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#1
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| Wenn ich so in den letzten Tagen hier im Forum 'rumgelesen' hab, müssen ja einige der Teilnehmenden Mitglieder der größten hier ansässigen *ing*un-Verbandes oder dessen Ablegers (die ja inhaltlich wohl fast Identisches machen) sein. Es würde mich mal interessieren, wieso diese Verbände soviel Wert auf Leistungsstufenunterteilung, Prüfungen und Gradierungen legen. Ist es wirklich nur ein 'Ding' zur Geldmacherei, ist der Meister nicht in der Lage,das Können seiner Schüler so einzuschätzen?, will man den Einzelnen nur möglichst lange als Vertragspartner behalten oder steckt wirklich ein mir verborgener Sinn dahinter? Wäre interessant mal zu hören, was diesebezügliche Vertreter so dazu meinen. |
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#2
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| Das würde mich auch interessieren. Also ich denke GELD kann doch da keine Rolle spielen, oder sollte ich mich täuschen? |
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#3
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| Hi, Naja, den Lehrer möchte ich sehen der bei einer fiktiven Menge von ca 3000 Schülern (Is ja im Vergleich zur großen pösen EWTO wirklich wenig) noch die Übersicht behält was er wem beigebracht bzw. was der jenige schon kann. (Ok, können sollte kann man auch sagen ) Nebenbei gibt das ja auch andere Lehrer auf entsprechenden Lehrgängen, wie sollen die denn erkennen was die Teilnehmer schon können?Gruß Alef |
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#4
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#5
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| @Panther: Aber bestimmt geht es bei derart großen Organisationen mit einem derartig ausgeklügelten Marketing-und Vermarktungssystem nicht um Geld (obwohl ich, wenn ich Werbebroschüren einiger Verbände in der Hand halte nicht weiß, ob es ums Kämpfen oder um den Verkauf einer Lebensversicherung oder eines Bausparkassenvertrages geht!!). @Alefthau: Klar, bei derartigen Massen wird es recht schwierig. bleibt die Frage, ob es überhaupt notwendig und möglich ist *ing*un, einen Stil, der auch gerade persönlichen Einsatz und Interesse des Lehrers an jeden Einzelnen verlangt, so vielen Leuten beizubringen. Vielleicht wäre auch hier weniger mehr. |
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#6
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| Ist doch ganz einfach: weil die Leute das haben wollen!! Überleg doch mal: Zeugnisse ab der 1.Klasse. Dann den Facharbeiter- oder Gesellenbrief nach der Ausbildung. Ohne Facharbeiterbrief kein Facharbeiter- Job. Ohne Hochschulreife kein Studium. Ohne Diplom kein Ingenieurs-Job. Ohne Führungszeugnis kein Öffentlicher Dienst. Etc. etc. Wenn wir nicht einen Personalausweis hätten, wo draufsteht, wie wir heißen, würd's uns keiner glauben. Wir brauchen das!! Grüße, Dosmo |
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#7
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| Zitat:
Viele Grüße Panther |
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#8
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| ein vernünftiger zustand sollte doch sein, dass der lehrer den "leistungsstand", also die stärken und schwächen seiner schüler kennt. ein schüler sollte zudem lernen, seinen eigenen leistungsstand einzuschätzen. dazu sind überhaupt keine graduierungen notwendig. im gegenteil: es könnte kampfsportler dazu verleiten, sich so stark zu fühlen wie (z.b.) die farbe seines dreiecks. |
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#9
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| Hi, @Karo Und nocheinmal: Ist zwar nobel gedacht mit dem persönlichem Wissen des Lehrers über den Wissenstand seiner Schüler, das wirste aber nur haben wenn Du Dir einen alten chinesischen Meister suchst der vielleicht nur 10 Schüler hast. Ab 100 Schülern wird das schon ein Problem............... Ich stelle es mir lustig vor wenn auf einem Lehrgang mit ca 150 Teilnehmern aus verschiedenen Städten erstmal 1 1/2 Std geklärt werden muß, was wer kann/weis, da die anderen Ausbilder ja nicht wissen was der Einzelne schon gelernt hat von seinem Lehrer. ![]() Hat ein Lehrer nur 10 Schüler kann er ohne Graduierungen auskommen, aber nicht wenn er tausende hat! Gruß Alef P.S. So nebenbei: Hab mich auch schon auf Lehrgängen gewundert wer alles die Prüfungen bestanden hat! ![]() |
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#10
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| Das Argument mir der Übersichtlichkeit ist schon richtig, aber im JKD gibt’s auch keine Grade und die machen ja schließlich auch Lehrgänge? |
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#11
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| Bleibt immer noch die Fragen, ob es sinnvoll ist, solche 'Massenlehrgänge' oder Massenprüfungen abzuhalten. Wie Alefthau schon sagte, die alten Meister hatten nur wenige Hauptschüler. Warum?! Steht heute Quantität mehr und mehr vor Qualität? |
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#12
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| Zitat:
Du kannst heute nicht mit vor XY Jahren vergleichen, damals gab es nicht so viel Kampfkünstler wie heute, die meisten hätten sich das nie leisten können. |
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#13
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| Persönlich habe ich nichts gegen Graduierungen. Kann sinnvoll sein. Aber in erster Linie nur sinnvoll für den der die Kohle kassiert. Oder sind die Prüfungen umsonst. Beim Boxen bzw. Thai Boxen usw. bezahlt mann nur das Traning. |
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#14
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| Zitat:
Meine Wenigkeit hält von diesen Massenveranstaltungen gar nichts, ich denke, das tägliche Training bringt mehr (wenn man eine gute Schule hat, vorrausgesetzt). Grüße, Dosmo |
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#15
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| @Panther Selbstverständlich leben wir nicht in der Vergangenheit. Auch gibt es heute sicherlich mehr Leute, die den Kampfsport als Hobby haben. Aber eben nur als Hobby. Wenige sind halt wirklich über einen langen Zeitraum daran interessiert sich selbst immer weiter zu verbessern. Gerade solche Leute sind es aber, die auch für den Lehrer interessant sind, da sie eine wahre Herausforderung bezüglich des Unterrichtens, Verstehens und Könnens sind. Je besser die Schüler werden, desto besser ist auch der Lehrer gezwungen zu werden. Ein sehr guter Umstand. Es hängt doch letztendlich vom Lehrer ab, welche Ansprüche er an sich, an seinen Unterricht und an den Fortbestand seines Könnens, bzw. Stils hat. Man muß halt nicht alles auf einen Vorzeigeteller präsentieren. @Dosmo Auch ich bin eher ein Freund und Befürworter von kleineren Gesellschaften. So kann einfach mehr auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden (beiderseitig) und der Kontakt zwischen Lehrer und Schüler ist auch ein besserer. Zeit für Fragen, Zeit für Gespräche, Vertrauen und Verständnis. Meiner Meinung nach eine gute Basis für's Lernen. Geändert von MK (15-01-2003 um 12:44 Uhr). |
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