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#1
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| Hallo zusammen, gibt es ausser den Formen noch andere Möglichkeiten die richtige Kniespannung zu üben ?? Es faellt mir relativ schwer auf dem hinteren Bein herumzurutschen. Denke dass ich hier noch etwas falsch mache. Wie sollte es sich bei einer einigermassen korrekten Schrittarbeit anfühlen ? Der hintere Fuss sollte so schnell als möglich an den vorderen Fuss herangezogen werden. Korrekt ? Vielen Dank für einen Tip. Gruesse Andreas |
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#2
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| Hallo, was meinst du mit auf dem hinteren Bein herumrutschen? Schrittarbeit lohnt sich immer und existiert auch für viele Schulen auch außerhalb der Formarbeit? Hohe Kniespannung läßt auf Spannungen in Hüfte und Sprunggelenk schließen. In die Spannung gehen und über die Imagination an den Hauptspannungspunkten entspannen und nachlassen und eine Menge Dehnungsarbeit! Schildere doch dein Problem noch genauer!
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#3
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| Ich schliesse aus dem Posting dass es sich um WT Schrittarbeit handelt. Dabei wäre das Gewicht ja komplett über dem hinteren Bein und der Körper wird primär durch die Adduktoren-Spannung dem vorgesetzten vorderen Bein nachgezogen..... Ausserdem besteht ne konstante Spannung in Bezug auf Adduktion und Innenrotation. Die Frage scheint nur wie kriegt man das vernünftig hin ? Hab ich das richtig verstanden ? Gruss Skyguide |
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#4
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| andreas.. wenn du schritte übst.. (mal ne glatten untergrund wählen) und dir ein A4 blatt unter den hintern fuss legen.. das blatt musste immer mitziehen.. is ne übung bei uns
__________________ Der Glaube versetzt Berge und verschüttet dabei nicht selten die Toleranz. © Prof. Michael Marie Jung |
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#5
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| wo genau liegt der sinn in dieser übung bzw. in dieser schrittarbeit? ist es bei euch das ziel ein bein auf dem boden hinterherzuschleifen wie jemand mit einer behinderung? wäre das so vorteilhaft könnte man meinen jeder würde sich so fortbewegen was ist mit der natürlichkeit der bewegung is ne ernstgemeinte frage, da mir diese schrittarbeit neu ist.. |
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#6
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| das vordere bein schützt den intim bereich.. und da das gewicht auf dem hinteren liegt, kann man nich sooo leicht gefegt werden, da ich das vordere bein auch wegziehe, hochziehen.. nachvorne stoßen kann... bei nem vorwärtskick.. kommt der druck aus der spannung in den beinen und der hüfte.. dieser druck zieht mich hinter meinem kick her.. durch den kick bin ich "geschützt" und hab distanz verkürzt um am mann arbeiten zu können.. so hab ich das immer verstanden..
__________________ Der Glaube versetzt Berge und verschüttet dabei nicht selten die Toleranz. © Prof. Michael Marie Jung |
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#7
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| aha ich hab zwar nu nichts verstanden aber so wichtig isses auch wieder nicht |
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#8
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| das interessante ist das kein höherer wt-kämpfer korrekte schrittarbeit macht. selbst kernie nicht. die heben immer die hacke des hinteren fußes. die übung kenn ich auch mit dem blatt papier unter dem fuß. schnell ist man damit allerdings nicht. halt nur im infight. gruß Nutella |
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#9
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| @wave Dieser Stand und Schrittarbeit mit Gewicht komplett hinten und freiem innenrotierten "Spielbein" ist primär für den extremen Nahbereich gedacht, "Knie an Knie" mit dem Gegner. Dieser Stand hat bei einigen diskussionsfähigen Schwächen in dieser Distanz auch diverse Vorteile (ansatzlose Kicks auch im Nahbereich, Unempfindlichkeit gegen Kniehebel und Feger mit der Möglichkeit selber welche einzusetzen, Sensibilität für Kniearbeit des Gegners etc etc). Der beschriebene Schritt ist eigentlich nur ein Nahdistanz-Verfolgungsschritt. Wird in der WT-Grundschule halt bis zur Vergasung geübt, was zu diesem seltsamen Bild führt das WTler anscheinend immer im Hoppel-Schritt unterwegs sind. In Kombination mit nem geraden Kick kann dieser Schritt auch ganz gut zur geschützten Distanzüberwindung in der halbnahen Distanz genutzt werden. In größeren Distanzen gehen auch WTler - zumindest die die über ihren Tellerrand mal drübergeguckt haben - ganz normal. Gruss Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#10
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| Hi, Zitat:
Hab' so den Eindruck dass diese "aduktorenbasierte nachziehen"-Paradigma irgendeine Grundschulübung für Stand und Schrittmuster ist, die sich irgendwann verselbstständigt hat. Gruss Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#11
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| für mich wirkt das eher wie eine beschäftigungstherapie. sieht man im kampf / sparring eh nicht. also halt ich es für zeitverschwendung. kenn aber auch genügend die damit glücklich sind. jedem das seine.. gruß Nutella |
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#12
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| Zitat:
Genau das hab ich gemeint. ![]() ![]() ![]() Nur "leicht" unverständlich ausgedrückt. Ob es Sinn oder Unsinn ist, darüber lässt sich ja sowieso streiten. Aber ich glaube kaum, daß die WT-Verbände dieses SChrittmuster trainieren lassen würden, wenn es kompletter Blödsinn wär. Es trainiert halt die Beine, man kommt auch ins Schwitzen, wenn man einen Drill daraus macht, also hat die Kondi auch was von. Aber ich denke, daß einer der Vorteile darin liegt, daß sich die Schüler darüber bewußt werden, daß sie sich mit ihrem Zitat:
Und dieses Gefühl (Knie an Knie = Chisau für die Beine ^^) muss halt auch erstmal automatisiert werden.
__________________ Der Glaube versetzt Berge und verschüttet dabei nicht selten die Toleranz. © Prof. Michael Marie Jung |
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#13
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| wieso sollten die wt`ler es nicht unterrichten wenn es kompletter blödsinn ist? gibt genug sachen im kk / ks bereich der blödsinn ist, der aber unterrichtet wird. baut man mit den armen genug druck auf, brauch man sich um die beine nicht kümmern. ist man im infight und der andere kann das bein fegen, denk ich mal ist was falsch gelaufen. gruß Nutella |
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#14
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| @Nutella, Nee, nee, das haste das WT falsch verstanden. Gibt anwendungstechnisch grob vereinfacht zwei Fälle: A. Du hast genug Power in den Armen und/oder der Gegner ist schlecht/schwach genug, dann wird er halt in der - sagen wir mal - mittleren Distanz per Fauststöße geplättet. Selbst die ist aber näher als in anderen KK, da man gleichzeitig versucht mit tiefen Ellbogen den Bewegungsfreiraum des Gegners einzuengen, quasi dessen Arme "runterzufalten". B. Der Gegner ist besser in dieser Distanz, dann sucht der WTler sein Heil in der noch engeren Distanz, arbeitet mit Ellbogen, Knie, Fegern, Kniehebeln, Schultern, Headbutts etc. Da natürlich dann die Notwenigkeit im Clinch sicher zu sein. Die Idee ist halt, dass viele andere KKs in dieser sehr engen Distanz wenig Konzepte haben. Das ist die Theorie, wenn man aber heutzutage einem guten Grappler in die Hände läuft hat man sich mit der Methodik u.U. die Falle selber gebaut. Na ja, wird sind Borg, werden uns anpassen. Ciao Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#15
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| Hallo zusammen, da ich noch relativer *in* *un* Neuling bin u. Erfahrungen aus anderen Kuensten mitbringe ist es nicht ganz einfach sich auf diese Schrittarbeit einzustellen. Aber Tatsache ist, dass sich diese Schrittarbeit nur auf sehr kurzer Distanz einhalten lässt. das Witzige, alle Fortgeschrittenen heben das hintere Bein vom Boden ab wenn es schnell gehen soll. Wie ich gelesen habe machen das nicht mal diverse Grossmeister. Das mit dem Gewicht hinten hat sicher wie alle anderen Techniken Vor u. Nachteile, man muss eben nur wissen wann Sie passen. Am Anfang ist man so sehr damit beschäftigt sein Gewicht hinten zu halten dabei ist an andere Techniken überhaupt nicht mehr zu denken. Viele Gruesse Andreas |
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