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#1
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| Grüß Gott Kann es eigentlich sein, dass man, je stärker, aggressiver und besser der Gegner ist, desto weniger Ingung sehen wird? Einem schwachen Gegenüber kann man natürlich seine Techniken durch die eigene Überlegenheit aufzwingen. Bei einem starken und harten Gegner, bei dem man möglicherweise direkt am Anfang eingeschenkt bekommt, benommen ist, um sich schlägt, taumelt oder einfach nicht dazu kommt, seinen Stil durchzusetzen, weil genau das nämlich er tut, wird es wohl sehr wahrscheinlich nicht nach Ingung aussehen, sondern nach hektischen und unkoordinierten Aktionen. Kann sich irgendjemand hier, Hand aufs Herz, in einem Kampf von der Ernsthaftigkeit eines UFC-Fights irgendwelche typischen Ingung-Aktionen vorstellen, sobald die ersten Schläge des Gegners durchgekommen sind? Kann es im gleichen Atemzug aber auch sein, dass das nicht nur auf die Ingung-Stile, sondern ganz allgemein zutrifft, sobald der Gegner stark und das Meiste erlaubt ist? |
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#2
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| Schnell bevor hier zu ist.... ![]() Zitat:
Wenn du dir nen UFC-Kampf ansiehst, siehst du da sauberes Striking, sauberes Grappling.... sauberes MMA halt! Du siehst GENAU DAS, was im Training gemacht wird! Genau so, wie das bei ALLEN vernünftigen und ernsthaft trainierenden Kampfsportlern der Fall ist. Nur wer Wischiwaschi und Bullshido trainiert macht im Kampf was anderes, als im Sparring... wer nichtmal Sparring macht, nun.... dazu sag' ich nichts mehr. |
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#3
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| es gab doch mal so ein video wo 2 kung fu meister sich geprügelt haben (k a ob es ein streit war oder ne art sparring) aber es sah im endeffekt aus wie grottenschlechtes boxen mit etwas rumgezerre ...vielleicht erinnern sich paar leute ans video.....die realität bleibt nun mal wie sie ist egal was man sich vorgaukelt ....ein kampf ist dynamisch und unterliegt nun mal gewissen physikalischen gesetzen die sich nun mal nicht ändern lassen auch wenn das geübte noch so toll aussehen mag .....soweit ich bis jetzt beobachten konnte in meinem leben würde ich sagen dass im endeffekt ein kampf von ungeübten aussieht wie schlechtes boxen und ringen gepaart mit paar schlechten kicks und eventuell haare ziehen oder sowas ....je abstrackter das geübte ist und je weniger das geübte unter beweis gestellt wird (mindestens sparring) desto unwahrscheinlicher ist es dass es auch funzt
__________________ "I dont believe in an eye for an eye, I believe in two eyes for an eye" - Bas Rutten |
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#4
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| @ Kraken du kannst das nicht auf alle Ings Bums Stile vereinheitlichen |
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#5
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| Tu ich auch nicht ![]() Wer ernsthaft trainiert, gut sparrt und ehrlich zu sich selbst ist. Dessen Zeug wird im Ernstfall im Ring oder auf der Strasse genau gleich aussehen, wie im Sparring. Kann sein, dass er vieles modifizieren muss.... kann sein, dass er das inxbums-mässige einfach drillt, bis es sitzt. Aber ernsthaftes Training führt dazu, dass man weiss was man macht, und das auch kann. Und wenn man es kann, dann macht man es auch so. ![]() |
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#6
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| Zitat:
Kann sein, dass das was Du in Bezug auf MMA zutrifft. Da ist ja aber auch sowieso alles durchmischt. Was ich meine, sind so spezialisierte Sachen wie zB ein Boxer gegen einen Judoka. Wenn der Judoka es tatsächlich an den Mann ran geschafft hat, wird man ja wahrscheinlich etwas total Unsauberes erleben. Ich meine, selbst in einem reinen Judokampf siehst Du ja nie die sauberen Würfe und Bewegungen, die man im Training trainiert, sondern ein wildes Rumgezerre und Kraft gegen Kraft. |
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#7
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| Nun, das Thema hatten wir bereits dutzendfach,und es wird genauso ausarten, wie alle anderen zuvor.... ausser der Mod macht vorher zu. Zitat:
Ein Judoka wird gegen einen Boxer einen SAUBEREREN Wurf ziehen, als gegen einen anderen Judoka.... wieso? Der Judoka weiss genau, was ihn erwartet, und wie er das verteidigen muss. Das Ding ist aber: Im Judokampf siehst du vielleicht wenig schöne, saubere Würfe wie im Lehrbuch...... ABER die siehst du im Randori ebensowenig ![]() Du siehst im MMA-Kampf kein lehrbuchmässiges Grappling? Ich sehe im MMA-Sparring ebenso wenig Lehrbuchmässiges Grappling! Es werden Prinzipien vermittelt. Im Training! Und im Kampf sieht das Ganze nachher genauso aus, wie im Training. Vielleicht anders, als im Bilderbuch, aber gleich wie im Training! Weiterhin wird meist mer das Verzerren der Prinzipien bemängelt. ein Boxer in einem Boxkampf deckt sich genau so, wie es gelehrt wird. schlägt so, wie es gelehrt wird und so weiter. Was mich an deinem Beitrag aber am meisten verwirrt ist. Dass du erst die These aufstellst: Zitat:
Zitat:
Das wirst du eben deswegen nicht sehen, weil es wenig bis keinen Sinn macht! Sobald man anfängt realistisch zu trainieren wird klar, dass vieles klassiches abgewandelt werden muss, neu besetzt werden muss, und dass man ALLE Distanzen trainieren muss! Ich finde deswegen dass man entweder die Künste innerhalb ihrer Disziplin vergleichen muss, oder direkt mit dem MMA, dann sollte man allerdings aunschauen, wie das professionelle MMA-Kämpfer handhaben. Und da sieht man: Klares, reines MMA, genauso, wie es trainiert wird! Im Boxkampf? Klares, reines boxen, genauso, wie es trainiert wird! Beim Ringkampf? Klares, reines Ringen, genauso, wie es trainiert wird! Und was sieht man bei den bisher bekannten Videos von WT-Kämpfern? Rumgezerre und Schulmädchenboxen ![]() |
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#8
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| Das stimmt nicht. Auch in einem Judokampf siehst du genau die Judotechniken wie sie im Unterricht gelehrt werden. Klar wehrt sich das Gegenüber. Aber die Techniken werden ja nicht aus Spaß geübt, sondern meist weil sie funktionieren. Beim Judo z.B. wehren sich die Leute eben gegen die Würfe und sich zu verkeilen oder Kraft aufzuwenden um den Gegner daran zu hindern zu werfen ist ein legitimes Mittel. Und auch wenn ein Boxer gegen einen Judoka antritt wirst du auf hohem Nivea zumindest die Mittel sehen, die beide eben beherrschen: beim Boxer boxen und beim Judoka Judo. Ich glaube dazu gibts sogar Aufzeichnungen. Zum Beispiel hier: Auch wenn der Judoka zu Beginn ein paar unorthodoxe Bewegungen macht er klare Judotechniken die der Moderator sogar benennen kann. Nur als Beispiel. |
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#9
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| Ich meine, typisches I+U ist äußerlich nicht mehr möglich, weil: Ein traditioneller Stil ist eher wie ein Kästlein voller schöner Steine oder eine reiche und wertvolle Bibliothek. Tausende erstrebenswerte Techniken - leider MEIST ein wenig staubig und angelaufen. Man erhält im Training den Katalog der Möglichkeiten, ohne das die Anwendbarkeit ständig nachgefragt wird. Und ohne irgendeine Art von Kampftraining geht es sowieso nicht. Das meine ich genau so und gar nicht böse. Ich erfreue mich auch an einfacher oder komplexer Schönheit bei ruhiger Gruppengymnasik (mit Wehtufaktor ). Habe ich lange selber so gemacht und es hilft mit der Zeit gegen allerlei Alltagsübel. Stürze, Prollos, beim Sprint nach der Bahn, in der Rehabilitationsgymnastik. Einen UFC-Kämpfer wöllte ich deshalb trotzdem nicht ärgern. Ich bin halt Breitensportler.Wenn ich mir Videos mit MMA - Inhalten ansehe, bemerke ich gut ausgebaute Körper, präzise Techniken (nicht unbedingt viele aber halt sauber), die in harten und hochfrequentem Training verfeinert wurde. Und mit unbekannten Gegnern aller Stile. Das sind Leute mit Kampfgeist, die das so mögen. Ich kenne mich mit Ing und Ung nicht aus und kann nur aus ein Schnupperstunden sprechen. DEN Kampfgeist habe ich dabei nigendwo gesehen. Und ein UFC - Kampf erfolgt nach deren Regeln! Alles Kämpfen ist eines! Geht es zur Sache, zählen Schnelligkeit, Stärke, Fluss und Entschlossenheit mehr, als eine reiche technische Grundlage. Letztere schadet aber auch nicht. Vielleicht ist mit Innerer Kampfkunst eine Einstellung während eines eher banal aufgebauten Kampfes gemeint? b.m.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. |
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#10
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| Zitat:
Schwuppi-Fu und Duppi-Do ist gut für Norbert Normalo und Brazilian Brutalo und Muay Macho für Karl Killermaschine. Sinnvolles Training ist sinnvolles Training und effektive Techniken sind effektive Techniken, ganz egal ob sich Fridolin Friedlich oder Hans Halsumdreher darin übt. ![]() (Wobei Hans vielleicht so krass drauf ist, dass er Fridolin verkloppt, obwohl Fridolin an sich was viel besseres trainiert...) Nur neigt der eine vielleicht eher dazu eine KK zu trainieren, die die persönliche Kampffähigkeit zwar nur geringfügig besser fördert, als Tischtennisspielen, bei der er sich aber dafür einreden kann, es sei anders...
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? Geändert von Lars´n Roll (23-09-2011 um 22:41 Uhr). |
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#11
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| Zitat:
Wenn ich wissen will, WAS für mich effektiv ist...... dann schaue ich mir NICHT an, was die Hausfrau von nebenan so macht. Dann schaue ich mir an, wie ein Kampf aussieht, wenn zwei hochtrainierte, professionelle Athleten kämpfen! Competition breeds Excellence! Wer sein Geld damit verdient, dass er besser kämpfen kann als andere, die ebenfalls Geld damit verdienen wollen, besser zu kämpfen als die anderen.... der kann sichrlich besser kämpfen als einer, der nur labern kann ![]() Und was DER macht, das funktioniert erwiesenermassen, sonst würde er ja nicht die anderen damit besiegen können. Also will ich DAS trainieren ![]() |
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#12
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| Aber zurück zu meiner eigentlichen These, dass je stärker und druckvoller der Gegner ist, je weniger von den eigenen Sachen übrigbleibt. |
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#13
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| Je ernsthafter, realitätsnäher und ehrlicher man trainiert, desto direkter wird man das im Kampf ummünzen können ![]() |
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#14
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| Für Kraft und WT gilt das allerdings nicht, da macht man sich von der eigenen Kraft frei und nutzt die Kraft des Gegners. ![]()
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#15
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__________________ عثمانلی مافيا Wer sein Ving Tsun liebt, der schiebt! |
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