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#46
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| Das hast Du aber falsch verstanden. Es geht nicht darum auszuwählen, welche Technik der Schüler erlernen darf oder nicht. Es geht darum ihn und seine Fähigkeiten am vorteilhaftesten zu fördern. dazu sollte man alle möglichen Mittel, zu allen Zeitpunktern heranziehen können. Z.B. ein Schüler hat starke Koordinationsprobleme seine beiden Arme gleichzeitig einzusetzen. Kommt noch Schrittarbeit hinzu, ist das Chaos perfekt. Leider ist er, fiktiv, sagen wir mal in einer niederen Schülergradstufe, für die, laut Lehrprogramm, noch kein Holzpuppentraining vorgesehen ist. Gerade dieses bietet aber die Möglichkeit, positiv auf die Schwäche dieses Schülers einzuwirken, so daß dieser trotz Hindernis ganz ordentlich im *ing*un wird. Sollte man in so einem Fall nicht alles tun, um den aufrichtig Lernwilligen voranzubringen? Und noch eins: *ing*un ist eine Sammlung von Ideen, Prinzipien und Strategien. Es geht nicht um eine bestimmte 'Zahl'von Techniken. Sich mit einem 'Werkzeug'vertraut machen und es für sich nutzbar machen, das ist doch eher das Anliegen des *ing*un. |
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#47
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| Zitat:
Bevor ich einen Schüler in eine höhere und eventuell gefährlichere Technik einweise, möchte ich mir darüber im Klaren sein, daß sie bei ihm auch in guten Händen ist. Ich habe leider zu oft miterleben müssen, daß gefährliche Techniken an Anfänger weitergegeben wurden, obwohl ich persönlich die charakterliche Eignung dieser Leute stark angezweifelt habe. Wenn ich einem Schüler eine scharfe Machete in die Hand gebe, muß ich mich 100% darauf verlassen können, daß er verantwortungsbewußt damit umgeht und keinen Quatsch damit macht. Wie finde ich das heraus? Indem ich ihn erstmal ungefährlichere Grundtechniken üben lasse, um ihn besser kennenzulernen... Zitat:
Als ich selber noch WT unterrichtet habe, habe ich neue Schüler, die mir "suspekt" vorgekommen sind, fast nur die Form üben lassen. Die, die trotzdem wiedergekommen sind, waren alle okay... ![]() Grüße, Dosmo |
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#48
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| Zitat:
Richtig finde ich, sich vorzubehalten, wen man unterrichtet und wen nicht. Diese Entscheidung kann man aber auch respektvollerem Wege, als dem oben beschriebenen fällen. Keine KK befähigt irgendjemanden nach den ersten Wochen vernichtende Dimmak-Techniken anzuwenden, insofern kann man fast jeden normal mittrainieren lassen. Auch in ganz normalem, harten und diszipliniertem Training lässt sich die Spreu vom würdigen Weizen trennen, da muss man sich nicht zum einzig wahren, geistigen Führer aufschwingen. mfg, Luggage |
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#49
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| Bleibt die Frage offen, was (oder welche) gefährliche Techniken sind. Denn eigentlich ist ja schon der Fauststoß des *ing*un an sich eine der gefährlichen Waffen. Ist es nicht mehr so, daß egal mit welcher Technik man nun anfängt, die Gefahr erst durch das lange Training und sich Beschäftigen mit der Prinzipien und Strategien das *ing*un gefährlich machen?! Ob Du dem Schüler nun dies oder jenes zeigst, entweder er hat aufrechtes Interesse und ist bereit hart an sich zu arbeiten oder er hört halt schnell wieder auf, dann hat er mit großer Wahrscheinlichkeit eh nichts gelernt. Fakt ist aber ganz sicher, daß wenn er 'scheiße' bauen will, macht er /schafft er es so oder so. Und die Charakterfestigkeit eines Menschen kennenlernen geht auch nicht so einfach. Gute Schauspieler gibt es immer wieder und Charaktere ändern sich mit der Zeit-einer zum Positiven, ein anderer geht halt in die andere Richtung. Das zeigt halt erst die Zeit. |
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#50
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| Zitat:
mfg, Luggage |
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#51
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| Zitat:
Der Hintergrund ist der: 1. Ich bin zum WT gekommen, weil ich es satt hatte, von Bullies rumgeschubst zu werden. 2. Später war ich dann selber Ausbilder, allerdings nur Assistent und ich hatte keinen wirklichen Einfluß darauf, wen der Chef als Schüler annimmt und wen nicht. Nun hat der Chef aber jeden angenommen. Jetzt hab ich da so'n Typ vor mir stehen, bei dem mir mein Gefühl sagt, daß er so einer ist, der gerne Schwächere rumschubst. Und dem soll ich ernsthaft effektive SV-Techniken beibringen?? Damit er seine Opfer noch effektiver schubsen kann?? Wie gesagt, es ist nur mein Gefühl (und seine Bierfahne). Ich brauche mehr Zeit, um ihn kennenzulernen. Also stell ich ihn auf die Probe: Wie ernst ist es ihm? Will er nur schnell "ein paar Tricks" lernen? Wie paßt er in die Schule? Wie benimmt er sich mir gegenüber, wenn er was machen soll, was ihm keinen Spaß macht? Ich gebe gerne zu, daß ich mich in vielen getäuscht habe. Aber diese hatten kein Problem damit und sind wiedergekommen. Grüße, Dosmo |
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