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#61
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| nachgeben oder weich ist imho im wt ein viel zu strapazierter und missverstandener begriff, ich würde stattdessen eher locker und flexibel schreiben |
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#62
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| lieber Jackson ich spreche dir hiermit meinen respekt aus und muß sagen ich finde gut was du tust. was viele garnicht sehen ist was für eine haiden arbeit dahinter steckt. ![]() Mr.Wang |
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#63
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| Was er meint weiss ist nicht relevant, da `dagegen gehen´nur dann funktioniert, wenn der Gegner körperlich weit unterlegen ist. Das Spiel mit Distanz und Timing funktioniert hingegen besser ... ob der Gegner jetzt kleiner oder größer ist, spielt dabei keine Rolle (wobei man nicht vergessen darf, dass körperliche Eigenschaften wie Größe, Trainingszustand, Alter etc. sehr wohl den Ausgang eines Kampfes beeinflussen). Persönlich neige ich dazu (zumindest innerhalb meiner KKs) den Prinzipien der Logik zu folgen. Verlässt man sich zu sehr auf körperliche Merkmale kann das ins Auge gehen .... spätestens dann nämlich, wenn diese nicht mehr vorhanden sind (bei verletzung, mit zunehmenden Alter usw. ...). @Jackson Timing (ital. tempo) erreicht man dann, wenn man Zeit gewinnt (beide Wörter sagen es ja bereits aus). Zeit gewinnt man durch Verkürzung der Wege, also durch ökonomisches Handeln. Ist meine Faust/ Waffe zum Beispiel in Vorhalte, hab ich den halben Weg zum Gegner bereits absolviert. Bewege ich mich ausweichend in eine Richtung, die mich zumindest von einem Teil der gegnerischen Waffen entfernt, hab ich ebenfalls einen Zeitvorteil, da dieser <<der Gegner>> sich ertsmal zu mir ausrichten muss, bevor er Folgeaktionen setzen kann. Besetze ich die Mitte (das kann auch durch die Positionierung meiner Person im Raum geschehen und muss sich nicht nur auf die Deckung begrenzen), ist es der Gegner, der diese Mitte umgehen muss. Und dadurch hat er die längeren Wege: sei es mit den Händen oder mit Schritten. Dieses muss auch befolgt werden, wenn man selbst angreift. Bewegt man sich dabei so, dass man den Gegner der Rückzugsraum nimmt, muss dieser gezwungenermaßen Umwege gehen und läuft dorthin, wo man sich selbt bereits befindet ... man hat ihm ja diesen einzigen Weg quasi aufgedrängt. Auch ist nicht wichtig WIE man auf die verschiedenen gegnerische Anmgriffe reagiert, sonder WANN man reagiert. Es gibt im kampf nichts dümmeres als bei einem Angriff stehenzubleiben, sich den Angriffswinkel anzuschauen und versuchen dann den Angriff zu kontern. Viemehr ist es klug sich zu bewegen, sobald auch der Gegner sich bewegt. Durch diese Veränderung der Mensur ist man entweder außerhalb der gegnerischen Reichweite wenn dessen Angriff einsetzt, oder man befindet sich nah an ihm dran und kann selbst Angriffe setzen. Durch dieses Vorgehen wird es nahezu unwichtig WIE der Gegner angreift. Man konzentriert sich vielmehr auf den Zeitfaktor des Angriffes ... das ist auch timing. Solch Beispiele kann man nahezu ad ultimo (naja, stimmt nicht ganz) weiterführen. Kombiniert man jetzt diese Ideen und befolgt im Kampf diese Prinzipien stest, summieren sich die Zeitgewinne und dadurch ergeben sich einige Lücken in die man reinschlagen/ reinstechen kann. Das nenne wir z. B. attacco in tempo, Angriff in die Zeit. Roberto
__________________ "Na nuddu postu 'u mari è accussì ranni, 'u suli accussì forti, 'u celu accussì blu. Na nuddu postu 'u ventu cunta storie accussì beddi." Poesia Italiana Geändert von roberto (22-03-2007 um 09:25 Uhr). |
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#64
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| Du würdest, Dein GGM hat aber nicht. Doktriniert wird Weichheit, Nachgeben, Mitgehen, Kraftlosigkeit bla bla...was Du Dir da zusammenreimst kommt daher, dass jeder normale Mensch irgendwann merkt, dass das einfach Schwachsinn ist. Nur anstatt zu akzeptieren, dass man verarscht wurde, ist das dann halt auf einmal "das richtige WT"... |
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#65
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| Zitat:
dagegen gehen um die die Druckrichtung zu erkennen ... dagegen gehen um sich abstoßen etc zu können ... man bewegt sich selbst, nicht den Gegner ... wie schon gesagt es ist echt eine geniale Sachen -meiner Meinung nach- Selbstverständlich bin ich auch ein Freund der direkten "kontaktlosen" und sehr "einfachen" Wege wo ich verschiedenes nicht brauche, aber mit dem Dagegen - Gehen ist es anders als viele hier denken ... das haben viele nicht richtig verstanden ... Zitat:
Gruß Jackson ... Geändert von Jackson1 (22-03-2007 um 09:31 Uhr). |
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#66
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| Hallo zusammen, die Videos von Keule und seinem Partner finde ich wiederum sehr gelungen!!! Der Sachverhalt bzw. das Prinzip vom "Dagegengehen" wird sehr anschaulich in "Wort, Bild und Tat" für den Betrachter rübergebracht und in Szene gesetzt! Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass das Prinzip vom "Dagegengehen" einen Namen erhält, wodurch es in meinen Augen wesentlich besser bzw. überhaupt erst möglich ist über dieses Prinzip in den offenen Dialog zu treten, es als Zieloption im Training zu formulieren am besten von Anfang an und sich auf der Grundlage der Verbalisierung bzw. Benennung stetig innerhalb dieses Prinzips weiterzuqualifizieren bzw. wiederum neue Prinzipien darauf aufbauend zu entwickeln bzw. abzuleiten!!! Diese Benennung ist in meinen Augen sehr wichtig, um Kampfkunst weiter zu professionalisieren bzw. zu systematisieren, da die Verbalisierung des Ganzen die Grundlage für den offenen Umgang bzw. Dialog mit dem Prinzip darstellt! Somit halte ich diese Videos nicht nur für gut wie oben geschrieben, sondern für ein "Grundlagenpapier" bzw. "Basispapier", um darauf aufbauend professionell und "wissenschaftlich" sich mit dem Prinzip im gegenseitigen Miteinander auseinanderzusetzen! Dabei halte ich es für wichtig, um eine weitere Professionalisierung der Kampfkunst an sich zu erreichen, dass eine viel stärkere Verbalisierung bzw. Benennung bestimmter Prinzipien, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Welt der Kampfkünste zieht, stattfindet, um zu einem professionelleren und qualifizierteren Umgang mit der Materie Kampfkunst zu kommen! Deshalb kann ich die Arbeiten von Keule nicht hoch genug bewerten, der stets darum bemüht ist, genau diesen konstruktiven und offenen Dialog der Kampfkünste untereinander anzuregen und viele Prinzipien, die Teil des roten Fadens sind, auch klar benannt und erklärt hat!!! Weiterhin sollte man bedenken, dass für diese Grundlagenarbeit kein Cent verlangt wird und man mal vergleichen sollte, wenn man sich teure Videos oder DVD´s aus dem Kampfkunstbereich erworben hat, welche dieser Videos soviel Inhaltlichkeit leicht verständlich für jedermann rüberbringen wie dies ohne Ausnahme bei den Videos von Keule und seinen Partnern passiert! Deshalb freue ich mich schon auf die nächsten "Keulschen Werke", die mich in den Schlüssen, die ich in Bezug auf Kampfkunst gesammelt habe, sehr unterstützen und beflügeln einfach so weiterzumachen wie bisher bzw. über das ein oder andere einfach aus einem anderen Blickwinkel wie bisher konstruktiv nachzudenken und mein weiteres Handeln danach auszurichten! Bis dann Stefan |
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#67
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#68
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| Hai Keule.. das 719er Video hab ich mir immer noch nicht angeschaut, aber nochmal um auf das dagegen gehen zurück zu kommen.. Wenn ich mich recht entsinne verfluchst du zum einen das Chisao, und tust es als Zeitverschwendung ab, zum anderen sagst du dann sowas wie... bei Kollision die Druckrichtung zu spüren ![]() Naja..okey.. Warum willst du denn eigentlich "dagegen" gehen? Diese Option wird jemanden eher dazu verleiten, ständig nach den Armen zu fischen, als das er sich aufs "Boxen" und Distanz beschränkt. Bei einer Vorwärtsbewegung wird entsprechendes aufeinanderprallen eh entstehen (sonst sind die Fäuste im Gesicht des Angreifers), ohne sich aber aufs Armefischen zu beschränken. Wenn ich noch erkennen kann und reagieren kann, von wo und das gerade ein Angriff erfolgt, dann versuche ich dem Angriff lieber direkt aus dem Weg zu gehen (ausweichen mit Schritt). Dadurch begibt sich auch ein Schwacher nicht direkt in die Offense, und erreicht sogar im Idealfall die Flanke und setzt Konter in die Flanke des Angreifers. Bei jeder direkten Kollision wird es immer schwierig werden, wenn der Angreifer kräftiger ist. Daher versucht man im yongchun auch nicht den "direkten" weg, sondern durch einschneiden Distanzen zu überbrücken. Grüsse
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#69
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schau dir die videos an ... Zitat:
schau dir die videos an ... Zitat:
schau dir die videos an ... @eric was willst du uns den sagen ? Sag es doch ... Zitat:
Viele Grüße Jackson Geändert von Jackson1 (22-03-2007 um 12:28 Uhr). |
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#70
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| Eine genaue Anleitung zu geben muß vom Lehrer erfolgen. Wenn er es falsch macht.. Pech gehabt. Aber dafür muß es Kontrollinstanzen geben Blödsinn! Geh doch einfach mal nach hinten oder zur Seite. Bei einem Kampf geht es darum den Mann niederzustrecken. Das macht man nicht, in dem man nach den Armen schlägt, sondern versucht die Birne von den Schultern zu holen. Schau dir deine Bewegung an! Du gehst immer vor ![]() Schau an wie du in deinem Video agierst ![]() Gruß
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#71
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| Ein bischen schneiden am Ende und ein bischen Arbeit am Ton hätte dem ganzen wirklich gut getan. genug Arbeit hats aber bestimmt auch so schon gemacht... Ich fand die Katze prima ![]()
__________________ "Da ist nur der eine Weg- gerade, offen und völlig frei von Hindernissen" |
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#72
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| @vatan du verstehst da was falsch ... dies ist kein Kampfvideo ... es ist kein Sparringsvideo ... es ist ein Video zum erklären eines Prinzips ... mehr nicht ... du achtest in dem Video auf Sachen um die es gar nicht geht ... und um was es geht verstehst du anscheinend nicht ... naja ... stell die richtigen Fragen dann bekommst du auch die richtigen Antworten ... Zitat:
Gruß Jackson |
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#73
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| wenn du zu stark dagegen gehst kann das eventuell der Gegner schon wieder nutzen und wenn du zu passiv bist haut er direkt durch das ist dann imho auch der bereich wo die tgs immer besser werden sollten (distanzegefühlt ect natürlich auch) leung ting ist halt denk ich der meinung das man dieses gefühl nur durch "weiches training" erlangt, also erstmal nicht so stark dagegen gehn aber ich selber finde das man dadurch das ziel etwas aus den augen verliert imho ist das aber eine lernphase weich hart oder umgekehrt irgendwann findet man für sich das optimum |
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#74
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| Zitat:
ohne fundierte Kenntnisse musst du es dir selber erarbeiten ... das dauert und ist auch kein gutes WCWT usw was da rauskommt ... |
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#75
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| Hey Keule, Deine Videos sind gelungen. Habe das mal im Training mit den "dagegen gehen + Schneiden probiert", Funktioniert gut, wenn der Gegner sozusagen "kleben" bleibt oder Starr mit wenig Bewegung und den Kontakt zulässt. Funktionieren tut es aber nicht mehr, wenn der Gegner keinen Kontakt zulässt und nicht starr stehen bleibt, sondern Angriff, schnelle Combos, zack zack und wieder raus (Schrittarbeit). Naja muss mal weiter experimentieren, aber ne tolle Sache. Du machst Dir wenigstens Gedanken, stellst Dinge in Frage und sprichst sie ganz offen aus und an. Mach weiter so. Liebe Grüße Nino
__________________ JKD war 1973, ASF ist heute http://www.kampf-kunst-berlin.de www.youtube.com/watch?v=GXoBB_KhQ7w |
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