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  #1  
Alt 13-10-2011, 06:07
Benutzerbild von ChuckGaylord
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Kampfkunst: CQC nach Carl Cestari und Kelly McCann-
 
Registrierungsdatum: 15.03.2011
Beiträge: 152
Standard Lernfortschritt WC in China und in Deutschland

Man hört ja, vor allem von der EWTO, in China würden WCler viel langsamer lernen als hier. Sie müssten sich erst jahrelang durch die Formen quälen, bevor es ans Kämpfen ginge:

Martial Arts Foren :: Thema anzeigen - Interview mit Sifu Michael Fries

Jetzt erinnere ich mich aber an einen Bericht von PhB über seine Unterricht bei Wong. Für mich hörte sich das so an, als ob Wong recht schnell zur Sache gekommen wäre.

Was stimmt nun? Hatte Wong eine ganz andere Auffassung vom Unterricht des WC als Leung Ting?
Wie war es bei Yip Man? Einerseits soll er sich ja Zeit gelasen haben, andererseits hat er Leung tin das komplette System in wenigen Wochen gelehrt.
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  #2  
Alt 13-10-2011, 06:18
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
Registrierungsdatum: 09.03.2003
Beiträge: 4.024
Standard

Wem hat er das System in wenigen Wochen gelehrt?

Wenn man halbwegs etwas vom Ving Tsun versteht, dann weiss man
und vor allem in diesem Falle sieht man es sogar, ist das gar nicht möglich.
__________________
When once you have tasted flight, you will forever walk on earth with your eyes turned skyward, for there you have been, and there you will always long to return. - Leonardo Da Vinci -

Geändert von PH_B (13-10-2011 um 06:20 Uhr).
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  #3  
Alt 13-10-2011, 08:37
Benutzerbild von re:torte
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Kampfkunst: Pilates auf SV- Basis, Schweden- Ringen
 
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Alter: 36
Beiträge: 2.535
Standard

Zitat:
Zitat von ChuckGaylord Beitrag anzeigen
Man hört ja, vor allem von der EWTO, in China würden WCler viel langsamer lernen als hier. Sie müssten sich erst jahrelang durch die Formen quälen, bevor es ans Kämpfen ginge:

Martial Arts Foren :: Thema anzeigen - Interview mit Sifu Michael Fries

Jetzt erinnere ich mich aber an einen Bericht von PhB über seine Unterricht bei Wong. Für mich hörte sich das so an, als ob Wong recht schnell zur Sache gekommen wäre.

Was stimmt nun? Hatte Wong eine ganz andere Auffassung vom Unterricht des WC als Leung Ting?
Wie war es bei Yip Man? Einerseits soll er sich ja Zeit gelasen haben, andererseits hat er Leung tin das komplette System in wenigen Wochen gelehrt.

angeblich sollen es 6-9 Monate gewesen sein. Was aber immer noch einem Schnellkurs gleich kommt, wenn man es mit den 15+ Jahren vergleicht, die ein dummer deutscher Schüler dafür braucht.
__________________
I Love Schiuschitsu
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  #4  
Alt 13-10-2011, 09:21
Benutzerbild von DerGroßer
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Kampfkunst: Wing Chun Hapkido
 
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Nicht schon wieder in diese Richtung /Leung Ting Story) abdriften, die Diskussion hatten wir gefühlte 3 mio mal. Wing Chun im Grunde zu lernen sollte bei 3 mal die Woche intensivem Training so 2-3 Jahre brauchen, das Feintuning hört nie auf...
__________________
Luther Bibel :Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine Hände lehrt streiten und meine Fäuste kriegen
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  #5  
Alt 13-10-2011, 10:10
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Kampfkunst: Wing Chun
 
Registrierungsdatum: 23.01.2011
Beiträge: 220
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Zitat:
Zitat von DerGroßer Beitrag anzeigen
Nicht schon wieder in diese Richtung /Leung Ting Story) abdriften, die Diskussion hatten wir gefühlte 3 mio mal. Wing Chun im Grunde zu lernen sollte bei 3 mal die Woche intensivem Training so 2-3 Jahre brauchen, das Feintuning hört nie auf...
Machen wir lieber 4-5 jahre draus. Außerdem würde ich dass nicht so verpauschalisieren. Ich merke auch bei uns, sind die Schüler von ihrer Aufnahmekapazität sehr unterschiedlich.
Zum Thema Feintuning kann ich aber nur zustimmen.
Aber das ist zu OT.

Das Interview habe ich gelesen. Und im ersten Moment kommt es mir so vor, als ob einfach nur (wiedermal) etwas anderes (die Chinesischen Lehrmethoden) schlecht geredet wird, um das eigene (die Deutschen Lehrmethoden bzw. genau die vom Sifu Fries) besser hinzustellen.
Dieses Interview ist meiner Meinung nach ein großes Werbeplakat für ein supereinzigartiges, unvergleichbares, extrem einfach zu lernendes, unkompliziertes ing ung, welches man noch dazu total schnell lernen kann.

Um eine Bewegung zum Reflex zu machen, dauert das Jahre. Man muss diese Bewegung ca. 100.000 mal ausführen, damit diese verinnerlicht wird. Wo bleibt die Zeit dafür, wenn es doch so schnell gehen soll?
Ich denke, die Chinesen haben das Begriffen. Aber in Deutschland muss alles schnell gehen. Jeder will alles können, aber sich nicht damit beschäftigen.

Es ist leicht, im Unterricht zu behaupten, dass man etwas könne. Mach Technik X und das passt. Aber sobald es draußen mal zur Sache kommt, ist alles vergessen und keine Zeit zum Nachdenken da.
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  #6  
Alt 13-10-2011, 10:18
Benutzerbild von KingAndy25
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Kampfkunst: Schwarzgurte mit Kleinigkeiten nerven
 
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Zitat:
Um eine Bewegung zum Reflex zu machen, dauert das Jahre. Man muss diese Bewegung ca. 100.000 mal ausführen, damit diese verinnerlicht wird. Wo bleibt die Zeit dafür, wenn es doch so schnell gehen soll?
Ich denke, die Chinesen haben das Begriffen. Aber in Deutschland muss alles schnell gehen. Jeder will alles können, aber sich nicht damit beschäftigen.
Gutes Argument. Stimmt schon das hier immer alles schnell gehen soll. Aber man sollte es auch nicht wie, vielleicht, in China zu langsam angehen.
Gesundes Mittelmaß^^
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Sakugawa Kanga: „ Ein Spezialist ist jemand, der immer mehr von immer weniger versteht“
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  #7  
Alt 13-10-2011, 10:23
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Was ist schnell ? Was ist langsam ? Kann man das überhaupt pauschalisieren wenn man etwas lernt ?
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  #8  
Alt 13-10-2011, 10:25
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Zitat:
Zitat von Mibo Beitrag anzeigen
Was ist schnell ? Was ist langsam ? Kann man das überhaupt pauschalisieren wenn man etwas lernt ?
Nein. Aber hierzulande gibts halt Konkurrenz, die mit schnell erlernbarer SV wirbt. Ist ja bei den Diskussionen um die SV-Tauglichkeit von Systemen immer wieder Thema.
__________________
"Man kann wissen, wie man siegt, ohne fähig sein, es zu tun" Sunzi
Kendo
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  #9  
Alt 13-10-2011, 10:32
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Kampfkunst: Wing Chun
 
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Zitat:
Zitat von DeepPurple Beitrag anzeigen
Nein. Aber hierzulande gibts halt Konkurrenz, die mit schnell erlernbarer SV wirbt. Ist ja bei den Diskussionen um die SV-Tauglichkeit von Systemen immer wieder Thema.
Damit werden aber immer wieder nur neue Leute geworben.
Leute, die sich mit KK auseinandersetzen, wissen, dass man ein System nicht nebenbei einfach mal so schnell lernen kann. Hier muss halt wieder separiert werden zwischen "Lehren" und "Verdienen". Das geht aber glaube ich zu weit weg vom Thema.

Ich denke wehrfähig wird man zügig (ca. 1 Jahr intensives Training). Aber dann kann man kein ing ung, sondern lediglich jemanden umhauen (wenn´s hoch kommt).
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  #10  
Alt 13-10-2011, 10:36
Benutzerbild von Maddin.G
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Kampfkunst: Pin San Wing Chun, Sin Moo Hap Ki Do
 
Registrierungsdatum: 23.10.2010
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Zitat:
Zitat von Juneo Beitrag anzeigen
Ich denke wehrfähig wird man zügig (ca. 1 Jahr intensives Training). Aber dann kann man kein ing ung, sondern lediglich jemanden umhauen (wenn´s hoch kommt).
MMn. beherrscht du die Basic. Die können auch völlig reichen wenn richtig beherrscht. Das ganze System würd ich auch so 4-5 Jahre bei ca 3 mal die Woche schätzen.

Aber DeepPurple hat schon recht bei uns muss immer alles zack zack gehen. Und was nicht nach mindestens einem Jahr durch ist ist dann zu lang oder Schrott.
__________________
Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.

Geändert von Maddin.G (13-10-2011 um 10:38 Uhr).
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  #11  
Alt 13-10-2011, 10:37
Benutzerbild von Huangshan8
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Kampfkunst: traditionelle und moderne chinesische Kampfmethoden
 
Registrierungsdatum: 18.04.2010
Beiträge: 326
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Bin kein WC Juenger!

Dennoch meine Sicht was trad. Kampfkuenste in China angeht ist folgende:

In China werden die Grundlagen,Formen oft intensiever, laenger gelehrt!
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  #12  
Alt 13-10-2011, 11:20
inaktiv
Kampfkunst: 借刀殺人
 
Registrierungsdatum: 23.12.2010
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Ich habe erlebt wie einer innerhalb von wenigen Monaten alle Formen des wing chun gelernt hat. Und zwar nicht so schlecht, wie sich manche das jetzt vielleicht denken.

Ich glaube wenn man so einen Fleiß, Lernwillen und so eine Aufnahmekapazität hat kann man das System in unter einem Jahr lernen. Aber das sind dann ja nur die formalen Übungen, das heißt gar nix.

Andererseits sind manche Leute schon Kämpfernaturen, wenn sie mit wing chun anfangen. Andere würden nach 20 Jahren wing chun immer noch keinen ernsten Kampf überleben.

Wenn nun ein Kämpfer mit Talent daherkommt und ein Jahr sehr intensiv trainiert, kann er sicher so gut werden, wie anderswo die Meister sind, wenn er alles sofort von vorne herein richtig gezeigt kriegt. Aber das heißt nicht, das er nicht noch besser werden kann.
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  #13  
Alt 13-10-2011, 11:27
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Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 18.11.2009
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[QUOTE=Misanthropist;2656145]Ich habe erlebt wie einer innerhalb von wenigen Monaten alle Formen des wing chun gelernt hat. Und zwar nicht so schlecht, wie sich manche das jetzt vielleicht denken.

Finde ich persönlich, ist kein Problem : aber hat er sie auch verstanden ? Da wird das Problem liegen, im verstehen. Das finde ich einen ganz wichtigen Aspekt.
Zu meiner ing ung Anfangszeit konnte ich auch bestimmte Techniken, aber richtig verstanden habe ich sie erst später.
Und nein, es lag nicht am Trainer.
Man benötigt halt die Zusammenhänge
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  #14  
Alt 13-10-2011, 11:28
inaktiv
Kampfkunst: und da meinte der, ich hätte abgeschmatzt. aber das ist quatsch, weißte!
 
Registrierungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 1.888
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Zitat:
Zitat von Juneo Beitrag anzeigen
Um eine Bewegung zum Reflex zu machen, dauert das Jahre. Man muss diese Bewegung ca. 100.000 mal ausführen, damit diese verinnerlicht wird. Wo bleibt die Zeit dafür, wenn es doch so schnell gehen soll?
Ich denke, die Chinesen haben das Begriffen. Aber in Deutschland muss alles schnell gehen. Jeder will alles können, aber sich nicht damit beschäftigen.
Ich war nie in China in einer Schule. Aber wenn es stimmt, dass sie sich die ersten Jahre ihres Trainings nur damit beschäftigen, die Formen einzuschleifen, greife ich mir fassungslos an den Kopf. Eine größere Verschwendung von Zeit kann ich mir fast nicht vorstellen. Ich stelle mir gerade vor, wie ein Ingung-Schüler, der drei Jahre seine ganz tollen Formen eingeschliffen und herrlich perfektioniert hat, vom x-belibigen Straßenschläger so dermaßen die Fresse dick geschlagen kriegt, weil er einfach nichts anderes gelernt hat, als tote Bewegungsabläufe einzuüben. Eine Farce.

Natürlich will ich schnell kampffähig werden und nicht erst nach 15 Jahren das erste Mal zart gegen ein Wandsäckchen hauen! Was ist ein Kampfsystem wert, mit dem man sich erst mit 57 wehren kann, wenn man sowieso nur noch zuhause in die Couch pfurzt?
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  #15  
Alt 13-10-2011, 11:42
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 18.11.2009
Ort: zu Hause
Beiträge: 51
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Muß es eigentlich immer ums kämpfen gehen ? Kann man etwas nicht aus Interesse, Leidenschaft und vor allem aus Spaß machen. Mit Gleichgesinnten die die selben Interesse an diesem Sport haben zusammen sein.
Verestehe ich nicht, dass es immer gleich um`s kämpfen gegen andere gehen muß. Vielleicht liegt ja hier einer der Denkfehler.
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