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  #1  
Alt 05-02-2009, 12:19
Benutzerbild von GeeHot
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Kampfkunst: frapper du poing sur la table
 
Registrierungsdatum: 24.08.2007
Alter: 40
Beiträge: 674
Standard Was kann man von kommerzialisierter Kampfkunst erwarten?

Hi folks,

hab da mal zufällig im TV eine Sendung über Dieter Bohlen gesehen. Einen Ausschnitt in diesem "Bericht" fand ich bemerkenswert, denn ich könnten parallelen zur KK-Industrie erkennen.

Sinngemäß ging es darum, wieso D.B. so erfolgreich €€€ ist. Konsens: Was er fabriziert hat nichts mit guter Musik zu tun, aber sie ist Massentauglich.

Hääh? Wird das Produkt dadurch versaut, weil es jedem taugen muss. Kann man KK dann noch als KK bezeichnen. Ich vermute der vergleich eines Burgers von McDon mit einem 5-Sterne-Essen trifft wohl diesen Umstand am ehesten. Beides kann man Essen, doch nur eines davon ist wertvoll für die Sinne, den Körper und den damit verbundenen Genuss.

Natürlich betrifft dieser Umstand auch andere Stile (außer DingDung), aber hier (beim DingDung) haben wir das beste Beispiel für die Realisierung eines KK-Franchise.

Wieviel KK-Kommerz kann KK vertragen?
__________________
Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.
Lothar Matheus

Geändert von GeeHot (05-02-2009 um 12:21 Uhr).
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  #2  
Alt 05-02-2009, 12:22
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Kampfkunst: Krav (FEKM)
 
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Spannend, und auch noch nicht 100x durchgekaut und plattgetreten!
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  #3  
Alt 05-02-2009, 12:24
Benutzerbild von GeeHot
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Kampfkunst: frapper du poing sur la table
 
Registrierungsdatum: 24.08.2007
Alter: 40
Beiträge: 674
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Zitat:
Zitat von TipKick Beitrag anzeigen
Spannend, und auch noch nicht 100x durchgekaut und plattgetreten!
Tatsache?
__________________
Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.
Lothar Matheus
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  #4  
Alt 05-02-2009, 12:34
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Krav (FEKM)
 
Registrierungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 106
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Tatsache! Bis auf die Dieter Bohlen Referenz, die ist natuerlich super neu und verdient ihren eigenen Thread.
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  #5  
Alt 05-02-2009, 12:51
Benutzerbild von ivo c.
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Beiträge: 5.304
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Zitat:
Zitat von TipKick Beitrag anzeigen
Tatsache! Bis auf die Dieter Bohlen Referenz, die ist natuerlich super neu und verdient ihren eigenen Thread.
Das waren schon zwei Posts ohne irgendwas zum Thema gesagt zu haben.
Man kann ab und zu mal einfach nichts schreiben!

Ich finde ohne Kommerz wuerden manche Kampfkuenste erst garnicht ueberleben.
Denn wo waere der Sinn?

Ueberkommerzialliesierung ist was es zerstoert!
__________________

Escrima Schweiz, MMA SCHWEIZ, BJJ Schweiz
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  #6  
Alt 05-02-2009, 13:19
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Kampfkunst: was was du nicht kannst
 
Registrierungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 261
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Kommerz macht viele KK überhaupt erst für die meisten Leute zugänglich.
Ohne gewissen kommerziellen Gedanken würde keiner eine website online stellen außer vielleicht aus Geltungssucht, was aber auch weniger positiv wäre.

Um mal das Paradebeispiel EWTO wegzulassen.

Welche PHB Schüler hätten tatsächlich von ihm gehört, wenn er nur für sich mit 2-3 Privatschülern vor sich hintrainieren würde? Vermutlich sehr wenige.
Hätte er selbst den versteckteren Weg zu WSl gefunden, wenn er nicht erst durch die kommerzielle EWTo auf das Thema "Wing Chun" gestoßen wäre?

Hätten viele Chinesen kein kommerzielles Interesse gehabt oder ein gewisses Maß an Selbstdarstellung gesucht, würde in Europa kaum jemand wing chun kennen ausser einer handvoll Hardcorefans.
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  #7  
Alt 05-02-2009, 13:31
Benutzerbild von Sportler
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Kommerz muss nicht schlecht sein. Ich kenne Trainer, die von ihrer Schule leben. Problematisch wird es, wenn man über die Maßen Geld verlangt für Inhalte, die eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Ein weiteres Problem am Kommerz in KK ist/kann sein, dass die Trainer auf jedes Mitglied angewiesen sind. Je mehr desto besser. Da leidet auch die Qualität.
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  #8  
Alt 05-02-2009, 14:34
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Kampfkunst: Nin-Ten-Do
 
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Ich denke man muss da differenzieren, in welchem Ausmaß die Kommerzialisierung abläuft und wie sich die KK bzw. deren Ableger nach außen hin damit präsentieren, also ob sie propagieren a lá "bei uns werden sie unbesiegbar!" (und nebenbei darf man für alles extra blechen) oder wenn es einfach heisst "xyz ist eine effektive Kampfkunst zur Selbstverteididung" (mit Hinweis darauf, dass man dadurch trotzdem nicht unbesiegbar wird).

Ich hoffe es kommt rüber was ich damit sagen will

Auch finde ich, dass in gewissem Maße Kommerzialisierung betrieben werden muss, schließlich müssen die Trainer auch von etwas leben und solange das "Produkt" an sich gut ist und mir persönlich weiterhilft, bin ich auch bereit dafür den Betrag X zu zahlen, wenn es denn im Rahmen bleibt.

Natürlich wäre so etwas der Idealfall und sicherlich gibt es auch sehr viele Verbände/Schulen/Trainer/etc., die es maßlos übertreiben (ist nur meine Vermutung, konkrete Erfahrungen damit habe ich noch nicht gemacht!).

gruß
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  #9  
Alt 05-02-2009, 16:01
Benutzerbild von Stickman
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Jegliche Dienstleistung, für die ein finanzieller Gegenwert erbracht werden muß ist Kommerz..interessant ist hier auch die Wiki- Definition für "Kommerzialisierung" die explizit auch auf Sport Bezug nimmt.

Zitat:
Der Begriff Kommerzialisierung beschreibt einen Prozess, in dem wirtschaftliche Interessen einen immer stärkeren Einfluss gegenüber ideellen Werten gewinnen.[1] So wird kulturkritisch von der Kommerzialisierung der Künste, des Theaters, der Wissenschaften oder des Sportes gesprochen.
An und für sich ist eine Kommerzialisierung unbedenklich, eher sogar eine logische Folge, wenn der Anbieter seinen Lebensunterhalt davon bestreiten muß/will...ganz klar stehen hier dann die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund...

Daß jemand für eine Dienstleistung eine Bezahlung verlangt muß ja nun nicht diskutiert werden - es dürfte sich auch nicht nachteilig auf die eigentliche Dienstleistung auswirken.

Wird jetzt aber der Umfang der angebotenen Dienstleistungen künstlich aufgebläht, z.B. durch ein "in-die Länge-ziehen" oder kategorisieren der Programme, durch kostenpflichtige Prüfungen und Nachprüfungen u.s.w. leidet ganz klar der Dienstleistungsgegenstand unter der Kommerzialisierung. Aus Kommerz wird Abzocke.....ungefähr so wie beim Handwerker/Maler, der 2 Wochen benötigt, um ein Zimmer von 15 qm zu streichen.....

Massentauglich aus kommerzieller Sicht sind da aber eher die Anbieter, die so etwas weniger auf die Spitze treiben....den Vergleich mit Bohlen kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen...

Kommerz wird übrigens subjektiv empfunden...... von daher verträgt jede KK soviel Kommerz, wie täglich neue Dummköpfe aufstehen, um diesen Kommerz zu füttern...
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  #10  
Alt 05-02-2009, 16:41
Benutzerbild von GeeHot
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Kampfkunst: frapper du poing sur la table
 
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ich sehe halt, dass aufgrund der Massenkompatibilität wertvolle Unterrichtsinhalte auf der strecke bleiben. Leute die dann wirklich eine KK suchen, welche sie auf den realen Kontakt vorbereiten soll, werden sie dort (in Franchise-Gruppen) nicht finden.

Selbst wenn es Vordenker gibt, die ihre Quasi-Erfahrung für die Masse aufbereiten und daraus ein Programm kreieren, bringen nicht wirklich ihre Kenntnisse an den Mann. Denn die Veranlagung kann man schwer wegtrainieren.
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Lothar Matheus

Geändert von GeeHot (05-02-2009 um 16:43 Uhr).
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  #11  
Alt 05-02-2009, 16:45
Benutzerbild von Stickman
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Kampfkunst: Trinity Combat & Irish Stick Fighting
 
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Beiträge: 1.900
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Zitat:
Denn die Veranlagung kann man schwer wegtrainieren.
Das ist eher ein Problem aller KK´s und wird weniger durch die Kommerzialisierung beeinflusst.
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  #12  
Alt 05-02-2009, 18:00
Benutzerbild von manfred-m.
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Zitat:
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Wieviel KK-Kommerz kann KK vertragen?
Die frage war doch was man davon erwarten kann oder?

Hohe Beiträge, viele extrakosten, Verbandsmitgliedschaftskosten aber dafür Tötliche Gehimtechniken...
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