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  #1  
Alt 08-07-2002, 14:42
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Standard Kung fu und Ving Tsun

Man sagt ja Heute, das Ving Tsun als Essenz der damaligen Kung Fu Stile erarbeitet wurde.

Meint ihr, Ving Tsun (egal welcher Schreibweise) ist dem anderen traditionellen Kung fu überlegen? Wenn ja, warum?
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  #2  
Alt 08-07-2002, 15:37
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Tja, das läuft doch wieder auf so eine nichtlösbare "Was ist besser als was?"-Frage hinaus.
Aus meiner Sicht (EBMAS-WT) kann man in der Historie des Wing Chun verfolgen, dass die Stärke dieses Stil - totale Konzentration auf das "Wesentliche", Infight, kurze Distanz, max. Effizienz, auch gleichzeitig wieder die Schwäche war mit Problemen der Überwindung der langen Distanz und konzeptionelles Ignorieren des Bodenkampf.
Moderne WT-Stile sind daher wieder ein Stück erweitert, legen Wert darauf alle 5 Distanzen abzudecken, was Traditionalisten teilweise etwas gegen den Strich geht.
Praxisnahes Wing Chun hat sich da m.E. den anderne Kung-Fu-Linien wieder angenähert.
Andererseits kommen viele Kung-Fu-Stile für Wing-Chun-ler kaum in Frage, weil z.B. die Fähigkeit zu hohen Kicks doch stark veranlagungsbedingt ist. Besondere Voraussetzungen an die Körperstruktur sollen mit Wing Chun ja gerade eben nicht notwendig sein.
Allgemeines Problem: Wing Chun - insbesondere WT als Derivat - ist Massenprodukt geworden, welches häufig wegen der Jedermann-Kompatibilität nicht mehr mit dem "notwendigen Ernst", eine soliden Härte gegen sich selbst trainiert wird. Da hängt die praktische Leistungsfähigkeit dann stark von Verbandsstil und der jeweiligen Schule ab.

My 5 cent
Martin
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  #3  
Alt 08-07-2002, 16:00
Benutzerbild von PAI LEE
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Hola Chavales



Überlegen in was?



Hasta Luego

Pai Lee
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  #4  
Alt 08-07-2002, 22:06
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Zitat:
Original geschrieben von martin.schloeter
Tja, das läuft doch wieder auf so eine nichtlösbare "Was ist besser als was?"-Frage hinaus.
Aus meiner Sicht (EBMAS-WT) kann man in der Historie des Wing Chun verfolgen, dass die Stärke dieses Stil - totale Konzentration auf das "Wesentliche", Infight, kurze Distanz, max. Effizienz, auch gleichzeitig wieder die Schwäche war mit Problemen der Überwindung der langen Distanz und konzeptionelles Ignorieren des Bodenkampf.
Moderne WT-Stile sind daher wieder ein Stück erweitert, legen Wert darauf alle 5 Distanzen abzudecken, was Traditionalisten teilweise etwas gegen den Strich geht.
Praxisnahes Wing Chun hat sich da m.E. den anderne Kung-Fu-Linien wieder angenähert.
Andererseits kommen viele Kung-Fu-Stile für Wing-Chun-ler kaum in Frage, weil z.B. die Fähigkeit zu hohen Kicks doch stark veranlagungsbedingt ist. Besondere Voraussetzungen an die Körperstruktur sollen mit Wing Chun ja gerade eben nicht notwendig sein.
Allgemeines Problem: Wing Chun - insbesondere WT als Derivat - ist Massenprodukt geworden, welches häufig wegen der Jedermann-Kompatibilität nicht mehr mit dem "notwendigen Ernst", eine soliden Härte gegen sich selbst trainiert wird. Da hängt die praktische Leistungsfähigkeit dann stark von Verbandsstil und der jeweiligen Schule ab.

My 5 cent
Martin
Ich finde das einen ausgesprochen guten und ausgewogenen Beitrag.
Ich möchte nur gerne folgendes hinzufügen:

Im Weng Chun Kung Fu wurden schon immer die 5 Distanzen trainiert, und auch Hebel, Würfe, Würgetechniken. Dass die modernen Stile diese Dinge jetzt (vor allem in Deutschland) hinzufügen, spricht für das ernste Bemühen ihrer Lehrer, einen kompletteren Stil zu kreieren und somit ihre Schüler selbstverteidigungstauglich zu machen.

Philipp
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  #5  
Alt 08-07-2002, 22:15
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hi philipp,

jetzt müssen die nur noch fair genug sein und sagen, dass sie keinen traditionellen stil betreiben.......


christian
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  #6  
Alt 08-07-2002, 22:21
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Zitat:
Original geschrieben von Shaolin Quan
hi philipp,

jetzt müssen die nur noch fair genug sein und sagen, dass sie keinen traditionellen stil betreiben.......


christian
Weiss leider nicht wenn du mit "die" meinst. Wenn die Wing Chun-ler (WTler, etc) gemeint sind sind, ist das eine Frage des Standpunkts.
Die JKD-Leute betrachten Wing Chun i.d.R. durchaus als "classical". Wegen Formen etc.
Würde dir da aber recht geben, dass die Traditionselemente nur schwach ausgeprägt sind.

Gruss
Martin
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  #7  
Alt 08-07-2002, 22:24
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ach, weisst du, wenn ich mir den kerni da so anseh, der alle paar monate nen neuen trend aufgreift, den er dann irgendwo und irgendwann mal in china von nem runzeligen, alten meister gelernt haben soll...

...siehe wt-chikung, siehe blitz defense...


ABER ALLES HOCHTRADITIONELL.........



ich lach mich tot.......
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  #8  
Alt 08-07-2002, 22:38
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Kein Grund so spitz zu werden.

Was da in manchen Verbänden läuft mit den ganzen Zusatz-"Produkten" ist ne ganz andere Sache.

Wenn man beim Kern-Wing-Chun bleibt (wie auch immer man das im Detail definiert) bleibt's aber dabei, das die Eingruppierung traditional oder non-classic im Auge des Betrachters liegt.
Gibt ja hier in den Foren genug Teilnehmer, die es sich nicht verkneifen können über die Wing-Chung-Leute wegen ihren "albernen altmodischen" Formen zu lästern.

Aber wir sind ja eh nur Baletttänzer und Hundepaddler.

Gruss
Martin
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  #9  
Alt 09-07-2002, 00:21
Wendelin
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Standard Danke, Danke!

Zitat:
Original geschrieben von Shaolin Quan
ach, weisst du, wenn ich mir den kerni da so anseh, der alle paar monate nen neuen trend aufgreift, den er dann irgendwo und irgendwann mal in china von nem runzeligen, alten meister gelernt haben soll...

...siehe wt-chikung, siehe blitz defense...


ABER ALLES HOCHTRADITIONELL.........



ich lach mich tot.......
Mit dem Spruch, dass wir uns im Zeitalter der Beliebigkeit und damit jeder sein eigner Clown ist, setze ich mich normal in die Brennnesseln!

Klar, 300 Jahre Kampftradition werden hier in Deutschland ausser Kraft gesetzt und modernisiert.... etliche Gung Sau Kämpfe gelten nur in China ..... tja, wurde Zeit, dass wir es verbessern..... Oder nicht? Paar Freizeit-Ultimates, paar Besofffene vor ´ne Disko verprügelt und schon sind wir "Helden für einen Tag"!

Deutschland mir graut vor Dir, aber weil der Tod nicht mehr Meister aus unserem Lande ist ....

Tja .... Mode (nicht Modernität!!!!) ist das Ende der Tradition! Und wir feiern den neuen Gott, der für ´ne freizeithose 100 Euro abdrückt!

Ich kann halt auch nicht soviel fressen, wie ich da kotzen muss!

Ewige Blumenkraft!!!

Wendelin
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  #10  
Alt 10-07-2002, 09:27
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hi wendelin,

nix gegen trends und moden, schau dir fitness-studios an, die können nur durch solche existieren (taebo, callanetics, step,...).

vielleicht sollten wir nur noch "fitness-kerni" sagen... hihihi.

nein, es ist einfach schade, wenn man als traditioneller kampfkünstler auf trends und eintagsfliegen zurückgreifen muss, um schüler zu werben....



christian
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  #11  
Alt 10-07-2002, 10:21
Wendelin
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Zitat:
Original geschrieben von Shaolin Quan
hi wendelin,

(schneidi, schneidi ...)

nein, es ist einfach schade, wenn man als traditioneller kampfkünstler auf trends und eintagsfliegen zurückgreifen muss, um schüler zu werben....



christian
Muss man das?

So long

Wendelin
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  #12  
Alt 10-07-2002, 10:54
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bietet doch fast jede kk schule an: "sv für super-streetfghting-kids mit wu-tang-clan-allüren", "strassenkampf und rappen", "wie seh ich gut aus beim street-combat"...

und alle gucken c`mon baby auf dsf
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  #13  
Alt 10-07-2002, 12:41
MisterDevil
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Standard zurück zum eigentlichen Thema....

ich persönlich glaube, das man VT mit sehr wenigen traditionellen Stilen vergleichen kann.

Die Hauptunterschiede zu den "klassischen" KF-Stilen sind meines Erachtens folgende:

- VT ist kein Tierstil und versucht somit keine tierischen Bewegungen auf den menschlichen Körper zu adaptieren so das der menschliche Körper erst eine unnatürliche Biomechanik erlernen muß.
VT lehrt mich durch optimale Ausnutzung von Winkeln und Strukturen (Dreiecksprinzip) und natürlicher Biomechanik maximale Ergebnisse zu erzielen.

- es gibt keine starren Techniken sondern Prinzipien

- es gibt im VT (WSL) keinen meditativen/religiösen Teil

- akrobatische und überflüssige Bewegungen fallen weg

- besondere Stabilität oder Kraft haben im VT nichts mit Chi oder anderen esoterischen Kräften zu tun sondern werden nüchtern und wissenschaftlich dargestellt (Schläge wie der Dim Mak der 3 Monate unbemerkt bleibt und dann zum Tod führt gibt es im VT nicht. )


Die "Essenz" aller KF-Stile ist es sicherlich nicht.
Das Kampfsystem liefert aber meiner Meinung nach alles was es zur effektiven KK machen könnte.
Es liegt nur am Kämpfer dies auch in der Praxis so anzuwenden wie es in Theorie gedacht war.

das ist meine unbdeutende Ansicht der Dinge.....

Ciao
MD
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  #14  
Alt 15-07-2002, 15:32
Benutzerbild von Ma Shao-De
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Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2002
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Standard

Hi Folks

kaum zu glauben was Shaolin Quan so für warme luft von sich gibt....

lass doch den kernie in ruhe. wenn dir sein "ding" nicht gefällt so respektiere es wenigstens oder was um himmels willen hat er dir denn angetan?

das ewige zanken ich mach es besser als die anderen ist eine echt müde sache, geht und trainiert lieber mehr als solch schall und rauch ind web zu setzen.

das topic fand ich anfangs noch interessant aber da wird immer abgedriftet...

ich kann mich dem statement von martin.schloeter und Philip Hackert anschliessen.

nicht alle wt wc sind gleich und weil das viele nicht unterscheiden können/möchten nennt sich eine schule nur noch ungern so...

ist wc / wt nun anderen überlegen? ja in was denn.... zumindest in der theorie, in vielem und damit hat es sich meistens....

naja sorry das musste raus...
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  #15  
Alt 18-07-2002, 17:27
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Beiträge: 8
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Zitat:
Original geschrieben von Ma_Shao_De

lass doch den kernie in ruhe. wenn dir sein "ding" nicht gefällt so respektiere es wenigstens oder was um himmels willen hat er dir denn angetan?

das ewige zanken ich mach es besser als die anderen ist eine echt müde sache, geht und trainiert lieber mehr als solch schall und rauch ind web zu setzen.

das topic fand ich anfangs noch interessant aber da wird immer abgedriftet...
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich denke das jeder der sich ernsthaft mit KK beschäftigt erkennen muß, das jedes System gewisse Vor- und Nachteile hat.

Und eine KK wie *ing **ung immer über Kernies Marketing-Gags zu definieren, scheint mir nicht so richtig objektiv ...

bye Tom
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