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  #1  
Alt 28-06-2011, 10:30
inaktiv
Kampfkunst: und da meinte der, ich hätte abgeschmatzt. aber das ist quatsch, weißte!
 
Registrierungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 1.888
Standard Interdisziplinärer Austausch und Veränderungen von Stilen

Hi

Ich eröffne den Thread hier auf Anregung eines Boardkollegen, weil in einem anderen Thread eine kurze Diskussion darüber aufkam, wie sinnvoll es ist, wenn man sich interdisziplinär, also mit Vertretern anderer Stile austauscht, auch wenn man hinterher keine Techniken des Anderen übernimmt, um den eigenen Stil nicht zu verwässern oder seine Originaltreue unangetastet zu lassen - sogar dann, wenn man feststellt, dass der eigene Stil Defizite aufweist…

Hier die bisherigen Ansichten dazu:
Weng Chun - Sifu Maria Grothe

Meine persönliche Meinung ist ganz klar, dass ich alles interessiert annehme und gut finde, von dem ich denke, dass es funktionieren könnte und was vor allem schon von Leuten, die praktische Erfahrung haben, benutzt wird. Im Sparring probiere ich gerne Verschiedenes von dem, was ich bisher gelernt habe, aus und merke, dass Einiges gut ist, Anderes aber ziemlich illusorisch. Alleine dadurch entsteht bei mir schon eine Art Mischmasch.

Wie steht ihr denn dazu? Findet ihr das Vermischen von Stilen und Techniken gut oder findet ihr, dass man möglichst immer bei seinem Originalstil bleiben sollte, ohne Anregungen oder Techniken Anderer anzunehmen oder Veränderungen zuzulassen?
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  #2  
Alt 28-06-2011, 10:48
Benutzerbild von Kaybee
Moderator
Kampfkunst: Ving Tsun
 
Registrierungsdatum: 17.02.2004
Ort: Langenberg / Kreis Gütersloh
Alter: 35
Beiträge: 2.665
Standard

Tja, gar nicht mal so leicht, zu beantworten. Generell gehöre ich zu denjenigen, die ihrem Stil vertrauen und im System nach Möglichkeiten und Lösungen suchen. So mache ich es, wenn ich mich mit anderen Leuten aus anderen Stilen austausche. Dann gucke ich, was die machen und versuche, mit dem was ich gelernt habe klarzukommen, die Konzepte anzuwenden. Liegt vielleicht daran, dass ich nichts aderes kann... Kann mir aber vorstellen, dass jemand, der seinen Stil vielleicht nicht lange genug ausübt, dem die Unterstützung fehlt, die Motivation etc. bei Problemen z.B. im Crosssparring dazu neigt, einiges über den Haufen zu werfen und durch neues zu ersetzen. (damit meine ich jetzt gar nicht mal dich!) Typisches Beispiel ist ja, dass man als *ing *un-Anfänger plötzlich bei Stress wieder anfängt, von außen zu schlagen, obwohl man dauernd den geraden Fauststoß trainiert. Die Gefahr bei einem selber angeeigneten Mischmasch ist halt, dass man nichts davon richtig macht, dass man also den einen Weg noch gar nicht lange genug gegangen ist, man aber schon einen neuen einschlägt u.s.w. Es kann gut gehen, siehe BL. Der hat mit seiner *ing *un-Basis ein für sich passendes Konzept entwickelt...

Gruß, Kai
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  #3  
Alt 28-06-2011, 11:01
Benutzerbild von Ma Shao-De
Moderator
Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2002
Ort: Switzerland
Beiträge: 3.105
Standard

Ein interessantes Thema mit dem ich mich auch schon persönlich auseinandergesetzt habe.

Grundsätzlich halte ich es für einwenig kritisch, wenn man zu früh mit solchen Dingen beginnt. Solange man nicht mit dem eigenen "Stil" vertraut ist können andere Aspekte verwirren resp. die Lernkurfe stören. Auch ist bei weitem nicht jeder Schüler im Stande prinzipielle Unterschiede für solche aus zu machen.

Wenn man sich jedoch mal ein paar Jahre intensiv mit einem Stil auseinander gesetzt hat können interdisziplinäre Austausche sehr Sinnvoll sein.

Als ich damals begann mit Ringern und BJJ Leuten zu sparren merkte ich schnell wo meine Defizite waren. Welche "Eingänge" fühlen sich wie an und welche sind gefährlich oder welche sind easy zu kontern.
Dann kam eine Zeit wo ich mit MT und MB in Thailand trainiert und das war wiederum für mich sehr bereichernd. Wusste genau wo ich meine Yong Chun skills vernachlässigt hatte, weil ich deren Sinn nie zuvor erkannte.

Dann die Zeit wo ich für meine Gesundheit und meine alten Tage in ferner Zukunft etwas Taiji lernte und mir von all den "hardcore" Pushern im Newpark in Taipei die Arme ausreissen liess. Die Whitecrane Leute sind extrem stark in Huobu eine Art chin. Ringen nach Taiji und He Quan Art. Da lernte ich erstmal fliegen, sehr spektakulär im Regen auf den nassen Sand zu fallen und dann jedesmal aussehen wie Sau ;-)

Manchmal hatte ich mir gewisse Übungen der anderen ins Training eingebaut, aber die meisten entweder Yong Chun konform verändert oder wieder über Board geschmissen weil die Yong Chun eigenen Übungen wenn richtig verstanden und umgesetzt, diesselben Aspekte förderten.

Alles in allem half es mir mit diesen Exkursen mein eigenes Verständniss des Yong Chun wesentlich zu verbessern. Nur "fremdes" angenommen habe ich meiner Meinung nach nicht wirklich.
Nach all den Jahren weiss ich, nun sehr genau wo die Stärken und Schwächen des Yong Chun Stiles sind und wie man damit im "Alltag" um zu gehen hat.

just my 6 1/2 Points
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  #4  
Alt 28-06-2011, 11:08
Benutzerbild von SifuSeifenzwerg
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Kampfkunst: --
 
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Beiträge: 1.802
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Leichtes Sparring mit anderen Stilen finde ich extrem sinnvoll.
Der WC Mann kann so seine Prinzipien in einer ungewohnten Umgebung erproben und trainieren.
Meine erste Begegnung mit Kickboxen war gleich 'scharf', hätte ich vorher von mir aus auch nur leicht mit einem KB-Mann gesparrt, hätte ich weniger schlucken müssen.
Austausch im Sinne von Techniken austuschen bringt imho nix. Zu den WC-Prinzipien passen nur die WC-Techniken.
__________________
Pronto_Salvatore: In jedem Chunner steckt ein kleiner Kernspecht, der raus will.
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  #5  
Alt 28-06-2011, 11:13
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Kampfkunst: und da meinte der, ich hätte abgeschmatzt. aber das ist quatsch, weißte!
 
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Zitat:
Zitat von SifuSeifenzwerg Beitrag anzeigen
Leichtes Sparring mit anderen Stilen finde ich extrem sinnvoll.
Der WC Mann kann so seine Prinzipien in einer ungewohnten Umgebung erproben und trainieren.
Meine erste Begegnung mit Kickboxen war gleich 'scharf', hätte ich vorher von mir aus auch nur leicht mit einem KB-Mann gesparrt, hätte ich weniger schlucken müssen.
Austausch im Sinne von Techniken austuschen bringt imho nix. Zu den WC-Prinzipien passen nur die WC-Techniken.
Wobei es ja nun aber sicher alles andere als schädlich sein wird, sich dazu zb mit BJJ auseinanderzusetzen, um gute Skills am Boden zu bekommen, oder?
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  #6  
Alt 28-06-2011, 11:19
Benutzerbild von SifuSeifenzwerg
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Hast natürlich Recht, dachte an schlagende Stile.
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  #7  
Alt 28-06-2011, 11:19
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Zitat:
Wobei es ja nun aber sicher alles andere als schädlich sein wird, sich dazu zb mit BJJ auseinanderzusetzen, um gute Skills am Boden zu bekommen, oder?
Mit Sicherheit nicht, da BJJ und Ving Tsun z.B. ja auch wieder völlig verschiedene Systeme sind, die man mit Sicherheit gut nebeneinander trainieren kann.
@SifuSeifenzwerg: Dito

Gruß, Kai
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  #8  
Alt 28-06-2011, 11:21
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Kampfkunst: WT
 
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Sehe ich auch so.
Boden wird nie meins werden dafür mache ich das *ing ung zu gerne, aber zu wissen wie man sich am Boden verhalten soll ist doch wirklich wichtig.
__________________
Ich will Euch mein Erfolgsgeheimnis verraten: Meine ganze Kraft ist nichts anderes als Ausdauer. (Louis Pasteur)
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  #9  
Alt 28-06-2011, 11:22
Benutzerbild von SifuSeifenzwerg
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Registrierungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 1.802
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Ich machte eine zeitlang Shotokan Karate und WT parallel, da kam niht viel bei raus.
__________________
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  #10  
Alt 28-06-2011, 11:25
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Kampfkunst: und da meinte der, ich hätte abgeschmatzt. aber das ist quatsch, weißte!
 
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Außerdem - wäre es zb nicht auch gut, sich auch andere Schläge anzueignen, die mehr Reichweite haben und auch einfach der Variabilität wegen? Sich nicht einzuengen, sondern einfach weitere Möglichkeiten für passende Situationen zu bekommen?

Ich habe zb festgestellt, dass KFS eine schöne Möglichkeit sind, den Gegner überraschend zu überrollen, dass das Keilprinzip dabei aber keinesfalls gegnerische Schläge über die Außenbahn verdrängen kann. Andere Schläge aus anderen Winkeln haben teilweise auch einfach mehr Power oder eine größere Reichweite. Warum sollte man sowas ablehnen, wenn da schöne Sachen dabei sind?
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  #11  
Alt 28-06-2011, 11:30
Benutzerbild von Kaybee
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Dann würde ich mich lieber darauf spezialisieren. Ist am Anfang schwer genug, sich die *ing *un-typische Schlagart und Bewegungsart anzueignen. Denke, da wirft man dann wieder etwas über den Haufen, was man mühsam antrainiert hat. Ist aber nur meine Meinung. Vielleicht bin ich einfach bewegungsuntalentiert.

Gruß, Kai
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  #12  
Alt 28-06-2011, 11:40
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Kampfkunst: wing chun
 
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Beiträge: 115
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Hatte nie Probleme mir die wing chun typischen Bewegungen und Schlagarten "anzueignen".
Man "lebt" wing chun, oder eben nicht!
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  #13  
Alt 28-06-2011, 11:40
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Zitat:
Zitat von Kaybee Beitrag anzeigen
Dann würde ich mich lieber darauf spezialisieren. Ist am Anfang schwer genug, sich die *ing *un-typische Schlagart und Bewegungsart anzueignen. Denke, da wirft man dann wieder etwas über den Haufen, was man mühsam antrainiert hat. Ist aber nur meine Meinung. Vielleicht bin ich einfach bewegungsuntalentiert.

Gruß, Kai
Ja, nur wenn man im Cross-Sparring merkt, dass man sich nur mit der eigenen Methodik gegen geübte Außenbahnschläger zu viel einfängt?

Was ich meine ist nicht, dass man von Anfang an allen möglichen Kram vermischt, sondern dass man eine Sache sauber lernt, diese praktisch gegen alle möglichen Leute prüft und wenn einem dann dabei Defizite am eigenen Stil auffallen, Anregungen und anderen Techniken nicht ablehnend gegenüber steht, nur weil man sie selber bislang nicht gelernt hat.

Es macht einen bestimmt unberechenbarer - was ich gut finde.

Geändert von openmind (28-06-2011 um 11:42 Uhr).
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  #14  
Alt 28-06-2011, 11:47
Benutzerbild von Maddin.G
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Kampfkunst: Pin San Wing Chun, Sin Moo Hap Ki Do
 
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Zitat:
Zitat von openmind Beitrag anzeigen
Ich habe zb festgestellt, dass KFS eine schöne Möglichkeit sind, den Gegner überraschend zu überrollen, dass das Keilprinzip dabei aber keinesfalls gegnerische Schläge über die Außenbahn verdrängen kann. Andere Schläge aus anderen Winkeln haben teilweise auch einfach mehr Power oder eine größere Reichweite. Warum sollte man sowas ablehnen, wenn da schöne Sachen dabei sind?
Sollte man nicht und wird auch nicht, zumindest nicht in dem Wing Chun Stil den ich trainiere. Ich halte es generell für falsch wenn man zu dogmatisch denkt. Dadurch verbaut man sich nur seine Möglichkeiten. Trotzdem sollte man sich schon noch in seinem System bewegen.

Bin der gleichen Meinung wie Ma Shao-De. Bis Dato hat mich Ing Ung nicht enttäuscht und ich sehe auch keine gravierenden Schwächen im System da es mMn. alles im Stand Up abdeckt. Trotzdem kann ein Ausflug in andere Systeme die persönlichen Schwächen offenbaren und sehr lehrreich sein. So kann ein Ausflug in Systeme mit hohen Kicks zeigen, dass man das Abwehrtraining jener vl vernachlässigt hat.
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  #15  
Alt 28-06-2011, 12:45
Benutzerbild von Kaybee
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Zitat:
Zitat von Ed3323 Beitrag anzeigen
Hatte nie Probleme mir die wing chun typischen Bewegungen und Schlagarten "anzueignen".
Man "lebt" wing chun, oder eben nicht!
Das ist ja toll, wenn man so talentiert ist. Dann lebe ich Ving Tsun wohl nicht richtig...
Aber hast du im Training, im Unterricht nie gemerkt, dass Anfänger erstmal Probleme haben, von der Mitte zu schlagen, die Ellbogen eng zu lassen, zum Zentrum zu gehen, im Sparring nicht plötzlich wieder von außen zu schlagen? Den Körper nicht zu überreißen, als Einheit arbeiten zu lassen, Fußstellung, Schritte etc. etc.? Na egal...ich mache das jetzt auch schon 'ne zeitlang und kann gar nicht mehr anders agieren, egal was ich versuche. Alles andere wäre bei mir halbherzig. Also von daher lebe ich es wohl doch ein wenig....

@openmind:
Zitat:
Was ich meine ist nicht, dass man von Anfang an allen möglichen Kram vermischt, sondern dass man eine Sache sauber lernt, diese praktisch gegen alle möglichen Leute prüft und wenn einem dann dabei Defizite am eigenen Stil auffallen, Anregungen und anderen Techniken nicht ablehnend gegenüber steht, nur weil man sie selber bislang nicht gelernt ha
Das hört sich ja auch anders an. Von Ablehnung habe ich ja auch nicht gesprochen, das wäre ignorant. Allerdings würde ich trotzdem versuchen, mit den mir durchs Ving Tsun zur Verfügung stehenden Mitteln mit diesen Problemen klarzukommen, wenn man es jetzt mal auf die Beispiele Schläge von der Außenbahn oder hohe kicks einzugehen. (Timing, Schritte, Kontrolle der Mitte etc.) Da ich selber nicht gut hoch kicken kann, würde ich z.B. nicht versuchen, eben das gegen einen TKD'ler oder sonst einen guten Kicker da gleiche zu tun. Das noch dazu zu trainieren zu dem ganzen anderen Kram ist zwar vielleicht möglich, aber ob man damit so gut wird, wie einer, der das schon Jahre macht, halte ich für fraglich. Irgendwann spielen das Alter, die Zeit und sonstige Umstände auch 'ne entscheidende Rolle. Zumindest wenn man neue Sachen vernünftig trainieren möchte, von halbherzigen Geschichten sprechen wir ja nicht, denke ich mal. Mit den Schlägen von der Außenbahn sehe ich es ähnlich, auch wenn ich weiß, dass mir persönlich das nicht so schwer fiele wie das kicken. Aber da würde ich dann lieber komplett aufs Boxen, KB oder MT umsatteln. Denke, da muss halt jeder selber feststellen, was für ihn das Richtige ist.

Gruß, Kai
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