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  #1  
Alt 14-01-2003, 15:11
MK
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Prüfungen, Graduierungen, Leistungsstufen

Wenn ich so in den letzten Tagen hier im Forum 'rumgelesen' hab,
müssen ja einige der Teilnehmenden Mitglieder der größten hier ansässigen *ing*un-Verbandes oder dessen Ablegers (die ja inhaltlich wohl fast Identisches machen) sein. Es würde mich mal interessieren, wieso diese Verbände soviel Wert auf Leistungsstufenunterteilung, Prüfungen und Gradierungen legen.
Ist es wirklich nur ein 'Ding' zur Geldmacherei, ist der Meister nicht in der Lage,das Können seiner Schüler so einzuschätzen?, will man den Einzelnen nur möglichst lange als Vertragspartner behalten oder steckt wirklich ein mir verborgener Sinn dahinter?
Wäre interessant mal zu hören, was diesebezügliche Vertreter so dazu meinen.
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  #2  
Alt 14-01-2003, 15:16
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Kampfkunst: SV, Ju-Jutsu, Modern-Arnis, Kali, Kickboxen
 
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Ort: Stuttgart/Ulm
Beiträge: 2.527
Standard

Das würde mich auch interessieren. Also ich denke GELD kann doch da keine Rolle spielen, oder sollte ich mich täuschen?
  #3  
Alt 14-01-2003, 17:21
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: jo mach ich
 
Registrierungsdatum: 27.08.2003
Beiträge: 1.206
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Hi,

Naja, den Lehrer möchte ich sehen der bei einer fiktiven Menge von ca 3000 Schülern (Is ja im Vergleich zur großen pösen EWTO wirklich wenig) noch die Übersicht behält was er wem beigebracht bzw. was der jenige schon kann. (Ok, können sollte kann man auch sagen ) Nebenbei gibt das ja auch andere Lehrer auf entsprechenden Lehrgängen, wie sollen die denn erkennen was die Teilnehmer schon können?

Gruß

Alef
  #4  
Alt 14-01-2003, 17:46
Benutzerbild von Panther
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Kampfkunst: SV, Ju-Jutsu, Modern-Arnis, Kali, Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 25.10.2001
Ort: Stuttgart/Ulm
Beiträge: 2.527
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Es gibt dazu noch ein allgemeines Thema:

http://www.kampfkunst-board.de/kampf...&threadid=3996
  #5  
Alt 14-01-2003, 18:45
MK
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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@Panther:
Aber bestimmt geht es bei derart großen Organisationen mit einem derartig ausgeklügelten Marketing-und Vermarktungssystem nicht um Geld (obwohl ich, wenn ich Werbebroschüren einiger Verbände in der Hand halte nicht weiß, ob es ums Kämpfen oder um den Verkauf einer Lebensversicherung oder eines Bausparkassenvertrages geht!!).
@Alefthau:
Klar, bei derartigen Massen wird es recht schwierig. bleibt die Frage, ob es überhaupt notwendig und möglich ist *ing*un, einen
Stil, der auch gerade persönlichen Einsatz und Interesse des Lehrers an jeden Einzelnen verlangt, so vielen Leuten beizubringen.
Vielleicht wäre auch hier weniger mehr.
  #6  
Alt 14-01-2003, 21:16
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Kampfkunst: WT
 
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Ist doch ganz einfach: weil die Leute das haben wollen!!

Überleg doch mal: Zeugnisse ab der 1.Klasse. Dann den Facharbeiter- oder Gesellenbrief nach der Ausbildung.
Ohne Facharbeiterbrief kein Facharbeiter- Job. Ohne Hochschulreife kein Studium. Ohne Diplom kein Ingenieurs-Job. Ohne Führungszeugnis kein Öffentlicher Dienst. Etc. etc.

Wenn wir nicht einen Personalausweis hätten, wo draufsteht, wie wir heißen, würd's uns keiner glauben.

Wir brauchen das!!

Grüße,

Dosmo
  #7  
Alt 14-01-2003, 21:54
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Zitat:
Original geschrieben von Dosmo
Ist doch ganz einfach: weil die Leute das haben wollen!!

Überleg doch mal: Zeugnisse ab der 1.Klasse. Dann den Facharbeiter- oder Gesellenbrief nach der Ausbildung.
Ohne Facharbeiterbrief kein Facharbeiter- Job. Ohne Hochschulreife kein Studium. Ohne Diplom kein Ingenieurs-Job. Ohne Führungszeugnis kein Öffentlicher Dienst. Etc. etc.

Wenn wir nicht einen Personalausweis hätten, wo draufsteht, wie wir heißen, würd's uns keiner glauben.

Wir brauchen das!!
Traurig aber leider war, wir Deutsche brauchen immer ein Papier wo drauf steht was wir können, sonst können wir nichts. Das Problem dabei ist, Papier ist geduldig und ich habe auch einen Drucker und schönes Papier(Urkunden) gibt’s in jedem Fachhandel.

Viele Grüße

Panther
  #8  
Alt 15-01-2003, 09:43
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ein vernünftiger zustand sollte doch sein, dass der lehrer den "leistungsstand", also die stärken und schwächen seiner schüler kennt.

ein schüler sollte zudem lernen, seinen eigenen leistungsstand einzuschätzen.

dazu sind überhaupt keine graduierungen notwendig.

im gegenteil: es könnte kampfsportler dazu verleiten, sich so stark zu fühlen wie (z.b.) die farbe seines dreiecks.
  #9  
Alt 15-01-2003, 09:59
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Hi,

@Karo Und nocheinmal: Ist zwar nobel gedacht mit dem persönlichem Wissen des Lehrers über den Wissenstand seiner Schüler, das wirste aber nur haben wenn Du Dir einen alten chinesischen Meister suchst der vielleicht nur 10 Schüler hast.

Ab 100 Schülern wird das schon ein Problem...............

Ich stelle es mir lustig vor wenn auf einem Lehrgang mit ca 150 Teilnehmern aus verschiedenen Städten erstmal 1 1/2 Std geklärt werden muß, was wer kann/weis, da die anderen Ausbilder ja nicht wissen was der Einzelne schon gelernt hat von seinem Lehrer.

Hat ein Lehrer nur 10 Schüler kann er ohne Graduierungen auskommen, aber nicht wenn er tausende hat!

Gruß Alef

P.S. So nebenbei: Hab mich auch schon auf Lehrgängen gewundert wer alles die Prüfungen bestanden hat!
  #10  
Alt 15-01-2003, 10:54
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Das Argument mir der Übersichtlichkeit ist schon richtig, aber im JKD gibt’s auch keine Grade und die machen ja schließlich auch Lehrgänge?
  #11  
Alt 15-01-2003, 10:59
MK
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Bleibt immer noch die Fragen, ob es sinnvoll ist, solche 'Massenlehrgänge' oder Massenprüfungen abzuhalten.
Wie Alefthau schon sagte, die alten Meister hatten nur wenige Hauptschüler. Warum?! Steht heute Quantität mehr und mehr vor Qualität?
  #12  
Alt 15-01-2003, 11:09
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Zitat:
Original geschrieben von Affe
Bleibt immer noch die Fragen, ob es sinnvoll ist, solche 'Massenlehrgänge' oder Massenprüfungen abzuhalten.
Wie Alefthau schon sagte, die alten Meister hatten nur wenige Hauptschüler. Warum?! Steht heute Quantität mehr und mehr vor Qualität?
Also ich selber mach ja kein WT(oder ähnliches) aber von euren Massenprüfungen habe ich schon gehört, da könnte ich mich auch einfach mal dazu stellen, so in die Mitte und dann sieht mich eh keiner. Also das finde ich sehr nett ausgedrückt, nicht so gut.

Du kannst heute nicht mit vor XY Jahren vergleichen, damals gab es nicht so viel Kampfkünstler wie heute, die meisten hätten sich das nie leisten können.
  #13  
Alt 15-01-2003, 11:18
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Beiträge: 9
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Persönlich habe ich nichts gegen Graduierungen.
Kann sinnvoll sein.
Aber in erster Linie nur sinnvoll für den der
die Kohle kassiert.
Oder sind die Prüfungen umsonst.
Beim Boxen bzw. Thai Boxen usw.
bezahlt mann nur das Traning.
  #14  
Alt 15-01-2003, 12:08
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Beiträge: 109
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Zitat:
Also ich selber mach ja kein WT(oder ähnliches) aber von euren Massenprüfungen habe ich schon gehört, da könnte ich mich auch einfach mal dazu stellen, so in die Mitte und dann sieht mich eh keiner. Also das finde ich sehr nett ausgedrückt, nicht so gut.
Ich habe mal davon gehört, daß vor einigen Jahren irgendwelche Journalisten eines Budo-Magazins auf einen WT-Großlehrgang gegangen sind, sich für die Prüfung auf 12.SG angemeldet haben und dann erst zur Urkundenverleihung wiedergekommen sind und ihre 12.SG-Urkunde bekommen haben...

Meine Wenigkeit hält von diesen Massenveranstaltungen gar nichts, ich denke, das tägliche Training bringt mehr (wenn man eine gute Schule hat, vorrausgesetzt).

Grüße,

Dosmo
  #15  
Alt 15-01-2003, 12:40
MK
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@Panther
Selbstverständlich leben wir nicht in der Vergangenheit. Auch gibt es heute sicherlich mehr Leute, die den Kampfsport als Hobby haben. Aber eben nur als Hobby. Wenige sind halt wirklich über einen langen Zeitraum daran interessiert sich selbst immer weiter zu verbessern. Gerade solche Leute sind es aber, die auch für den Lehrer interessant sind, da sie eine wahre Herausforderung
bezüglich des Unterrichtens, Verstehens und Könnens sind. Je besser die Schüler werden, desto besser ist auch der Lehrer gezwungen zu werden. Ein sehr guter Umstand.
Es hängt doch letztendlich vom Lehrer ab, welche Ansprüche er an sich, an seinen Unterricht und an den Fortbestand seines Könnens, bzw. Stils hat.
Man muß halt nicht alles auf einen Vorzeigeteller präsentieren.
@Dosmo
Auch ich bin eher ein Freund und Befürworter von kleineren Gesellschaften. So kann einfach mehr auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden (beiderseitig) und der Kontakt zwischen Lehrer und Schüler ist auch ein besserer. Zeit für Fragen, Zeit für Gespräche, Vertrauen und Verständnis. Meiner Meinung nach eine gute Basis für's Lernen.

Geändert von MK (15-01-2003 um 12:44 Uhr).
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