|
#1
| |||
| |||
| Mich würde mal interessieren wer von euch Kampferfahrung gegen einen WT`ler gemacht hat. Welche Stärken bzw. Schwächen sind euch bei diesem SYstem aufgefallen |
|
#2
| ||||
| ||||
| Sparring oder im Realfall? Grüsse
__________________ Frank Burczynski - J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. http://www.jkdberlin.de ![]() BJJ Blackbelt Pedro Duarte in Berlin http://www.kampfkunst-board.info/for...4/#post1520375 |
|
#3
| |||
| |||
| umgekehrt: ein recht ranghoher savate-kämpfer hat mit mir gesparrt und damit WT/WC-Erfahrung gemacht; er fand einige WT/WC-techniken recht effektiv für den straßenkampf (die ganzen direkten konter wie fak gegen fauststoß usw.); ansonsten aber war er aber schon sehr gut drauf ... |
|
#4
| |||
| |||
| Mich würden beide Arten von Erfahrungen interessieren Das Sparring und z.B. eine Ausseinandersetzung ausserhalb des Dojos |
|
#5
| |||
| |||
| Bei uns hat vor ein paar Wochen ein (Ex-)Wtler angefangen und vor´m Training spielen wir immer ein bisschen Chi Sao. Meine Erfahrung ist, das der WTler so lange im Vorteil ist, wie man sein Spiel mit macht. Wenn Du mit poon sau - rollerei anfängst dann kommen da sehr spannende Spiele raus, deswegen mache ich auch so gerne chi sao obwohl ich davon auf den SV-Bereich bezogen gar nichts halte. Es ist halt ein Spiel, ein spielerischer Drill, einer von gaaaaaaaanz vielen und mehr nicht. Das Problem ist denke ich, aus welcher Schule der WTler kommt: Konzentrierte man sich bei ihm auf endlose chi sao sektionen oder will er wirklich kämpfen und treffen. Nur am Rande bemerkt, der besagte WTler kam zu uns weil ihm (wörtl.) "...das ganze "weich, weich, weich" auf die Eier" ging. Aber ansonsten kann man mit WTlern schöne Sachen machen, einfach weil sie sich halt anders bewegen und verteidigen alsLeute aus anderen KK. Also Pluspunkt : Crosstraining. Ich finde allerdings auch, man sollte beim Crosstraining nicht wirklich versuchen die KK des anderen zu lernen, sondern eher versuchen heraus zu finden, wie seine KK funktioniert und was man mit der eigenen dagegen machen kann, wenn man mit einem Wtler, Kickboxer, Karateka, Jodoka whatever sparrt. |
|
#6
| |||
| |||
| Zitat:
|
|
#7
| ||||
| ||||
| Außerhalb des Sparrings ist mir der Stil noch nie aufgefallen... Im Sparring lag es bestimmt eher an den Kämpfern, als am Stil ![]() Schlechte Deckung zum Kopf, keine Fussarbeit, keine wirkliche Kraft in Schlägen und Tritten, kaum Clincharbeit, wenig am Boden dagegen zu setzen. Gutes Trapping, gute Störarbeit, die entweder zum Rausgehen oder aber in den Clinch zwingt. Ein einziger ist mir da in mehreren Distanzen sehr positiv aufgefallen (und der liest hier ab und zu auch mit ) aber ob der tatsächlich EWTO WT macht...wer weiss...Das Problem liegt aber sicherlich in der Verallgemeinerung. In erster Linie kämpfen nunmal zwei Menschen und nicht zwei Stile miteinander. Dann ist noch die Frage, ob die jeweiligen Stile das richtige waren oder sind, um die notwendigen Techniken und Fähigkeiten des Individuums heraus zu arbeiten, um diese Situation zu bestehen. Viele der WT'ler, die bei uns beim Sparring waren (Samstags ab 14:00 Uhr, wer Lust hat ) haben vorher kein oder kaum Sparring gemacht, weil es in ihrem Training nicht vorkam. Ob das sinnvoll ist oder nicht, will ich hier mal nicht bewerten...Grüsse
__________________ Frank Burczynski - J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. http://www.jkdberlin.de ![]() BJJ Blackbelt Pedro Duarte in Berlin http://www.kampfkunst-board.info/for...4/#post1520375 |
|
#8
| |||
| |||
| Hi Frank, heisst das, Ihr macht in Deiner Schule Samstags ein stiloffenes sparring für jedermann? Das finde ich ja mal super-gut, ehrlich. Wirkt super seriös, wenn man sich vor niemandem verstekcen will / muss / möchte. right on! |
|
#9
| ||||
| ||||
| @JKD-Beginner Ich finde das gut, weil man von anderen Stilisten vieles lernen kann vorallendingen nicht gewohnte Angriffe zu erkennn und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Ich halte es auch so, das ich gerne mit jedem sparre und auch ab und zu eine drauf kriege .Nur WTler konnte ich dazu bisher nicht bewegen. Mit Respekt Oss Julian
__________________ - pain is temporary, pride is forever - |
|
#10
| ||||
| ||||
| Jau, seit ca. 1996 ist unser Samstags Termin ab 14:00 Uhr offen für alle. Manchmal bekommt man aufs Dach, manchmal kann man austeilen, aber alles in lockerer und netter Athmosphäre. Niemand wird zu etwas gezwungen und die Regeln werden unter den Kämpfern ausgemacht. Jeder lernt so was. Allerdings sollte man sich vorher erkundigen, ob wir da sind, ab und zu kommen ja Seminare dazwischen ![]() Grüsse
__________________ Frank Burczynski - J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. http://www.jkdberlin.de ![]() BJJ Blackbelt Pedro Duarte in Berlin http://www.kampfkunst-board.info/for...4/#post1520375 |
|
#11
| |||
| |||
| Ich vermute jetzt einfach mal, das jeder Stil so seine eigene "Universallösung" hat. Also etwas, was "immer" funktioniert. Im JKD würdeich mal behaupten ist das die stopkick/fingerjab combo die einem etwas Zeit für nachfolgende Kombinationen gibt, bei uns ist das der Fauststoss oder die fegen/sperren/fauststoss kombination und ich denke im Karate wird es sicher so was ähnliches geben. Und gerade das ist dann interessant, wie "universell" die Uni-Lösung dann wirklich ist, wenn man einem (zumindest subjektiv gesehen) unorthodoxen Angriff gegen über steht. Und gerade das WT mit seinem "merkwürdigen" Stand (jaja, ich weiss ist stabil ;-) und seinen "klitschi-klitschi-8-KFS-in-der-Sekunde-aber-leider-ohne-Kraft- und-nur-zum-schocken"-Angriffen eignet sich vorzüglich um die eigenen Lösungen zu testen - finde ich. Da tut man sich meistens nicht so weh wie bei einem guten kickboxer, zumindest als Beginner! Letztendlich ist alles eh keine Sache von Technik, sondern von körperlicher (schnelligkeit / kraft) und seelischer (will sagen innere Ruhe) Überlegenheit. |
|
#12
| |||
| |||
| hallo zusammen. ich kenns andersrum, vor einigen jahren hatte ich nur wt erfahrung und hab mal mit einen thaiboxer gesparrt. die zentrallinie war gut zu halten, aber "echte lowkicks" , besonders die hoch angetäuschten und sehr tief ausgeführten hab ich immer gefressen. des weiteren verließ der kollege natürlich laufend die zentrallinie und schlug besonders gerne haken ( zu gennau und zu hart für meine wt-abwehr ) - ein aufwärtshaken war dann der erste ko meines lebens....... dieses sparring war der grund auch mit dem ganzen anderen zeug anzufangen. salve obsidian ............ich weiß, ich weiß,.....liebe wt/vc/ etc gemeinde - ich hab die prinzipien natürlich nicht verstanden und war selbstverständlich erst 1.sg. übrigens......ich find wt immer noch toll - ist eben nur nicht mehr alles. |
|
#13
| ||||
| ||||
| Hy Jeet Kune Do Beginner, Och, die Karate Universalübung ist simpel : a.) Ich kenne keinen Schmerz und verbanne das letzte bischen Menschlichkeit aus meinem Körper um in das Nirvana einzufließen. b.) Danach haut man sich derartig in Trance, dass man ohne Rücksicht auf Verluste durch alle Distanzen marschiert und noch 1, 2, 3 bis 10 mal nachschlägt um sicherzugehen, dass der Gegner wirklich liegen bleibt. c.) Seine eigenen Rippen, Gelenke und Finger wieder einsammeln, dem Sportarzt etwas von einem Motorradunfall vorsäuseln und das die Versicherung bezahlen lassen. Nun gut, mal im ernst. Ich kenne keine Universallösung. Ich halte es so, dass ich mit den simpelsten und direktesten Angriffen immer nur die Lücke Angreife, die sich gerade auf tut. Sprich, ich agiere immer flexibel auf die Situation, dass ist nicht kompliziert sondern ein einfaches erkennen von Swachstellen, die man nach einigem Training schnell raus hat. Aber ansonsten kann man generell auch einfach von einem Sichelkick gegen das knie ausgehen, auf den dann eine schnelle links rechts Aufwärtshacken Kombi folgt. Mit Respekt Oss Julian
__________________ - pain is temporary, pride is forever - |
|
#14
| |||
| |||
| Hi Klette, das mit der Karate Universallösung finde ich gut :-) Ich denke, das man in der SV Situation wahrscheinlich etwas Schwierigkeiten haben wird, flexibel zu agieren und überlegen zu kontern - es sei denn man hat ein Selbstvertrauen wie der Mt. Everest und statt Blut Eiswasser in den Adern. Eine "universallösung" ( und wenn es sich nur um einen Fauststoss handelt) halte ich für sehr sinnvoll, damit man eine Technik hat, die immer wie aus der Pistole geschossen kommt. Also eine Technik, die man gegen alle Arten von Angriffen trainiert. In der SV funktioniert nur, was man perfektioniert hat und das ist in der Regel sehr wenig. Das es einfach und simpel sein muss, das unterschreibe ich gerne ! |
|
#15
| ||||
| ||||
| Hy JKD-Beginner, ich erkläre Dir mal meine Technikvorstellungen. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass keine Technik besser oder schlechter ist. Ich kenne sozusagen nur sitiuationsbedingte Techniken. Diese Techniken richten sich einzig und allein nach dem Standpunkt des Gegners. So hat man dann eine gewisse Auswahl an Angriffen. z. B. 2 für den Fall das der Gegner links steht, 2 für rechts, 3 für vorne 3 für hinten. Die Anzahl ist natürlich nach können oder eigenen Wünschen beliebig. Wenn Du von eine Unversallösung sprichst, dann wahrscheinlich von einem zuvor kommenden Angriff deinerseits. Ich persönlich würde einfach mit einer links rechts Kombinationen beginnen und dann variabel dort hinschlagen, wo sich duch das Abwehrverhalten des Gegners eine Lücke gebildet hat. Grundsätzlich schlage ich im richtigen Kampf keine Finten. Ich möchte so angreifen, dass jeder Schlag den Gegner besiegen kann. Eine Vorbereitung zum finalen Treffer gibt es nicht. Das der erste Schlag meinerseits nicht sitzen muss ist klar, aber die Wucht sollte reichen den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dann ist der Weg für eine Folgetechnik frei. Aber ich sehe nicht die Problematik, die Du bzgl. Situationsbedingte Techniken siehst. Die Regelung ist doch sehr simple. Mittlere Distanz 1.) Der Gegner hat die Deckung oben a.) Deckung steht gut, Tritt in den Unterleib ( Mae Geri ) b.) Die Mitte ist nicht gedeckt; Aufwärtshaken ( Ushiro Zuki ) c.) Die Seite ist nicht gedeckt; Schwinger ( Kage Zuki ) 2.) Der Gegner hat die Deckung unten a.) mehrfacher gerader Fausstoß ( Seiken Zuki ) oder Handkantenschalg zum Hals ( Shuto Uchi ) Nahdistanz 1.Sofortiger Angriff mit Ellbogentechniken ( Yoko Empi, Mae Empi, Mawashi Empi ) Bei allem gilt : knickt der Gegner nach einem Schlag zum Kopf nach hinten, schlage in die Bauchregion. Knickt der Gegner nach einem Schlag zum Bauch nach vorne ein, wir der Kopf angegriffen ( z.B. Kniestoß [Hiza] ). Es klingt kompliziert, ist es aber nicht, denn man wird aus reiner Logik einfach das angreifen, was ungedeckt und am nächsten ist. So braucht man nicht überlegen sondern nur reagieren. Das ganze Verhalten des Gegners gibt mir mein Programm schon vor, so dass ich nicht nachdenken muss, sondern nur das nächste offene Ziel attackiere. So verhält es sich auch bei mehreren Gegnern. Ist man z. B. von einigen umringt dann greift man den an, der am schnellsten zu erreichen ist um sich dann einem anderen zuzuwenden. Mit Respekt Oss Julian
__________________ - pain is temporary, pride is forever - Geändert von DieKlette (20-12-2002 um 15:54 Uhr). |
![]() |
| Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Was zu lachen in dieser harten Welt... | Tengu | Off-Topic Bereich | 113 | 18-06-2003 01:57 |
| an alle versicherungsnehmer *ggg* | Wildthink | Off-Topic Bereich | 6 | 15-05-2003 10:10 |
| Mehrere gegen einen einzelnen: "Stiloffen!" am 12.04.03 | Ralf Engwer | Termine & Infos, Lehrgänge, Seminare, Turniere | 0 | 10-04-2003 16:31 |
| Kampferfahrung gegen einen WT`ler | NIHOCAN | Selbstverteidigung & Anwendung | 3 | 18-12-2002 10:21 |