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#16
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| @Sumbrada: [ Zitat:
Aber anstatt dann eben an den Folgen des 'Versagens' herumzudoktorn, trainiert man im VT daraufhin, eben nicht zu 'versagen'. Ist einfacher und ökonomischer. Zitat:
Ergo ist man auch bemüht zu lernen, den optimalen Nutzen aus der Konzeption zu ziehen. Und ein guter Lehrer ist in der Lage einem auf diesem weg zu helfen, ja noch mehr, einen immer wieder neu anzuspornen. Und ist das Konzept klar und hat es Dein Lehrer wirklich verstanden und ist auch in der Lage dies umzusetzen, so brauchst Du nicht viele Lehrer, sondern halt nur einen, den richtigen eben. Schau Dich doch mal um: Die 'Guten' hatten meist nicht viele Lehrer. Vielleicht hatten sie einige vorher, aber, als sie dann den 'Richtigen' gefunden hatten, hatte die Suche und der Wechsel ein Ende!!! Viele Grüße aus Bielefeld Michael |
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#17
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| Sorry, irgendwas ist mit meinem 'Quoten' schiefgelaufen. |
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#18
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| Zitat:
Nehmen wir z.B. einen Taekwondo-kämpfer, der könnte ja auch nach dem Motto trainieren, ich lerne so gut kicken, dass mich kein *in*unler erreicht. Ich schätze mal, dass verursacht nur ein müdes Lächeln bei Nahdistanzspezialisten. Es ist mit Sicherheit einfacher den Bodenkampf zu verhindern als die Box und Nahdistanz, aber alle statistischen Erhebungen, die ganzen Freefight/Vale Tudo- Geschichten zeigen eindeutig, dass man Bodenkampf nicht immer verhindern kann. Meine Frage hat dahingehend gezielt: Lernt man im VT instinktiv den Bodenkampf zu nutzen, oder beschränkt man sich auf das Verhindern. Ich trainiere inzwischen auch weitestgehend das Verhindern, da es auf der Strasse nicht gut ist auf den Boden zu gehen, aber wenn ich durch meine Jahre im Jujutsu und ganz früher Judo nicht wenigstens mit den normalen Gegnern, die ich auf der Strasse zu erwarten hätte, umgehen könnte, würde ich auf jeden Fall jetzt auch noch mehr Bodenkampf trainieren. Gegen einen richtigen Bodenspezialisten sehe ich alt aus, aber gegen so einen werde ich hoffentlich auch nie zu Boden müssen. Schlecht Karten hat man übrigens nur dann, wenn einem die Antworten ausgehen. Zitat:
Mir fallen eine Menge Gute bis sehr Gut ein, die alle bei vielen Lehrern waren. Und bei vielen zu trainieren, heisst ja nicht zu wechseln. |
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#19
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| @Sumbrada: Genau das sollte der TKD'ler machen, immer besser in seinen Sachen werden. Genau wie der Bodenkämpfer immer versuchen wird, das Geschehen nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Seine Ding halt. VT versucht halt auf seine spezifische Art und Weise zu agieren, den anderen eben nicht zu seinem 'Spiel' kommen lassen. Der alte Einwand 'was aber, wenn....'ist zwar bedingt richtig, aber eben nur bedingt. Es gibt halt zwei Möglichkeiten sich diesenm Problem zu nähern: Die eine, wie es VT macht, sich immer weiter in seiner simplen, direkten Konzeption verbessern. Die andere sich mit jeder möglicherweise eintrtetenden Situation auseinandersetzen. Dies sind aber fast unendlich viele und so wird es sehr schwer irgendwo wirklich gut zu werden, denn zumeist sind Zeit und Energie begrenzt. Und selbst wenn Du dann alle Lagen einigermaßen beherrscht-was machst Du denn, wenn Du mit Deinen mittelmäßigen z.B. Bodenkampffähigkeiten an einen Spezialisten aus diesen Bereich kommst? Siehst Du, schon wieder hakt die Rechnung. 100% Sicherheit, Vorbereitung auf alle Situationen und Gegner gibt es nicht. 'Nen bißchen Glück muß man halt auch mal haben. Gut- Bleiben wir doch mal in dem von uns bekannten Bereich: Yip Man, Wong, Lee. Ähnliche Beispiele gibt es im Tai Chi-Bereich: Cheng man Ching, Chen Wei Ming-Yang Cheng Fu Im Karate glaube ich dito: C.Miyagi-G.Yamaguchi G.Funakoshi-H.Nishiyama Und wahrscheinlich wird man noch reichlich weitere Beispiele hierfür finden können. |
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#20
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| Naja ist wohl Ansichtssache. Ich bleibe dabei, ein reeler Kampf ist einfach zu chaotisch und schnell, um immer alles zu verhindern. Kommt noch dazu, dass man just in dem Moment in Stress verwickelt wird, wo man was getrunken hat, sich z.B. ne Woche vorher den Arm ausgekugelt hat usw.... Ausserdem gibt es noch ein weiteres ganz wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste, Argument für das Training aller Bereiche. Alle sehen ein, dass man sich nur dann gegen einen bewaffneten Gegner verteidigen kann, wenn man weiss, wie man mit Waffen kämpft. Genauso sieht es aus, wenn du z.B. gegen einen Grapplingexperten vorgehst. Wie willst du die Eingänge, Takedowns etz. verhindern, wenn du noch nicht einmal weisst, was für Aktionen kommen können. Man sieht immer die schönen Videos, wo der Antibodenkampf gezeigt wird gegen Angriffe, die so nie stattfinden würden. Genauso hat man früher immer im Jujutsu Messerkampf gemacht. Nach dem Motto, juhu du bist tot. |
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#21
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| Wie bereits gesagt, wenn Du so arbeitest, hast Du sehr, sehr viel zu tun: Zahllose Situationen/Bereiche, zahllose Techniken, mit denen Du Dich auseinandersetzen mußt. |
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#22
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| Wenn man überall Spezialist werden will, natürlich. Das ist für uns normalo-Trainierende vielleicht auch nicht möglich. Aber ich glaube, es geht für uns auch nicht darum. Wir spezialisieren uns auf wenige Bereiche und versuchen einen gewissen Einblick in die anderen Elemente zu erhalten. Es geht ja eher darum, ein gewisses Feeling für den Boden bzw die Grapplingdistanz zu erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf der Strasse mit einem ausgewiesenen Bodenkämpfer aufeinandertreffe, ist sehr gering und wenn doch bin ich so schlecht ja auch nicht darin. Wenn wir die Schlägerei nicht gerade suchen, ist es am Wahrscheinlichsten ,dass es normale Schläger ohne allzu grosse KK-Fähigkeiten sind. Das wäre mal eine interessante Statistik zu sehen, aus welchen KK die wegen Körperverletzung verurteilten Kampfsportler kommen. |
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#23
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| Was ist denn ein 'normalo-Trainierender'? |
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#24
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| Jedenfalls nicht der täglich 5 Stunden trainiert. Im Moment trainiere ich etwa 3 mal die Woche. Früher waren es bis zu 6 Tagen. Im Moment würde ich mich noch als Normalo- Trainierenden bezeichnen, vor ein paar Jahren als ich noch mehr Zeit hatte vielleicht nicht unbedingt. |
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#25
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| Hi @ All! Nette Diskusion aber ein wenig mittlerweile vom Thema weg oder? Es ging doch eigentlich um die Vielfalt des *ing *ung und Derivate. @MK Natürlich hab ich nen Namen "Kung Lao" Spass beiseite, jeder sollte sicherlich versuchen in "seiner" Sache besser zu werden. Welche Richtung auch immer. Aber jede "Kunst" kocht nur mit Wasser auch Dein WSL VT. Alle sind nur von einem oder mehreren Menschen entwickelt worden und nicht von Göttern. Sorry aber von Leuten wie Dir währen sie nicht entwickelt worden. Nichts Persöhnliches, aber bisher hast Du Dich in diesem Thread als sehr engstirnig dargestellt. Schau Dir doch nur mal die Entstehung der Kampfkünste an es haben sich immer wieder Meister der verschiedenen Stiele zusammen gefunden um sich auszutauschen. Menschen die nur "Ihr" System als das wahre ansehen laufen auch meiner Meinung nach mit Scheuklappen durch die Welt (der Kampfkünste). Ich denke man muß nicht in jeder Disziplin oder jeder Distanz ein Meister sein aber man sollte schon wissen was der "Gegner" machen könnte, nur so kann man sich angemessen drauf einstellen und entsprechend reagieren und agieren und es vielleicht mit einer guten Portion Glück schaffen wirklich z.B. den Bodenkampf zu vermeiden. Und sollte er doch entstehen, kann man sich zumindestens helfen und dem Gegner, der dann hoffentlich auch so einer ist der sich nur auf sein System verlässt und alles ande "Vermeiden kann", mit einer kombination aus dem seinigen gepaart mit dem was man sonst noch kann, konfrontieren. Zitat:
Er ist keine "Gottheit" und nicht perfekt, er kann ein System genau wie kein anderer perfekt beherschen. Und auch der beste Lehrer oder gerdade der beste Lehrer hat dieses System an sich angepasst. Aber ich stelle doch mit Freude fest das es doch so einige gibt die Ihren Geist offen halten für neues. |
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#26
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| @Kung-geheimnisvoller-Lao: Logisch kochen alle nur mit Wasser. Und die einen haben halt etwas mehr Wasser und andere bringen das Wasser halt schneller zum Kochen. Viele Stile sind gut und man muß immer bemüht sein, das Optimale für sich selbst zu finden. Jedoch sollte man auch erst mal Dinge zu einem richtigen Ende bringen, bevor man immer alles besser weiß. Eventualitäten hin oder her. Vielleicht helfen auch die besten Argumente und einleuchtende Logik nichts und Du mußt einfach mal unseren Stil gesehen haben, um das Ganze zu verstehen, denn mit Sicherheit siehst Du die Dinge aus der Sicht einer Person, die eben nur WT o.ä. kennengelernt und das ist halt absolut nicht mit WSL-VT vergleichbar. Trotzdem schöne Grüße Michael |
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#27
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| @ MK Echt, dass sind so Sprüche, die ich immer von EWTO-Leuten erwartet habe. Keiner bezweifelt ja, dass euer VT super ist. ( Mache ja quasi selber sowas wie einen Ableger davon )Es ist halt nur, dass aus den oben genannten Gründen, die reine Spezialisierung auf einen Bereich zu gefährlich ist. Ausserdem wäre *in*un nie entstanden, wenn sich nicht irgendeiner oder eine mehrere Kung Fu-Stile angeschaut hätte. |
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#28
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| @MK Zitat:
Übrigends ohne Bindestrich [quote]Logisch kochen alle nur mit Wasser. Und die einen haben halt etwas mehr Wasser und andere bringen das Wasser halt schneller zum Kochen./QUOTE] Ich sehe es ist vielleicht noch nicht Hoffnung verloren! Zitat:
gut finden oder nicht...!?! Mal als Frage zwischendurch, Du hast es also Deiner Meinung nach schon zu einem "richtigen Ende" gebracht? Alle Achtung. Ich denke das ist hier in Deutschland allein nicht möglich wenn wir uns denn jetzt endlich mal aufs *ing *ung beschränken. Und wo ist Deiner Meinung nach ein richtiges Ende? Wenn man so und so viele Jahre *ing *ung macht? Oder wenn man von dem "einzig wahren Lehrer" so und so viele Graduierungen bekommen hat? Oder liegt es an irgend einer "Leistung"? Wer legt dieses "richtige Ende" fest? Ist es denn nicht so das, und das sollte mein Thread eigentlich zeigen, man vom *ing *ung egal bei wem, solange man es nur von einem *ing *ung Lehrer hat, nur einen Teil wie groß auch immer sieht. Alles andere, wie man bei meinem angegebenen Link sehen kann, was sich evt. schon vorher abgezweigt hat, oder sich eben erst dort entwickelt hat, fehlt doch leztenendes. Ich habe nicht nur das WT (Wer hat überhaupt davon gesprochen) gesehen. Ich habe auch das WT gesehen, sowie auch ein paar andere *ing *ung Richtungen. Ich berufe mich nicht nur auf der Grundlage einer "Interpretation" des *ing *ung. (Was man hier ja nicht unbedingt von jedem behaupten kann) Denk doch mal nach, bevor Du soetwas schreibst, ich habe nie geschrieben das das *ing *ung nicht gut ist, sondern lediglich das es nicht das "einzig Wahre" ist und das es auch noch andere Sachen gibt. Alleine schon im *ing *ung. Siehe Link. Oder hast Du ihn Dir überhaupt nicht richtig angeschaut? Ich schreibe doch lediglich das man seinen Geist offen halten sollte für alles andere. Ich würde mir sehr gerne mal "Euer" WSL-VT anschauen. Eben weil ich versuche offen zu bleiben, und mir den "Kuchen" auch von anderen Seiten anschauen möchte, auch wenn ich zu den *ing *ung "geschädigten" gehöre, und es für sehr effizient halte. Sag mir wo ich es (möglichst in meiner Nähe) sehen, mitmachen kann. Ich werde gerne hingehen. Und nicht als so ein bekloppter "Ich zeig Euch schon wo's lang geht" holzkopf. Wie das ja so manches mal leider das WT (dessen Anhänger) praktizieren... Zitat:
überholt oder? @sumbrada Zitat:
Also viele Grüße Der "Geheimnisvolle" ![]() |
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#29
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| Wie meinst du das? Das Wong Shun Leung und Bruce Lee zusammen bei Yip Man gelernt, Freunde waren und Lee von Leung gelernt hat, oder meinst du in welche Richtung sich JKD entwickelt. |
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#30
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| @Sumbrada: Eine Spezialisierung bedeutet seine Fähigkeiten in einer ganz bestimmten Art/ in einem ganz bestimmten Bereich zu konzentrieren. Je größer die Streung, auf je mehr Teile man seine Zeit und Energie verteilt, desto geringer wird das Können in jedem Bereich. Erlaubt diese Spezialisierung mit jeder Art von Situation prinzipiell umzugehen, hat man eine sehr gute Methode an der Hand. Das dennoch Restrisiken verbleiben und man nicht zum unangreifbaren Superhelden wird, steht außer Frage. Und die Frage der Anpassung ist unerheblich, da es nicht um kleine einzelne Abänderungen geht, sondern um ein Gesamtkonzept, daß auf gewissen Prinzipien basiert. Kein Altersstil, keine neue unnötigen Elemente. Reine Wissenschaft und Berechnung. @KungLao: Auch wenn die Geschichte mit Deinem Namen nicht wirklich wichtig ist, will ich Dir trotzdem darauf antworten. Ich habe schon bei mehreren dazu etwas gesagt. Auch die großen Herren, die ihre Namen stets mit einem Titel verschönen müssen, um sich selbst besser darzustellen, habe ich etwas geschrieben. Ich wundere mich halt nur immer wieder darüber, daß man, steht man hinter dem, was man geschrieben hat, nicht offebn seinen Namen nennen kann. Oder ist das inzwischen zu gefährlich und sind irgendwelche Rachekommandos auf dem Weg?!? (gab es ja glaube ich auch schon mal) Gruß Michael |
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