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#46
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Was deinen Tan Sau betrifft und andere Techniken?! So möchte ich dir kurz Sagen, dass die Positionen wie Tan,Jam,Bong, Fog sau usw. lediglich Übergangsbewegungen sind. es ist nicht Sinn der Sache in einer Position zu verharren. Aber auch nicht sich zu Verformen. Deinen Tan Wendest du warscheinlich erst nur im Dan Chi und der Schwingerabwehr an? Die Rotationsbewegung ist im Poon Sau oder Dan Chi das beste Beispiel für diese Übergangsbewegungen. Wichtig in den Bewegungen ist nicht die Handposition, sondern die Triangulation jeder Position. Das heißt, in jeder Position stecken die bekannten Dreiecke drin. Der Fog Sau und auch alle anderen Bewegungen dienen nur einen Zweck. Die Arme des Partners Weg von der Mitte zu bekommen. Ein Gam Sau z.B ist nichts anderes als ein Jam Sau. Ein Jut Sau ist das Gleiche wie ein Lap Sau. Nur Kürzer. Diese Artverwandschaft der Bewegungen und ihre Ausführung, sind Gegenstand der ersten Lehrstunden im Ving Tsun. Den Tan Sau gegen einen Schwinger zu gebrauchen, ist zwar nicht Richtig, aber nicht immer zu Vermeiden. Wir können unserem Gegner nicht sagen"Kannst du mal Kurz, dich Seitlich stellen?Damit ich dich Diagonal habe?" Den Gegner in eine ungünstige Lage zu bekommen?! Ist Sinn und Zweck des Chi Sau. Durch die Mitte zu Attackieren mit voller Absicht, ist das Gleiche, als würde ich die 3 Form zu erst lernen. Es gibt dann Antworten wie Du mußt Stärker mit dem Punch sein. 1 Problem. Dein Gegner bleibt nicht beim Schwinger. "Schwinger kommen nur in Kombination mit einigen Geraden (Tritten), oder als letztes Mittel. 2 Der Punch eines Schlägers, ist so gut in seinem Timing, dass du ihn nicht Sehen wirst. Der Stress im Kampf macht dich zwar Schmerzunempfindlicher! Aber auch deine Mechaniken werden Grob und Unsauber. Manchmal ist aber eine reine Abwehr Erforderlich. Gerade dann! Wenn dein Gegner 40 - 50 kg Schwerer ist und einen Punch hat das du in die Hose machst wenn er Trifft. Aber zu Unterscheiden was nun Richtig für Dich ist? Das kann Dich nur die Erfahrung lehren. Doch Erfahrung, schützt nicht vorm Verlieren. |
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#47
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Der Bizeps darf erst wirklich ab den Punkt des Treffens ganz kurz angespannt werden, muss bei der vorwärtsbewegung absolut ohne Funktion bleiben. die letzten 20 % des Weges setzt man seine Schulter und Oberkörper ein. Man spürt es richtig schräg über die Brust, im Nacken der Schulter entlang und innnen am Rücken auf der Höhe vom Schulterblatt. Ganz wichtig ist dabei auch die Entfernung einzuschätzen, der gerade Arm darf maximal 1cm zu lang oder zu kurz kommen, das gleicht dann die Schulter aus (Bin auch Handwerksmister, kann da kurze distanzen ob nach vorne oder quer auf den cm genau von der entfernung einschätzen). Der Moment des eintreffens muss auch der Moment sein in dem Bust, Nacken und rückenmuskulatur angespannt ist, erst dann darf der Bizeps zum einsatz kommen, ganz flink und kurz. Ist der Arm wieder hinten beginnt man mit der Unterarmmuskulatur ihn wieder nach vorne schnellen zu lassen und beginnt dann aus dem trizeps heraus von neuen. (Habe ihn während des Shreibens ca. 20 mal gerade gemacht um ihn gut zu beschrieben können.) Das ist ausser einem seitlichen double Kick das einzigste was ich richtig perfekt kann, habe als Jugendlicher den Schlag frühe je Arm bestimmt 1000 mal schon gegen Boxsack gemacht. Er ist in der SV sehr toll, in das Gesicht schägst du mit der flachen offenen Hand, auf die Stirn oder Kinn mit der Faust. Der Kampf ist gleich vorbei weil nur ein Zack, Nasenbeinbruch. Habe hierin SV Situationen auch schon 3 Nasen gebrochen und ein Kinn ausgerengt. Mann muss da garkein Schläger sein, wenn man ihn 1000 mal übt geht er von ganz allein, als Reflex. Zum Üben ist er auch mit schweren Boxhandschuhen klasse, wenn man innnen seite beim Ellbogen ein ziehen spürt war er falsch ausgeführt, dann muss der Druckpunkt ein klein wenig früher sein. Hoffe das ist vielleicht hilfreich, wenn ich als Laie an dich so schreiben darf. Ich wiess was du meinst das mit dem was für mich richtig ist wird nur die Erfahrung zeigen. Mir geht es momentan aber darum die Technik und feinheit hinter dieser Kampfkunst zu verstehen, wegen SV mache ich sie nicht, sondern aus Sport. Da sie trotz ihrer einfachkeit mir in der Praxis technisch so komplex und vielseitig erscheint werde ich da sicher noch sehr viel zu verstehen haben. Ich weiss das viele sagen das man Technik erst später erlernen soll. Aber beim Snowboarden habe ich mir zuerst auch die Technik angesehen und einen kleien Hügel eine halben Tag das bremsen geübt. Danach bin ich in Hoch fügen einfach auf den Berg ganz hinauf und die Piste wie ein wilder runter gefahren, kann mich noch gut daran erinnern da mein erstes Snowboarden so viel Spass gemacht hat. Grüsse |
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#48
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| Hi, Zitat:
Du solltest aber für das Bewegungsmodell aber keine überzogene Erwartung aufbauen. Das wird gerne so dargestellt als "Kraft vom Gegner umleiten" etc. Bei einem schnellen Schlag musst du da aber eh aktiv wenden, die Massenträgheit des Körpers ist sonst zu hoch. Das mit der passiven Wendung ist nur als Bewegungsidee zu tun, hat wenig mit der physikalischen Wirklichkeit zu tun. Gruss
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#49
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| Ich habe etwas darüber nachgedacht, ich glaube es passiert manchmal aus dem Zufall. So wie es mir gestern passierte. Es war jedoch toll zu erleben das ich Energie umleiten kann. |
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Da geb ich dir Recht ! Wirst dein Weg schon kennen. |
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| Stimmt... KFS sind unnötig. Ich mach also 10 Schläge pro Sekunde... Wozu? Welche Treffer (die es ja sein sollen) meine ich ERNST? Welche sind dazu gedacht, den Gegner k-putt zu machen? Die letzen 2? Warum dann die ersten 8 machen? Die ersten 2? Wozu dann dem Gegner (der sich gerade gen Boden bewegt weil sein Kehlkopf hinterm Genick ist und seine Nase zwischen den Augen) noch nachlaufen und 8x zuschlagen? Macht doch keinen Sinn? Bitte zerstreut mein Unwissen und erklärt mir, warum KFS sinnvoll sind. (Massagen gibts Bessere woanders und man wird nichtmal dafür bezahlt) MfG Durel
__________________ Do not kill, do not rape, do not steal. Those are principles which every man of every faith can embrace. |
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#52
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| Hi, das mit den hohen Schlagfrequenzen ist nur in Indiz für einen hohen Automatisierungsgrad. Eigentlich genauso fragwürdiges "Werbeargument" wie die Taktfrequenz bei nem Computer. Lange Serien von Fauststößen sind nur relevant falls es einen gelingt den Gegner zu "treiben" und dabei in der passenden Distanz zu bleiben. Aber selbst da wird man irgendwann das Werkzeug wechseln müssen, weil er dann irgendwann so wegdreht und covert dass man damit nicht mehr durchkommt -> dann Uppercuts, Knie, whatever. Ansonsten sind KFS nur der einfachster Fall einer Kettentechnik, machen in der Praxis maximal in 3er oder 5er Serien zum überbrücken oder wenn eine Lücke lange offen ist Sinn. Ciao
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#53
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Wie emin schon mal auf dem Seminar gesagt hat: Es gibt keine passive wendung! Wisst ihr wieviel kraft man braucht um einen menschen zu wenden? stellt euch mal vor einem und versucht den in die wendung zu drücken! Und wenn der das ned will, kriegt ihr einen "sch..." hin! Es gibt nur aktive wendung! Und den muss man auch machen. ![]()
__________________ "Nicht durch Alter, sondern durch Wissen erlangt man Weisheit..." Bodenkampf ist nur schwul, wenn man sich dabei in die Augen schaut. :P VingTsun Herford |
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#54
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Schieben durch Masse ist keine Schlagkraft. Wenn du 87 kg Wiegst, und einen 140 kg Pullen vor dir her Schieben kannst!? Und er sich nicht auf den Beinen halten kann? Das ist Schlagkraft! Ist nicht Böse gemeint ! Nur wenige befassen sich Wirklich mit dem Schlagtraining.Lieber wird Chi Sau, Lap Sau oder Bodenkampf gemacht. Das Schlagtraining interessiert nur Wenige. Man trainiert lieber auf seiner Freundin(Freund) als sich wirklich mit dem Training zu befassen.Unterricht aus!Training aus. So sieht es bei sehr vielen aus. Man befasst sich lieber mit den Autos, oder der 5.1 Anlage mit DTS, als die Disco Disco sein lassen, und lieber den Sandsack verhauen, oder das Dummy solange Prügeln bis jeder Muskel brennt. Aber jene die wenig Zeit haben aufgrund von Job oder Reise Entfernung, diese Leute sind meist Enthusiastischer als jene die ihre Zeit zur "Perfektion" nutzen könnten. |
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