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Archiv Wing Chun / Yong Chun Das alte Wing Chun Forum mit Diskussionen über Wing Chun (mandarin: Yong Chun) und deren Derivate aus aller Welt. Geschlossen am 29.08.2012



 
 
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  #1  
Alt 15-04-2004, 10:00
MK
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard LTs besonderes Erbe

Moin.
wieder mal aus aktuellem Anlaß, möchte ich mal eine Fage an die WT-Fraktion zur Diskussion stellen:
Es war/ist sehr oft zu lesen, daß LT von YM den sogenannten Altersstil
gezeigt bekommen hat. Den Stil, der quasi die fortgeschrittenste, ergo überlegeneste Konzeption des *ing*un darstellt.
Mich würde nun mal interessieren, was konkret für technische Aspekte
die Besonderheit/Überlegenheit ausmachen sollen?
Und wie YM zu dieser Neukreation gekommen sein soll, in einer Zeit, wo er praktisch überhaupt nicht mehr aktiv war, also seine neuen Rückschlüsse nicht mehr in der Praxis überprüfen konnte?
Und wieso YM dann seinen alten Schülern, die ihn ja jahrelang treu zu ihm standen und maßgeblich an dem 'Siegeszug' des *ing*un Anteil hatten,
diese neuerlichen Verbesserungen nicht zeigte/mitteilte/unterrichtete, sondern eben nur dem 'closed-door'-student LT? (der ja seinerseits großzügig darauf verzichtete, YM 'Sifu' zu nennen, obwohl er ja eigentlich genug Grund dafür gehabt hätte )
Gruß
Michael
PS: Bitte doch mal technische Argumente, Beispiele aus Formen, etc. und nicht nur wieder Sprüche! Danke.
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  #2  
Alt 15-04-2004, 10:31
KKB-Userstatus: Beginner
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Registrierungsdatum: 20.05.2003
Ort: bei Sinsheim
Beiträge: 141
Standard

Sowat gibbet???

Das ist mir als WT`ler neu..... aber mal sehen, was da so kommt in dem Thread..... man lernt ja nie aus
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  #3  
Alt 15-04-2004, 10:51
inaktiv
Kampfkunst: die 'Moderation' in diesem Board ist unter aller Sau
 
Registrierungsdatum: 06.08.2003
Beiträge: 596
Standard

Zitat:
Zitat von MK
PS: Bitte doch mal technische Argumente, Beispiele aus Formen, etc. und nicht nur wieder Sprüche! Danke.
Könnte schwierig werden, da du für dich selbst festlegst, was lediglich Sprüche
sind.

Ich kenne nur LT-WT, und daher kann ich dieses nicht mit Sicherheit von anderen Wing Chun-Varianten abgrenzen.

Von dem, was ich glaube aus Gelesenem von anderen Wing Chun-Stilen zu wissen, unterscheiden sie sich wohl am meisten dadurch vom WT, dass das Wing Tsun versucht, direkt den Weg der Anpassung, der strukturellen Flexibilität, der "Weichheit" zu gehen. Während z.B das WSL-VT IMHO mehr den Weg der stabilen Struktur und der aktiven Suche nach den optimalen Angriffpositionen geht.

Ich denke, viele passive, adaptive Elemente des WT sind relativ einzigartig.
z.B.

die Passivität bei der Wendung.
IMHO ist diese nicht absolut, sondern eine Ideal/Lernhilfe, dem es sich anzunähern gilt (es wird aber nie ganz erreicht).
Die Idee ist, sich in direkteste Weise, nämlich auf den konkreten physischen Zwang des Gegners, dem Gegner optimal anzupassen, um in eine günstige Angriffsposition zu kommen.

Die Auffassung vom Chi Sao
Wir haben die Idee, Kraft vom Gegner aufzunehmen, um sie im richtigen Moment gegen ihn zu wenden (natürlich auch mehr eine Hilfsvorstellung, als physikalische Realität).
Wir haben, das Ideal (wenn die Brücke schon geschlagen ist) mit unseren vier Kampfprinzpien im Hinterkopf, den Kampf fühlend, intutitiv zu führen, wobei wir eher auf flexible Anpassung, als auf strukturelle Stärke setzen.

Weiterhin ist das Wing Tsun als Stil flexibel. Es ist offen für neue Entwicklungen und Erweiterungen. Das grenzt es von vielen (nicht allen) Wing Chun-Stilen ab.

Das zum Anfang erstmal von mir ...

Geändert von Subjekt (15-04-2004 um 10:54 Uhr).
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  #4  
Alt 15-04-2004, 12:53
Benutzerbild von Ma Shao-De
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Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2002
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Cool

hi folks,

es gab bei YM keine closed door students! mein shifu Lo Man Kam hat als neffe bei YM gewohnt, von ihm jahrelang gelernt und hat mir mehrere male ausdrücklich gesagt, dass YM keine closed door oder lieblings schüler gehabt hätte.

LT sei auch nicht lange zum training erschienen, er habe das meiste von seinen shi xiong's wie z.b. WSL gelernt.

selber war ich zwar nicht dabei aber es gibt keinen plausiblen grund warum ein Lo Man Kam und ein Wong Kiu oder auch andere dieser generation etwas erfinden sollen.

naja, vielleicht war ja alles ganz anderst... aber wozu ist dies denn eigentlich wichtig????

sind wir doch einfach dankbar, dass wir wing chun lernen dürfen, indem wir stehts fleissig und hart trainieren anstatt die zeit mit polemik und viel zu viel theorie zu verschwenden.. oder etwa nicht??

just my fife cents .....
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  #5  
Alt 15-04-2004, 15:24
MK
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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@Ma Shao De hat geschrieben:
Zitat:
LT sei auch nicht lange zum training erschienen, er habe das meiste von seinen shi xiong's wie z.b. WSL gelernt.
Das nimmst Du aber zurück!
Gruß
Michael
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  #6  
Alt 15-04-2004, 15:40
Benutzerbild von Ma Shao-De
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Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
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hi folks,

@mk
warum denn? stimmts denn nicht?

seeya
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  #7  
Alt 15-04-2004, 17:10
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Beiträge: 207
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Zitat:
Zitat von Ma Shao-De
hi folks,

es gab bei YM keine closed door students! .....
und warum steht dann im Wing Tsun Kuen folgendes?

Nach chinesischer Kung-Fu-Tradition hatte Yip Man schon "seine Tür geschlossen" (closed his door). Erst dann traf er den jungen Leung Ting, fand Gefallen an ihm, war bereit, ihn als letzten (closed door student) Schüler anzunehmen und ihm im Privatunterricht die höchsten Techniken beizubringen, von denen manche ältere Schüler Yip Mans ihr Leben lang nur träumen durften.
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  #8  
Alt 15-04-2004, 17:25
Benutzerbild von Ma Shao-De
Moderator
Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
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hi folks,

@Ralf
warum? hmm, vielleicht weil papier geduldig ist? ich weiss es nicht... LMK etc. sagen nur das dies nicht stimme, ich war nicht dabei desshalb kann ich es nur nachsagen....


seeya
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  #9  
Alt 15-04-2004, 18:05
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Beiträge: 4.455
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Zitat:
Zitat von Ralf
und warum steht dann im Wing Tsun Kuen folgendes?

Nach chinesischer Kung-Fu-Tradition hatte Yip Man schon "seine Tür geschlossen" (closed his door). Erst dann traf er den jungen Leung Ting, fand Gefallen an ihm, war bereit, ihn als letzten (closed door student) Schüler anzunehmen und ihm im Privatunterricht die höchsten Techniken beizubringen, von denen manche ältere Schüler Yip Mans ihr Leben lang nur träumen durften.

Wer ist denn der Verfasser dieses Buches????

Gruß Ph.B
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  #10  
Alt 15-04-2004, 18:25
inaktiv
Kampfkunst: die 'Moderation' in diesem Board ist unter aller Sau
 
Registrierungsdatum: 06.08.2003
Beiträge: 596
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Zitat:
Zitat von MK
Mich würde nun mal interessieren, was konkret für technische Aspekte
die Besonderheit/Überlegenheit ausmachen sollen?
[...]
PS: Bitte doch mal technische Argumente, Beispiele aus Formen, etc. und nicht nur wieder Sprüche! Danke.
Ich glaube, darum sollte es in diesem Thema gehen, oder?
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  #11  
Alt 15-04-2004, 18:29
Benutzerbild von Klaus
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Beiträge: 17.912
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"Nach chinesischer Tradition" heisst "closed door student" der, der mit im Haus WOHNT und hinter verschlossener Tür (die macht man eben zu wenn man reingeht) eben noch privat trainiert, nicht öffentlich. Im öffentlichen Training lungern immer zig Leute mit rum. Mit Einstellung des Trainingsbetriebs aus Altersgründen hat es nichts zu tun. "Geheime Techniken" gibt es eigentlich auch in keiner Ausbildung, nur geheime Praktiken. Und geheim sind mehr oder weniger alle weiterführenden Praktiken, weil sonst jeder wüsste was auf ihn zukommt. Daß man Leuten den Kehlkopf eindrücken kann ist so geheim nicht. Von daher ist der ganze Schmu um ultrageheime Geheimtechniken die nur den wenigen Auserwählten beigebracht werden WEIL SIE SO GEFÄHRLICH SIND, totaler Quatsch. Die Basis solcher Spezialkompetenzen sind ganz normale Trainingsmethoden, mit schweren Steinen, bestimmten Partnerübungen, bestimmten Qigongübungen, usw. Nicht "wenn er Dich hier greift machst Du das und dann ist er TOT (Donnergrollen im Hintergrund)". Heute macht keiner mehr ein Geheimnis um den Kram, weil man kaum noch um Haus und Hof kämpfen muss. Von daher sind eigentlich alle Praktiken mehr oder weniger bekannt. Der 75. Level des geheimen Geheimdrachen mit der Todeskralle ist was das es nur auf der Playstation gibt. Richtige "Geheimtechniken" sind wenige Kernkonzepte um innere Kraft zu entwickeln, und die sind heute mehr oder weniger öffentlich. Der Rest ist einfach wieviel oder wenig man mit guten Leuten übt, und nicht in Spinnerei verfällt, oder im Training A übt, und im "Freefight" B macht. Die Initialzündung um bestimmte Dinge zu verstehen, kommt aber meistens davon daß man mit weit fortgeschrittenen Leuten direkt trainiert, und ein GEFÜHL davon bekommt. Das ist wie beim Fussballspielen, das blinde Verständnis kommt beim Machen, und der eine bekommt es, der andere nicht. Die die alles hinterfragen nicht.

Geändert von Klaus (15-04-2004 um 18:32 Uhr).
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  #12  
Alt 15-04-2004, 18:52
MK
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@MaShaoDe:
Doch klar, LT war eigentlich 'nen Schüler von WSL.
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  #13  
Alt 15-04-2004, 19:46
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Dann wäre er ja mein Sihing
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  #14  
Alt 15-04-2004, 20:12
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 207
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Zitat:
Zitat von PH_B
Wer ist denn der Verfasser dieses Buches????

Gruß Ph.B
kein geringerer als Leung Ting.
Das Werk ist nicht gerade unbedeutend.
Das Wing Tsun Kuen wird auch als die Bibel des WT bezeichnet.

Gruß

Ralf
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  #15  
Alt 15-04-2004, 20:41
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echt zum kotzen hier
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