Zitat:
Zitat von hansevingtsun Ganz genau so ist es! Damit bei einem Kampfstock die Fasern vollständig durchliefen, nahm man in der Regel junge, geradegewachsene Baumstämme (Ob man die noch mit Wasserdampf/Feuchtigkeit richtete, weiß ich nicht, wäre aber möglich). Und Bäume haben halt ein Stammende (unten) und ein Zopfende (oben) und sind in der Regel leicht konisch.
Gewichtung spielt sicher auch eine Rolle. Ich nehme an, der halbfertige Stock wurde vom Tischler noch mit dem Hobel entsprechend getrimmt. |
Hauptächlich nahm man (im Norden) entgegen allen anderen Geschichten, Birkenholz. Vor allem rote, da die eine hohe Elastizität haben und dort wuchsen.
Kürzere Stöcke gab es aus Rattan, ob es
LS aus Rattan gab, weiss ich nicht sicher, aber warum nicht? Die aus Bambus gehen ja schnell kaputt (sie fangen an zu fasern).
Es gab aber wohl auch (südlich)
LS aus anderen Hölzern, die schwerer sind (Esche, oder Eiche, aber zunehmend unflexibler), und gibt es bis heute.
Der
LS als Waffe ist in China (mindestens) so alt wie Shaolin.