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#31
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| Nein, Schmerztoleranz entsteht unabhängig von der Rezeptorenzahl. Die Reizintensität ändert sich allerdings auch mit der Hautdicke (Verhornung etc.). Gruss Skyguide |
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| Zitat:
Ausserdem bestimmt unser Gehirn, ob wir den Schmerz "spüren" oder nicht! Und wie stark wir ihn spüren. Bei Zahnschmerzen ist das sehr schön zu beobachten: Sie nehmen mit der Zeit ab, obwohl die Meldungen an das Gehirn bei einer fortschreitenden Nervenentzündung sicherlich nicht seltener werden. Das Gehirn kann einem sehr viel vorgaukeln. Und man kann durch ständiges verursachen eines bestimmten Schmerzes dagegen unempfindlicher werden, weil das Gehirn an eine Täuschung glaubt und den Schmerz nicht mehr in der Intensität "weiterleitet". Ist sehr unmedizinisch erläutert, aber ich bin, gott sei dank, kein Mediziner. ![]() Ciao, Häschen |
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#33
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| Zitat:
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#34
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| @Häschen: Das ist leider nur die Leihenvorstellung von Reizregelung. Die Limitierung des Schmerzreizes findet nicht im Gehirn statt, sondern auf chemischen Wege in den Synapsen. Irgendwann ist eben kein Kalzium zum öffnen der Vakuolen sowie kein Acetylcholin zum Auschchütten mehr da und muss erst wieder resorbiert werden. @Skyguide: Das mit der (Horn-)Hautdicke stimmt, dass hatte ich nicht beachtet, allerdings musst du mir dass mit den Rezeptoren schon begründen. Ein Nerv kennt nur zwei Zustände: Aktionspotential und Ruhepotential. Ist ein Reiz zu schwach, spürt man nichts, ist ein Reiz stark genug, entsteht ein Aktionspotential, dass sich bis ins Gehirn fortpflanzt. Dabei sind die zurückzulegende Strecke und die Anzahl der Rezeptoren/ Raumeinheit die ausschlaggebenden Faktoren für die Heftigkeit des Schmerzes. Wie nun der mechanische Reiz, der ja von Außen auf uns einwirkt, in den elektrochemischen umgewandelt wird ist noch nicht gänzlich geklärt. mfg, Luggage |
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#35
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| Zitat:
Und das Ergebnis bleibt dasselbe: Ich kann meine schmerzempfindlichkeit in bestimmten Regionen heruntersetzen. Das funktioniert aber nur bei regelmäßiger "wiederholung". Btw: Mein Gehirn kann trotzdem Schmerzen ausschalten! Schon mal einen hypnotisierten gesehen, der Schmerz empfunden hat, es sei denn, Du sagst es ihm?!? Ciao, Häschen |
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#36
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| Jo, wenn du unter Nakose stehst merkst du auch nicht, wie dein Schädel aufgesegt wird... Alles läuft auf das Zentrale Nerven System zu, wird das sediert ist eben zappe... |
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#37
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| Bei deinen Liegestützen übst du einen mehr oder minder statischen Druck auf deine Fäuste aus. Dabei werden in erster Linie Druckrezeptoren aktiviert. Eine Schädigung von Rezeptoren sehe ich schon rein mechanisch nicht begründet, genausowenig wie einen Anreiz selbständig die Rezeptorenzahl zu reduzieren. Wenn's denn unbedingt sein muss können wir aber gerne die Entstehung von Schmerztoleranz diskutieren, die sich sehr wohl spezifisch verändern kann und ausserdem von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Gruss Skyguide |
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#38
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| Wir können das gerne Diskutieren, bin ja schon dabei. Natürlich ist das Schmerzempfinden von Individuum zu Individuum verschieden, da sind wir uns einig. Was auch ein Faktor ist, ist die psychische Komponente, die Bereitschaft Schmerzen zu akzeptieren. Auch lernt man Schmerzen kennen: Wird man zum erstenmal irgendwo gezwickt ist das schlimmer, um nicht zu sagen überaschender, als wenn es bereits häufiger geschehen ist, dass ist aber eine geistige Anpassung. Physiologisch verändert sich an der Schmerztolleranz nur etwas (wie bereits oben beschrieben) durch Verdickung der Hornschicht und Abtöten von Rezeptoren. Wenn du andere Fakten hast- immer her damit! mfg, Luggage |
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#39
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| Die Hornhaut reduziert die Reizung der Rezeptoren. Eine Reduktion der Rezeptorendichte würde den Reiz reduzieren, das ist richtig. Damit ein Reiz ins Bewusstsein vordringt muss eine bestimmte Reizschwelle überschritten werden und genau bei dieser Reizschwelle sehe ich den Punkt an dem sich deine Liegestützen bemerkbar machen. Gruss Skyguide |
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#40
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| hay, man übt an der puppe sowohl hand-, als auch fauststöße. mit den handflächen bzw. den fauststößen bringt man die puppe zum schwingen. diese schwingungen kann man ebenfalls (mit der handfläche) stoppen. der sifuandreas (oder tummelt der sich auf nem anderen board?) kann da doch bestimmt besser auskunft geben oder? mfg |
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#41
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| Hi Folks @Luggage: 1.Das die Scmerzintensität nur durch die zurückgelegte Strecke und durch die Anzahl Rezeptoren/R.einheit festgelegt wird stimmt nicht.Vielmehr spielt die Reizfrequenz hier auch eine wichtige Rolle. 2.Aktionspotential/Ruhepot. , soweit richtig ist das ein äußerer Reiz das Ruhepotential der Zellmembran über den Schwellenwert anhebt. Ein Aktionspot. entsteht und wird über die Membran weitergeleitet(halt die Geschichte mit den Ca+ ionen). FALSCH ist die Behauptung das durch dieses alles oder nichts Prinzip der Erwerb von Schmerzunempfindlichkeit nur über das abtöten von Rezeptorzellen möglich ist. Biologische Systeme wie auch der mensch und ihre Teilsysteme passen sich ständig den herrschenden Bedingungen an. Für unsere Rezeptorzelle heißt das nun das sie nach ständiger Reizung irgendwann den Schwellenwert erhöht,d.h. ein stärkerer äußerer (mechanischer ) Reiz ist nötig um eine Reaktion der Nervenzelle zu bewirken. Daraus folgt 1.: Die Rezeptorzelle ist nicht kaputt! und 2.: Du wirst schmerzunempfindlicher! Quelle für diesen Roman ist die entsprechende Bio-Vorlesung über Rezeptoren und so'n Zeug die ich noch vor 1-2 monaten hören durfte. so long, Dynamite |
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#42
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| tach, zu der knochengeschichte ist auch noch ein wort zusagen: ein verletzter knochen wird nicht zwangsläufig breiter ,sondern die knochenstruktur wird dichter und damit härter ! ich habe schon hände gesehen bei denen die knöchel durch ständiges training abgeflacht waren(kein witz !). bei einem bruch passiert daselbe ,die knochenstruktur wird im bruchbereich vom körper verstärkt .was dazu führt das ein knochen fast nie zweimal an der selben stelle bricht. die natur hat sich schon was dabei gedacht als sie uns erwschaffen hat! |
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#43
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| Hi Tigerkran... gerne lade ich dich mal in meine schule ein um dir unsere holzpuppen "ideen" etwas näher zu bringen. wir wir trainieren und wie eine dummy "geschlagen" wird... zu thema abhärten wüsste ich auch noch ein paar dinge... also.. herzlich willkommen in frauenfeld... |
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#44
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| Wegen Abhärten vergleicht es doch mal mit dem Makiwara aus dem Karate: das dient unter anderem auch der Abhärtung, und die Bauern auf Okinawa sollen sich früher die Knöchel dran blutig geschlagen haben. Wichtig und kennzeichnend für das Makiwara ist, daß es ein wenig federt und nachgibt, da man sich sonst die Gelenke kaputtmachen würde, wenn man mit der Faust draufschlägt. Der Abhärtungseffekt kommt von dem rauhen harten Bezug des Makiwara, welches mit Seil umwickelt ist und entwickelt vor allem eine dicke Hornhaut. Allerdings soll man früher bis zur Deformierung der Knöchel geschlagen haben. Es ist ungesund für die Knöchel und Gelenke, wenn man mit der Faust auf eine feste Holzpuppe schlägt. Dagegen wird beim Stoß mit der offenen Hand die Energie von der weichen, anpassungsfähigen Handinnenseite besser verarbeitet. Außerdem unterstützt meiner Meinung nach die Schlagführung beim Handflächenstoß eher ein Auffangen der Kraft durch den Arm als beim Fauststoß. |
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#45
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| Zitat:
)Zitat:
![]() Ciao, Häschen |
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