterer Gegner ist schwerer zu besiegen als ein nicht so durchtrainierter Kämpfer. |
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#6
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| "krafttrainning wäre zb eine option..." good point! Ich persönlich finde es gar nicht so schlecht, wenn das Training viel Wert auf Technik legt, da ich im Gegensatz zu Techniken Fitness und Kondition wunderbar alleine trainieren kann. Bestimmte Attribute wie z.B. Timing und Koordination sollten natürlich nicht vernachlässigt werden; wird ja meines Wissens bei *ing **un geschult. |
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#7
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| Hmm, und das war der Grund, weshalb ich zum WT gegangen bin. Laufen Stiegelützen und son Zeuch- da brauch ich keinen Trainer für, den ich bezahle. Im WT-Unterricht lern ich WT. |
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#8
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| Zitat:
Was spricht dagegen nebenbei laufen zu gehen und Krafttraining zu machen. Im Prinzip muss jeder wissen wieviel Zeit er investieren will. Greetz Stefan
__________________ Cologne Free-Fighters |
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#9
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| Ist doch eine Frage der Motivation: Wer was erreichen will, macht von sich aus Athletik-Training. Und wer das nicht will..(ich bin Trainer, aber nicht Animateur)...solls eben lassen! Geändert von wt-cmw (24-10-2005 um 14:45 Uhr). |
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#10
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| Zitat:
Wenn die Einstellung die du vertrittst ( die ich gut finde ) im Training auch so kommuniziert wird, und auch gesagt wird dass zusätzliches Training des Körpers notwendig ist finde ich das genau richtig und im Prinzip hat der Schüler mehr davon, da er ja innerhalb des Unterrichts 100% Kampfkunst bekommt. greetz Stefan
__________________ Cologne Free-Fighters |
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#11
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| Reicht es, wenn ich im Training regelmäßig Dinge sage wie "Du fette Sau, wenn ich so einen Schwabbelarsch wie Du hätte, würde ich das auch nicht hinbekommen?" ;-) |
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#12
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| Zitat:
Gruß, wfn
__________________ http://www.kampfkunst-lorsch.de/ --- "Tu nur das, was nur du tun kannst." (E. W. Dijkstra) Es ist nicht alles Gold, was glänzt; und nicht alles aus Gold glänzt. |
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#13
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| Zitat:
Ihr mit eurer Verbandsk...cke ... on Topic: die Einstellung von wt-cmw kenn ich und hatte sie auch mal. Nach dem Motto: Ich zahl nicht X € für 2x 1,5 Std Training die Woche und alles was ich lerne sind Liegestütze. Mittlerweile denk ich, dass ein Minimum an körperlicher Fitness zu jedem SV Training gehört und es dem Schlüler klar gemacht werden sollte. (naja, wer sich wirklich mal gekloppt hat, weiß dass man schon eine sehr starke Physis und nicht ein "Minimum" braucht, aber das steht auf nem anderen Blatt) Sicher kann der interessierte Schüler für sich noch Joggen oder Radfahren gehen, aber es gibt sinnvolle Übungen (BWE´s, Partnerübungen etc) die man in keinem Fitnesstudio beigebracht bekommt (wo man übrigens noch zusätzlich einen Monatsbeitrag blechen müsste) die jedoch ohne viel Aufwand durchzuführen sind und leicht in das normale Training mit eingebunden werden können. Als Anregung mal ein Beispiel,das mir kürzlich sehr gefallen hat: Man unterbricht das eigentlich nicht anstrengende Techniktraining (im WT zb. Chisao, Latsao, Partnerübungen etc) bevor man eine neue Technik zeigt immer für 1 Minute und macht in dieser Zeit eine ausgewählte Übung (Einfachstes Beispiel': Liegestütze) Macht man pro Trainingseinheit nur 5x mal Pause, gehen nur 5 min des Trainings "verloren" In dieser Zeit absolviert man aber bereits eine beachtliche Zahl an Liegestützen (oder anderen Übungen )Ich denke, die Einstellung zu zusätzlichen körperlichen Übungen im Training wird ein wenig von der KK geprägt, die man ausübt. Die Phylosophie im WT die Kraft des Gegners aufzunehmen, weiter zu leiten. Laut Werbung sollen sich kleinere, schwächere und ältere Personen verteidigen können. Lässt man diese im Training "Pumpen" könnten l an der Ausgeklügelheit des "weich Aufnehmens und "Kraft Borgens" eventuell klitzekleine Zweifel aufkommen. Desweiteren ist die Zielgruppe nicht junge, fite Menschen, die gerne hart trainieren. Von dieser handvoll Leuten könnte kein Schulleiter überleben Es ist die breite Masse gefragt und die wird nun mal durch zu anstrengendes Training eher abgeschreckt ![]() Grüsse Geändert von Shogun (25-10-2005 um 04:25 Uhr). |
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#14
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| Meiner Meinung nach ist immer der Sport für die SV am besten,den man wettkampfmäßig btreiben kann. Denn keine Trainingsmethode kann Sparring ersetzen.Nichts ist für einen Kämpfer so Wertvoll wie das Sparring.Denn nur im Sparring oder natürlich im Wettkampf lernt man erst auch mal was einzustecken und mit harten Treffern umzugehen. Außerdem muß man im Kampf spontan sein und muß blitzschnell reagieren und kontern können. All diese Sachen kommen beim WT auf jeden Fall zu kurz.Ich kann die tollsten Techniken beherrschen,wenn ich nicht fit bin gewinne ich keinen Kampf. Das hat damals schon Brucr Lee erkannt und hat sein eigenes System entwickelt. |
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#15
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| Was haltet ihr von der Idee, nur mit den Anfängern zwei mal die Woche hartes physisches Training zu machen, bis die etwa ein halbes oder auch ganzes Jahr dabei sind? In dieser Zeit bauen die eine gewisse Grundkondition auf und lernen die Übungen (BWE) und Trainingsmethoden, die sie brauchen, um alleine trainieren zu können. Wenn sie ein gewisses Grundniveau erreicht haben, sollen sie dann ihr körperliches Training selbst in die Hand nehmen und hin und wieder kann der Trainer ja immer noch einen kleinen Fitnesstest mit den Fortgeschrittenen machen. Gruss HB |
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