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  #1  
Alt 07-09-2011, 07:23
plaz
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Sinn und Zweck der 0/100 Gewichtsaufteilung

Im Tribologie-Thread wird mittlerweile schon 13 Seiten lang über physikalische Formeln und Naturgesetze diskutiert (die natürlich auch jeder WTler einhält - egal was manche Stänkerer gerne behaupten).

Ich finde die Diskussion irgendwie interessant, irgendwie auch lustig, weil sie zwar für die Theorie der Physik vielleicht wichtig sein mag, aber an der Bedeutung der 0/100-Gewichtsverteilung in der Praxis völlig vorbei geht.

Warum wird denn im WT in manchen Situationen ausgerechnet diese Gewichtsverteilung gewählt?
In erster Linie, um das vordere Bein frei zu haben, frei für schnelle Reaktionen auf Aktionen des Gegners, frei für eigenen Angriffe, frei um Fußfegern ihre Wirkung zu nehmen.
Darum wählt man in diesen Situationen eine Körperhaltung, die ein jederzeitiges Heben des vorderen Beines, ohne eine dafür nötige Ausgleichsbewegung des Oberkörpers, zu ermöglichen.

Das heißt selbst wenn man den völlig vereinfachten und (aus meiner Sicht unter das wesentliche) reduzierten Milchmädchenrechnungen mancher User im Tribologie-Thread eine Bedeutung zumessen würde, ginge die Diskussion immer noch an jedem praktischen Wert vorbei, weil das tatsächliche Gewicht, das auf die Füße wirkt, unwichtig ist.
Wichtig ist die Körperhaltung, die zu jeder Zeit, auch während des Schritts, Reaktionsfähigkeit ohne umständliche Ausgleichsbewegungen ermöglicht.

Unterrichtet man das als 0/100-Gewichtsverteilung, dann weiß üblicherweise jeder Schüler schnell, wie es gemeint ist. Nur hier im Forum wollen anscheinend wie so oft manche ein theoretisches Problem züchten, das in der Praxis nicht existiert.
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  #2  
Alt 07-09-2011, 07:31
Benutzerbild von Graf von Montefausto
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Kampfkunst: Keysi
 
Registrierungsdatum: 23.03.2009
Alter: 28
Beiträge: 3.114
Standard

Zitat:
Zitat von plaz Beitrag anzeigen
Nur hier im Forum wollen anscheinend wie so oft manche ein theoretisches Problem züchten, das in der Praxis nicht existiert.
Cool erstmal, dass du die Sache mal erklärst (auch wenn ich die Bedeutung aus dem WT-Training früher noch kenne z.B.)

Meiner Meinung nach - und ich habs in dem anderen Thread schonmal fallen lassen - wiegen diese "Vorteile" (das vorderer Bein bewegen zu können)
die eklatanten Nachteile nicht auf (zu statisch und dadurch zu wenig Beweglichkeit, Einschränkung von Speed, Opfern von "Standfestigkeit").
Zumal ich um das vordere Bein zu entlasten auch völlig flexibel meinen "Stand" ändern kann. Dazu brauch es quasi nicht das Dogma jederzeit das Gewicht hinten zu haben. Das geht auch ganz fix mit einer kurzen Gewichtsverlagerung. Wenn ich es denn will
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  #3  
Alt 07-09-2011, 07:56
Benutzerbild von Zhijepa
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: .
 
Registrierungsdatum: 19.01.2010
Alter: 33
Beiträge: 1.520
Standard

Zitat:
Zitat von Graf von Montefausto Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach .. wiegen diese "Vorteile" die eklatanten Nachteile nicht auf
So ist es .... mit ein wenig Sparring , kämen einige schon dahinter .... man ist zu unflexibel , kann nicht diese Kraft generieren im Vergleich zu einer anderen Schritttechnik , Haken schlagen ist bei Einspurigkeit auch nicht wirklich effektiv ... von der allg. Anfälligkeit auf den Boden zu landen mal ganz zu schweigen ...



^ so um die 2:30 ... man beachte mal wo der Schwerpunkt während des Schrittes von Emin liegt ... hinten ist er nicht

Geändert von Zhijepa (07-09-2011 um 08:00 Uhr).
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  #4  
Alt 07-09-2011, 08:28
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 22.06.2007
Ort: Soest
Alter: 27
Beiträge: 2.676
Standard

Also ich finde, man kann schon u.U. so stehen. Gerade der Punkt mit dem ansatzlosen Treten spricht sehr dafür und deshalb sieht man auch in MT die Leute ähnlich stehen. Aber auch nur in einer relativ weiten Distanz. Nah am Gegner wird der Vorteil ansatzlos Kicken zu können eben zu einem Nachteil in punkto Stabilität und Balance.

Ganz nebenbei: Ich finde der WT-T-Balken ist ein verdammt gutes Trainingsgerät! Wenn ich schon so stehe, sollte damit versucht werden, die Balance wenigstens etwas zu verbesern! Hoffe, das ist noch aktuell in der EWTO.
__________________
"We are what we repeatedly do. Excellence then, is not an act, but a habit."-Aristotle

Geändert von StefanB. aka Stefsen (07-09-2011 um 08:39 Uhr).
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  #5  
Alt 07-09-2011, 09:10
Benutzerbild von DerGroßer
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Kampfkunst: Wing Chun Hapkido
 
Registrierungsdatum: 04.09.2001
Ort: Hamburg
Alter: 38
Beiträge: 1.798
Standard

Zitat:
Zitat von StefanB. aka Stefsen Beitrag anzeigen
Also ich finde, man kann schon u.U. so stehen. Gerade der Punkt mit dem ansatzlosen Treten spricht sehr dafür und deshalb sieht man auch in MT die Leute ähnlich stehen. Aber auch nur in einer relativ weiten Distanz. Nah am Gegner wird der Vorteil ansatzlos Kicken zu können eben zu einem Nachteil in punkto Stabilität und Balance.

Ganz nebenbei: Ich finde der WT-T-Balken ist ein verdammt gutes Trainingsgerät! Wenn ich schon so stehe, sollte damit versucht werden, die Balance wenigstens etwas zu verbesern! Hoffe, das ist noch aktuell in der EWTO.
+1
Ich bewege mich fließend und die Gewichtsverteilung ist weitesgehend automatisiert. Eigentlich ist es ein shuffle mit 50/50 der eine schnelle und optimale Verteilung auch Richtung 0/100 Zuläßt. Ich finde 0/100 als Vorkampf Stellung nur unglücklich, da die Nachteile überwiegen. Im MT sieht es ähnlich aus ist aber anders.Auch die Füße in eine Linie zu stellen ist suboptimal und nie so stabil wie leicht Versetzt zu stehen (siehe auch die Botztepe Videos, leicht versetzt und eher 50/50)
__________________
Luther Bibel :Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine Hände lehrt streiten und meine Fäuste kriegen
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  #6  
Alt 07-09-2011, 09:18
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Kampfkunst: Wing
 
Registrierungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 123
Standard

Zitat:
Zitat von plaz Beitrag anzeigen
Im Tribologie-Thread wird mittlerweile schon 13 Seiten lang über physikalische Formeln und Naturgesetze diskutiert (die natürlich auch jeder WTler einhält - egal was manche Stänkerer gerne behaupten).

Ich finde die Diskussion irgendwie interessant, irgendwie auch lustig, weil sie zwar für die Theorie der Physik vielleicht wichtig sein mag, aber an der Bedeutung der 0/100-Gewichtsverteilung in der Praxis völlig vorbei geht.

Warum wird denn im WT in manchen Situationen ausgerechnet diese Gewichtsverteilung gewählt?
In erster Linie, um das vordere Bein frei zu haben, frei für schnelle Reaktionen auf Aktionen des Gegners, frei für eigenen Angriffe, frei um Fußfegern ihre Wirkung zu nehmen.
Darum wählt man in diesen Situationen eine Körperhaltung, die ein jederzeitiges Heben des vorderen Beines, ohne eine dafür nötige Ausgleichsbewegung des Oberkörpers, zu ermöglichen.

Das heißt selbst wenn man den völlig vereinfachten und (aus meiner Sicht unter das wesentliche) reduzierten Milchmädchenrechnungen mancher User im Tribologie-Thread eine Bedeutung zumessen würde, ginge die Diskussion immer noch an jedem praktischen Wert vorbei, weil das tatsächliche Gewicht, das auf die Füße wirkt, unwichtig ist.
Wichtig ist die Körperhaltung, die zu jeder Zeit, auch während des Schritts, Reaktionsfähigkeit ohne umständliche Ausgleichsbewegungen ermöglicht.

Unterrichtet man das als 0/100-Gewichtsverteilung, dann weiß üblicherweise jeder Schüler schnell, wie es gemeint ist. Nur hier im Forum wollen anscheinend wie so oft manche ein theoretisches Problem züchten, das in der Praxis nicht existiert.
Was kann man bei 100% Gewichtsverteilung nicht verstehen.......,vor und nach dem Schritt hat man 100% Gewichtsverteilung auf den hinteren Fuß,während des Schrittes muß man sich bemühen so wenig wie möglich Gewicht auf den vorderen Fuß bringen(das sind keine 20:80 sondern viel weniger), dieses kleine Gewicht variert vor allem durch die Schrittlänge,je länger der Schritt um so mehr Gewicht wird auf dem vorderen Fuß sein.
Bei einem sehr kleinen Schritt ist es fast Null,sehr nahe am Ideal.
100% am Anfang und am Ende eines Schrittes ist kein Problem.
Beim Schritt sich immer mehr dem Ideal zu nähern ist das Ziel.

LG Hendrik
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  #7  
Alt 07-09-2011, 09:20
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Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
Standard

So einfach kann mans formulieren und alle sind glücklich
__________________
"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #8  
Alt 07-09-2011, 09:30
Benutzerbild von stagediver
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Ju-Jutsu | Boxen | Judo | Karate
 
Registrierungsdatum: 26.04.2006
Ort: Sinsheim
Alter: 29
Beiträge: 590
Standard

Zitat:
Zitat von hhendrik Beitrag anzeigen
Was kann man bei 100% Gewichtsverteilung nicht verstehen.......,vor und nach dem Schritt hat man 100% Gewichtsverteilung auf den hinteren Fuß,während des Schrittes muß man sich bemühen so wenig wie möglich Gewicht auf den vorderen Fuß bringen(das sind keine 20:80 sondern viel weniger), dieses kleine Gewicht variert vor allem durch die Schrittlänge,je länger der Schritt um so mehr Gewicht wird auf dem vorderen Fuß sein.
Bei einem sehr kleinen Schritt ist es fast Null,sehr nahe am Ideal.
100% am Anfang und am Ende eines Schrittes ist kein Problem.
Beim Schritt sich immer mehr dem Ideal zu nähern ist das Ziel.

LG Hendrik
Lies den Thread über besagte Diskussion, dann wird dir vielleicht klar, dass DEINER Erklärung dazu niemand widerspricht...
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  #9  
Alt 07-09-2011, 10:47
Benutzerbild von Zongeda
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Kampfkunst: Wingk Tdschunk Kung Fu - das einzig Wahre!
 
Registrierungsdatum: 28.01.2010
Beiträge: 2.098
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Zitat:
Zitat von plaz Beitrag anzeigen
Warum wird denn im WT in manchen Situationen ausgerechnet diese Gewichtsverteilung gewählt?
In erster Linie, um das vordere Bein frei zu haben, frei für schnelle Reaktionen auf Aktionen des Gegners, frei für eigenen Angriffe, frei um Fußfegern ihre Wirkung zu nehmen.
...
Was genau hast du eigentlich erklärt? Ich lese nur, du meinst es gibt im Forum nur Querulanten die einfach Dinge nicht einsehen wollen.
In welchen Situtationen diese Gewichtsverteilung nun wirklich gut ist, erklärst du genau null.
Wenn jemand dich tritt, egal wer, hat er das Gewicht zu 100 % auf einem Bein. Das ist Fakt. Wieso sollte man also in so einer Sitution noch trittbereit sein?
Wann genau nutzt ein Wing Tsun WT Mensch seinen 0/100 Stand? Wenn er gefegt wurde? Das würde jeder Mensch automatisch tun, das vordere Bein wird ja weggezogen. Kann man das nicht erreichen, kippt man. Können Wing Tsun WT'ler hellsehen und wissen im voraus wann man gefegt wird und entlasten dann vorsorglich ihr Vorderbein?

Was genau sind denn diese "manchen Situationen"? Und wieso sind sie so in der Praxis irrelevant aber im Training so omnipräsent? Und wenn sie für die Praxis so irrelevant sind, wieso ist mit einer solchen Gewichtsverteilung die schnelle Reaktion möglich?
Es ist eher das Gegenteil der Fall.
Welche Ausgleichsbewegung die umständlich ist meinst du genau?
Wenn ich 50/50 stehe und ein- oder zweispurig stehe, kann ich Tritten viel besser begegnen als im Wing Tsun WT Stand. Man ist in alle Richtung hoch flexibel. Das ist bei der Wing Tsun WT Schrittarbeit nicht der Fall.

Dein Thread wirft in meinen Augen mehr Fragen auf, als er tatsächlich beantwortet. Und er macht auch deutlich, dass du etablierte und in der Praxis bewährte Ausholbewegungen nicht richtig zu schätzen weisst.

Ich fasse mal übersichtlich alle Fragen zusammen und liste sie auf:
  1. Was genau sind manche Situationen (für eine ±0/±100 Gewichtsverteilung)?
  2. Wieso ist man mit so einer Gewichtsverteilung trittbereit?
  3. In welcher Distanz wird eigentlich diese Gewichtsverteilung verwendet?
  4. Wieso ist diese(r) Stand/Gewichtsverteilung so symbolisch für Wing Tsun WT wenn er in der Praxis keine so große Relevanz hat?
  5. Wieso ist der Stand in der Praxis nicht von großer Bedeutung?
  6. Was genau macht einen bei so einer Gewichtsverteilung reaktionsschnell?
  7. Welche Ausholbewegungen (die umständlich sein sollen) vermeidet man mit so einem Stand?


    Das würde mir und anderen sehr helfen. Danke
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  #10  
Alt 07-09-2011, 10:49
Jim Jim ist offline
Moderator
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 15.09.2009
Beiträge: 8.060
Standard

Haben wir das nicht schon zig mal geklärt? Vor ein paar Monaten oder so?
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  #11  
Alt 07-09-2011, 11:28
Benutzerbild von Zongeda
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wingk Tdschunk Kung Fu - das einzig Wahre!
 
Registrierungsdatum: 28.01.2010
Beiträge: 2.098
Standard

Wurde das auch so übersichtlich geklärt? Könnte man oben antackern. Dann hätte man eine Art Nachschlagewerk. Im Thread werden die wesentlichen Fragen gestellt und geklärt und die Zusammenfassung pinnt man an. Keine weitere Diskussion zu diesem Thema wäre nötig. Würde ich mit dem anderen Thread auch so machen. Die Erkenntnisse destillieren und kurz und bündig zusammenfassen.
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  #12  
Alt 07-09-2011, 11:33
Benutzerbild von WCBX
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Kampfkunst: Escrima (Latosa), Boxen (früher WT, Kick-Thaiboxen)
 
Registrierungsdatum: 13.10.2009
Alter: 39
Beiträge: 413
Standard

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen

Ich fasse mal übersichtlich alle Fragen zusammen und liste sie auf:
  1. Was genau sind manche Situationen (für eine ±0/±100 Gewichtsverteilung)?
  2. Wieso ist man mit so einer Gewichtsverteilung trittbereit?
  3. In welcher Distanz wird eigentlich diese Gewichtsverteilung verwendet?
  4. Wieso ist diese(r) Stand/Gewichtsverteilung so symbolisch für Wing Tsun WT wenn er in der Praxis keine so große Relevanz hat?
  5. Wieso ist der Stand in der Praxis nicht von großer Bedeutung?
  6. Was genau macht einen bei so einer Gewichtsverteilung reaktionsschnell?
  7. Welche Ausholbewegungen (die umständlich sein sollen) vermeidet man mit so einem Stand?


    Das würde mir und anderen sehr helfen. Danke
zu 2. 6. 7. Da dein Bein im Prinzip relativ frei ist von Bodenhaftung kannst du natürlich schneller treten als jemand der noch sein Gewicht auf seinen Beinen hat. Und natürlich ist ein Fussfegers auf das vordere Bein wirkungslos da ja der Stand an sich nicht betroffen ist (du stehst ja auf dem hinteren Bein).

@Zongeda, du kannst darauf rumreiten wie du willst, wenn es jemand für praktikabel hält bitteschön. Ich konnte schon zu meinen EWTO-Zeiten diesem Stand nichts abgewinnen, da er mich zu Statisch macht. Das Gewicht nur auf einen Bein zu halten ist für mich mit der Gefahr verbunden sein Gleichgewicht schnell zu verlieren. Mir hat man damals noch beigebracht genau aus dieser Stellung jemanden mit einen Stoppkick aufzuhalten, das funktioniert aber nur so lang bis jemand viel grösser und schwerer ist als du und du fliegst nach hinten und huldigst mütterchen Physik.
__________________
Wenn ich mal gross bin werde ich WT-Bäcker ;) !!
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  #13  
Alt 07-09-2011, 11:55
Benutzerbild von Ma Shao-De
Moderator
Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2002
Ort: Switzerland
Beiträge: 3.105
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Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Wurde das auch so übersichtlich geklärt? Könnte man oben antackern. Dann hätte man eine Art Nachschlagewerk. Im Thread werden die wesentlichen Fragen gestellt und geklärt und die Zusammenfassung pinnt man an. Keine weitere Diskussion zu diesem Thema wäre nötig. Würde ich mit dem anderen Thread auch so machen. Die Erkenntnisse destillieren und kurz und bündig zusammenfassen.
Wozu antackern? Mit etwas cleverem Forschen, findet man hier im KKB eine sogenannte SUCHFUNKTION
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  #14  
Alt 07-09-2011, 12:17
Kamikaze-Snoopy
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Wie wärs denn, wenn man einfach mal versucht, möglichst immer IM GLEICHGEWICHT zu stehen...anstatt seitenweise über "Prozentzahlen" zu diskutieren...??

Oder glaubt ihr, ein wahrer Kämpfer wie Bas Rutten macht sich so viele Gedanken über Prozentzahlen...?

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  #15  
Alt 07-09-2011, 12:25
plaz
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Graf von Montefausto Beitrag anzeigen
Dazu brauch es quasi nicht das Dogma jederzeit das Gewicht hinten zu haben.
Dieses Dogma verfolge ich auch nicht, ich finde Dogmen generell nicht sehr klug. Wir haben in der EWTO nicht immer das Gewicht hinten.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Wenn jemand dich tritt, egal wer, hat er das Gewicht zu 100 % auf einem Bein. Das ist Fakt. Wieso sollte man also in so einer Sitution noch trittbereit sein?
Mein Stand ist ja nicht abhängig davon, wo der andere sein Gewicht hat. Ich glaube irgendwas verwechselst du da.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Wenn er gefegt wurde?
Na dann ist es wohl zu spät. Was soll die Frage?

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Was genau sind manche Situationen (für eine ±0/±100 Gewichtsverteilung)?
Das hängt in erster Linie von der Distanz ab, vor allem für die Trittdistanz bzw. Fauststoß-Distanz ist diese Gewichtsverteilung geeignet.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Wieso ist man mit so einer Gewichtsverteilung trittbereit?
Weil man dann keine Gewichtsverlagerung braucht, um zutreten zu können.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
In welcher Distanz wird eigentlich diese Gewichtsverteilung verwendet?
Siehe oben.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Wieso ist diese(r) Stand/Gewichtsverteilung so symbolisch für Wing Tsun WT wenn er in der Praxis keine so große Relevanz hat?
Beides sind Behauptungen von dir, nicht von mir - ich habe so etwas nie behauptet, weder dass der Stand irgendwie symbolisch sein soll, noch dass er in der Praxis keine Relevanz hätte.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Wieso ist der Stand in der Praxis nicht von großer Bedeutung?
Siehe oben - das ist DEINE Behauptung, sonst nichts.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Was genau macht einen bei so einer Gewichtsverteilung reaktionsschnell?
Dass man ohne Gewichtsverschiebung sofort treten, ausweichen, übernehmen kann.

Zitat:
Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
Welche Ausholbewegungen (die umständlich sein sollen) vermeidet man mit so einem Stand?
Die Gewichtsverlagerung des Körpers.
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