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#61
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| Nur das 1 vs 1 Sparring nur einen Teil von der Realität wiedergibt. Sparring ist absolut wichtig um zu lernen seine Techniken unter Stress anzubringen. Es ersetzt in meinen Augen kein Szenariotraining oder sagen wir Szenariosparring. Sparring 1 vs 1 ist sicher wichtig gibt aber nicht die Realität wieder weil vieles einfach ausgeklammert wird.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#62
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| Zitat:
Das Szenario schafft die Situation wie es dazu kommen kann. Die 45 Jährige Hausfrau hat aber 0 Chancen, wenn sie das was nachher kommt nicht beherrscht. Mar
__________________ There is no teacher but the enemy. No one but the enemy will tell you what the enemy is going to do. No one but the enemy will ever teach you how to destroy and conquer. |
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#63
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| Sparring ist wichtig kommt aber in meinen Augen vom Ablauf einer realen Auseinandersetzung nicht wirklich ran. Unter Szenariotraining verstehe ich einer Aggressor der 2te Verteidiger. Aggressor macht die typische Faxen und greift ohne Vorwarnung an. Beide versuchen mit allen Mitteln zu gewinnen. Das ist in meinen Augen näher an der Realität als 2 stehen sich in Kampfstellung gegenüber und versuchen mehr Treffer zu landen.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#64
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| ..jetzt wirds doch nochmal spannend ![]() |
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#65
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| Zitat:
Der Beginn ist ein anderer, nach dem ersten Schlag ist es dasselbe. Btw, im Sparring kommen die Schläge auch nicht mit Vorwarnung. Sehe da keinen Unterschied zum Szenariotraining. Und man weiß auch bei beiden, dass die Schläge kommen. Was macht Szenariotraining jetzt so wichtig und anders? Die Positionierung? Geändert von rukola (08-08-2011 um 22:22 Uhr). |
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#66
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| Zitat:
Für SV finde ich das total wichtig, dass man das übt, das ist aber nur ein Teil, der Kampf der folgt darf man aber nicht ausser acht lassen, ich spreche vom Kampf und nicht von einem Drill wo ich angegriffen werde und mein Zeug abspuhle, denn das ist leicht. Ich sprech davon, dass der Partner sperret, zerrt, läuft und mir das leben schwer macht. Wie auf dem Vid, nicht einfach zuschlagen, sondern planen, laufen, locken, treten etc. Im WT lief das so ab, ich wurde angegriffen und hab dann mit einem Höllenkaracho, alles abgefeuert was ich hatte. Ohne einmal darüber nachzudenken, dass der Partner nach dem ersten oder zweiten Schlag nicht mehr dort stand wo er mal war. Gegenwehr gab es kaum und wenn, ist es in eine wilde Fuchtelei ausgeartet. Pitsche-Patsche. Nicht nur bei mir sondern bis zum Trainer rauf, konnte man das erkennen. Wing Chun ist nun mal nicht leicht zu erlernen und darum geht es doch in der SV. Einfache Ideen und Techniken, damit man schnell Resultate erzielt. Wieso dann aus dem Wing Chun etwas machen, für das es niemals gedacht war? Das verkompliziert die Sache ungemein und man braucht Jahrezehnte bis man einen Vergleich mit anderen bestehet und geht es denn nicht um den Vergleich? Mar
__________________ There is no teacher but the enemy. No one but the enemy will tell you what the enemy is going to do. No one but the enemy will ever teach you how to destroy and conquer. Geändert von marius24 (08-08-2011 um 22:29 Uhr). Grund: Nachtrag, |
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#67
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| Das meine ich ja. Nur den Beginn sollte man nicht ausklammern. Der ist mMn. sogar äußerst wichtig. Was nütz es mir wenn ich meine Techniken 1vs1 spitze anbringen kann mich aber jedesmal verschätze, meine Chance auf Deeskalation verstreichen lassen und nicht überreise, dass es wohl doch kein Kampf 1vs1 wird. Vor allem starten manche Kämpfe aus den konfusesten Situationen.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#68
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| man stelle sich vor WT waer ein sparringstil wuerd nebenbei noch zum sanshou usw. dann wuerde zuerst neben artspefischer basis daraufhin trainiert das man sich generell anstaendig und schnelll in allen richtungen bewegt und mit ordentlich bums haut und tritt. erst danach kaemen die stil spezifischen trainingmittel und ich nenns mal fummeleien wenn keiner weint wegen der abwertung. glaub nicht das wuerde der effektivitaet schaden im gegenteil nebenbei realitaet praesentiert sich nicht verallgemeinbar hier hast du zb beides ein schoenes sparring und dann nen wt maessigen bumrush http://www.youtube.com/watch?v=qYso3...eature=related Geändert von ISM Combatives (08-08-2011 um 22:32 Uhr). |
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#69
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| Zitat:
Die Vorkampfphase sollte natürlich in einem SV-System auch trainiert werden, aber als zuviel sinnvolle Sachen außer den Geoff Thompson fence und präventiv draufkloppen hab ich jetzt noch nicht gesehen. Ich hab immer so den Eindruck, dass vor allem im WT die Vorkampfphase zelebriert wird ohne Ende, und der Kampf vergessen wird. Die Vorkampfphase ist mMn ohnehin viel zu variabel um sie in allen Facetten zu trainieren, während kämpferische Attribute viel universeller sind und somit wichtiger. Das man deeskaliert sagt der gesunde Menschenverstand. |
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#70
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| Zitat:
Zitat:
Aber ich kann nur für meinen Wing Chun Stil reden. Außerdem war die Frage ob man sich in ca 2-3 Jahren einigermassen verteidigen kann, das ist in meinen Augen locker drinnen, sogar schneller wenn richtig trainiert wird. Zitat:
![]()
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. Geändert von Maddin.G (09-08-2011 um 00:33 Uhr). |
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#71
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| Zitat:
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#72
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| Jedes zielorientierte harte KS/KK-Training, so auch "ing ung", verschafft mir einen Vorteil den ich ohne dieses nicht hätte. Es verbessert meine Chancen möglichst heil aus einer brenzligen Situation herauszukommen (körperliche und technische Attribute), bzw. erst gar nicht in eine solche zu geraten (Situationstraining/Prävention). Auch die Gefahr von irgend einem Strauchdieb eine "auf´s Maul" zu bekommen wird von Training zu Training hoffentlich geringer. ![]() Vielmehr stellt sich mir die Frage vom Sinn oder Unsinn des hier so oft gepriesenen VK-Sparrings. Wenn ich mir, nur mal angenommen, bei jedemTraining (je 1,5 Std.), jeweils "nur" einen heftigen VK-Treffer einfangen würde, so kämen da im Laufe der Jahre so einige hundert zusammen. Wenn man dann als friedliebender Mensch aber nur alle heiligen Zeiten mal in eine heikle Situation kommt (muss ja nicht einmal tätlich werden), geht mMn die Kosten-/Nutzenrechnung gewaltig nach hinten los. Ich auch glaube auch nicht, dass es dann einfach ist einen solch gut trainierten KS/KK´ler so ohne weiteres zu treffen (gutes Auge/Meidbewegung/Distanzgefühl). Mehrere hundert Treffer im Training bekommen zu haben um dann evtl. einen auf der Strasse besser wegstecken zu können ist mMn sehr hypothetisch (der andere müsste ihn zumal erst einmal anbringen und dann wäre es noch nicht einmal bewiesen ob KO oder vll doch nicht???). Da man eigentlich aber SV trainiert um seinen Körper vor unnötigen Schäden zu bewahren, bzw. gesund und fitt zu bleiben, sehe ich nicht viel Sinn in dieser immer wieder geäusserten Meinung/Forderung, dass nur "hartes VK" einen zu einem wirklichen Kämpfer o.ä. machen kann. Das Ganze ist nur als Denkbeispiel gedacht und nicht böse gemeint. Vll liegt´s aber auch am Alter. ![]() |
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#73
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| Zitat:
WT/VT rühmen sich einer gewissen Effiktivität innerhalb des Systems. Und dazu sollte auch eine effektive Trainingsgestaltung gehören. Szenariotraining und Sparring gehören sicher zur Vorbereitung auf den Ernstfall und sind fürs Kämpfen unersetzlich. Aber für den normalsterblichen Durchschnittsbürger, der nicht heimlich bei SEK oder KSK arbeitet oder nebenberuflich Zuhälter oder so ist, macht es keinen Sinn permanent Hardcore-Sparring zu betreiben, welches logischerweise eine gewisse Verletzungsgefahr mitsichbringt. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 1-5 % einmal im Leben "richtig" Kämpfen zu müssen, rechnet sich das nicht. Effektivität heißt auch effektive Risiko-Einschätzung. Ist man jedoch Profi (also Türsteher, Bodygard, Cop etc.), hat man ein entsprechend höheres Risiko und muss auch das Training danach gestalten. Das gleiche gilt indirekt für alle, die SV unterrichten. Jeder, der dies tut sollte wissen wovon er spricht und idealerweise mal in o.g. Berufen gearbeitet haben, oder irgendwie anders Kampf-Erfahrung gesammelt haben. Sonst unterrichtet ein Nicht-Schwimmer schwimmen oder ein Blinder Farbenlehre... Und da hilft es auch nichts, wenn ein Stiloberhaupt eine Millionen Mal auf rooftops gekämpft hat, oder der eigener Verband früher mal ganz harte Jungs dabei hatte. bis denne... |
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#74
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| Zitat:
vorallem verstehe ich nicht warum man boxer ,thaiboxer , ringer usw. im training immitiert obwohl man eh keine chance gegen diese hat denn diese werden nicht in zeitlupe angreifen vielleicht sollte man doch mal sparring machen um die chancen zu erhöhen ? natürlich kann man sich auch was einreden und sich in eine fantasiewelt bewegen um sich wohl zu fühlen
__________________ "I dont believe in an eye for an eye, I believe in two eyes for an eye" - Bas Rutten |
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#75
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| Zitat:
Und wieder mal eine "Ode an die Boxer", aus gewohnter Richtung. Oh Mann, manche überschätzen sich wirklich gewaltig. Warum sollte ich gegen einen Boxer keine Chance haben? Glaubst du im Ernst, wir trainieren nur in Zeitlupe? Dann lass bitte das Mitdiskutieren hier, denn dann fehlt dir das Grundlagenverständnis für unsere Kampfkunst. |
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