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  #31  
Alt 23-03-2006, 11:43
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Ich hab 3 Jahre Wing Tsun gemacht. Wir mussten immer durchstrecken, aber dann im Schlag den Unterarm nach oben drehen.
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  #32  
Alt 23-03-2006, 11:44
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Zitat:
Zitat von Soju
Warum?
Etwas Kenntnis von Biomechanik schadet nicht. Das kann den Unterschied zwischen Glauben und Wissen ausmachen.
Man muss nicht mehr alles glauben, was Sifu oder Forenkrieger verzapfen.

Wobei ich da aber mit Zigarry nicht konform gehe. Das mit der Gelenkposition etc hat schon seine Richtigkeit, das mit dem "Schieben" ist aber eine schlechte Idee.
Wenn ich ausnahmsweise mal schieben will gibt es dazu bessere Wege, das hat in der Idee des Schlags nichts zu suchen.

Gruss
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When the ring bell rings, the bullshit stops.
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  #33  
Alt 23-03-2006, 11:46
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Zitat:
Zitat von martin.schloeter
Etwas Kenntnis von Biomechanik schadet nicht. Das kann den Unterschied zwischen Glauben und Wissen ausmachen.
Man muss nicht mehr alles glauben, was Sifu oder Forenkrieger verzapfen.
Stimmt, es ist nützlich, aber meine Frage ging eigentlich eher darauf warum er meinte, Biomechanik können zu müssen. Evtl. über Beruf, Studium,...
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  #34  
Alt 23-03-2006, 11:48
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angehender mediziner.

greetz
zig
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Jes. Sirach 8,4: Zanke nicht mit einem Schwätzer, dass du nicht Holz zutragest seinem Feuer.
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  #35  
Alt 23-03-2006, 11:52
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ah,und es is klar dass man nicht schlägt um zu schieben...es kann sich halt ergeben und diese flexibilität,auf (fast) alle inputs des gegners reagieren zu können, soll ja das ziel im *ing *un sein...zumindest für mich.prinzipien verinnerlichen um zu verstehen und zu lernen.

greetz
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  #36  
Alt 23-03-2006, 12:06
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Zitat:
Zitat von zigarry
also ich seh da durchstrecken schon als wichtig an,auch wenns nur ein schieben is.denn:zuerst trifft der schlag auf,das treibt den gegner zurück(hoff ich zumindest );durch das durchstrecken und gleichzeitiges vorgehen(ausdem becken heraus)kann man nun durch schieben(und deshalb finde ich es nicht schlecht) den schwerpunkt des gegners besser brechen;
Das verstehe ich nicht.

Demnach würdest du ja einen "Doppelschlag" ausführen, sprich du triffst mit der Faust und schiebst dann mit dem Becken nach.

Du musst schon einen sehr guten Stand haben oder sehr viel schwerer als dein Gegner sein um seinen Schwerpunkt durch vorgehen zu brechen, wenn der andere halbwegs gut stehen kann. Besonders nicht wenn du 70-30 stehst.

Ich kann dir nicht folgen was das durchstrecken für Vorteile haben soll.

Kazuko
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  #37  
Alt 23-03-2006, 12:06
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Zitat:
Zitat von zigarry
ah,und es is klar dass man nicht schlägt um zu schieben...es kann sich halt ergeben und diese flexibilität,auf (fast) alle inputs des gegners reagieren zu können, soll ja das ziel im *ing *un sein...zumindest für mich.prinzipien verinnerlichen um zu verstehen und zu lernen.

greetz
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Ich finde, wenn ich den Arm komplett durchgestreckt (also bis zum "lock out")habe verliere ich flexibilität und geschwindigkeit, weil ich immer Zeit aufwenden müsste um den Ellbogen zu "entriegeln".
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  #38  
Alt 23-03-2006, 12:07
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Zitat:
Zitat von Soju
Ich finde, wenn ich den Arm komplett durchgestreckt (also bis zum "lock out")habe verliere ich flexibilität und geschwindigkeit, weil ich immer Zeit aufwenden müsste um den Ellbogen zu "entriegeln".
Dem kann ich nur zustimmen.

Kazuko
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  #39  
Alt 23-03-2006, 12:16
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doppelschlag is meiner meinung nach das falsche wort.die faust trifft auf und durch so einen aufschlag geht der kopf aus der vorherigen position heraus(es sei denn ich leg mich mal mit mike tyson an...);und durch diesen bruch des schwerpunktes des gegners kann ich bei gestrecktem arm und energie aus dem becken weiter vor.
ich werd nämlich 1)nicht schlagen wenn er nicht in reichweite is; somit geht das vom bewegungsablauf ganz gut 2)die energie sehr wohl aus dem becken geben,weil sonst lehn ich mich vor(diesen fehler hab ich leider noch immer ) und kann leicht eins in die schnauze bekommen.
denn beim auftreffen der faust soll der arm ja noch nicht ganz durchgestrecktsein.somit hat man noch potential in form von kinetischer energie.und wenn dieses potential den gegnerischen kopf nach hinten gebracht hat und ich den arm jetzt durchstrecke(mit vorwärtsschritt) kann man den schwerpunkt recht gut brechen.

hoffe ihr wisst ungefähr was ich mein.das is halt alles sehr theoretisch und sicher im training mann-an-mann besser zu vermitteln.
will mich aber nicht alzusehr in den geistigen konstruktionen verlaufen...

greetz
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  #40  
Alt 23-03-2006, 12:18
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Zitat:
Zitat von Soju
Ich finde, wenn ich den Arm komplett durchgestreckt (also bis zum "lock out")habe verliere ich flexibilität und geschwindigkeit, weil ich immer Zeit aufwenden müsste um den Ellbogen zu "entriegeln".
auch ein guter punkt.is halt geschmackssache und situationsbedingt.
schneller is man sicher wenn der arm nicht immer durchgestreckt werden muss.mir gehts halt sehr viel um die gesamtkörperwirkung...

greetz
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  #41  
Alt 23-03-2006, 12:26
Benutzerbild von evil ernie
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aloha!
bei mir ist es wirklich schon ettliche jahre her mit dem "kuh dung".
wir hatten die arme NICHT durchgestreckt.
ein weiterer bisher, glaub ich, nicht genannter faktor war das hebeln. wenn ich durchstrecke und mein gegner schafft es mich zu greifen, ist es viel einfacher (m)einen durchgestreckten, "eingerasteten" arm zu hebeln und zu brechen, als einen nicht durchgestreckten, bei dem ich noch immer einen kleinen spielraum habe. so und nun?
weitermachen
E.E.
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  #42  
Alt 23-03-2006, 12:26
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Zitat:
Zitat von zigarry
doppelschlag is meiner meinung nach das falsche wort.die faust trifft auf und durch so einen aufschlag geht der kopf aus der vorherigen position heraus(es sei denn ich leg mich mal mit mike tyson an...);und durch diesen bruch des schwerpunktes des gegners kann ich bei gestrecktem arm und energie aus dem becken weiter vor.
ich werd nämlich 1)nicht schlagen wenn er nicht in reichweite is; somit geht das vom bewegungsablauf ganz gut 2)die energie sehr wohl aus dem becken geben,weil sonst lehn ich mich vor(diesen fehler hab ich leider noch immer ) und kann leicht eins in die schnauze bekommen.
denn beim auftreffen der faust soll der arm ja noch nicht ganz durchgestrecktsein.somit hat man noch potential in form von kinetischer energie.und wenn dieses potential den gegnerischen kopf nach hinten gebracht hat und ich den arm jetzt durchstrecke(mit vorwärtsschritt) kann man den schwerpunkt recht gut brechen.
Das funktioniert auch super ohne gestrecktem Arm.

Was das schlagen in Reichweite angeht versuch das mal mit nem Mann der gute auf den Beinen ist. Dann ist der plötzlich nicht mehr in Reichweite

Kazuko
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  #43  
Alt 23-03-2006, 12:32
Benutzerbild von zigarry
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drum sag i ja:alles schon sehr theoretisch....

greetz
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  #44  
Alt 23-03-2006, 12:34
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Vom schieben halte ich auch nichts. Ich sehe da auch keinen Vorteil.
Das Strecken des Armes kann passieren wenn der Gegner zu weit weg steht, oder wirklich flink ist und ausweicht. Und wenn man gerade dabei ist einen herzhaften Fauststoß zu machen und schlägt ins leere, bestimmt nicht angenehm wenn man es falsch macht.


Verkauft denn niemand diese Geheimtechnik des Fauststoßens???
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  #45  
Alt 23-03-2006, 12:34
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Ihr hängt euch hier vielzuviel am Durchstrecken oder nicht auf.
Ich strecke auch durch und hatte noch nie Gelenkprobleme.

Der Sinn dabei ist, daß du den Schlag nicht "künstlich" bremst, sondern versuchst "durch" den Gegner zu schlagen. Wenn das nicht geht stoppst Du schon von alleine.
Das ist ein psychsicher Vorteil, zumindest für mich. Der Schlag wird dadurch auch kräftiger (zu Probieren z.B. an einem 80kg Boxsack).


Ich halte drei andere Faktoren für viel wichtiger beim KFS, und das wird von den meisten, besonders anderen KKlern völlig unterschätzt, wenn sie die Effektivität von KFS durch anschauen beurteilen.

1.) Der KÖRPER steht HINTER dem Ellbogen und trägt MAßGEBLICH zur Kraftwirkung bei. (Im Gegensatz zu den aus der Hüfte geschlagenen Jabs oder ähnlichem)
2.) Der "Falling Step" der aus einem Schritt auf den Gegner zu besteht, und wobei im IDEALFALL der Schlag in dem Moment aufsetzen soll, wo der Fuss aufsetzt. Stichwort Gleichzeitigkeit, die meiner Meinung nach eine große Herausforderung im WT ist.
3.) Das sofortige Verfolgen und Bedrängen des Gegners ("kleben bleiben") und das Arbeiten auf enger Distanz.

Wurde schon gesagt, daß die Faust vertikal steht? Das ist natürlich das A und O der KFS...
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