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#1
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| Im Tribologie-Thread wird mittlerweile schon 13 Seiten lang über physikalische Formeln und Naturgesetze diskutiert (die natürlich auch jeder WTler einhält - egal was manche Stänkerer gerne behaupten). Ich finde die Diskussion irgendwie interessant, irgendwie auch lustig, weil sie zwar für die Theorie der Physik vielleicht wichtig sein mag, aber an der Bedeutung der 0/100-Gewichtsverteilung in der Praxis völlig vorbei geht. Warum wird denn im WT in manchen Situationen ausgerechnet diese Gewichtsverteilung gewählt? In erster Linie, um das vordere Bein frei zu haben, frei für schnelle Reaktionen auf Aktionen des Gegners, frei für eigenen Angriffe, frei um Fußfegern ihre Wirkung zu nehmen. Darum wählt man in diesen Situationen eine Körperhaltung, die ein jederzeitiges Heben des vorderen Beines, ohne eine dafür nötige Ausgleichsbewegung des Oberkörpers, zu ermöglichen. Das heißt selbst wenn man den völlig vereinfachten und (aus meiner Sicht unter das wesentliche) reduzierten Milchmädchenrechnungen mancher User im Tribologie-Thread eine Bedeutung zumessen würde, ginge die Diskussion immer noch an jedem praktischen Wert vorbei, weil das tatsächliche Gewicht, das auf die Füße wirkt, unwichtig ist. Wichtig ist die Körperhaltung, die zu jeder Zeit, auch während des Schritts, Reaktionsfähigkeit ohne umständliche Ausgleichsbewegungen ermöglicht. Unterrichtet man das als 0/100-Gewichtsverteilung, dann weiß üblicherweise jeder Schüler schnell, wie es gemeint ist. Nur hier im Forum wollen anscheinend wie so oft manche ein theoretisches Problem züchten, das in der Praxis nicht existiert. ![]() |
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#2
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| Meiner Meinung nach - und ich habs in dem anderen Thread schonmal fallen lassen - wiegen diese "Vorteile" (das vorderer Bein bewegen zu können) die eklatanten Nachteile nicht auf (zu statisch und dadurch zu wenig Beweglichkeit, Einschränkung von Speed, Opfern von "Standfestigkeit"). Zumal ich um das vordere Bein zu entlasten auch völlig flexibel meinen "Stand" ändern kann. Dazu brauch es quasi nicht das Dogma jederzeit das Gewicht hinten zu haben. Das geht auch ganz fix mit einer kurzen Gewichtsverlagerung. Wenn ich es denn will ![]() |
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#3
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| ^ so um die 2:30 ... man beachte mal wo der Schwerpunkt während des Schrittes von Emin liegt ... hinten ist er nicht ![]() Geändert von Zhijepa (07-09-2011 um 08:00 Uhr). |
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#4
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| Also ich finde, man kann schon u.U. so stehen. Gerade der Punkt mit dem ansatzlosen Treten spricht sehr dafür und deshalb sieht man auch in MT die Leute ähnlich stehen. Aber auch nur in einer relativ weiten Distanz. Nah am Gegner wird der Vorteil ansatzlos Kicken zu können eben zu einem Nachteil in punkto Stabilität und Balance. Ganz nebenbei: Ich finde der WT-T-Balken ist ein verdammt gutes Trainingsgerät! Wenn ich schon so stehe, sollte damit versucht werden, die Balance wenigstens etwas zu verbesern! Hoffe, das ist noch aktuell in der EWTO.
__________________ "We are what we repeatedly do. Excellence then, is not an act, but a habit."-Aristotle Geändert von StefanB. aka Stefsen (07-09-2011 um 08:39 Uhr). |
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#5
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| Zitat:
Ich bewege mich fließend und die Gewichtsverteilung ist weitesgehend automatisiert. Eigentlich ist es ein shuffle mit 50/50 der eine schnelle und optimale Verteilung auch Richtung 0/100 Zuläßt. Ich finde 0/100 als Vorkampf Stellung nur unglücklich, da die Nachteile überwiegen. Im MT sieht es ähnlich aus ist aber anders.Auch die Füße in eine Linie zu stellen ist suboptimal und nie so stabil wie leicht Versetzt zu stehen (siehe auch die Botztepe Videos, leicht versetzt und eher 50/50)
__________________ Luther Bibel :Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine Hände lehrt streiten und meine Fäuste kriegen |
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#6
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| Zitat:
Bei einem sehr kleinen Schritt ist es fast Null,sehr nahe am Ideal. 100% am Anfang und am Ende eines Schrittes ist kein Problem. Beim Schritt sich immer mehr dem Ideal zu nähern ist das Ziel. LG Hendrik |
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#7
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| So einfach kann mans formulieren und alle sind glücklich ![]() ![]()
__________________ "SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette |
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#8
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| Zitat:
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#9
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| In welchen Situtationen diese Gewichtsverteilung nun wirklich gut ist, erklärst du genau null. Wenn jemand dich tritt, egal wer, hat er das Gewicht zu 100 % auf einem Bein. Das ist Fakt. Wieso sollte man also in so einer Sitution noch trittbereit sein? Wann genau nutzt ein Wing Tsun WT Mensch seinen 0/100 Stand? Wenn er gefegt wurde? Das würde jeder Mensch automatisch tun, das vordere Bein wird ja weggezogen. Kann man das nicht erreichen, kippt man. Können Wing Tsun WT'ler hellsehen und wissen im voraus wann man gefegt wird und entlasten dann vorsorglich ihr Vorderbein? Was genau sind denn diese "manchen Situationen"? Und wieso sind sie so in der Praxis irrelevant aber im Training so omnipräsent? Und wenn sie für die Praxis so irrelevant sind, wieso ist mit einer solchen Gewichtsverteilung die schnelle Reaktion möglich? Es ist eher das Gegenteil der Fall. Welche Ausgleichsbewegung die umständlich ist meinst du genau? Wenn ich 50/50 stehe und ein- oder zweispurig stehe, kann ich Tritten viel besser begegnen als im Wing Tsun WT Stand. Man ist in alle Richtung hoch flexibel. Das ist bei der Wing Tsun WT Schrittarbeit nicht der Fall. Dein Thread wirft in meinen Augen mehr Fragen auf, als er tatsächlich beantwortet. Und er macht auch deutlich, dass du etablierte und in der Praxis bewährte Ausholbewegungen nicht richtig zu schätzen weisst. Ich fasse mal übersichtlich alle Fragen zusammen und liste sie auf:
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#10
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| Haben wir das nicht schon zig mal geklärt? Vor ein paar Monaten oder so? |
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#11
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| Wurde das auch so übersichtlich geklärt? Könnte man oben antackern. Dann hätte man eine Art Nachschlagewerk. Im Thread werden die wesentlichen Fragen gestellt und geklärt und die Zusammenfassung pinnt man an. Keine weitere Diskussion zu diesem Thema wäre nötig. Würde ich mit dem anderen Thread auch so machen. Die Erkenntnisse destillieren und kurz und bündig zusammenfassen. |
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#12
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| Zitat:
@Zongeda, du kannst darauf rumreiten wie du willst, wenn es jemand für praktikabel hält bitteschön. Ich konnte schon zu meinen EWTO-Zeiten diesem Stand nichts abgewinnen, da er mich zu Statisch macht. Das Gewicht nur auf einen Bein zu halten ist für mich mit der Gefahr verbunden sein Gleichgewicht schnell zu verlieren. Mir hat man damals noch beigebracht genau aus dieser Stellung jemanden mit einen Stoppkick aufzuhalten, das funktioniert aber nur so lang bis jemand viel grösser und schwerer ist als du und du fliegst nach hinten und huldigst mütterchen Physik.
__________________ Wenn ich mal gross bin werde ich WT-Bäcker ;) !! |
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#13
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| Zitat:
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#14
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| Wie wärs denn, wenn man einfach mal versucht, möglichst immer IM GLEICHGEWICHT zu stehen...anstatt seitenweise über "Prozentzahlen" zu diskutieren...?? Oder glaubt ihr, ein wahrer Kämpfer wie Bas Rutten macht sich so viele Gedanken über Prozentzahlen...? ![]() |
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#15
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| Na dann ist es wohl zu spät. Was soll die Frage? Das hängt in erster Linie von der Distanz ab, vor allem für die Trittdistanz bzw. Fauststoß-Distanz ist diese Gewichtsverteilung geeignet. Weil man dann keine Gewichtsverlagerung braucht, um zutreten zu können. Siehe oben. Siehe oben - das ist DEINE Behauptung, sonst nichts. Dass man ohne Gewichtsverschiebung sofort treten, ausweichen, übernehmen kann. Die Gewichtsverlagerung des Körpers. |
![]() |
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