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#61
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| Ach Herb, ich hab auch von dir keins gelesen. Du hast halt dein Weltbild und ich hab meins. Wenn du unbedingt Unterschiede an den Haaren herbeiziehen willst, die jederzeit angreifbar sind und nichts taugen, bitte. Bloß weil du was behauptest ist es kein Argument. |
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#62
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| Hallo DeepPurple, die Verwendung von Begriffen ist in der Sprache keine Frage eines persönlichen Weltbildes. Damit würde Sprache der Beliebigkeit ausgeliefert werden, was direkt zum Verlußt des Informationswertes der Sprache führen würde. Begriffe haben Bedeutungen. Unterschiedliche Begriffe haben unterschiedliche Bedeutungen. Wenn Du keinen Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst erkennst, dann liegt das nicht an den Begriffen, sondern an Dir. Gruß, WT-Herb
__________________ Kommunikation ist die Kunst des Zuhörens. |
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#63
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| Zitat:
Das ist mit Anstand einer deiner schwächsten Posts. Aber ich will mal nett sein und erklären was ich meine, weil du es nicht verstanden hast. Nehme wir TKD. Das gibts als Wettkampfsport. Das gibst aber auch als Kampfkunst, ohne Konzentration auf Wettkampf und ohne Limitierung der Techniken. Wenn du jetzt locker sagst, TKD ist Kampfsport, liegst du also falsch, weil du damit nicht das ganze Spektrum umfasst. Davon und von nichts anderem habe ich geredet. Im Endeffekt heisst das, dass KS ein Teilbereich von KK ist bzw. sein kann. Übrigens gibts ein paar klassische Kampfkünste , in denen Wettkämpfe veranstaltet werden, wo mans nicht für möglich hält, z.B. Iaido und WT. Insofern bin ich der Meinung, dass die Begriffe zur hier verwendeten Kategorisierung nicht taugen. |
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#64
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| nun, gatos befasst sich ja nun intensiv im Training mit WTlern, hat also durchaus einen gewissen Einblick auf deren Stärken und Schwächen. Vielleicht hast Du ja WT in Deiner Zeit anders kennengelernt...? Mach doch mal wenn Du Zeit hast einen Test: Geh irgendwo in eine WT Schule und stell Dich als Anfänger vor der lernen will sich zu verteidigen und stell Dich doof. Danach beurteile für Dich die Unterschiede... Grüße, Thorsten
__________________ plaz: "Ich erwarte aber nicht, dass du das verstehst, dafür fehlt dir das Können (der Lockerheit) und die Erfahrung." |
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#65
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| Zitat:
Zitat:
Ich bin übrigens bei Gatos und fand den Ansatz sehr interessant und sehe auch Deine OT-Argumentation als gut und richtig an. Aber die Propaganda ist so in Fleisch und Blut übergegangen, das erinnert schon an Dr.Strangelove, wie er mit erhobenem Arm aus dem Rollstuhl springt. |
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#66
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Zitat:
Und diese kann man auf unterschiedliche Art und Weise nutzen, je nach Zielsetzung. Wenn jemand Boxen als Kampfkunst betreibt, dann sieht man immer noch dass es Boxen ist, weil man grundlegende Bewegungsmuster erkennt. Ich würde mich lieber mal fragen inwieweit man WT überhaupt identifizieren kann, denn WT erkennt man weder im Sparring, noch im Wettkampf oder in einem richtigen Kampf. Da scheint einiges falsch zu laufen. ![]() Gruß SG |
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#67
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| Meine bescheidene Meinung zum Thema: KKs werden dann und nur dann zu KS wenn man sich auf den sportlichen Wettkampf vorbereitet. Wenn man es jetzt gaaanz genau nehmen will macht man imho keinen Kampfsport, wenn dieser entfällt (der Wettkampf), aber trotzdem Kampfkunst. KK ist somit m.M.n. eher ein allgemeinerer Überbegriff, KS genauer eben auf Wettkämpfe bezogen. Mit anderen Worten, jeder KSler macht KK aber nicht jeder KKler KS. Klar soweit? ![]() ABER! Diese pinieble Ausdifferenzierung von KK und KS ist mit in meiner TKD-Zeit nie untergekommen. Ebenso verwende ich heute die Begriffe eher synonym. Eine konkrete Abgrenzung, bzw. Betonung darauf, dass "wir hier Kampfkunst und kein Kampfsport betreiben" ist mir, ehrlichgesagt erst untergekommen, als ich mit WT angefangen habe. Wenn ichs mir recht Überlege...vergesst den 1. Absatz mit dem Wettkampf. Entscheidender ist doch eher die körperliche Ertüchtigung als Merkmal von Sport, als der Wettbewerb, insofern ist KK und KS doch identisch. ![]()
__________________ "We are what we repeatedly do. Excellence then, is not an act, but a habit."-Aristotle |
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#70
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__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#71
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__________________ "We are what we repeatedly do. Excellence then, is not an act, but a habit."-Aristotle |
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| Uns so schließt sich der Kreis. ![]()
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#74
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| Hallo DeepPurple, Du meinst also, weil es Stile gibt, die ihrerseits unter gleichem Namen mal das Eine und mal das Andere sind, gäbe es keine Unterscheidung? Merkst Du denn gar nicht, daß Du schon in dieser Erklärung selbst unterscheidest? Eben - mal das Eine zu sein, mal das Andere. Damit ist doch klar zwischen Kampfsport und Kampfkunst unterschieden. Daß der Stil in diesem Fall nicht über den Namen zuzuordnen alleine ist, ändert doch nix am esistierenden Unterschied (Obwohl ich TKD als Kampfkunst noch niergendwo wahrgenommen habe). Ich hatte doch schon darauf hingewiesen, daß man Dinge unterschiedlich verwenden kann. In diesem Fall wäre dann allerdings zu hinterfragen, um was es im TKD ursächlich geht und wenn man diese Frage beantwortet, wird man auch die Wandlung im Stil erkennen. Die Kategorisierung ist nicht nur sinnvoll, sie wird sogar benutzt - auch von Dir. @Asahibier Stärken und Schwächen von Schulen haben doch gar nix mit der Frage zu tun, ob dort Kampfkunst oder Kampfsport betrieben wird. Wenn dort Wing Tsun unterrichtet wird, wird dort Kampfkunst betrieben. Wenn dort Judo betrieben wird, oder Boxen, wird dort Kampfsport betrieben. @Raging Bull Ach, Du gehörst wohl auch zur Gruppe jener, die hinter jedem Wort eines Wing Tsun-lers Propaganda widdern. @Saint Germain Ich habe da gar nix falsch verstanden. Kampfkunst ist kein Kampfsport. Zitat:
Zitat:
@StefanB. aka Stefsen Die Differenzierung ist mir zum ersten Mal in den 60er Jahren untergekommen, als es Wing Tsun hierzulande noch gar nicht gab. Gruß, WT-Herb
__________________ Kommunikation ist die Kunst des Zuhörens. |
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#75
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| Zitat:
Wenn wir bei den Verallgemeinerungen bleiben: Wenn also WT draufsteht, taugt es nichts? ![]() Zitat:
![]() Kampfkunst kann zu Kampfsport werden und umgekehrt. Es kommt lediglich darauf an, WAS man aus den zur Verfügung stehenden Mitteln macht und WIE man trainiert. Was ist so schwer daran zu verstehen? Übrigens, Boxen ist im Waffenkampf vom Bewegungskonzept her deutlich im Vorteil gegenüber WT - siehe Escrima. Gruß SG Geändert von Saint Germain (16-12-2011 um 11:33 Uhr). |
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