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  #46  
Alt 12-03-2008, 14:47
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Einige trainieren hier scheinbar Jahre lang ing ung, nur um in einem ernstfall jemanden das Augenlicht zu nehmen.

Lachhaft diese Argumente!

Zumal die Augen natürlich gaaaaannz einfach zu treffen sind. Der andere bewegt sich ja kaum. Aber da bleibt ja immer noch der Tritt in die Eier!

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Opeth - harvest
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  #47  
Alt 12-03-2008, 14:50
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und vor allem ist nicht nur den wingchunglern die geheime wu sao technik die vor dem fingerstich schützt bekannt

ich lernte die schon im kindergarten
  #48  
Alt 12-03-2008, 14:55
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Zitat:
Zitat von Bart der Geier Beitrag anzeigen
Dasselbe gilt für die Wahl der Angriffswaffe. Ein Fingerstich ist schnell, kann von jederman erfolgreich ins Ziel gebracht werden, unabhängig von seinen körperlichen Attributen. Ein Fauststoß würde bei den gleichen Voraussetzungen nur dann eine Rolle spielen, wenn Du in der Lage wärst eine ähnlich gewichtige Wirkung zu erzielen wie mit einem Fingerstich (also quasi ein Knockout mit einem Schlag). Du kämpfst sozusagen mit angezogener Handbremse, da Du nur eine bestimmte Waffe (mit begrenzter Wirkung) aus Deinem Arsenal verwenden darfst, noch dazu mit eingeschränktem Treffergebiet.
Das mag sein. Das Problem hat man ja beim Training mit Boxhandschuhen und Kopfschutz. Mit denen steckt man Treffer weg, die einen im Normalfall gleich zu Boden schicken würden. Merkt man sofort, wenn man die Boxhandschuhe gegen Sandsackhandschuhe tauscht

Aber kein WTler wird einen MMA-Kampf gewinnen, wenn er Fingerstiche machen dürfte. Wenn meine Fäuste nicht treffen, trifft auch mein Fingerstich nicht. Fingerstich und Unterleibstritt sind Überraschungsangriffe für die SV gegen einen unvorbereiteten Gegner.
  #49  
Alt 12-03-2008, 14:58
Benutzerbild von Frank G.
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Kampfkunst: Taifun - Luta Livre
 
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Zitat:
Zitat von Langer Eumel Beitrag anzeigen
und vor allem ist nicht nur den wingchunglern die geheime wu sao technik die vor dem fingerstich schützt bekannt

ich lernte die schon im kindergarten
so isset!
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  #50  
Alt 12-03-2008, 14:59
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Zitat:
Zitat von Langer Eumel Beitrag anzeigen
und vor allem ist nicht nur den wingchunglern die geheime wu sao technik die vor dem fingerstich schützt bekannt ich lernte die schon im kindergarten
Im ersten Schuljahr haben wir dann gelernt, nur mit einem Finger zu stechen.
"Ippon-Nukite schlägt Wu-Sao"
  #51  
Alt 12-03-2008, 14:59
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Zitat:
Zitat von Bart der Geier Beitrag anzeigen
Der Unterschied liegt in der Wirkung und den Voraussetzungen zum Einsatz der Waffe. Grundsätzlich richtet sich das Kampfverhalten eines intelligenten Menschen immer nach dem Wirkungsgrad der Waffen des Gegners. Hat er ein Messer, wirst Du anders agieren als wenn er kein's hat. Warum? Wegen der Auswirkungen, die ein Messertreffer zur Folge hätte und dem geringen Aufwand für den Gegner einen solchen Treffer zu setzen. Dasselbe gilt für waffenlose Zweikämpfe. Kann der Gegner uneingeschränkt seine Waffen einsetzen, wirst Du anders kämpfen als wenn er bloß bestimmte Körpergebiete treffen darf. Dasselbe gilt für die Wahl der Angriffswaffe. Ein Fingerstich ist schnell, kann von jederman erfolgreich ins Ziel gebracht werden, unabhängig von seinen körperlichen Attributen. Ein Fauststoß würde bei den gleichen Voraussetzungen nur dann eine Rolle spielen, wenn Du in der Lage wärst eine ähnlich gewichtige Wirkung zu erzielen wie mit einem Fingerstich (also quasi ein Knockout mit einem Schlag). Du kämpfst sozusagen mit angezogener Handbremse, da Du nur eine bestimmte Waffe (mit begrenzter Wirkung) aus Deinem Arsenal verwenden darfst, noch dazu mit eingeschränktem Treffergebiet.
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  #52  
Alt 12-03-2008, 15:01
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Zitat:
Zitat von Frank G. Beitrag anzeigen
Einige trainieren hier scheinbar Jahre lang ing ung, nur um in einem ernstfall jemanden das Augenlicht zu nehmen.

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Zumal die Augen natürlich gaaaaannz einfach zu treffen sind. Der andere bewegt sich ja kaum. Aber da bleibt ja immer noch der Tritt in die Eier!

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Nur so am Rande, kennst Du den Sinn hinter einem Stich in die Augen? (Als Tip: Es ist nicht das "ausstechen" gemeint!
  #53  
Alt 12-03-2008, 15:02
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Den Fingerstich kann jeder, dafür muss ich kein WT trainieren.
Im Prinzip könnte jeder einen Fingerstich, das stimmt, aber kann er ihn auch abwehren (verhindern) bzw. so ins Ziel bringen, dass er dabei selber nicht auch was abkriegt? Der Witz ist ja der, dass alles demselben Prinzip folgt. Kann ein Ringer dasselbe wie ein WTler? Ich glaube nicht, dafür ist er schlicht nicht ausgebildet.

Zitat:
Und er kann nicht die einzige Waffe sein, ich muss ihn auch im richtigen Leben je nach Grad der Auseinandersetzung dosiert einsetzen. Kann ja wohl nicht sein, dass man "automatisch" dem Angreifer die Finger durch die Augen ins Gehirn bohrt, wenn einen z.B. nur ein Betrunkener anrempelt.
Wer entscheidet denn über das Maß an erlaubter Gewalt? In einer Notwehrsituation sind alle Mittel erlaubt, die es erlauben Dich oder andere zu schützen. Jedes darüberhinausgehende Mittel dann aber nicht mehr. Mit anderen Worten, wenn Du den bereits angeschlagenen Gegner weiter schlägst, obwohl er sich nicht mehr wehren kann, dann hast Du ein Problem, aber nicht bei der eigentlichen Notwehr.
Aber Deine Aussage sagt ja auch schon alles über die Absurdität von Einschränkungen aus. Man kämpft "genormt", nur unter bestimmten Voraussetzungen, die man normalerweise nicht hätte. Bezogen auf den Ring bedeutet das komplette Abkehr vom WT, ein WT Kickboxen mit Ringereinlagen sozusagen. Das System WT ist von seinem Aufbau her absichtlich eingeschränkt, weil man bestimmte Voraussetzungen als gegeben ansieht. Fallen diese weg, also Ring WT, ist man in allen Dingen den anderen spezialisierten Kampfsportarten unterlegen.
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  #54  
Alt 12-03-2008, 15:09
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Ich glaube nicht, dass die Anzahl der körperlichen Auseinandersetzungen (auf der Straße oder sonstwo), die durch Fingerstiche entschieden werden, hoch genug ist, um eine weitere Diskussion zu rechtfertigen

Ja, es ist ein Unterschied, ob man im Ring oder "auf der Straße", ob man im sportlichen Vergleich oder um sein Leben kämpft. Das heißt aber nicht, dass man seine im Training erworbenen Attribute im Ring nicht wenigstens zeigen oder gar nutzen kann.

In diesem Thread geht es übrigens um jemanden, der sich freiwillig dafür entschieden hat, in den Ring zu steigen ... also lassen wir alle anderen Umgebungen mal außen vor
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Anton Chigurh
  #55  
Alt 12-03-2008, 15:12
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Zitat:
Zitat von Alephthau Beitrag anzeigen
Nur so am Rande, kennst Du den Sinn hinter einem Stich in die Augen? (Als Tip: Es ist nicht das "ausstechen" gemeint!
mmmmm....mal angenommen der Gegner bewegt sich in dem Moment auf dich zu

Es bleiben ja nicht alle stehen wie im training.

Um zum Thema:

Ich find es gut das einer mal in den Ring geht und kämpft! Ob Sieg oder Niederlage sind erst mal zweitrangig!

Die meisten hier im Board würden das sicherlich nicht machen.
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Opeth - harvest
  #56  
Alt 12-03-2008, 15:13
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Zitat:
Zitat von Frank G. Beitrag anzeigen
Einige trainieren hier scheinbar Jahre lang ing ung, nur um in einem ernstfall jemanden das Augenlicht zu nehmen.

Lachhaft diese Argumente!

Zumal die Augen natürlich gaaaaannz einfach zu treffen sind. Der andere bewegt sich ja kaum. Aber da bleibt ja immer noch der Tritt in die Eier!

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Leute, es geht mir hier nicht um den Fingerstich oder nicht, sondern um die Möglichkeit für Wirkungstreffer. Warum hat ein Federgewicht im Boxen keine Chance gegen ein Schwergewicht? Was würde passieren, wenn man zwei Krasskämpfer (alles erlaubt) aus den beiden Gewichtsklassen gegeneinander antreten lassen würde? Wer würde gewinnen? Das Schwergewicht? Ja vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
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  #57  
Alt 12-03-2008, 15:18
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Eigentlich geht es doch eher um das Erkennen eines Verhaltensmuster einer KK.
Man sollte doch davon ausgehen können, dass man bei einem sehr gut trainierten KKler anhand seiner Bewegungen erkennen kann , welche KK er macht.

Genau dieses Highlight sollte man nach einer Zeit erkennen können und nicht, ob er einen Fak Sau macht. Eben die Verhaltensmuster, die man sich mühsam an-trainiert.
  #58  
Alt 12-03-2008, 15:23
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Zitat:
Zitat von PH_B Beitrag anzeigen
Regelkampf hin oder her.... wenn man sich ein paar Handschuhe anzieht und einen Schulzhelm und Tiefschutz trägt, wie der Gegenüber, sowie sich bestimmten Regeln unterzieht, geht ja nicht die Intelligenz, bzw. das eigene System verloren. Das entsteht erst unter Druck... Ich finde sehr wohl, dass ein Ringkampf zeigt, ob man sein Kampfsystem benutzen kann, oder in stinknormale Verhaltensweisen zurückfällt.
Sehe ich genau so wie PhB. Aber gerade deshalb frage ich mich halt, warum man so wenige Vertreter der *ing *ung Stilrichtungen bei solchen Kämpfen sieht, bzw. warum die MMA'ler für den stand up fight hauptsächlich Thaiboxen trainieren und kein *ing *ung
  #59  
Alt 12-03-2008, 15:27
Benutzerbild von Trinculo
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Zitat:
Zitat von Bart der Geier Beitrag anzeigen
Leute, es geht mir hier nicht um den Fingerstich oder nicht, sondern um die Möglichkeit für Wirkungstreffer. Warum hat ein Federgewicht im Boxen keine Chance gegen ein Schwergewicht? Was würde passieren, wenn man zwei Krasskämpfer (alles erlaubt) aus den beiden Gewichtsklassen gegeneinander antreten lassen würde? Wer würde gewinnen? Das Schwergewicht? Ja vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
Ja, aber was heißt das für DEIN Training ? Deine Beobachtung spricht gegen Kampfkunst unter Benutzung des eigenen Körpers überhaupt. Die richtige Konsequenz wäre der Schusswaffengebrauch.

Es gibt in der Realität in Nicht-Bürgerkriegszonen so gut wie überhaupt keine Situationen, in der ALLE Regeln außer Kraft gesetzt sind ... weshalb sich also schwerpunktmäßig auf derartige Szenarien vorbereiten?
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Anton Chigurh
  #60  
Alt 12-03-2008, 15:27
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Zitat:
Zitat von *Eric* Beitrag anzeigen
Eigentlich geht es doch eher um das Erkennen eines Verhaltensmuster einer KK.
Man sollte doch davon ausgehen können, dass man bei einem sehr gut trainierten KKler anhand seiner Bewegungen erkennen kann , welche KK er macht.
(...)
Ja Herrgottsakrament lest Ihr bloß oder versteht Ihr auch was da steht? Ich sagte doch, dass das WT unter bestimmten Voraussetzungen ein bestimmtes Verhaltensmuster erforderlich macht (man bewegt sich so weil ..., man schlägt so weil ..., man verhält sich so weil ...). Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, führen all diese Einschränkungen dazu, dass er überall im Nachteil ist. Was wird er also machen? Er optimiert sein Verhalten auf die nun gegebenen Voraussetzungen. Ergo, er macht sowas wie MuayThai mit etwas Bodengerolle.
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