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#1
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| Hallo Leute. Im *ing *un wird ja immer sehr viel Wert auf die Fußarbeit gelegt. Ich habe mir jetzt mal ein paar Videos hoher Sifus angesehen und festgestellt, dass die z.b. das Gewicht nicht hinten haben. Wieso wird so etwas dann gelehrt? Oder muß man das als Techniker nicht mehr können??? ![]() |
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#2
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| Hi Bunny, Schrittarbeit ist IMHO nicht nur im Wing Chun wichtig! Die Diskussion um Gewicht hinten, Gewicht vorne etc. ist mühevoll. Ein/e gute/r Kämpfer/in hat das Gewicht immer da, wo er/sie es am besten einsetzen kann.Bis denn, Bernd. |
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#3
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| Hallo Bunny, wie Bernd ja sagte: Schrittarbeit und Stand ist in allen Systemen wichtig. Ob das Gewicht jetzt vollständig hinten oder 50:50 auf beiden Beinen verteilt ist, stellt für die meisten eine Glaubensfrage dar. Aber das geht auch anders. Hier ein kurzer Erklärungsversuch: Die Gewichtsverteilung ist ein Konzept für den Kampf. Dummerweise gibt es aber Situationen, in denen (alle) Konzepte nicht mehr gut oder ausreichend funktionieren, soll heissen: die Nachteile überwiegen die Vorteile. In solchen Situationen ist es eben wichtig, andere, besser: Alternativkonzepte, zu haben. Beispiel: Bik Ma (Vorwärtsstand) in der Waffendistanz. Keine gute Idee, da damit das vordere Bein exponiert und zum Ziel wird. Also hier dann entweder Gewicht nach vorne oder Kim Yeung Ma (Formstand). Bis dann, Armin. |
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#4
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| Habt Ihr schon einmal versucht, jemanden der mit Stock (Machete) vor euch steht das vordere Knie anzugreifen ( weil er Gewicht vorne hat ) ohne das ihr entweder einen Schlag auf dem Kopf erhaltet (weil Ihr abtaucht) oder euer angreifendes Bein geschlagen wird??????????? Beim Waffenkampf gehört das Gewicht nach vorn weil das halt einen schnelleren Start ermöglicht und im Gegensatz zum waffenlosen Kampf, Dein vorderes Bein nicht angegriffen bzw gefegt werden kann. Gruß von Waschie Geändert von Waschie (16-08-2002 um 08:08 Uhr). |
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#5
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| @waschie das mit dem vorderen knie stimmt so nicht ganz... da du das knie ziemlich einfach angreifen kannst, besonders im stockkampf... bei den dogbrothers wird das desöfteren praktiziert und die technik ist sehr ausgereift... erst dieses jahr war guro crafty dog in der schweiz...und glaub mir nach diesem training wird dir einiges bewusst... auf jedenfall wiegst du dich in falscher sicherheit, wenn du das gefühl hast dein knie könne nicht angegriffen werden...dem ist nicht so, zudem sind die folgen für dein knie fatal... gleich verhält es sich mit dem gewicht auf den füssen... am besten ist es immer in bewegung zu bleiben...zudem solltest du das fordere bein nicht unbedingt voll belasten (siehe oben)... |
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#6
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| Danke für Eure Antworten. Habe mich nur gewundert, was die in den Videos für gravierende Fehler machen, die wir uns im Kwoon nicht leisten dürften. Gruß Bunny |
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#7
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| Zitat:
![]() msg cdobe |
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#8
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| Das mit der Glaubensfrage finde ich gut. ICH glaube, dass wenn man oft genug shuffle-steps (Gleitschritte) schnell vorwärts und rückwärts übt, dann erübrigt sich die theoretische Frage der Gewichtsverteilung. Aber bei den meisten wird es wahrscheinlich ca. 50:50 sein. Lino |
![]() |
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