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  #1  
Alt 02-09-2011, 00:21
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: WT, jetzt neuerdings VT
 
Registrierungsdatum: 03.08.2011
Ort: Nürnberg
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Standard Ritterlichkeit und Fairness - vereinbar mit *ing*ung

N'abend liebe Freunde des gepflegten Diskurses !

Ich hab mich unlängst mit einem Kumpel, der einen anderen KungFu-Stil betreibt, über das Thema Fairness im Kampf unterhalten.
Er unterrichtet seine Schüler nach einem gewissen Moralkodex, d.h. bestimmte, potentiell gefährliche Schläge (Hals, etc.) werden nicht oder spät gezeigt, bzw explizit betont, diese nicht zu verwenden.
Eigentlich ein guter Ansatz, find ich.
Auch viele Kampfsportler und Budokas kämpfen mit einem gewissen Mindestmaß an Fairness (nicht zuerst zuschlagen, nicht in den Rücken treten, nicht am Boden liegende Gegner treten etc.).
An sich, wie gesagt, eine ehrenvolle Einstellung,
nur die Frage ist:
Kann und soll man sich das im Ernstfall erlauben ?
Ich habe *ing*ung immer als kompromisslose KK kennengelernt, in der man im Kampf als macht was notwendig ist um zu gewinnen, bzw selbst heil rauszukommen. Als Folge davon definiere ich Ritterlichkeit/Fairness nicht als Regelwerk, dass mir bestimmte Moves verbietet, sondern, wissend, dass es beim richtig Kämpfen um alles gehen kann, als die Einstellung jeder Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.
D.h. ich will immer und überall vermeiden zu kämpfen, notfalls den eigenen Stolz und mein Ego vergessen, auch mal feige sein etc.
Wenn ich aber gezwungen werde mich (oder jemand anderen) zu verteidigen, dann geht das volle Programm...

In diesem Thread soll es nicht darum gehen, ob es wirklich tödliche *ing*umg-Techniken gibt, weil gefährliche Moves gibts in jeder KK (ganz ohne Biu Tse, Holzpuppe, etc.), sondern welche Grundeinstellung man haben sollte, wenn man sich realistisch mit dem Kämpfen auseinander setzen möchte...

(So einen ähnlichen Thread hatten wir neulich erst. Falls zu redundant, schließen)

LG
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  #2  
Alt 02-09-2011, 00:27
Benutzerbild von raien
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Kampfkunst: -Pugna Vitae-
 
Registrierungsdatum: 27.04.2005
Ort: unterfranken
Beiträge: 2.944
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na ja du redest ja auch von 2 verschiedenen Dingen

muß ich mich auf der Strasse gegen jemanden verteitigen gibt es nach bestem wissen und mit allen mitteln auf die Schnauze : Fakt :

das andere ist der sportliche und fairer umgang mit meinen trainingspartner den setzt ich immer und überall vorraus wenn es um training, sparring oder so was geht .

so einfach seh ich das
__________________
Es gibt kein schöneres Geräusch als das Zähneknirschen eines Kumpels.:o)
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  #3  
Alt 02-09-2011, 00:51
Benutzerbild von Kampfkauz
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Kampfkunst: daily decrease instead of daily increase
 
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Beiträge: 1.163
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Zitat:
Zitat von pakpunch Beitrag anzeigen
Kann und soll man sich das im Ernstfall erlauben ?
Nein!
Im sportlichen Vergleich, (Cross-)Sparring ist das oberste Gebot, dass das Ganze nach Möglichkeit verletzungsfrei läuft. In der SV ist das völlig egal...
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  #4  
Alt 02-09-2011, 01:07
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: WT, jetzt neuerdings VT
 
Registrierungsdatum: 03.08.2011
Ort: Nürnberg
Alter: 33
Beiträge: 99
Standard

Zitat:
Zitat von Kampfkauz Beitrag anzeigen
Nein!
Im sportlichen Vergleich, (Cross-)Sparring ist das oberste Gebot, dass das Ganze nach Möglichkeit verletzungsfrei läuft. In der SV ist das völlig egal...
Klar. Sparring oder selbst kleine Herausforderungen unter KKlern sind keine "echten" Kämpfe. Da gelten definitiv gewisse Regeln (selbst wenn man sich auf Regellosigkeit einigt vorher).
Aber ich rede von Ernstfall. Und da knallts, ggf mit allen Konsequenzen?!
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  #5  
Alt 02-09-2011, 01:09
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Hung Kuen Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 14.05.2007
Ort: Schweiz
Beiträge: 579
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Wie mein Vorredner bereits sagte...im sportlich-fairen Vergleich 1 vs.1 - keine Frage.
In der SV:
Im 1 vs.1 finde ich Fairness ein Muss, falls der Gegenüber in irgend einer Weise so beeinträchtigt ist, dass er einem deutlich unterlegen ist.
Falls nicht, dann ist es ein Kann (je nach Umstand halt).
Bei mehr als einem Gegner ist mir die Fainress dann sch****egal Meiner Meinung nach kann man sich in so einer Situation einfach nicht den Luxus leisten, anständig, ehrenvoll, fair und friedlich zu sein. Gerade auch, wenn es nur noch ums Entkommen oder ums nackte Überleben geht.
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  #6  
Alt 02-09-2011, 01:10
Benutzerbild von Maddin.G
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Kampfkunst: Pin San Wing Chun, Sin Moo Hap Ki Do
 
Registrierungsdatum: 23.10.2010
Alter: 23
Beiträge: 3.037
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Zitat:
Zitat von pakpunch Beitrag anzeigen
Aber ich rede von Ernstfall. Und da knallts, ggf mit allen Konsequenzen?!
Wenn man muss dann ja. Würde den Überlebenstrieb nicht unterschätzen.
Aber man muss auch abwägen versuchen, weil mich einer schubst kann ich ihn nicht zum Krüppel schlagen.
__________________
Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.
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  #7  
Alt 02-09-2011, 01:12
Benutzerbild von Kampfkauz
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: daily decrease instead of daily increase
 
Registrierungsdatum: 31.12.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 1.163
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Zitat:
Zitat von pakpunch Beitrag anzeigen
Aber ich rede von Ernstfall. Und da knallts, ggf mit allen Konsequenzen?!
Hängt von der Situation ab... Wenn es das übliche "Imponiergehabe" zwischen Männern ist, dann reichen meist sanfte Mittel. Aber stell dir einfach vor, jemand will dir, aus welchen Gründen auch immer wirklich ans Leder. Interessiert dich dann seine Gesundheit? Ganz ehrlich, wenn ich merke, dass es jemand ernst meint, dann muss ich entweder schnell laufen, oder es selber ganz schnell sehr ernst meinen...
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  #8  
Alt 02-09-2011, 02:26
Benutzerbild von Zhijepa
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: .
 
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Zitat:
Zitat von pakpunch Beitrag anzeigen
Er unterrichtet seine Schüler nach einem gewissen Moralkodex, d.h. bestimmte, potentiell gefährliche Schläge (Hals, etc.) werden nicht oder spät gezeigt, bzw explizit betont, diese nicht zu verwenden.

Eigentlich ein guter Ansatz, find ich.
Finde ich nicht ... grade für eine Frau wäre es fast die einzige Chance , um aus einer "ernsten" SV Situation herauszukommen.

Zitat:
An sich, wie gesagt, eine ehrenvolle Einstellung,
... eher eine Weltfremde

Wer nicht Kompromisslos sein kann , wenn es sein muss ! Dem wird es Vergolten , in dem sein edler ritterlicher Schädel als Hüpfburg herhalten muss ... auf sein Leben oder seine Gesundheit , wer nimmt dann die Rücksicht ? will man sich wirklich auf die Gnade solcher Typen verlassen







Zitat:
D.h. ich will immer und überall vermeiden zu kämpfen, notfalls den eigenen Stolz und mein Ego vergessen, auch mal feige sein ..
Wenn es möglich ist .... soll es einen etwa bekümmern , was ein halbstarker oder besoffener so Denkt ... wer legt schon einen Wert auf deren Urteil

Zitat:
sondern welche Grundeinstellung man haben sollte, wenn man sich realistisch mit dem Kämpfen auseinander setzen möchte...
Zitat:
Zitat von Killerinstinkt

„Killerinstinkt“ eine Theorie im Streetfighting beschrieben, die der Kampfkünstler Paul Vunak vertritt. Der Gedanke ist - sofern es zu einem ernsten (!) Kampf kommt - dass der Verteidiger bei Kampfbeginn bewusst mit einem „Klick“ von Deeskalieren/Übersicht-Bewahren auf Killerinstinkt umschalten kann und bewusst auch wieder zurück.

Konkret heißt das, dass er alles tun wird um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten und keinerlei Rücksicht auf den Angreifer nimmt. Die Folgen dieses Handels wie schwerwiegende Verletzungen, spätere Behinderungen oder der Tod des Angreifers wird bewusst in Kauf genommen.

Killerinstinkt ? Wikipedia

Geändert von Zhijepa (02-09-2011 um 03:52 Uhr).
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  #9  
Alt 02-09-2011, 06:14
Benutzerbild von Kaybee
Moderator
Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Ort: Langenberg / Kreis Gütersloh
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Beiträge: 2.665
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Fairness: Kommt drauf an. Wenn ich kämpfen muss, dann so kompromisslos und unfair wie möglich. Wenn der andere schon blutend am Boden liegt, dann trete ich aber nicht mehr auf seinem Schädel herum, bis er nur noch zuckend atmet. Wenn es aber um mein eigenes Überleben, meine Gesundheit oder die meiner Familie geht, dann muss Gewalt in aller Konsequenz angewandt werden, wobei die Gewalt natürlich immer das letzte Mittel sein sollte. Wie oben einer schrieb: Wenn mich einer nur schubst, dann schlag ich nicht gleich wie ein Berserker auf ihn ein.

Ritterlichkeit: Da sehe ich schon einen Bezug zum Kung Fu oder zur KK/KS allgemein, nämlich dass man sich gewissermaßen ritterlich verhält, indem man Schwachen oder Leuten, die sich nicht wehren können, zu Hilfe eilt, wie auch immer diese Hilfe aussieht.

Gruß, Kai

Geändert von Kaybee (02-09-2011 um 06:20 Uhr).
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  #10  
Alt 02-09-2011, 06:51
Benutzerbild von Asahibier
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Kampfkunst: tatsu ryu
 
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Beiträge: 1.058
Standard

Ritterlichkeit ist vielleicht kein gutes Wort.

Klar im Sparring sollen beide frei von Verletzungen bleiben, also werfe ich meinen Gegner nicht auf den Kopp sondern eher auf Rücken/Seite zum Beispiel.

Im Ernstfall merkt man recht schnell wie die Lage ist. Habe ich einen betrunkenen Theologiestudenten der auf nem Supermancomic geschlafen hat, dann muss man nicht alle Register von Konsequenz und Brutalität ziehen, um die Situation zu klären. Schockschläge und Fingerhebel eignen sich für sowas gut.

hab ich ne Situation wie die von Zhijepa gezeigten dann ist es egal, dann macht man alles was nötig ist um zu überleben, dazu gehört auch wenn Gelegenheit ist Messer ziehen oder den Metallkugelschreiber vom Hemd zweckentfremden...

Und da gehe ich von meinen Voraussetzungen in körperlicher Hinsicht aus. Meine Frau, die 40kg weniger wiegt muss auch bei dem besoffenen Nerd sofort die Knie mit Kicks bearbeiten und den Ellenbogen auf´n Hals reißen, weil sie körperlich gegen einen Mann unterlegen ist.

Besser als Ritterlichkeit ist doch Verhältnismäßigkeit

Edit: ich finde das gehört ins offene Forum, betrifft nicht nur ..ing ..ung...
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plaz: "Ich erwarte aber nicht, dass du das verstehst, dafür fehlt dir das Können (der Lockerheit) und die Erfahrung."
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  #11  
Alt 02-09-2011, 06:59
plaz
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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/edit

Geändert von plaz (19-04-2012 um 13:38 Uhr).
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  #12  
Alt 02-09-2011, 09:53
Benutzerbild von Cyankali
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Kampfkunst: 松濤館
 
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Ort: diesseits des Weißwurst-Äquators
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Beiträge: 947
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Genau das. Ich muss in einer SV-Situation in kurzer Zeit, mindestens die Konsequenz an den Tag legen, die mir da entgegenweht. Das ist nicht einfach - und eben Kopfsache. "Spielerisch" schulen kann man das eben durch Sparring und Stresstraining. Ob das dann reicht, tja, dass kann dir niemand sagen. Aber jeder der VK trainiert, ist näher dran als mit Wohlfühl-ChiSao. Das ist eben so. Von nichts kommt nichts.
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  #13  
Alt 02-09-2011, 10:01
Benutzerbild von der herbie
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Beiträge: 867
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Beim Sparring ist das oberste Gebot Fairness. Fairness heißt für mich, sich selbstverständlich an die gebotenen Regeln zu halten, aber auch, technisch Unterlegene nicht komplett zu zerlegen (auch wenn es regelkonform ist)

Selbstverteidigung ist ungleich Sparring. Kommt der Punkt, an dem sämtliche Ausweichversuche, Deeskalationsstrategien etc. gescheitert sind, gibt es keine Regeln und erst recht keine Ritterlichkeit oder Fairness.

Hier gilt aus meiner Sicht der Grundsatz "lieber von 12 gerichtet als von 6 getragen". Ist aber auch ein in meinem Alter eher theoretisches Problem, weil ich in Duisburg und nicht in Tripolis lebe.

Grüße

der herbie
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Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht heulend und kreischend wie sein Beifahrer
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  #14  
Alt 02-09-2011, 10:14
Jibril
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Ritterlichkeit und Fairness - vereinbar mit *ing*ung
Wenn man von den Werkzeugen und der Vorgehensweise sprechen würde, eher nicht. Denn sonst könnte man diese in gewissen Situationen nicht einsetzen, wenn man anfängt darüber nachzudenken, ob das Fair ist oder nicht.

Beispiel wäre hier zb . wenn ich nicht die Möglichkeit mehr hätte zum Schlagen, treten oder sonstwas in dieser Richtung, und wir sind in ineinander so verkeilt, und es bietet sich an, das ich dem jenigen meinen Daumen ins Auge drücken kann, ich meine damit tief ins Augen drücken, würde ich sagen ist das nicht unbedingt Fair, aber wirksam.

Ich denke Gewalt muss mit entsprechendem Maß an Gewalt beantwortet werden, wieviel und in welcher Dimension hängt von der jeweiligen Situation ab. Stomp Kicks, Socker Kicks sind so wieso überhaupt nicht der Rede wert, da sollte es schon klar.
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  #15  
Alt 02-09-2011, 10:35
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: WSL/PHB - Ving Tsun
 
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Beiträge: 1.111
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Zitat:
Zitat von Kaybee Beitrag anzeigen
Fairness: Kommt drauf an. Wenn ich kämpfen muss, dann so kompromisslos und unfair wie möglich. Wenn der andere schon blutend am Boden liegt, dann trete ich aber nicht mehr auf seinem Schädel herum, bis er nur noch zuckend atmet. Wenn es aber um mein eigenes Überleben, meine Gesundheit oder die meiner Familie geht, dann muss Gewalt in aller Konsequenz angewandt werden, wobei die Gewalt natürlich immer das letzte Mittel sein sollte. Wie oben einer schrieb: Wenn mich einer nur schubst, dann schlag ich nicht gleich wie ein Berserker auf ihn ein.

Ritterlichkeit: Da sehe ich schon einen Bezug zum Kung Fu oder zur KK/KS allgemein, nämlich dass man sich gewissermaßen ritterlich verhält, indem man Schwachen oder Leuten, die sich nicht wehren können, zu Hilfe eilt, wie auch immer diese Hilfe aussieht.

Gruß, Kai
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Jup so sollte es sein...
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